Tierosteopath

Tierosteopath Osteopathie für Tiere

17/02/2024
21/03/2023

Wer aufjedenfall auch auf die Shopping Liste sollte ist die liebe mit ihrem Shop www.kaddis.de. Dort findet ihr handgefertigte kleine und große Besonderheiten. Hier wird mit Sicherheit jeder fündig, ob für's Tier, für's Kind oder auch als Geschenk, da ist für jeden was dabei. Für nochmehr handgemachtes von Kaddi für den Hund, schaut auch gerne im Shop von Aron's Hundepension vorbei, da gibt es alles was das Hundehalter Herz begehrt. 🐕❤️

21/01/2023
03/08/2022

Buddy ist heute 19 geworden, aber wir finden ihn immer noch super süß auf sein hohes Alter, wünschen ihm alles Gute zum Geburtstag 🎊🎂❤️

16/07/2022
18/05/2022

Wildtierpäppler ❤️

14/09/2021

Gibt es in Deutschland eigentlich noch die Tollwut?

Diese brandaktuelle Frage möchten wir aus gegebenem Anlass mit folgendem Beitrag beantworten. Gleichzeitig geht es uns darum, auf Gefahren aufmerksam zu machen, die von Hunden aus Drittländern ausgehen, wenn sie illegal nach Deutschland gebracht werden.

Fledermäuse sind in Deutschland das Hauptreservoir für Tollwutviren. Auch wenn eine Übertragung auf andere Spezies durch Fledermäuse möglich ist, gilt die terrestrische Tollwut in Deutschland als eliminiert. Gründe dafür sind die hohe Impfquote unserer Haustiere sowie die Importbestimmungen für Tiere aus dem Ausland. In der Coronapandemie kam es jedoch zu einem Haustier-Boom. Die hohe Nachfrage leerte die Tierheime. Gleichzeitig nehmen die illegalen Tiertransporte und Grenzüberquerungen zu. Auch kommt es immer wieder vor, dass Menschen unter Umgehung der behördlichen Auflagen kranke Hunde und Katzen aus dem Urlaub mit nach Deutschland bringen. Und von so einem Fall möchten wir hier berichten.

Uns wurde diese Woche ein kranker Kangal-Welpe vorgestellt, der zwar aus gut gemeinten Gründen, aber völlig gedankenlos aus der Türkei nach Deutschland gebracht wurde. Dem armen Kerl ging es bei Vorstellung sehr schlecht. Da uns anfangs weder die Herkunft des Tieres noch die Hintergründe der Vorstellung bekannt waren, haben wir alle intensivmedizinischen Maßnahmen eingeleitet. Nach einer kurzen Phase der Verbesserung, verstarb der Patient.
In der Zwischenzeit wurden weitere Details über das Tier bekannt, so dass wir den Hund sofort isolierten. Es ist unsere tierärztliche Pflicht, Tiere aus dem Ausland ohne Herkunftsnachweis, Quarantäne oder nachweisbaren Impfungschutz dem Veterinäramt zu melden. Obwohl der Besitzer hier wenig kooperativ war, kamen wie dieser Pflicht selbstverständlich nach. Das Veterinäramt holte den verstorbenen Patienten ab und leitete eine pathologische Untersuchung ein.

Es stellte sich schließlich heraus, dass der Hund an den Folgen von Tollwut gestorben war. Tollwut ist eine ansteckende und speziesübergreifende Virus-Erkrankung, die immer tödlich endet. Ein Biss durch ein erkranktes Tier gilt als sicherer Übertragungsweg. Jedoch kann das Virus in seltenen Fällen auch über andere Wege auf den Menschen übertragen werden. Ein Großteil unserer Mitarbeiter hatte trotz Schutzmaßnahmen mehr oder minder direkten Kontakt zu dem Tier und setzte sich damit einem deutlich erhöhten Risiko aus.
Wir sind dankbar, dass die Diagnose sehr früh gestellt und schlimmeres verhindert werden konnte. Unser Krisenmanagement funktionierte in dieser Situation sehr gut. Unter ärztlicher Aufsicht und behördlicher Begleitung wurden vergangene Nacht ca. 30 unserer Mitarbeiter notgeimpft, ein paar weitere wurden in Krankenhäusern behandelt. Die Impfungen müssen nun in kurzen Abständen mehrfach wiederholt werden, um für einen wirksamen Schutz zu sorgen. Wir können aber hoffen, dass niemand mehr von uns in Lebensgefahr schwebt. Deshalb möchten wir an dieser Stelle einmal ganz offiziell unserem zuständigen Veterinär- und Gesundheitsamt danken, die sofort und unbürokratisch gehandelt haben. Gleichzeitig danken wir Dr. Steiner, der uns als ausgewiesener Spezialist mit seiner Expertise rund um die Uhr beratend zur Seite stand und unser Team über die kommenden Wochen weiter medizinisch betreuen wird. Natürlich sind wir auch sehr stolz auf alle unsere Kolleg:innen, die sich der ernsten und angespannten Situation ohne Panik gestellt haben.

