Zurück ins Leben - Praxis für Psycho- und Traumatherapie

Zurück ins Leben - Praxis für Psycho- und Traumatherapie Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Zurück ins Leben - Praxis für Psycho- und Traumatherapie, Therapeut/in, Lehmannstr . 5, Arzberg.

Heilpraktikerin für Psychotherapie
Diagnose & Behandlung psychischer Erkrankungen & Prävention
Somatic Experiencing SE® Practitioner
Somatische Emotionale Integration SEI® nach Dami Charf
Heilpraktikerleistungen sind keine Kassenleistung

++++kurzfristig verfügbar+++Termine+++Notfall+++                          aktuell keine verfügbaraktuelle, kurzfristig v...
14/04/2026

++++kurzfristig verfügbar+++Termine+++Notfall+++

aktuell keine verfügbar

aktuelle, kurzfristig verfügbare (Notfall-) Termine < 24 h
sind nur telefonisch unter 09233/4120, oder per E-Mail michaela.schwoed@web.de buchbar, da sie in Koalender dann nicht mehr angezeigt werden:
offene Terminoptionen ( >24 h) finden Sie buchbar unter Koalender:
https://koalendar.com/e/meet-with-michaela-schwod

Bildquelle Pixabay (kostenlose Bilder)

Frohe Ostern und spaßige Eiersuche :) Euch Lieben da draußen! Ab dem 13.04. bin ich wieder persönlich für Euch da!Bildqu...
03/04/2026

Frohe Ostern und spaßige Eiersuche :) Euch Lieben da draußen!
Ab dem 13.04. bin ich wieder persönlich für Euch da!

Bildquelle: Pixabay

          Ein wichtiger und gut verständlicher Beitrag von Dami zum Thema  "Willkommen sein" in der Welt & frühkindliche...
28/03/2026



Ein wichtiger und gut verständlicher Beitrag von Dami zum Thema "Willkommen sein" in der Welt & frühkindliche Traumatisierung.
https://traumaheilung.de/in-therapie-weiterkommen/

Wenn Ihr das Gefühl habt mit Eurer Therapie nicht weiterzukommen --> Schaut gerne ´mal in Text & Video rein.

Und wenn Ihr Euch in den beschriebenen Gefühlen und im Thema wiedererkennt, meldet Euch gerne für ein Erstgespräch zur Körperpsychotherapie bei mir an in Arzberg an.
https://koalendar.com/e/meet-with-michaela-schwod

Wenn du seit Jahren in Therapie bist und dich fragst, warum sich so wenig bewegt, dann ist dieses Artikel für dich. Manche Menschen sind 10, 15, 20 Jahre in Therapie. Sie verstehen alles über sich. Sie können ihre Kindheit analysieren, ihre Muster benennen, ihre Trigger erklären. Sie haben Büch...

               ̈hlWenn Euch der Weg mit Somatic Experiencing zu mehr Regulation und Widerstandskraft interessiert, bucht...
25/02/2026

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Wenn Euch der Weg mit Somatic Experiencing zu mehr Regulation und Widerstandskraft interessiert, bucht Euch gerne einen Praxistermin um die Methode bei mir in der Praxis auszuprobieren (Online oder in 95659 Arzberg).
https://koalendar.com/e/meet-with-michaela-schwod

Als Somatic Experiencing Practitioner begleite ich Euch qualifiziert und beantworte Eure auch gerne Eure Fragen fachkundig und leicht verständlich.

Für Institutionen (Kindergärten, Schulen, helfende Berufe, etc.) biete ich auch Kurzworkshops und Vorträge rund um das autonome Nervensystem, Trauma und Co.) - bei Interesse gerne persönlich anfragen.

