19/04/2026
Teil 3: Mehr Egozentrik und weniger mentale Flexibilität
Wenn der Körper dauerhaft unter Belastung steht, kann das Gehirn in einen entzündlichen Alarmzustand geraten. Lithiummangel, Schwermetalle, ein durchlässiger Darm und Traumata können dabei auf unterschiedlichen Wegen zur Neuroinflammation beitragen. Das kann sich nicht nur auf Stimmung und Energie auswirken, sondern auch auf mentale Flexibilität, Reizbarkeit und die Fähigkeit, Perspektiven einzunehmen.
1️⃣ Lithiummangel:
Lithium spielt in sehr niedrigen physiologischen Mengen eine Rolle für neuronalen Schutz und die Regulation von Entzündungsprozessen m. Sinkt die Verfügbarkeit, können antioxidative und antientzündliche Schutzmechanismen schwächer ausfallen, was neuroinflammatorische Prozesse begünstigen kann.
2️⃣ Schwermetallbelastung:
Schwermetalle können oxidativen Stress, mitochondriale Dysfunktion und Störungen der Kommunikation bestimmer Gehirnzellen (Gliazellen) auslösen. Gleichzeitig können sie die Darmbarriere und die Blut-Hirn-Schranke beeinträchtigen, wodurch proentzündliche Stoffe leichter ins Nervensystem gelangen.
3️⃣ Leaky Gut:
Wenn die Darmbarriere durchlässiger wird, gelangen vermehrt bakterielle Bestandteile und entzündungsfördernde Signale in den Kreislauf. Diese Reize können über Immun-, Hormon- und Nervensystem neuroinflammatorische Prozesse verstärken und so auch Stimmung, Klarheit und kognitive Flexibilität beeinflussen. Ist der Darm krankhaft durchlässig, ist es die Blut-Hirn-Schranke oftmals auch (siehe 2.)
4️⃣ Psychische und körperliche Traumata:
Traumatische Belastungen können das Stresssystem dauerhaft aktivieren und die Balance zwischen Immunsystem, Nervensystem und Darm stören. Studien zeigen, dass bei Trauma auch Dysbiose, erhöhte Darmpermeabilität und neuroinflammatorische Signalwege beteiligt sein können. Schon allein Dauerstress und Angst durch Dauerbeschallung mit negativen Nachrichten kann zu Entzündungen im Gehirn führen!