Heilpraxis für Psychotherapie und Hypnotherapie

Heilpraxis für Psychotherapie und Hypnotherapie Behandlungsschwerpunkte sind Trauma, Angst- und Panikstörungen, Phobien, Soziophobien, Somatoforme

Neuer Blog / Gedanken des Tages:Jede Reise ist eine Reise zu dir selbstEs gibt Menschen, die glauben, Reisen bedeute, Or...
06/05/2026

Neuer Blog / Gedanken des Tages:
Jede Reise ist eine Reise zu dir selbst

Es gibt Menschen, die glauben, Reisen bedeute, Orte zu wechseln. Sie sammeln Länder wie Briefmarken, fotografieren Sonnenuntergänge, Flughäfen, Straßenschilder und fremde Speisekarten, als könne man das Leben archivieren wie ein Album aus bewegten Bildern. Doch wer lange genug unterwegs ist, wer wirklich reist (und hier ist nicht die Dauer der Reise oder die Entfernung des Ziels gemeint!) – nicht bloß konsumiert –, der entdeckt irgendwann eine irritierende Wahrheit: Kein Weg führt jemals nur hinaus in die Welt. Jeder Weg führt zugleich hinab in die eigenen Tiefenschichten.
Denn der Mensch nimmt sich überallhin mit.
Das Gepäck, das am schwersten wiegt, passt in keinen Koffer. Es besteht aus Erinnerungen, Verletzungen, Hoffnungen, Scham, ungeweinten Tränen, nie gestellten Fragen und den Sätzen, die man als Kind über sich gelernt hat. Viele reisen in der heimlichen Hoffnung, diesen inneren Stimmen zu entkommen. Sie glauben, ein anderer Himmel könne auch ein anderes Selbst hervorbringen. Doch spätestens in der ersten schlaflosen Nacht im Hotelzimmer, wenn das Neonlicht der fremden Stadt durch die Vorhänge sickert und plötzlich alles still wird, begegnet man wieder sich selbst.
Vielleicht ist das der eigentliche Sinn des Reisens: dass uns die Fremde enttarnt. [...]
mehr:

Es gibt Menschen, die glauben, Reisen bedeute, Orte zu wechseln. Sie sammeln Länder wie Briefmarken, fotografieren Sonnenuntergänge, Flughäfen, Straßenschilder und fremde Speisekarten, als könne man das Leben archivieren wie ein Album aus bewegten Bildern. Doch wer lange genug unterwegs ist, we...

Neuer Blog / Gedanken des Tages: Beug dich, aber brich nichtEs gibt Erkenntnisse, die man nicht aus Büchern lernt. Nicht...
06/05/2026

Neuer Blog / Gedanken des Tages:
Beug dich, aber brich nicht
Es gibt Erkenntnisse, die man nicht aus Büchern lernt. Nicht aus Theorien, nicht aus Aphorismen, nicht aus den großen philosophischen Systemen. Man lernt sie nur, indem man irgendwann gezwungen ist, mitten im eigenen Leben durch etwas hindurchzugehen, das einen innerlich an den Rand des Zerbrechens bringt.

Und vielleicht besteht eine der bittersten Erfahrungen vieler Menschen darin, dass ihnen niemand vorher gesagt hat, dass genau das zum Menschsein dazugehört.

Nicht als Ausnahme. Vielmehr als anthropologische Realität.

Der Mensch ist kein Wesen, das gelegentlich Leid erfährt. Er ist ein Wesen, dem Verletzbarkeit strukturell eingeschrieben ist. Krankheit, Verlust, Unfall, Gewalt, Trennung, psychische Krisen, Todeserfahrungen, existenzielle Ohnmacht – all das sind keine Randphänomene des Lebens. Sie gehören zu seiner Grundstruktur. Die Traumaforschung zeigt inzwischen deutlich, dass die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens mehrfach potenziell traumatische Erfahrungen machen. Das eigentliche Problem ist daher nicht, ob ein Mensch erschüttert wird, sondern wie er gelernt hat, mit Erschütterung umzugehen. [...]
mehr:

Es gibt Erkenntnisse, die man nicht aus Büchern lernt. Nicht aus Theorien, nicht aus Aphorismen, nicht aus den großen philosophischen Systemen. Man lernt sie nur, indem man irgendwann gezwungen ist, mitten im eigenen Leben durch etwas hindurchzugehen, das einen innerlich an den Rand des Zerbrechen...