Aber warum veröffentlichen wir das an dieser Stelle? Ganz einfach, weil hier durch den gedankenlosen Import eines kranken Tieres eine Gefährdung von Menschen- und Tierleben billigend in Kauf genommen wurde. Wir schätzen uns außerordentlich glücklich, dass nicht mehr passiert ist und möchten Sie mit diesem Beitrag für das Thema sensibilisieren. Bitte halten Sie sich trotz aller Tierliebe immer an die jeweiligen Vorschriften. Sie sind sinnvoll! Und bitte achten sie auch darauf, dass Ihr Tier immer einen aktuellen Impfstatus aufweist. Er wird im Zweifelsfall sowohl das Leben Ihres Tieres als auch das Ihre retten. Denn wir müssen davon ausgehen, dass es sich hierbei nicht um den letzten eingeschleppten Tollwutfall handelt.

Bleiben Sie gesund - bleiben Sie aufmerksam!

Ihr Team der TKP

28/07/2021

So ist es! ☝️

23/05/2021

Welpenhandel stoppen

Bundesweite Mahnwache gegen den illegalen Welpenhandel

Bundesweit leiden und sterben Welpen als Produkte der Hundemafia. Sie werden vorsätzlich viel zu jung, nicht geimpft, unterversorgt und nicht selten todkrank über das Internet angeboten. Die überdurchschnittlich hohe Nachfrage nach Welpen gerade während der Corona-Pandemie kurbelt das grausame Geschäft über eBay Kleinanzeigen, Quoka, Snautz und Co. weiter an. Wenn die Welpen vor dem Tod bewahrt werden können, drohen den neuen Halter*innen horrende Tierarztkosten. Diese können sich bis zur Genesung auf einen vierstelligen Betrag belaufen.

Weitere Informationen zur Kampagne findet Ihr hier: https://www.hamburger-tierschutzverein.de/welpenhandel.

22/02/2021

Wir alle können nicht mehr!

Wir haben es schon oft genug erwähnt, können aber nicht mehr leise sein und müssen es regelmäßig in die Welt hinaus schreien, in der Hoffnung, dass sich irgendetwas ändert. Denn die Tendenz, wie es derzeit läuft, die ist erschreckend.

Aktuell beherbergen wir 20 Hunde im Tierheim. Von diesen 20 Hunden trägt die Hälfte einen Maulkorb beim Spaziergang. Einige dieser Hunde wären tot, hätten wir sie nicht aufgenommen, einiger dieser Hunde haben große Probleme unser Tierheim nochmal lebend zu verlassen. Kommen Abgabeanfragen heißt es nur noch „hat gebissen, wir kommen net mehr klar“.

In unserem Umfeld wissen wir aktuell wieder von zwei Hunden, die bissig sind und die kaum ein Tierheim aufnehmen wird. Und nein, Tierheime sind nicht dazu da, das kostenlos aufzunehmen, was über Jahre von Leuten versaut wurde. Und unterbezahlte Tierpfleger sind auch nicht dazu da, Leib und Leben täglich hinzuhalten, weil andere das loswerden wollen, für was sie einst die Verantwortung übernommen haben.

Ja, wir sind ganz ehrlich. Wir sind mittlerweile um jeden gut vermittelbaren Hund, den wir aufnehmen können, froh. Endlich mal was Nettes, endlich mal einer, den man gedankenlos anleinen kann, ohne Angst zu haben, dass er einem gleich um die Ohren fliegt.
Der Otto-Normal-Bürger kriegt nicht mit, was heutzutage in dem Bereich so los ist. Die Meinungen in Gesprächen sind vielfältig. Nicht selten kommen Aussagen wie „der gehört eingeschläfert“. Wo fängt man an, wo hört man auf? Soll es Listen geben mit Stichtagen wann eingeschläfert wird, weil zu lange da? Soll eingeschläfert werden wenn zu heftig gebissen? Zu dies? Zu das?

