19/04/2026
wackelig? unsicher auf den Beinen?
Am kommenden Mittwoch bieten wir Euch morgens anstelle der beiden regelmäßigen Kurse zwei SONDERKURSE an:
09:30 Gleichgewichts-Training
10:30 Bosu
Warum Gleichgewichts Training?
Das Gleichgewicht ist besonders im Alter entscheidend, weil es sich da auf den Menschen, seine Mobilität, aber auch auf die Psyche und/oder das allgemeine Wohlbefinden besonders auswirkt. Das Gleichgewicht steht direkt in Verbindung mit der Bewegung wie sicher, mobil und selbstständig ein Mensch ist oder aber letzt-endlich auch bleibt. Das Gleichgewicht schützt vor Stürzen, Frakturen, erhält Beweglichkeit und stärkt das Vertrauen in den eigenen Körper.
Sturzprävention — mit zunehmendem Alter lassen Muskelkraft, Reaktions-geschwindigkeit und Tiefensensibilität nach. Ein stabiles Gleichgewicht reduziert das Risiko für Stürze, die oft zu Knochenbrüchen/Frakturen führen, demzufolge zum Teil zu (sehr langen) Reha‑Phasen oder auch als „Trigger“ für bestehende gesundheitliche Probleme oder Krankheiten und zu Pflegebedürftigkeit führen können
Erhalt der Selbstständigkeit — wer sicher gehen, stehen und sich drehen kann,
bleibt nicht nur im Alltag länger unabhängig: Treppen steigen, Einkaufen, Spazierengehen, Radfahren, Sport treiben, Reisen – all das bleibt leichter
Schutz der Gelenke und Wirbelsäule — ein gutes Gleichgewicht sorgt für eine ökonomische Körperhaltung, entlastet Knie, Hüfte und Rücken und kann daher auch Schmerzen verringern und/oder vorbeugen
Mentale Sicherheit und Selbstvertrauen — Unsicherheit beim Gehen führt oft zu Angst vor Bewegung. Stabilität gibt Mut, aktiv zu bleiben
Bessere Koordination — Gleichgewichtstraining verbessert die Zusammenarbeit von Muskeln, Nerven und Gehirn – ein wichtiger Faktor für gesundes Altern
KURZ & KNAPP
Ein degenerativer, altersbedingter Verlust von Skelettmuskelmasse, -kraft, -funktion und auch körperlicher Ausdauer kennt man unter dem Begriff, der Krankheit: SARKOPENIE, die wie bereits benannt zu Mobilitätseinschränkungen, erhöhtem Sturzrisiko und verringerter Lebensqualität führen kann. Der Prozess ist einerseits altersbedingt, beginnt oft schleichend ab 30, beschleunigt sich ab 50/60 Jahren und betrifft besonders ältere Menschen, wird aber andererseits auch durch Inaktivität, einseitige oder auch Mangelernährung oder Entzündungen gefördert
- die Muskulatur baut schneller ab
- die Reaktionszeit verlängert sich
- das Innenohr (wichtiger Teil des Gleichgewichtssystems) verliert an Sensibilität
- die Augen liefern weniger präzise Informationen
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Durch gezieltes TRAINING lässt sich dieser Prozess jedoch deutlich verlangsamen!
Wir wünschen allen viel Spaß!