30/05/2026
Viele Hunde, die schwer zur Ruhe kommen, brauchen nicht noch mehr Beschäftigung. Sie brauchen die Möglichkeit, Reize wahrzunehmen, ohne ständig darauf reagieren zu müssen. 🌿
Suche dir einen Ort mit ausreichend Abstand zu den Dingen, die deinen Hund beschäftigen. Das können andere Hunde, Menschen, Fahrräder oder Autos sein. Wichtig ist, dass dein Hund noch entspannt beobachten kann. Anfangs können das durchaus einige hundert Meter sein. 🐾
Setz dich mit deinem Hund auf eine Bank, nimm dir einen Kaffee ☕, einen Tee 🍵 oder ein gutes Buch 📖 mit und lass die Situation einfach entstehen. Viele Hunde lernen dabei, dass sie ihre Umwelt wahrnehmen dürfen, ohne auf alles reagieren zu müssen. Sie beobachten, verarbeiten und kommen Schritt für Schritt mehr bei sich an. 🍃
Interessanterweise stellen viele Menschen dabei fest, dass sie selbst zunächst angespannt sind, weil sie die Reaktion ihres Hundes bereits erwarten. Mit ausreichend Abstand entsteht Raum für neue Erfahrungen – für den Hund und für den Menschen. ✨
Es ist ein wichtiger Baustein, der zu einem guten Training gehört. Häufig entstehen die größten Fortschritte genau dann, wenn wir aufhören, ständig etwas von unserem Hund zu erwarten. ❤️
Folge uns, wenn du nicht nur trainieren, sondern auch kommunizieren möchtest. 🐾