Neuer Blog / Gedanken des Tages: Jenseits der Leiblichkeit: die Essenz des Seins im flüchtigen AugenblickEs gibt Momente...
11/03/2026

Neuer Blog / Gedanken des Tages: Jenseits der Leiblichkeit: die Essenz des Seins im flüchtigen Augenblick
Es gibt Momente, in denen eine alltägliche Szene plötzlich zu einer philosophischen Einsicht wird. Nicht, weil sie spektakulär wäre, sondern gerade weil sie so schlicht ist, so still, dass sie uns erlaubt, etwas Grundsätzliches zu erkennen. Einer dieser Momente ereignete sich für mich vor einiger Zeit während einer Reise nach China.

Ich erinnere mich an einen frühen Morgen in einem Park. Die Luft war noch kühl, der Himmel milchig, und die Wege aus grauen Steinplatten waren noch feucht vom Tau. Zwischen den langsam erwachenden Stimmen der Stadt stand ein älterer Mann mit einem langen Pinsel in der Hand. Neben ihm ein kleiner Eimer Wasser. Er bückte sich leicht, tauchte den Pinsel ein und begann, große chinesische Schriftzeichen auf den Steinboden zu schreiben. [...}

mehr:

Es gibt Momente, in denen eine alltägliche Szene plötzlich zu einer philosophischen Einsicht wird. Nicht, weil sie spektakulär wäre, sondern gerade weil sie so schlicht ist, so still, dass sie uns erlaubt, etwas Grundsätzliches zu erkennen. Einer dieser Momente ereignete sich für mich vor eini...

Neuer Blog / Gedanken des Tages: 2025 – Die beanspruchte SeeleDas Jahr 2025 lässt sich psychologisch weniger als Abfolge...
31/12/2025

Neuer Blog / Gedanken des Tages:
2025 – Die beanspruchte Seele

Das Jahr 2025 lässt sich psychologisch weniger als Abfolge einzelner Krisen beschreiben denn als Zustand: ein dauerhaft erhöhter innerer Tonus, eine Grundanspannung, die nicht mehr eindeutig auflösbar ist.In der klinischen wie in der gesellschaftlichen Psychologie weisen übereinstimmende Befunde aus epidemiologischen Erhebungen, Längsschnittstudien und Metaanalysen darauf hin, dass viele Menschen nicht primär an einzelnen traumatischen Ereignissen leiden, sondern an der Gleichzeitigkeit, Dauer und Unabgeschlossenheit multipler Belastungen. Die Seele steht nicht unter Schock, sondern unter Druck. [...] mehr:

Das Jahr 2025 lässt sich psychologisch weniger als Abfolge einzelner Krisen beschreiben denn als Zustand: ein dauerhaft erhöhter innerer Tonus, eine Grundanspannung, die nicht mehr eindeutig auflösbar ist.In der klinischen wie in der gesellschaftlichen Psychologie weisen übereinstimmende Befunde...

Neuer Blog / Gedanken des Tages:Zwischen den Jahren – Über das Alleinsein als existenzielle GnadeDie Tage um Weihnachten...
17/12/2025

Neuer Blog / Gedanken des Tages:
Zwischen den Jahren – Über das Alleinsein als existenzielle Gnade

Die Tage um Weihnachten und Neujahr haben eine eigentümliche Schwere.
Sie sind erfüllt von Erwartung, Ritual und Erinnerung — und zugleich von Leere.
Während die Welt nach Nähe ruft, nach Gemeinschaft, Wärme und Sinn, wird gerade in diesen Tagen das Alleinsein besonders spürbar. Es tritt hervor wie eine unübersehbare Gestalt: nicht zu übertönen, nicht zu umgehen.

Und doch ist diese Zeit nicht nur ein Spiegel der Einsamkeit.
Sie ist auch ein Schwellenraum. [...]

mehr:

Es ist Advent, jene Jahreszeit, in der Geschenke überall auftauchen – manche achtlos gekauft, andere getragen von einer Sehnsucht nach Bedeutung. Zwischen Konsumrauschen und übervollen...

Neuer Blog / Gedanken des Tages: Eine Kerze als Spiegel
10/12/2025

Neuer Blog / Gedanken des Tages: Eine Kerze als Spiegel

Es ist Advent, jene Jahreszeit, in der Geschenke überall auftauchen – manche achtlos gekauft, andere getragen von einer Sehnsucht nach Bedeutung. Zwischen Konsumrauschen und übervollen...

