14/01/2026
Abgrenzung ist kein Wegducken. Sie ist ein körperliches Aufatmen.
Viele Frauen, mit denen ich arbeite, sagen:
„Ich weiß ja, dass ich mich besser abgrenzen müsste.“
Und gleichzeitig spannt sich beim Gedanken daran schon alles an.
Der Nacken wird hart.
Der Rücken zieht.
Der Atem bleibt oben. 🫁
Kein Wunder.
Denn was viele für Abgrenzung halten, ist in Wahrheit Wegdrucken.
Der Körper macht das sichtbar:
hochgezogene Schultern,
eingesunkene Brust,
ein Rücken, der dauerhaft Spannung hält.
So, als würdest du dich dauernd kleiner machen,
damit es für andere leichter ist.
Das ist keine Abgrenzung.
Das ist chronische Anpassung.
Und die landet sehr zuverlässig in Rücken-, Nacken- und Spannungsschmerzen.
Echte Abgrenzung fühlt sich im Körper anders an.
Nicht enger.
Sondern weiter. 🌿
Der Atem wird tiefer.
Die Wirbelsäule richtet sich auf.
Die Schultern dürfen loslassen.
Nicht, weil du dich „durchsetzt“.
Sondern weil du aufhörst, dich selbst zurückzunehmen.
Abgrenzung heißt aus körperlicher Sicht:
👉 den eigenen Raum wieder einnehmen
👉 Spannung nicht mehr festhalten
👉 Präsenz statt Zusammenziehen
Viele Rückenverspannungen sind kein Zeichen von Überforderung allein.
Sie sind ein stilles Signal dafür,
dass jemand zu lange nicht in seiner vollen Größe stand.
Das ist kein persönlicher Fehler.
Es ist ein erlerntes Muster.
Und genau deshalb ist es veränderbar. 💛
In meiner Arbeit – körperlich wie im Coaching – geht es genau darum:
Abgrenzung wieder verkörpern zu lernen.
Als Aufrichtung.
Als Atem.
Als innere Klarheit.
In meiner Community „Engagiert und im Flow“ teile ich dazu regelmäßig Impulse, Körperzugänge und Perspektiven für hoch engagierte Frauen, die viel tragen – und dabei gesund, präsent und kraftvoll bleiben wollen. 🌊💫
Du bist herzlich willkommen.
Barbara
Heilpraktikerin | Shiatsu-Therapeutin | Coach 🌺💪✨