Waldbaden in NRW

Waldbaden in NRW Um in der schnelllebigen Zeit zur Ruhe zu kommen, lade ich Erholungssuchende ein, mit mir in die heilsame Waldatmosphäre einzutauchen.

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Kein Futter in den Wald bringenMeine Beiträge haben letzte Woche echt viele und vermehrt positive Reaktionen erhalten! I...
03/01/2026

Kein Futter in den Wald bringen

Meine Beiträge haben letzte Woche echt viele und vermehrt positive Reaktionen erhalten! Ich danke euch allen für euren Support! 🎉

Das nehme ich zum Anlass, über weiteres, mir wichtiges Thema zu schreiben:

Kein Futter in den Wald bringen

Nach meinen letzten beiden Post über Weihnachtsschmuck, Wichteltüren und anderen Deko- Krams sind mehrfach die Ideen aufgeflammt, Futter in den Wald zu bringen.
Das wurde vielfach sogar als sehr sinnvoll beurteilt.

Auch das sehe ich sehr kritisch und möchte das hier erläutern.

Bitte keine Nahrung in den Wald bringen. Auch keine Möhren und Früchte oder Dekokrams an Bindfäden an Bäume hängen.

Bindfäden und Schnüre können eine Gefahr für alle Waldbewohner sein.

Streufutter, Vogelfutter und erst Recht Meisenknödel sind ebenfalls Tabu.

Meisenknödel mit Netzen sowieso.

Warum?

Wildtiere müssen vor falscher Nahrung geschützt werden. Wer kennt sich schon richtig gut aus, welche Tierarten im Wald heimisch sind und vor allem, was für sie gut und vertraglich ist? Ich nicht.
Ein weit verbreitetes Negativ- Beispiel ist das beliebte Füttern mit altem Brot. Die Tiere (Wasservögel, Tauben und andere Säugetiere) fressen es und Schäden dadurch ihre Gesundheit.
So kann das auch durch gut gemeint es Futter passieren.

Angefütterte Tiere verlieren oft die Scheu vor Menschen und suchen dadurch womöglich häufiger die Nähe zu städtischen Gebieten.
Das wiederum kann zu weiteren Problemen führen.

In manchen Bundesländern oder Regionen ist das Ausbringen von Futter sogar eine Ordnungswidrigkeit und kann unter Umständen mit einem Bußgeld geahndet werden.

Und das aus gutem Grund:

An gut besuchten Futterstellen können Krankheiten zwischen Wildtieren oder auch auf Nutztiere übertragen werden.

So angelockte Wildtiere schälen Rinde von Bäumen, verbeißen junge Triebe, beschädigen Wege und Böden und schaden so dem Wald.

Vielleicht wäre das genau an der vom Laien ausgesuchten Futter-Stelle super unangebracht.

Solche Fütterungen stören die natürliche Selektion und den natürlichen Kreislauf, da auch schwache Tiere überleben, die unter normalen Bedingungen sterben würden.
Das kann zu weiteren Erbschäden in den Folgegenerationen führen und auch zusätzliche Schäden im Forst und Flur verursachen.

Bei herkömmlichem Streu- und Vogelfutter fällt oft ein Teil der Samen zu Boden und kann dort keimen, was zur Verbreitung invasiven Pflanzen führen kann. Das hat schwerwiegende Folgen für die heimische Flora und Fauna.

Ich könnte noch einige weitere Gründe nennen, aber mit sagt man oft nach, dass ich zu lange Texte poste.

Also: Ich bin mir sicher, dass solche Aktionen fast immer gut gemeint sind.
Aber gut gemeint ist oft zu kurz gedacht und nicht immer gut gemacht.

Auch wenn es schwer fällt:
Wer den Wald und die Natur mag und sie unterstützen möchte, bringt NICHTS in den Wald oder in die Natur.
Das ist meine bescheidene Meinung hierzu.

Liebe Grüße Klaus

Teilen ausdrücklich erwünscht.