Neuer Blog / Gedanken des Tages: Stille als Bedingung des HörbarenIm alltäglichen Denken erscheint Stille als das bloße ...
24/11/2025

Neuer Blog / Gedanken des Tages: Stille als Bedingung des Hörbaren
Im alltäglichen Denken erscheint Stille als das bloße Fehlen von Geräusch – ein Nullpunkt, ein Vakuum, ein Zustand ohne akustische Ereignisse. Doch sowohl philosophisch als auch psychologisch betrachtet trägt diese intuitive Opposition eine vereinfachende Struktur in sich, die der Natur des Hörens und der Bedeutung von Geräuschen nicht gerecht wird. Stille ist nicht das Gegenteil des Geräuschs; sie ist die Bedingung, aus der heraus Geräusch überhaupt erst hervortreten kann.

Die phänomenologische Perspektive: Erscheinung durch Kontrast
Phänomenologisch existiert kein Klang „an sich“. Klang ist immer Erscheinung für ein Bewusstsein. Damit etwas wahrnehmbar wird, braucht es einen Hintergrund, der es hervortreten lässt. So wie eine Linie nur sichtbar ist, weil ein leeres Blatt sie trägt, kann ein Geräusch nur entstehen, weil es sich von einem Feld relativer Stille abhebt. [...] mehr:

Im alltäglichen Denken erscheint Stille als das bloße Fehlen von Geräusch – ein Nullpunkt, ein Vakuum, ein Zustand ohne akustische Ereignisse. Doch sowohl philosophisch als auch psychologisch betrachtet trägt diese intuitive Opposition eine vereinfachende Struktur in sich, die der Natur des H....

Neuer Blog / Gedanken des Tages: 我陪着你: Ich begleite dich.Ich hörte den Satz „我陪着你 – wǒ péizhe nǐ“ zum ersten Mal in eine...
20/11/2025

Neuer Blog / Gedanken des Tages:
我陪着你: Ich begleite dich.
Ich hörte den Satz „我陪着你 – wǒ péizhe nǐ“ zum ersten Mal in einem Lied, beiläufig fast, eingewoben in eine weiche Melodie, die mehr trug als sagte. Und doch war es genau dieser unscheinbare Satz, der mich plötzlich affizierte – nicht durch Pathos, nicht durch sprachliche Schönheit, sondern durch seine fast entwaffnende Schlichtheit. Er klang nach, klar, nüchtern, alltäglich, ohne jede ornamentale Aufladung. Und gerade in dieser Schlichtheit vibrierte eine Profundität, die mich traf. Ich merkte, wie Worte, die an sich keine große Bedeutung tragen, durch das Hören – durch das Leben, das wir ihnen geben – plötzlich eine Tiefe erhalten, die weit über ihre wörtliche Übersetzung hinausgeht. „Ich begleite dich“, sagte das Lied, ganz ruhig, und ich spürte: Das ist mehr als ein Satz. Es ist eine Haltung, eine Ethik, eine Form der Nähe. [...] mehr:https://www.hypnotherapie-augsburg.de/aktuelles-blogs/10-gedanken-des-tages/194-wo-pei-zhe-ni-ich-begleite-dich.html

Blog / Gedanken des Tages:Pandora: über das sehnsüchtige Ziehen des Herzens und den Verrat der inneren RuheLeicht flatte...
08/11/2025

Blog / Gedanken des Tages:
Pandora: über das sehnsüchtige Ziehen des Herzens und den Verrat der inneren Ruhe
Leicht flatterte ihr langes, zartes Haar im Wind, als sie, noch ungebeugt, ungezähmt, durch die noch junge Welt schritt: Durch die Götter selbst hervorgegangen war Pandora ein Geschöpf aus Schönheit und Verhängnis zugleich. Ihr Gang, anmutig und beinahe schwebend, hieß ihren schweren, wissendend-ahnenden Blick Verrat, ihre Stirn schwer von dem, was sie nicht verstand: eine atmosphärische Ahnung ihres unentrinnbaren Schicksals, dass sie zur Trägerin eines Geheimnisses gemacht worden war, das nicht ihres war. Ihr war, als lausche sie auf ein fernes Pochen – etwas, das in der Tiefe des Seins schlug und sie rief, obwohl sie nicht wusste, wohin. [...]

mehr: https://www.hypnotherapie-augsburg.de/aktuelles-blogs.html

Neuer Blog / Gedanken des Tages: Das Bild der Selbstbespiegelung wirkt auf den ersten Blick narzisstisch, selbstgefällig...
25/10/2025

