14/02/2026
Ich hab Nachrichten gesehen.
Das hätte ich lassen sollen.
Dass Menschen mit Macht nicht immer aus altruistischen Motiven handeln, ist nichts Neues. Wie tief menschliche Abgründe sein können, das festzustellen reicht ein Blick in die Geschichte.
Versteht mich richtig, es geht mir nicht um eine Bewertung und eine vermeintliche moralische Überlegenheit. Gemäß der Viele-Welten-Theorie gibt es in irgendeinem Universum eine Version von mir, die ein richtiges A.schloch ist.
Es geht mir nicht um die Täter. Jeder muss selber entscheiden, was er tut. Und ob er seine Talente für etwas Positives nutzt oder eben nicht. Der eine wird ein großer Speaker, der mit seinen Worten Menschen zu unglaublichen Leistungen befähigt, der andere manipuliert lieber für eigene Zwecke.
Es geht mir darum, was das mit uns macht.
Ist das Leben wirklich so, entweder fressen oder gefressen werden? Ist das die Welt, wie ich sie haben möchte?
Selbst wenn, will ich mich daran nicht beteiligen. Egal in welcher Form. Dieses "Spiel" um Macht und riesige Vermögen interessiert mich nicht. Was soll ich mit einem Privatjet, wenn ich nicht gerne fliege?
Angesichts dessen, was "draußen" grade abgeht, ist es schwer genug, bei sich zu bleiben und sich nicht von Angst und negativen Gedanken überrennen zu lassen. "Das eigene Feld zu halten", sich nicht abbringen lassen von seinem Weg, sich aber auch nicht beteiligen an dem, was an Negativem passiert.
Momentan erfordert das, auch für mich, häufig ein erst mal innehalten, bevor man agiert. Bevor man was sagt oder schreibt. Bin das wirklich Ich?