Schnuller-Bäume im WaldHey ihr lieben. Schon letzte Woche habe ich etwas zu Weihnachtsschmuck, Wichteltüren und anderem ...
29/12/2025

Schnuller-Bäume im Wald

Hey ihr lieben.
Schon letzte Woche habe ich etwas zu Weihnachtsschmuck, Wichteltüren und anderem Dekokrams im Wald gepostet zu dem ich eine Riesen Menge positive Rückmeldung von euch bekommen habe. Danke dafür.

Den Post findest du hier:
https://www.facebook.com/share/p/14PTRVRvzm9/

Heute schreibe ich über einen weiteren, mir neuen Trend, hier im Wald von Schweicheln, bei mir in der Nachbarschaft:

Schnuller-Bäume.
Ja, du hast richtig gelesen. Schnuller-Bäume.
Dieser Trend scheint sich aktuell hier und anderorts zu etablieren.
Dafür werden die Schnuller und Nuckel der Kiddies an irgendwelche ausgesuchten Bäume im Wald an Schnüren aufgehängt.
Die Nuckel werden von den nun größer werdenden Kinder dem Wald übergeben.

Im WWW kann ich zu diesem Trend folgendes erfahren:
Ein Schnullerbaum dient dabei wohl der einfacheren Schnuller-Entwöhnung von Kleinkindern.
Dabei kann es sich sowohl um einen echten Baum in freier Natur als auch eine symbolische Nachbildung handeln, die meist in geschlossenen Räumen steht.

Bitte, bitte liebe Leute lasst auch diesen merkwürdigen und fragwürdigen Trend.

Bitte bringt nichts, und ich meine wirklich NICHTS in den Wald.

Keine Schnuller, Nuckel, keine Weihnachtsdeko, keine Wichtel Türen mit Möbeln aus dem Eine-Euro-Shop und bitte auch kein Futter an Bindfäden oder Streufutter.

Danke für euer Verständnis.
Liebe Grüße Klaus Heidel

Teilen erwünscht.

Vogelfutter wird fast schon selbstverständlich oder aus Gewohnheit in den Wintermonaten im eigenen Garten oder Balkon be...
26/12/2025

Vogelfutter wird fast schon selbstverständlich oder aus Gewohnheit in den Wintermonaten im eigenen Garten oder Balkon bereitgestellt. Unseren heimischen Vö**ln bei Minustemperaturen eine frostfreie Wasserstelle anzubieten ist aber ebenso überlebenswichtig und überhaupt nicht schwer.
Eine flache Schale und ein Grablicht als Wärmequelle können leicht, preiswert und vor allem sicher so arrangiert werden, dass die heimischen Singvögel eine verlässliche Wasserstelle an gewohnter Stelle vorfinden.
Probiere es einfach mal aus.
Mit ist es eine Herzensangelegenheit und eine Freude den gefiederten Gartenbesuchern beim Trinken und Baden zuzusehen.
Liebe Grüße Klaus
Darf gerne geteilt werden.

https://www.facebook.com/share/p/1FbEJgnpzj/

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Liebe Leute bitte, bitte hört damit auf den Wald weihnachtlich zu schmücken. Christbaumschmuck, Glaskugeln, Wichteltüren...
20/12/2025

Liebe Leute bitte, bitte hört damit auf den Wald weihnachtlich zu schmücken.

Christbaumschmuck, Glaskugeln, Wichteltüren, Elfenhäuser, Wichtelmöbel, Jesuskrippen und alles andere aus Glas, Metall, lakiertem Holz und Plastik gehört nicht in den Wald und in die Natur.

Schmückt eure Wohnungen und dekoriert eure Gärten.
Bringt die Innenstädte zum glitzern, aber bringt diesen Müll nicht in die Natur und den Wald.

Warum?

Weil dieses Zeug nicht dahin gehört. Punkt.

Wir Menschen sind Besucher oder Gäste im Wald und wir lassen NICHTS im Wald, was da nicht hingehört.

Nicht mal die Apfelgripsche.

Dieser Deko-Trend nimmt Ausmaße an, die echt gar nicht mehr auszuhalten sind.

Fichten werden mit alten Weinachtsbaumschmuck behangen.

Wichtel-Häuser samt Mobiliar aus dem Ein-Euro-Shop werden aufgestellt.

Adventskerzen werden im Wald auf Konsolenpilzen gestellt und abgebrannt.