Neuer Blog / Gedanken des Tages:
Das Bild der Selbstbespiegelung wirkt auf den ersten Blick narzisstisch, selbstgefällig, doch in seiner existenziellen Dimension offenbart es eher eine Notlage. Wer in seiner Kindheit ohne das reale und resonante Gegenüber aufwächst, erfährt eine Art seelische Mangelernährung, die tiefer reicht als jedes leibliche Defizit. Der andere Mensch tritt nicht als wirkliches „Du“ entgegen, in dessen Spiegelung und auch in dessen Widerstand sich ein eigenes Ich hätte formen können. Stattdessen verbleibt das Subjekt in einem Schwebezustand, in dem es sich selbst nicht als gewachsene Gestalt, sondern nur als flüchtiges Echo erlebt. Es ist nicht so, dass hier ein Selbst verloren ginge, das es einst gegeben hätte; vielmehr entsteht das Gefühl, nie in einen Zustand von Selbsthaftigkeit gelangt zu sein. Das Leben wird dann zu einer Bewegung des tastenden Suchens, einem Mäandern wie ein Fluss, der in immer weiteren Bögen versucht, einen Weg zu finden und sich schließlich im Geröll verliert. [...]

mehr:

Tagesaktuelle Blogs zu verschiedenen Themen: Glück und Unglück, Liebe und Schmerz, Trauer und Tod, Hoffnung und Sinnsuche, Heilung und Trsot

Neuer Blog: Im Dunkel des Selbst: jeder Mensch ein MysteriumJeder Mensch ist sein eigenes Rätsel, und dieses Rätsel träg...
18/08/2025

Neuer Blog: Im Dunkel des Selbst: jeder Mensch ein Mysterium
Jeder Mensch ist sein eigenes Rätsel, und dieses Rätsel trägt nicht die Gestalt einer Aufgabe, die gelöst, sondern die eines Geheimnisses, das betrachtet und ausgehalten werden will. Ein Rätsel im existenziellen Sinn verlangt nicht nach Entschlüsselung, sondern nach Staunen. In diesem Staunen liegt nicht bloß ein romantisches Verweilen, sondern eine Haltung, die den Menschen in seiner Unverfügbarkeit anerkennt. Wer den anderen auf diese Weise ansieht, nimmt ihn nicht als Objekt, sondern als Subjekt wahr – als ein Wesen, das sich in seiner Tiefe immer schon entzieht und dennoch Begegnung ermöglicht.

Beinahe mehr noch als für andere, bleibt der Mensch sich selbst ein Mysterium. Wer in sich hineinblickt, erfährt nicht Klarheit, sondern Mehrdeutigkeit. Das Bewusstsein mag sich in Kategorien, Diagnosen oder biografischen Erklärungen spiegeln, doch bleibt die Quelle des Erlebens – das „Woher“ der Gefühle, Gedanken, Wünsche – letztlich undurchdringlich. Freud sprach von einem Unbewussten, das stärker ist als das Ich; die Phänomenologie verweist auf die unerschöpfliche Tiefe der gelebten Erfahrung, die nie vollständig reflektiert werden kann. Hinter jedem Versuch, sich zu verstehen, bleibt ein Rest, der sich entzieht – und dieser Rest ist nicht Fehler, sondern Signatur der Lebendigkeit.

[...] mehr:

Jeder Mensch ist sein eigenes Rätsel, und dieses Rätsel trägt nicht die Gestalt einer Aufgabe, die gelöst, sondern die eines Geheimnisses, das betrachtet und ausgehalten werden will. Ein Rätsel im existenziellen Sinn verlangt nicht nach Entschlüsselung, sondern nach Staunen. In diesem Staunen ...

Gedanken des Tages: Fremd: über das Gefühl, nicht dazuzugehörenEs gibt Gefühle, die wie leise Unterströmungen ein ganzes...
16/08/2025

Gedanken des Tages: Fremd: über das Gefühl, nicht dazuzugehören
Es gibt Gefühle, die wie leise Unterströmungen ein ganzes Leben durchziehen, ohne dass sie jemals vollständig verschwinden. Eines davon ist das Gefühl, anders zu sein – nicht nur im Sinne von Individualität, die jeder Mensch beanspruchen darf, sondern im existentiellen Sinn: als Fremder oder Fremde unter Fremden. Dieses Empfinden ist mehr als eine bloße Stimmung; es ist eine Grundfigur menschlicher Erfahrung, die den Einzelnen in seiner Verwundbarkeit markiert. [...]

mehr:

Es gibt Gefühle, die wie leise Unterströmungen ein ganzes Leben durchziehen, ohne dass sie jemals vollständig verschwinden. Eines davon ist das Gefühl, anders zu sein – nicht nur im Sinne von Individualität, die jeder Mensch beanspruchen darf, sondern im existentiellen Sinn: als Fremder oder ...

Adresse

PrinzregentenStr. 1
Augsburg
86150

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Heilpraxis für Psychotherapie und Hypnotherapie erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Praxis Kontaktieren

Nachricht an Heilpraxis für Psychotherapie und Hypnotherapie senden:

Teilen