Aber ja, wir werden in Deutschland über kurz oder lang an diesen Punkt kommen. Immer mehr Hunde werden eingeschläfert werden müssen, weil keiner sie aufnehmen kann. Wo wir noch vor einer Weile gesagt haben „aus unserem Gebiet nehmen wir jeden Hund auf“, sind wir an dem Punkt wo wir sagen „es geht nix mehr“. Die Reihen von Hunden, die schwierig sind, werden immer dichter. Die Zeit für jeden Einzelnen, mit dem gearbeitet werden müsste, wird immer knapper. Man kann ja nicht jeden Zwinger mit einem Unvermittelbaren füllen.

Wir fordern ganz klar, dass die Anschaffung von Hunden geregelt wird. Dass nicht jeder Hinz und Kunz sich einen Herdenschutzhund, den triebigen Mali oder Rotti anschaffen kann und Vermehrer für ihre produzierten Hunde und Eigentümer in die Verantwortung gezogen werden. Auslandsvereine gefälligst ihre Hunde zurücknehmen müssen, die sie hierher geholt haben und die Politik sich endlich mit dieser Thematik befasst.

Es kann nicht sein, dass Tierheime dies alles ausbaden müssen. Wir haben aktuell zwei Hunde ausgelagert im Training, für die wir bereits viel Geld bezahlt haben bzw. noch zahlen werden, da sie vom Menschen zu dem gemacht wurden was sie heute sind. Vorbesitzer sind auch aus dieser Nummer fein raus. Muss halt wieder das blöde Tierheim gucken wie es klar kommt.

Die Politik „da oben“ muss endlich einsehen, dass ihre Hundeverordnungen Müll sind. Seit vielen Jahren sind es nämlich definitiv nicht die „sogenannten Kampfhunde“, die uns das Leben schwer machen, sondern Rassen querbeet. Wenn man hier allerdings auch sehen kann, dass der Herdenschutzhund vorne mit dabei ist, wenn es um Langzeitsitzer in den Tierheimen geht. Aber nein, es wird auch nicht besser, wenn wir jetzt den Kangal noch mit auf die Liste packen… Hundeverordnungen sollten mit den Leuten beschlossen werden, die die Problematik im Hundebereich täglich erleben, die seit vielen Jahren den Wandel der Zeit im Tierschutz miterleben und aus erster Hand mitreden können.

Ergänzung:

Oh, ihr seid klasse. Danke an alle fürs Teilen und Kommentieren. Wir kommen gar nicht nach alles zu lesen, drauf einzugehen etc. Aber es freut uns, dass uns viele verstehen können. Wichtig ist auch, dass der Gedanke "es liegt immer am anderen Ende der Leine" aus den Köpfen verschwindet. Die Entwicklung eines Hundes setzt sich aus vielen Dingen zusammen. Eine nicht minder kleine Rolle spielt auch Genetik. Auch wenn manche das nicht wahrhaben wollen. So bringt der Herdenschutzhund, Dobermann, Rottweiler oder Pit Bull beispielsweise einfach andere Dinge mit sich wie der Zwerspitz, Pudel oder andere aus der Mode gekommene Rassen. Man sollte sich bei der Anschaffung durchaus mit Rasseportraits auseinander setzen und nur weil der Nachbar einen Border problemlos als Familienhund hält, muss ich mir mit 3 Kleinkindern nicht den Border aus Leistungszucht holen. Hunde haben eine Genetik und die gilt es nicht wegzureden. Aufzucht und Erfahrung spielt ebenso eine Rolle, aber ich kann aus dem eigenständigen Zentralasiaten kein dressiertes Zirkuspony machen. Auch die Aussage "kein Hund wie böse geboren" impliziert, dass JEDER Hund mit nur genug Liebe zum braven Familienhund wird. Auch das stimmt nicht. "Böse" ist ohnehin ein falscher Begriff hierfür, aber es gibt eben auch Rassen, die trotz Sozialisierung meist nicht gut mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen verträglich sind. Pauschal Hundeführerschein klingt erst mal gut, aber bei genauerer Betrachtung stellt sich auch die Frage ob die Oma mit 70, die den Pudel hält, die gleichen Anforderungen erfüllen muss, wie der 20jährige, der den Rottweiler im Hinterhof kauft.

Nadine Bender für das Tierheim Zweibrücken,
im Namen von sicherlich vielen Tierheimen, denen es ganz ähnlich wie uns geht.

Wer uns und unsere Arbeit unterstützen möchte. Wir freuen uns, da wir ein altes Tierheim haben und die nächste Priorität die Verbesserung der Hundeanlage sein soll.

IBAN: DE75 5425 0010 0034 0654 82

Paypal: info@tierheimzweibruecken.de (Geld an Freunde senden)

Adresse

Augsburg

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