20/10/2025
Ich im„Verstehen WIR uns richtig“-mein Pferd so: NEIN
Manchmal ist es fast peinlich oder aber auch nur absurd, zum Lachen oder aber auch heulen wie sehr Mensch(ich) und Pferd(Dynus) aneinander vorbei leben.
Ich sitze also zuhause und mache Pläne, recherchiere oder fahre zu anderen Pferden, wie man die Kommunikation untereinander verbessern kann. Verliere mich in Optimierung um dann festzustellen, dass ich bei dem anderen Part von WIR nicht zugehört habe. Dynus war bei unserem letzten Ausritt irgendwie komisch, eine Mischung aus antriebslos aber dennoch spannig, es fühlte sich nicht gut an und er hatte mMn ein Schmerzgesicht. Ich entschied mich mal ein paar Tage nicht hinzugucken, ließ ihn weitestgehend in Ruhe, kein inhalieren, kein Putzen, kein Reiten und nur ein zwei Longeneinheiten. Ich fand dass er nicht ganz taktklar läuft, aber aus meiner Erfahrung weiß ich, das sieht kein anderer und Tierarzt macht keinen Sinn. Gestern wollte ich dann mal wieder ausreiten, es war windig und schon beim Putzen war Dynus sehr unentspannt, er entledigte sich sogar seines Inhalators, was sehr ungewöhnlich war. Da wir eigentlich emotional Support für ein Jungpferd sein wollten, entschieden wir, dass wir vorher ablongieren. Auch das war eher unspektakulär also lieber in der Halle schon mal ein bisschen reiten. Ich stieg auf und da war es wieder: Das kleine Pulverfass von früher, Rücken weg, Kopf hoch, angespannt bis sonstwas, ich dachte es wird in der Bewegung besser und kam keine 8m weit als er losschoss. Ich kenne ihn mittlerweile und weiß, dass er etwas hat wenn er so ist, aber ich weiß nicht was. Böse Erinnerungen an letztes Jahr kommen hoch als er in die Klinik musste, ich behandle jetzt lieber wieder den Magen…aber es ist einfach so typisch, wie man mit bester Intention, völlig am eigentlichen Inhalt vorbei arbeitet, nämlich dem Pferd. (PS:Auf dem Bild sieht man eine schöne Hankenbeugung-Kraftspeicherung)