Ich freue mich über Euer Interesse,
liebe Grüße,
Micha

Ziele der SE™-Arbeit sind:

➡️die Erfahrung von Sicherheit in deinem Körper
➡️eine höhere Toleranz-schwelle für Stress
➡️Wahlmög-lichkeiten anstelle von automati-sierten Mustern
➡️eine tiefere Verbindung zu dir selbst und zu anderen
➡️eine bessere Körperwahrnehmung
➡️Resilienz und Selbstregulation

21/02/2026

Die Vorstellung meines Praxisangebot vom Wellnesstag in Selb, als kleine Videosequenz

17/02/2026

               ̈rige #14  - "Mein Praxisangebot"Mit dieser kleinen Serie möchte ich Euch nach und nach mein gesamtes Pra...
17/02/2026

̈rige

#14 - "Mein Praxisangebot"
Mit dieser kleinen Serie möchte ich Euch nach und nach mein gesamtes Praxisangebot vorstellen . . . meldet Euch gerne, wenn Ihr zu den einzelnen Themen Fragen habt oder schreibt in die Kommentare ❤ .

***Medizinisches Trauma***

Ihr hattet eine schwere Erkrankung, einen Unfall oder medizinischen Eingriff, seit "offiziell geheilt", es fühlt sich aber so gar nicht danach an?

Das ist es, was Klienten mit medizinischem Trauma häufig erleben und empfinden.
Sie haben die schwere Erkrankung gut durchgestanden, waren stark, haben gekämpft und dann, wenn das ganze Umfeld sich freut und feiert, dass es überstanden ist, kämpfen die Betroffene oft noch sehr lange mit eher diffuse Symptomen, die sich sehr hartnäckig halten, oder es kommt gar der totale psychische Zusammenbruch.

Das ist aus traumatherapeutischer Sicht eigentlich nicht verwunderlich, denn in der Phase der Krankheitsbekämpfung versucht der Körper alle Kräfte für die Heilung zu mobilisieren und drückt sehr viel der emotionalen Ladung einfach "weg" (im Übrigen ist das ein sehr wirkungsvoller Überlebensmechanismus) . . . erst wenn dann langsam Ruhe einkehrt ist es dann "Zeit" für die Wut, den Ärger, den Schmerz, die Trauer und die Verzweiflung.

Häufig kommt es dann zu einem tiefliegenden Erschöpfungssyndrom (Fatigue), zu emotionaler Instabilität oder paradoxen Reaktionen. Emotionale Überflutungen, Gefühle der Hilfs- und Hoffnungslosigkeit, Kompensationsverhalten, wie Süchte, Eß- oder Impulskontrollstörungen, aber auch Schuld- und Schamgefühle, Selbstbestrafung und manchmal sogar zu einer ausgeprägte PTBS- Symptomatik.

Gerade in dieser Phase brauchen die Betroffenen empathische Unterstützung und vor allem Verständnis und Halt aus dem eigenen Umfeld. Lasst Eure Lieben in dieser schwierigen Phase nicht im Regen stehen und holt Euch ggf. auch selber Unterstützung, wenn Ihr merkt, dass Ihr diese intensiven Gefühle und emotionalen Ausschläge nicht "halten" könnt und davon ggf. auch selbst überfordert seid.

Nach der vollständigen körperlichen Ausheilung ist es jetzt an der Zeit, dass auch das Nervensystem wieder heilen darf. Dabei ist Somatic Experiencing eine wunderbare Unterstützung, mit der nach und nach wieder Frieden in Körper, Geist und Seele einkehren darf - bei den Betroffenen genauso wie bei den Angehörigen.