Wichteltüren an den Baumwurzeln montiert.

Lichterketten samt Batterien werden an Bäumen besfetigt.

Lametta und andere Deko Artikel werden überall im Wald verteilt.

Und auch wenn es gut gemeint ist und einigen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Es ist und bleibt Müll, der im Wald nichts verloren hat.

Ich höre dann sehr oft:

"Das wird ja alles wieder abgeschmückt"

Oder:

"Aber die Kinder freuen sich doch so sehr darüber. "

Und:

" Diese Wichteltüren und Häuser sind doch aber so zauberhaft. "

Aber die Realität ist, dass das ganze Zeugs nach dem ersten starken Wind von den Bäumen geschüttelt wird und in tausend winzige Teilchen zerspringt.

Oder irgendwelche Idioten lassen ihre Zerstörunrungswurt an dieser Deko aus.

Und dann?

Dann liegen Glassplitter, Plastik Teile, Metall und Lackierer Müll im ganzen Wald zerstreut herum.

Das räumt dann niemand mehr vollständig auf und entfernt es aus der Natur.

Und welche Signale senden wir damit an unsere Kinder und Enkel aus?

Welchen Sinn soll das überhaupt erfüllen?

Glaubt tatsächlich irgend ein klar denkender, erwachsener Mensch, dass sich die Tiere daran erfreuen?

Ist es wirklich eine gute Idee, mit den Kiddis den Müll, den die Billig-Shops als Wichtel- oder Elfen-Häuser anbieten im Wald zu bringen, um den Waldwichteln ein tolles Zuhause anzubieten???

Glaubt mir.
Wenn es diese Wald-Wesen gibt, die kommen ganz gut ohne diesen Schritt zurecht.

Und auch Hase, Reh, Wildschwein, Fuchs, Dachs und Igel brauchen diesem Müll genauso wenig wie die Vögel, Amphibien und Insekten.

Auch für den hochsensiblen Waldboden mit seinen Millionen Kleinstlebewesen ist dieser Müll kein Vergnügen.

Also bitte, bitte bringt nichts, absolut gar nichts mit in den Wald oder in die Natur.

Auch Meisen Knödel oder andere Vogelfutter-Sachen haben im Wald nichts zu suchen.

Andersherum wäre es besser:

Nehmt allen Unrat, Flaschen, Kippen und weggeworfene Dinge mit raus aus dem Wald und entsorgt sie fachgerecht.

DAS ist ein super Beitrag für die
Waldbewohner und Wald-Wesen.

DAS wäre ein pädagogisch wertvoller Beitrag, den ihr den Kindern und Enkeln vorleben könnt.

Mit diesen sinnlosen Trends, die dann fotografiert und wie blöde auch noch auf allen Kanälen geteilt werden, zerstören wir auch noch die letzten kleinen Naturoasen.

In den Sozialen Medien ernten diese Posts dann auch noch jede Menge Likes und begeistern tausende Nachahmer, die dann nichts besseres zu tun haben, als das gleich mal im Wald um die Ecke nachzumachen.

"Wir haben doch noch die ollen Weinachtskugeln von Omma im Keller liegen. Mit denen machen wir es den armen Wald-Tieren mal so richtig schön weihnachtlich... "

So naiv können die Menschen doch nicht wirklich sein.

Oder doch?

So. Das musste ich jetzt mal loswerden.

Ich wünsche euch allen eine wunderbare und besinnliche Weihnachtszeit.
Bleibt optimistisch und kommt gesund ins neue Jahr.

Und wenn ihr alle wieder pappsatt seid und vom vielen Essen und Sitzen genug habt, dann genießt einen ausgedehnten Spaziergang im Wald mit euren Lieben.

Liebe Grüße Klaus Heidel.

Teilen ausdrücklich erwünscht.

Gingko bilobaDer Gingkobaum ist einer meine Lieblings BäumeEin Gingkobaum hat sogar den Einschlag der Atombombe in Hiros...
11/12/2025

Gingko biloba
Der Gingkobaum ist einer meine Lieblings Bäume
Ein Gingkobaum hat sogar den Einschlag der Atombombe in Hiroshima überlebt, obwohl er nur 800 Meter von der Einschlagstslle Ende Ferne stand.
Als Friedensbotschaft sendet man heute noch die Samen jenes Ginkgobaumes in alle Welt.

