01/03/2026
Heute am 1. März ist Tag der Hand ✋
Das diesjährige Thema ist der Morbus Dupuytren.
Wir behandeln in unserer Praxis diese Erkrankung ausschließlich postoperativ. Präoperativ sind wir höchstens beratend tätig, um die Krankheit, den Verlauf und die Nachbehandlung zu erklären.
Postoperativ gibt es zwei Gruppen.
👉 die Patienten der ersten melden sich bereits vor der Operation, um ihren OP- Termin zu nennen und direkt schon Termine für die Nachbehandlung ausmachen.
Diese sind uns am liebsten und feiern es 💪.
Warum?
Der Kalender zeigt genug Möglichkeiten. Wir planen sie je nach Operateur zwischen dem 2.-4. postoperativen Tag ein. Die Folgetermine sind täglich für eine sterile Behandlung bis zum Fadenzug geplant. Das heißt, wir behandeln ohne Verband, um genau die PIP Extension sehen zu können und eine Faust ohne störendem Verband zu ermöglichen. Das wichtigste: wir verbinden anschließend dünn, um das Eigentraining nicht zu hemmen. Ab dem Fadenzug prüfen wir die Funktion und reduzieren ggf. die Einheiten. Mit der Blankoverordnung sind wir 16 Wochen sehr flexibel und bauen bei Bedarf eine Lagerungsschiene.
👉 die Patienten der zweiten Gruppe sehen wir manchmal erst nach 8-12 Wochen postoperativ, weil sie merken, dass die Bewegung nicht funktioniert und die Ergebnisse eher suboptimal sind. Diese Patienten hatten entweder gar keine Therapie oder waren beim „Nicht- Hand-Experten“. Man hört: Ich wurde im Verband behandelt, es wurde nur ein bisschen gestreichelt, ich hatte den ersten Termin erst 3 Wochen später, ich bekam nur einen Termin in der Woche, es hat ja noch geblutet, haben deshalb erst nach 4 Wochen angefangen, usw.
👉Unser Fazit: eure Hand verdient Experten von Anfang an! Nicht nur der Operateur, sondern auch der Therapeut sollen Experten sein. Dann wird das Ergebnis in der Regel besser.
👉 gemeinsame Planung bzw. Abstimmung von OP-Termin und Nachbehandlung im Vorfeld! Hand in Hand unter Experten klappt das prima.
Einen schönen Sonntag☀️
Eure / Ihre
Liane Horch