18/03/2026
Genau so…
Manchmal geht es gar nicht um das, was passiert ist.
Sondern um das, was du weißt und nicht sagen kannst.
Dieses Gefühl, wenn du genau siehst, was läuft.
Wenn du merkst, wer hintenrum falsch spielt.
Wenn du weißt, dass Dinge verdreht werden.
Du sitzt da.
Hältst den Mund.
Obwohl dir eigentlich alles dazu einfällt.
Ich würde gerne.....
Ich weiß viel mehr, als ich sagen darf.
Ich könnte Dinge sagen, die einiges ins Wanken bringen würden.
Ich mache es trotzdem nicht, und genau das nervt mich manchmal.
Dieses Zurückhalten.
Dieses Runterschlucken.
Dieses „besser nichts sagen“, damit es nicht noch weiter eskaliert.
Ich bin jemand, der sein Herz auf der Zunge trägt.
Ich sage, was ich denke.
Manchmal bringt mich genau das in „Schwierigkeiten“, Situationen, in denen plötzlich gegen mich geschossen wird,
weil viele Menschen nicht damit klarkommen, wenn andere offen kommunizieren.
Vor allem diese intriganten, falschen, die selbst gerne mal die Wahrheit verdrehen und nicht den Mumm haben ehrlich zu sein.
Zu sagen, was man denkt, ist Fluch und Segen zugleich.
Es macht frei.
Es ist ehrlich.
Aber es kann nicht jeder damit umgehen.
Wenn wieder so eine Situation auftritt, in der Menschen gegen mich schießen,
merke ich, wie gerne ich in alte Muster rutschen würde.
Wie gerne würde ich ein Fass aufmachen....
Heute entscheide ich meistens anders.
Ich lasse mich nicht mehr in ein Spiel ziehen, das ich längst verlassen habe.
Ich habe keine Lust mehr auf diese „Kinderkacke“.
Ich bin zu alt für den Scheiß.
Nicht jeder ist ein sicherer Raum.
Das habe ich schmerzhaft lernen müssen.
Manchmal vergesse ich es leider noch und vertraue mich Menschen an, die mein Vertrauen nicht verdienen.
Ich glaube doch tatsächlich noch an das Gute im Menschen. Blöd, oder? 😉
Ich hab keine Lust mehr auf dieses ganze Hin und Her.
Auf diese Drama-Dynamik.
Auf dieses Theater.
Ich weiß, was ich erlebt habe, ich stehe zu meinen Gefühlen und das reicht mir.
Früher war es meine Schwäche, laut zu werden, emotional zu reagieren, zu explodieren.
Heute ist es meine Stärke, nichts zu tun, still zu bleiben, bei mir zu bleiben, weil ich heute genau weiß, wer ich bin, meistens zumindest.
Ich muss nicht laut werden, um klar zu sein.
Auch wenn ich es manchmal verdammt gerne wäre.
Auf lange Sicht tut es mir besser, bei mir zu bleiben, als alles rauszubrüllen.
Und ganz ehrlich: Karma regelt ja auch so einiges!
❤️
Foto KI