Ich liebe die golden gelben Blätter des Gingko im Herbst und sammel immer welche auf.
Hier habe ich die einzigartige Form der Blätter nachempfunden und ganz feine Schmuckstücke hergestellt.
Das Gingkoblatt ist federleicht, filigran, hauchzart und warm. Eine Augenweide und haptisches Highlight zugleich.
Der eine Anhänger ist aus einem Stück Rotzeder der und der andere aus Gingkoholz hergestellt.

Liebe Grüße Klaus

Resilienz Mache es wie die Bäume. Lege dir rechtzeitig vielfältige Wurzeln an. Wenn du, wie dieser Baum, gut ausgeprägte...
10/12/2025

Resilienz

Mache es wie die Bäume.
Lege dir rechtzeitig vielfältige Wurzeln an.

Wenn du, wie dieser Baum, gut ausgeprägte Wurzeln hast, kann dir auch mal der Boden unter den Füßen weggezogen werden, ohne dass du gleich umfällst.

So wie hier zu sehen wurde der Boden in der Hälfte des durchwurzelten Bereichs wegerodiert und diese mächtige Eiche steht noch immer.

Sie hat gute Trag-Haltewurzeln, die sie noch immer gut im Boden verankern und sie hat noch genug Versorgungswurzeln, mit denen sich die Eiche noch ausreichend versorgen kann.

Dieser Baum hat gut vorgesorgt, sich eine gute Resilienz angeeignet und ist selbst in dieser dramatischen Lebens-Situation noch immer standfest und gut versorgt.

Mach es wie diese tolle Eiche. Trainiere deine persönliche Resilienz, sorge vor, damit du die nächste Herausforderung oder Krise gut überstehen kannst.

Vielleicht sogar in einem meiner Natur-Resilienz-Training-Kurse.

https://www.achtsamkeitimwald.com/natur-resilienz-training/

Nimm dafür gerne Kontakt zu mir auf.

Liebe Grüße Klaus

Eiche aus Pappel. Sowas bekomme ich auch nicht jeden Tag zu sehen. Liebe Grüße Klauswww.achtsamkeitimwald.com
03/12/2025

Eiche aus Pappel.
Sowas bekomme ich auch nicht jeden Tag zu sehen.
Liebe Grüße Klaus

www.achtsamkeitimwald.com

Eichengallen oder Galläpfel. Du hast sie sicher schon mal gesehen, die kugeligen Gebilde an der Unterseite von Eichenblä...
04/11/2025

Eichengallen oder Galläpfel.

Du hast sie sicher schon mal gesehen, die kugeligen Gebilde an der Unterseite von Eichenblättern, die wie kleine Bälle, meisst gelblich mit rötllichen Bäckchen, die an kleine Äpfel erinnern.

Das sind Eichengallen oder Galläpfel der Gallwespe.

Jetzt im Herbst ist eine gute Zeit, diese interessanten Naturphänomene zu entdecken.

Aber um was genau handelt es sich bei diesen Galläpfel?

Was viele Mesnchen nicht wissen, diese Gallen werden durch den Einstich der Gallwespe hervorgerufen.

Die Eichengallwespe (Cynips quercusfolii) ist ein Vertreter der Familie der Gallwespen (Cynipidae).
Die nur sehr kleine, bis drei Millimeter große Wespe entwickelt sich, wie die meisten Gallwespen, an Eichen, wobei sie typische Gallen an der Unterseite der Eichenblätter bilden lässt.

Ja, sie lässt sie für sich wachsen.

Diese Gallen entstehen als direkte Reaktion des Stiches in das Blatt.

Genau an der Einstichstelle legt die Gallwespe ihr Ei ab.

Als Reaktion bildeten das Blatt diese kugelige Wucherung, die dann das abgelegte Ei überwuchert und umschließt.

Die Insekten liefern dem Baum hierfür den genauen Plan, wie die Galle, die zum Schutz des Ei's und der daraus schlüpfen den Larve auszusehen hat.

Je nach Wespenart sehen diese Gallen kugelig, zackig oder unregelmäßig aus.

