09/01/2026
Wenn es kalt wird, frieren Pferde nicht einfach.
Sie regulieren.
Sie kompensieren.
Sie sprechen leise. ❄️
Der Winter wirkt tief –
auf Muskeln, Faszien, Nervensystem und Verhalten.
Still. Und doch deutlich.
Was dein Pferd jetzt wirklich braucht:
✨ Wärme bedeutet Sicherheit
Ob durch eine passende Decke oder einen trockenen, windgeschützten Unterstand.
Wärme hilft dem Nervensystem, Ruhe zu finden.
Nicht jedes Pferd braucht eine Decke.
Aber jedes Pferd braucht Schutz.
✨ Futter als innere Wärme
Raufutter wärmt von innen, gibt Kraft und Energie.
Ausreichend Heu ist im Winter kein Luxus –
es ist Grundlage für Regulation!!
✨ Trinken ist überlebenswichtig
Kaltes Wasser wird häufig gemieden.
Lauwarmes Wasser unterstützt die Flüssigkeitsaufnahme
und schützt vor Dehydrierung und Koliken –
unscheinbar, aber lebenswichtig.
✨ Kälte bedeutet Stress
Sinken die Temperaturen, arbeitet der Körper auf Hochtouren, um Wärme zu halten.
Das kostet Energie, macht müder, reduziert Belastbarkeit
und erhöht innere Spannung.
✨ Bewegung – ja. Überforderung – nein.
Sanfte, regelmäßige Bewegung unterstützt Durchblutung, Gleitfähigkeit der Faszien und nervale Regulation.
Langsames Aufwärmen, Pausen und angepasste Erwartungen sind im Winter genauso wichtig wie Aktivität.
✨ Verhalten ist Kommunikation
Mehr Steifheit, Spannung oder Rückzug sind keine Unarten.
Sie sind Antworten.
Auf Kälte.
Auf Energieverlust.
Auf ein System, das sich schützen möchte.
✨ Physiotherapeutischer Blick
Ein Pferd zeigt Stärke nicht durch Aushalten.
Sondern durch Regulation.
Unsere Aufgabe ist nicht Abhärtung.
Unsere Aufgabe ist Sicherheit.
Der Winter fragt nicht nach Leistung.
Er fragt nach Fürsorge. 🤍
Worauf achtest du bei deinem Pferd gerade besonders?
Wärme, Bewegung, Futter, Ruhe – oder etwas ganz anderes?
Teile es gern in den Kommentaren. 🩵