Sprecht mich bei Fragen zu diesem oder anderen Themen gerne an oder schreibt mir unten in den Kommentaren Eure Fragen und Anliegen.
Lg, Micha

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             Immer wieder geht mir im Kontakt mit Eltern ein Gedanke im Kopf um . . . egal, ob Sie wollen, dass ich Ihre...
30/01/2026



Immer wieder geht mir im Kontakt mit Eltern ein Gedanke im Kopf um . . . egal, ob Sie wollen, dass ich Ihre Kinder therapiere, oder ob Sie sagen, sie können sich die Eigen- Therapie nicht oder eben nur "extrem abgespeckt" leisten, da sie ja Ihren Kindern "alles" ermöglichen möchten . . . und vorne weg, meine Gedanken sind absolut nicht wertend oder verletzend, sondern eher als Denkanstoß und persönliche Gedanken zu verstehen . . . vielleicht könnt Ihr was damit anfangen oder Ihr sagt "so ein Blödsinn" - ist alles o.k für mich, denn ich habe höchsten Respekt vor Eurer Leistung "Kinder groß zu ziehen".

Viele Eltern machen für Ihre Kinder so unendlich viel (z.B. kutschieren Sie den ganzen Tag rum, ermöglichen oft teure Hobbies, bieten Urlaube im großen Stil, oft mehrfach im Jahr, Haustiere, Kino, Handy, E-Bike, Therapien, Privatschulen, später Studium, Uni, usw. . . . und trotzdem sparen die gleichen Eltern dann so oft am grundlegendsten und ELEMENTARSTEN Bedürfnis der Kinder überhaupt - den SICHERHEITSGEFÜHL und der Stabilität der so wichtigen BINDUNGSPERSONEN.

Wissenschaftlich betrachtet wissen wir heute um Spiegelneuronen, Co- Regulation, das autonome Nervensystem und Co. und trotzdem sparen wir an der falschen Stelle oder zäumen das Pferd von hinten auf. Die Gesundheit Eurer Kinder fängt bei Euch selber an . . . das erlebe ich so oft in der Arbeit mit Eltern !

Ich laß das jetzt einfach mal so stehen . . . und wie gesagt, Ihr müsst diesen Gedenken nicht teilen, aber Ihr könnt ihn ja mal ein bisserl wirken lassen . . .

Udo Baer läßt in seinem Buch "Innenwelten hyperaktiver Kinder" seine kleinen Klienten zu Wort kommen, falls jemand das Thema vertiefen möchte . . . ich selber fand es damals sehr "augenöffnend" in seiner schlichten und einfachen Art.

Ich wünsche Euch einen schönen Abend und bin gespannt auf Eure Kommentare und Meinungen,
Micha

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                   #12 - "Mein Praxisangebot"Mit dieser kleinen Serie möchte ich Euch nach und nach mein gesamtes Praxis...
28/01/2026



#12 - "Mein Praxisangebot"
Mit dieser kleinen Serie möchte ich Euch nach und nach mein gesamtes Praxisangebot vorstellen . . . meldet Euch gerne, wenn Ihr zu den einzelnen Themen Fragen habt oder schreibt in die Kommentare ❤ .

***Familien- und Paartherapie***
Immer wieder fliegen die Fetzen oder es herrscht eine kaum aushaltbare Funkstille in Eurer Beziehung . . . ein Wort gibt das andere und plötzlich eskaliert die Frage des "Frühstückseis" zum "familiären Kriegsgebiet" . . . dann ist es an der Zeit Euren Bindungsmustern und Triggern auf den Grund zu gehen, damit wieder Friede und Lebensglück bei Euch einkehren darf.

Mit Unterstützung meines systemischen Blicks aus der systemisch- integrativen Paartherapie werden wir schnell Eure Familien- und Paardynamik erkennen und Ihr werdet gemeinsam Lösungsansätze für Euch finden.
Da unter Beziehungskonflikten aber immer auch frühkindlich entstandene "Überlebensstrategien", Bindungs- und Beziehungsmuster liegen, wird auch mein Spezialgebiet "Therapie frühkindlicher Traumatisierung" den ein oder anderen Ah- Effekt und viel tiefer greifende Veränderungen, als Ihr Euch das vorstellen könnt, liefern.

