06/03/2026
Pressebericht des Deutschen Roten Kreuzes
Unklare Rauchentwicklung im Keller – DRK sichert Einsatz medizinisch ab
Arnsberg-Müschede, 06. März 2026
Am Freitagmittag wurde das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam mit zahlreichen Einsatzkräften der Feuerwehr und weiteren Organisationen zu einem Brandeinsatz in der Eduard-Stakemeier-Straße in Müschede alarmiert. Gegen 11:36 Uhr meldeten Anwohner eine starke Rauchentwicklung aus einem Gebäude.
Bereits während der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte die Information, dass dichter Rauch aus dem Haus dringen soll. Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass sich glücklicherweise keine Personen mehr im Gebäude befanden. Zu diesem Zeitpunkt brannte der Keller bereits in voller Ausdehnung.
Zur Unterstützung der Einsatzmaßnahmen war auch das Deutsche Rote Kreuz vor Ort. Das DRK rückte mit dem B-Dienst, einem Rettungswagen sowie einer Fachkraft der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) an. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte mit etwa 15 Fahrzeugen von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Hilfsorganisationen im Einsatz.
Während der Löscharbeiten kümmerte sich das DRK gemeinsam mit dem Rettungsdienst um die medizinische Absicherung der Einsatzstelle. Der bereitgestellte Rettungswagen stand insbesondere für die Sicherheit der eingesetzten Feuerwehrkräfte bereit.
Zwei Personen, die noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Rauchgase eingeatmet hatten, wurden vor Ort medizinisch untersucht und anschließend zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben.
Der Feuerwehr gelang es durch einen schnellen Innenangriff unter Atemschutz, den Brand im Kellergeschoss unter Kontrolle zu bringen. Gegen 13:20 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Anschließend wurde das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter entraucht und mit Wärmebildkameras auf mögliche Glutnester kontrolliert.
Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten sowie abschließender Messungen wurde die Einsatzstelle gegen 14:20 Uhr an die Polizei übergeben. Diese hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Das Deutsche Rote Kreuz bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften für die gute und professionelle Zusammenarbeit. Solche Einsätze zeigen einmal mehr, wie wichtig das reibungslose Zusammenspiel von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Hilfsorganisationen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist.
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