23/03/2026
Traumasensible Lichtmeditation – nimm dir das gerne auf oder lasse es jemanden für Dich lesen!
(Ruhig sprechen. Zwischen den Sätzen kurze Pausen lassen.)
Wenn du möchtest, finde jetzt eine Position, in der dein Körper sich etwas mehr entspannen kann.
Es muss nicht perfekt sein — nur so, wie es für dich im Moment angenehm genug ist.
Nimm einen ersten bewussten Atemzug… ganz in deinem eigenen Tempo.
Und lass beim Ausatmen ein wenig von dem los, was du gerade nicht brauchst.
Vielleicht hilft es dir, die Augen zu schließen.
Vielleicht fühlt es sich sicherer an, sie halb geöffnet zu lassen.
Beides ist völlig in Ordnung.
Stell dir nun vor — oder spüre einfach innerlich — dass über dir ein weiches Licht vorhanden ist.
Du musst es nicht genau sehen.
Es genügt, zu wissen, dass es da sein könnte.
Dieses Licht steht für vier Qualitäten:
Entspannung, Heilung, Reinigung und Stärkung.
Du kannst eine davon auswählen, wenn sich das stimmig anfühlt.
Wenn es für dich passt, lade dieses Licht ein, deine Zehen zu berühren.
Nur so weit, wie es sich gut anfühlt.
Vielleicht breitet es sich über deine Füße und Beine aus —
oder vielleicht bleibt es nur an einem Ort.
Beides ist richtig.
Wandere nun mit deiner Aufmerksamkeit, nicht mit Kraft,
sondern eher wie ein neugieriger Blick, der sanft vorbeistreicht,
in deinen Beckenraum.
Falls sich dort etwas zeigt — Wärme, Enge oder einfach Neutralität —
nimm es nur wahr, ohne etwas verändern zu müssen.
In der Mitte deines Bauches könnte ein Bild entstehen,
vielleicht von einer Blume, vielleicht auch etwas ganz anderem.
Wenn nichts erscheint, ist das genauso in Ordnung.
Alles, was auftaucht oder nicht auftaucht, darf sein.
Lass das Licht — oder die Vorstellung davon —
in deinen Brustraum fließen.
Vielleicht spürst du dort Weite, vielleicht Enge,
vielleicht einfach deinen Atem.
Versuche nichts zu erzwingen.
Lass die Erfahrung sich in ihrem eigenen Tempo entfalten.
Wenn es angenehm ist,
richte deine Aufmerksamkeit nun zu deinen Schultern, Armen und Händen.
Vielleicht möchte dort etwas weicher werden.
Vielleicht auch nicht.
Beides ist vollkommen okay.
Dann lade das Licht ein, deinen Hals, deinen Nacken
und schließlich dein Gesicht zu erreichen.
Vielleicht entspannen sich Kiefer oder Stirn ein wenig —
vielleicht auch nicht.
Nimm einfach wahr, wie es gerade ist.
Für einen Moment dürfen deine Sinne eine kleine Pause machen.
Du musst nichts tun…
nichts festhalten…
nirgendwohin gelangen.
Atme nun drei tiefe Atemzüge —
so tief, wie es sich sicher und angenehm anfühlt.
Ein…
und wieder aus.
Zum Schluss gehe mit deiner inneren Aufmerksamkeit sanft durch deinen Körper.
Wie durch eine Landschaft, die du kennst.
Wenn du irgendwo Spannung bemerkst,
kannst du, wenn du möchtest, etwas Licht dorthin schicken —
in einer Intensität, die sich gut anfühlt.
Bleibe noch einen Moment in dieser Ruhe.
Und wenn du soweit bist,
lade langsam wieder Bewegung ein —
in deinen Atem,
in deine Hände,
in deinen Körper.
Du darfst in deinem eigenen Tempo zurückkommen.
Ganz so, wie es dir jetzt guttut.