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Euch auf die Suche zu gehen und Eure Kontakt- und Beziehungsfähigkeit, Eure Grenzsetzung und Eure Bindungsmuster nach und nach tiefgreifend und nachhaltig zu verbessern.
Sprecht mich bei Fragen gerne an oder schreibt mir unten in den Kommentaren Eure Fragen und Anliegen.
Lg, Micha

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nochmal zur Erinnerung . . . aus gegebenem Anlaß . . . siehe Landgerichturteil Hof (Frankenpost)
22/01/2026

nochmal zur Erinnerung . . . aus gegebenem Anlaß . . . siehe Landgerichturteil Hof (Frankenpost)

Mit freundlicher Genehmigung von den Blue Seat Studios, von denen das Original ist:https://www.youtube.com/watch?v=oQbei5JGiT8Wenn Sie das Video verwenden wo...

so eine herzliche Geschichte . . . egal ob wahr oder erfunden . . . oft verstehen Kinder und unsere treuen Begleiter mit...
22/01/2026

so eine herzliche Geschichte . . . egal ob wahr oder erfunden . . . oft verstehen Kinder und unsere treuen Begleiter mit Fell und Pfoten mehr von der Welt als wir. . .

Mein sechsjähriger Sohn wurde heute zur Schulleitung geschickt. Nicht, weil er sich geprügelt hat. Nicht, weil er geflucht hat. Sondern weil er sich geweigert hat, unseren Hund aus seinem „Stammbaum“-Projekt zu radieren.

Seine Lehrerin sagte zu ihm: „Tiere gehören nicht in den Stammbaum, Julius. Das ist keine Familie.“

Als ich ihn nach der Schule abholte, hing die Luft schwer im Auto. Julius ist ein sanftes Kind. Einer von denen, die Würmer vom Gehweg tragen, damit niemand drauftritt. Er saß hinten, hielt ein zerknittertes Stück Tonpapier fest an die Brust gedrückt, und die Tränen liefen ihm einfach übers Gesicht.

„Sie hat mir das zurückgegeben… und es ist falsch“, flüsterte er. „Und ich soll’s neu machen.“

Ich parkte am Rand, drehte mich um und bat ihn, es mir zu zeigen. Es war eine ganz normale Aufgabe für die Grundschule: „Male deinen Familienstammbaum.“ Unten waren ich und meine Frau. Darüber die Großeltern, als Äste nach oben gezeichnet.

Aber mitten im Baum, genau im Zentrum, hatte Julius mit dicken, liebevollen Wachsmalstrichen einen großen braunen Klecks gemalt: ein Ohr stand hoch, das andere hing schief.

Darunter, in krummen Druckbuchstaben: BENNO.

Quer über dem Blatt stand in roter Schrift: „Nicht korrekt. Nur Verwandtschaft. Bitte neu.“

Ich sah Julius an. „Was ist passiert, mein Großer?“

„Ich hab gesagt, Benno ist mein Bruder“, schluchzte er und wischte sich mit dem Ärmel über die Nase. „Sie hat gesagt, Familie ist nur, wenn man verwandt ist. Und dass Tiere da nicht hingehören. Aber Papa… ein Stammbaum ist doch nicht nur Blut.“

Dann sagte mein sechsjähriger Sohn etwas, das mich richtig getroffen hat.

„Papa“, meinte er, die Stimme wackelte, „du und Mama… ihr seid doch auch nicht verwandt, oder?“

„Nein, sind wir nicht.“

Er schluckte. „Aber ihr seid Familie. Ihr habt euch ausgesucht. Warum darf ich mir Benno nicht auch aussuchen?“

Ich saß da und wusste einen Moment lang nicht, was ich antworten sollte. Weil er recht hatte.

Benno ist kein Vorzeigehund. Wir haben ihn vor vier Jahren aus dem Tierheim geholt. Ein Boxer-Labrador-Mix, krummer Schwanz, graue Schnauze, und man merkt ihm an, dass das Leben es früher nicht gut mit ihm meinte. Laute Geräusche machen ihn nervös, plötzliches Rufen lässt ihn zusammenzucken.