Die eigentliche Arbeit mit der Produktion der Galle wird aber gänzlich vom Wirtsbaum, ohne weiteres Zutun der Wespe erledigt.

Der Baum wird mit Botenstoffen "gezwungen" eine schützendes Galle für den Nachwuchs einzurichten, indem sie die Entwicklung von Pflanzenteilen umprogrammieren.

Die Larve ist so rundum geschützt und verpuppt sich, bis sich die Gallen im Herbst lösen und zu Boden fallen.

Im Winter - Januar, spätestens Anfang Februar befreit sich die Gallwespe dann aus den Gallen, indem sich sich einen Ausgang "freifuttert".
Spannend oder?
Also wenn du das nächste Mal in der Natur unterwegs bist, halte achtsam Ausschau nach diesen wunderbaren Objekten.
Wenn du Fragen hast, darfst du dich sehr gerne bei mir melden.
Liebe Grüße Klaus
www.achtsamkeitimwald.com
klaus.heidel@t-online.de

So macht arbeiten Spaß. Vorbereitungen im neuen Waldgebiet für meine Wald Exkursionen und Waldbaden-Kurse. Der Herbst ze...
30/10/2025

So macht arbeiten Spaß.
Vorbereitungen im neuen Waldgebiet für meine Wald Exkursionen und Waldbaden-Kurse. Der Herbst zeigt sich am Ende des Goldenen Oktober von seiner allerbesten Seite.

Liebe Grüße sendet Klaus
www.achtsamkeitimwald.com

AffirmationenDeine Gedanken sind der Schlüssel zu deinem Wohlbefinden. Ein neuer Beitrag in meinem Blog. Über ein Feedba...
27/10/2025

Affirmationen

Deine Gedanken sind der Schlüssel zu deinem Wohlbefinden.

Ein neuer Beitrag in meinem Blog.

Über ein Feedback freue ich mich sehr.

Liebe Grüße Klaus

Allgemein Affirmationen Verfasst von Klausheideladmin 27. Oktober 2025 Deine Gedanken sind der Schlüssel zu deinem Wohlbefinden Deine Gedanken haben eine enorme Kraft, deine Emotionen, Sichtweisen und Bewertungen zu beeinflussen. „Die Energie folgt deiner Aufmerksamkeit.“ Wenn du also deine Auf...

Gefährliche Bäume – Der EukalyptusbaumHast du gewusst, wie „gefährlich“ manche Baumarten sein können?Nein?Kannst du dir ...
19/10/2025

Gefährliche Bäume – Der Eukalyptusbaum

Hast du gewusst, wie „gefährlich“ manche Baumarten sein können?

Nein?

Kannst du dir vorstellen, dass Bäume in der Lage sind, Waldbrände zu begünstigen, um eigene Vorteile daraus zu ziehen?

Nein?

Das alles klingt ja auch erst einmal sehr befremdlich.

Sehen wir in Bäumen doch so gerne die freundlichen Wesen, die guten Geister, die Berater mit symbolischer Tiefenwirkung.

Es gibt aber auch einige Baumarten, die durchaus gefährlich sind.

Nicht boßhaftig im menschlichen Sinne.
Aber eben doch sehr gefährlich. Zu erklären ist solche ein Verhalten ganz einfach und beinahe immer mit der „Erhaltung der eigenen Art“.

Daher beginne ich heute mit dem Eukalyptusbaum.

Ich selber habe viele Jahre den Eukalyptusbaum als heilenden und wohltätigen Baum wahrgenommen, der uns so wunderbare Dinge, wie das Eukalyptusöl beschert.

Ein Baum, der die wunderbaren Koala Bären ernährt, die ohne ihn gar nicht existieren könnten, weil Koalas sich ja ausschließlich von den Blättern dieses Baumes ernähren.

Mir kommen aber auch sofort die angenehmen Eigenschaften von Eukalyptus-Bonbons in Erinnerung, die so gut schmecken und heilende Wirkung bei Atemwegserkrankungen bringen können.

Auch bei Muskel- und Gelenkschmerzen kann dieses tolle Öl Linderung verschaffen. Ein tolles Heilmittel von einem tollen Baum.

