29/12/2025
ZONTA Spendenübergabe zum 40-jährigen Bestehen von SEFRA Notruf und Beratung für Frauen eV in Aschaffenburg am 25.11.2025
"Als wir Sefra gründeten, hofften wir, dass es irgendwann überflüssig werden würde...", so die Gründungsfrauen vor 40 Jahren. Aber dieses Ziel ist lange nicht erreicht.
Dabei wird die Arbeit nötiger denn je, denn die Gewalt gegen Frauen steigt, vor allem durch Partner oder Ex-Partner. Alleine in diesem Jahr wurden in Aschaffenburg bzw. unmittelbarer Umgebung 3 Frauen getötet.
Fast täglich wird eine Frau in Deutschland von einem Mann getötet, weil sie sich anders verhält, als vom Partner, Ex-Partner oder Männern im Umfeld erwünscht. Die Frustrationsschwelle von zu vielen Männern ist zu niedrig bzw. ihr Macht- und Kontrollzwang oftmals viel zu hoch.
Toxische Männlichkeit, die Frauen das Leben kostet.
Der Weg einer wertvollen und ausgewogenen Gleichberechtigung kann nur von Männern mit einem gesunden Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein unterstützt werden, und immer mehr Männer schließen sich dem Wunsch nach einem Miteinander auf Augenhöhe an, da dieser Weg alle bereichert, denn er bezieht das wertvolle Potenzial von Frauen mit ein.
Über 185.000 Frauen wurden 2024 Opfer häuslicher Gewalt. Über 300 Frauen und Mädchen wurden in diesem Kontext letztes Jahr in Deutschland getötet, so besagt es die polizeiliche Kriminalstatistik.
Vor allem aber wird während des Tages klar: In erster Linie gibt es ein Umsetzungsproblem, z.B. vor allem auch bezüglich Istanbul Convention und Gewalthilfegesetz.
Ein guter Schritt ist die Testphase für die Fußfessel nach spanischen Vorbild, welche die Tötungsdelikte an Frauen dort stark reduzieren konnte.
Erfreulich, dass auch aus Politik der Stadt und Landkreise und Justiz viele Entscheidungsträger:innen da waren und den Weg zur Gleichberechtigung und den Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt unterstützen.
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