Aber dieser Hund liegt jede Nacht am Fußende von Julius’ Bett. Jede einzelne Nacht, seit er bei uns ist. Als Julius letzten Winter mit Fieber im Bett lag, ist Benno nicht von seiner Seite gewichen. Er hat stundenlang den Kopf auf Julius’ Brust gelegt, als würde er auf ihn aufpassen, als hätte er sich selbst versprochen: Ich bleibe hier.

Ich wollte das nicht einfach schlucken. Nicht bei Julius. Nicht bei dieser Klarheit in seinen Augen.

Am nächsten Nachmittag machte ich einen Termin aus. Und ich ging nicht allein hin. Ich nahm Julius mit. Und ich nahm Benno mit.

Wir warteten vor dem Schulgelände, bis der Trubel nach dem Klingeln abebbte, dann gingen wir Richtung Eingang. Benno an der Leine, ruhig, dicht bei Julius, als hätte er verstanden, worum es ging.

Die Lehrerin, Frau Schuster, kam uns im Eingangsbereich entgegen. Eine ältere Frau, streng, ordentlich, die Art Mensch, die Hefte so gerade stapelt, dass es fast ein Geräusch macht. Als sie den Hund sah, spannte sich ihr ganzer Körper an.

„Herr Weber“, sagte sie und schob die Brille hoch, „Tiere sind auf dem Schulgelände nicht erlaubt.“

„Er ist angeleint“, sagte ich ruhig. „Und wir bleiben hier draußen am Eingang. Ich möchte über Julius’ Arbeit sprechen.“

Sie seufzte lang. „Ich habe es ihm erklärt. Die Aufgabe soll zeigen, wie Verwandtschaft funktioniert. Das ist ein Stammbaum. Wenn ich einen Hund zulasse, malt das nächste Kind ein Meerschweinchen, und das nächste malt… irgendwas anderes. Irgendwo muss man eine Grenze ziehen.“

„Benno ist kein ‚irgendwas‘“, murmelte Julius. Leise. Aber fest.

„Es geht um Regeln, Julius“, sagte sie, ohne böse zu sein, eher müde. „Im Leben haben Begriffe eine Bedeutung.“

Ich wollte gerade ansetzen. Ich wollte ihr sagen, dass Liebe auch Bedeutung hat. Dass Familie nicht nur ein Wort im Heft ist. Dass Kinder manchmal mehr sehen als Erwachsene.

Aber Benno kam mir zuvor.

Benno, der sonst eher hinter meinem Bein bleibt, wenn ein fremder Mensch streng klingt, machte etwas Seltsames. Er ging nach vorn. Nicht hektisch, nicht laut. Einfach Schritt für Schritt, als würde er einen Punkt finden, der genau richtig ist.

„Bitte halten Sie ihn zurück“, sagte Frau Schuster, und ich hörte plötzlich Unsicherheit in ihrer Stimme. „Ich… ich bin nicht so… mit Hunden.“

Benno blieb trotzdem. Er setzte sich direkt vor sie. Und dann tat er etwas, das wir zu Hause „das Anlehnen“ nennen: Wenn jemand angespannt ist, legt er sein ganzes Gewicht sanft gegen die Beine. Nicht aufdringlich. Nicht wild. Eher wie: Ich bin da. Du musst nicht alleine stehen.

Er lehnte sich gegen ihre Schienbeine, schaute hoch, blinzelte langsam und atmete einmal tief aus – so ein warmer, zufriedener Hundeseufzer, als würde er die Luft in diesem Raum weicher machen.

Frau Schuster stand still. Ihre Hand zuckte, als wüsste sie nicht, ob sie wegziehen oder berühren soll. Sie starrte auf diese graue Schnauze, auf das eine stehende Ohr, das andere schief, auf diesen Blick, der irgendwie nicht fragt, sondern versteht.

Zehn Sekunden vergingen. Dann noch einmal.