Der Eukalyptus kann aber auch anders:

Für die meisten Tiere sind die Blätter kaum verdaulich oder sogar giftig. Einzig der Koala kann sie vollumfänglich verdauen und verwerten.

Dieses ätherische Öl produziert der Baum natürlich nicht, um uns Menschen eine wohltuende Medizin zu schenken, oder um den Koala Bären zu gefallen.

Dieses Öl lässt er durch seine Adern bis in die Blätter fließen, um Fraßfeinden wie Raupen oder Käfern abzuschrecken.

Und damit allen potentiell hungrigen schon von weitem klar wird, dass hier nicht „gut Kirschen essen“ bzw. gut Blätter zu futtern ist, verdunsten die Bäume große Mengen des ätherischen Öles über die Blätter, so dass ein bläulicher Dunst über den Bäumen liegt.

Gut riech- und sichtbar ist dies eine hochexplosive Warnung an alle Fresslustigen.

Ganze Landstriche in Australien duften nach Eukalyptus und die Blue Mountains im Westen von Sydney erhielten ihren Namen aufgrund des blauen Nebels in diesem Landstrich.

Dieser Nebel hat es in sich. Das wird schnell klar, wenn man erfährt, dass das Öl entzündlicher als Diesel ist.

Hier reicht ein winziger Funke und der Baum steht lichterloh in Flammen.

Damit aber nicht genug. Eukalyptusbäume haben die Eigenschaft, regelmäßig ihre Rinde zu verlieren. Diese äußeren Rindenstreifen hängen dann am Stamm herab und trocknen in der Sonne.
Zusätzlich dienen trockenes Laub und abgeworfene Zweige, die unter den Bäumen liegen, als Brandbeschleuniger und sorgen dafür, dass dem Feuer nicht so bald das Material ausgeht.

Weiter oben am Stamm hängende Rindenfetzen entzünden sich, lösen sich brennend vom Stamm und legen brennend weite Strecken zurück, um weitere Brände zu entzünden.

Eine Katastrophe für die Natur und ein unkalkulierbarer Faktor für die Feuerwehren.

Und warum das alles?

Warum richtet sich eine Lebensart derart gegen sich selbst, obwohl wir gerade noch gelesen haben, dass der Baum das alles ausschließlich zu Arterhaltung tut.

Das macht er auch.

Der Eukalyptusbaum zerstört so den gesamten umliegenden Lebensraum. Für alle!

Wirklich für alle?

Nein.

Denn der einzige, der dieses Höllenszenario überleben kann, ist der Eukalyptusbaum.

Er verliert den größten Teil seiner Krone, treibt aber, wie der "Phönix aus der Asche" rasch wieder aus Stamm und Erdreich aus.

Der Boden ist mit der Asche reichlich gedüngt und alle Konkurrenten sind für eine lange Zeit ausgeschaltet.

Sollten sich nach ein paar Monaten doch wieder andere Pflanzen etablieren, hat der Eukalyptus noch einen weiteren Trumpf im Ärmel, bzw. in seinen Wurzeln:

Er kann über seine Wurzeln wachstumshemmende Stoffe ins Erdreich abgeben, die es den anderen Pflanzen schwierig bis unmöglich machen, hier Fuß zu fassen.

Eine unglaubliche, aber erfolgreiche Überlebensstrategie, wie ich finde.

Hast du es gewusst?

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.

Gerne über klaus.heidel@t-online.de

Andere, unglaubliche Naturphänomene folgen bald.

Immer neugierig und achtsam bleiben.

Liebe Grüße Klaus

Allgemein Gefährliche Bäume – Der Eukalyptusbaum Verfasst von Klausheideladmin 19. Oktober 2025 Hast du gewusst, wie „gefährlich“ manche Baumarten sein können? Nein? Kannst du dir vorstellen, dass Bäume in der Lage sind, Waldbrände zu begünstigen, um eigene Vorteile daraus zu ziehen? Ne...

Waldbaden bei Regen.Der Sommer 2025 ist wieder mal ein Sommer, der uns wieder öfter mal mit Regen beschenkt. Kennst du d...
18/07/2025

Waldbaden bei Regen.