„Er merkt das“, flüsterte Julius. „Er merkt, wenn jemand traurig ist.“

Und genau da riss bei ihr etwas auf. Nicht dramatisch. Nur ganz leise. Wie ein Knoten, der nachgibt.

„Mein Mann…“, sagte sie, und ihre Stimme wurde plötzlich klein. Sie räusperte sich, als hätte sie sich dabei erwischt, etwas zu zeigen, das sonst niemand sehen soll. „Mein Mann ist vor zwei Jahren gestorben. Wir hatten früher einen Schäferhund. Er hat sich auch immer so hingesetzt.“

Der Raum war auf einmal ein anderer. Keine Fronten mehr. Keine Diskussion, die man gewinnen muss. Nur drei Menschen und ein alter Hund, der nicht wusste, was ein Stammbaum ist, aber genau wusste, was es heißt, wenn jemand innerlich wackelt.

„Benno ist kein Fahrrad“, sagte Julius leise.

Frau Schuster sah ihn an, und ihre Augen glänzten. Sie strich Benno zögernd über den Kopf. Erst vorsichtig, dann ein bisschen fester, als hätte sie nach Jahren wieder eine Bewegung gefunden, die vertraut ist. Benno schloss die Augen und schob die Stirn in ihre Hand, als wäre das genau der Platz, den er gesucht hatte.

Sie nahm Julius’ zerknittertes Blatt entgegen. Sie radierte nichts aus. Sie strich auch den roten Satz nicht weg. Aber sie öffnete ihre Schublade, holte einen goldenen Stern heraus – so einen, den Kinder sonst für fehlerfreie Diktate bekommen – und klebte ihn mitten auf Bennos Stirn im Bild.

„Wissenschaftlich“, sagte sie mit einem schiefen, wackeligen Lächeln, „kann man vieles einordnen. Aber… Familie ist manchmal das, was trägt.“

Dann sah sie mich an. „Ich ändere die Rückmeldung, Herr Weber. Und… bitte bringen Sie ihn jetzt nach Hause, bevor jemand von der Hausordnung nervös wird.“

Wir gingen zurück zum Auto. Julius strahlte, als hätte er gerade etwas gewonnen, das nicht in Punkte passt. Benno wedelte mit dem krummen Schwanz und sah aus, als wäre er einfach froh, dass alle wieder atmen konnten.

Auf dem Heimweg dachte ich lange nach. Wir bringen Kindern bei, in Kästchen zu denken. Richtig und falsch. Linien und Regeln. Wir nennen das Bildung.

Aber an diesem Tag hat mein Sohn mir etwas gezeigt, das in keinem Arbeitsblatt steht.

Du kannst alle Begriffe kennen. Du kannst alles „richtig“ erklären. Und trotzdem am Wesentlichen vorbeigehen, wenn du nicht spürst, was ein warmes Lebewesen tut, wenn es sich einfach an dich anlehnt.

Familie ist nicht nur das, was im Stammbaum steht. Familie ist, wer neben dir bleibt, wenn du fiebrig bist. Wer an der Tür wartet. Wer deine Tränen versteht, ohne ein Wort zu brauchen.

Und manchmal ist das menschlichste Mitglied deiner Familie das mit dem krummen Schwanz und dem einen Ohr, das nie richtig mitspielen wollte.

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Zusammenfassung zum BMG- Gutachten . . . so "gefährlich und unqualifiziert" sind wir HPP´s  & HP´s dann wohl doch nicht ...
16/01/2026

Zusammenfassung zum BMG- Gutachten . . . so "gefährlich und unqualifiziert" sind wir HPP´s & HP´s dann wohl doch nicht 😜- und "schwarze Schafe" findet man wohl überall . . .hoffentlich findet dieser "mediale Spießrutenlauf" dann auch bald einmal ein Ende.

Fakten zu Homöopathie und der Kampagne gegen sie. Blog ist laute Stimme für Globuli mit News

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