Der Sommer 2025 ist wieder mal ein Sommer, der uns wieder öfter mal mit Regen beschenkt.

Kennst du die wunderbaren Düfte des Sommerregens?

Zum einen gibt es da den Duft von Regentropfen, die auf den warmen Flächen der Straßen und Wege fällt und lieblich in unsere Nasen steigt, wenn wir in der Stadt sind. Ein herrlicher Duft. So schön nach Sommer, Wärme und Erfrischung.

Und dann gibt es auch noch den speziellen Duft, der entsteht, wenn Regen auf die Erde des Waldboden trift.
Nicht jeder findet diesen erdigen, manchmal etwas muffigen Geruch angenehm. Ich mag diesen aromatischen aber Duft sehr.
Nicht zuletzt, weil nicht weiß, wie wohltuend und gesund dieser Duft für uns Menschen ist.
Dieser Duft entsteht, wenn Regentropfen auf den noch trockenen Erdboden treffen. Dann wird Geosmin freigesetzt. Geosmin wird von Bodenbakterien produziert und hat auf unsere Psyche verschiedene positive Wirkungen:
So konnte festgestellt werden, dass Geosmine eine beruhigende Wirkung auf uns Menschen habe und sogar Glücksgefühle ausschütten, wenn wir sie einatmen. Wie ein Antidepressiva ohne Nebenwirkungen. Das ist doch toll oder?
Diesen Duft nennt man übrigens Petrichor. Das aber nur am Rande.
Geh doch beim nächsten Sommerregen in den Wald und verweile einen achtsamen Moment lang an einer Stelle, die besonders intensiv erdig duftet.
Atme tief ein und aus und freue dich, dass du dir gerade in diesem Moment etwas richtig gutes tust.
Freue dich auch, dass die Pflanzen und Bäume den dringend notwendigen Regen bekommen und genieße diese besondere Atmosphäre, bei Regen im Wald zu sein.
Vielleicht magst du auch eine der folgenden Übungen ausprobieren:
Lauschen
Lausche den Geräuschen des Regen und nimm wahr, ob dich die Geräusche an etwas erinnern. Vielleicht an das Meeresrauschen deines letzen Urlaubes.
Nimm als nächstes wahr, ob die Intensität oder die Richtung der Geräuschkulisse sich ändert.
Bewegt sich das Rauschen vielleicht?
Wird es lauter oder leiser?
Nimm alles wahr, ohne zu bewerten. Lass alles einfach geschehen, lausche und atme. Atme und genieße.

Wassertropfen beobachten
Such nach Wassertropfen an tief hängenden Zweigen. Geh ganz dicht heran und betrachte die Form und die sich ändernde Größe der Tropfen. Beobachte, wie die Oberflächenspannung immer größer wird und Schau, wie lange der Tropfen diese Spannung halten kann, bevor er weiter nach unten fällt. Bestaunen das winzige Universum im Wassertropfen. Erkennst du schwebende Partikel im Tropfen? Bewegen sich diese kleinen Partikel? Wenn ja, gibt es ein Bewegungsmuster?
Je nach dem, von wo das meiste Licht kommt, spiegelt sich die dahinterliegenden Landschaft verkehrt herum im Tropfen. Alles ist winzig, verzerrt und steht Kopf.
Wechsel deine Blickrichtung und Perspektive. Suche noch weitere Tropfen und schau, was du sonst noch entdecken kannst.
Eine wunderbare Übung.
Es gibt noch viele weitere Übungen, die du bei Regen genießen und erleben kannst.
Dabei atmest du die wohltuenden Geosmine und natürlich auch die gesundheitsfördernden Terpene und Phytonzide ein.
Und ganz nebenbei bremsen die schönen Achtsamkeits- und Sinneswahrnehmungsübungen dein Gedankenkarusell.
Das alles steht dir direkt vor deiner Haustür, immer zugänglich und kostenfrei zu Verfügung.
Also Jacke an und raus in den Wald. Erst recht, wenn es regnet.

Liebe Grüße Klaus

www.achtsamkeitimwald.com

https://www.achtsamkeitimwald.com/2025/07/18/waldbaden-bei-regen/

Adresse

Bad Salzuflen

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