Traditionelle Chinesische Medizin Oliver Lohse

Traditionelle Chinesische Medizin Oliver Lohse Spezialisierter, umfassend ausgebildeter Therapeut für Chinesische Medizin. Tuina, Akupunktur, Krä Tuina, Akupunktur, Kräutertherapie.

Zentral gelegen in Berlin-Charlottenburg

HOLZ ELEMENT WORKSHOP - Ein QiGong, TCM-Theorie und Shiatsu WochenendseminarEin Workshop um sich ganz im Sinne der Chine...
24/03/2023

HOLZ ELEMENT WORKSHOP - Ein QiGong, TCM-Theorie und Shiatsu Wochenendseminar

Ein Workshop um sich ganz im Sinne der Chinesischen Medizin auf die kommende Frühlingsperiode mit ihrem TCM-Element Holz und die mit ihr assoziierten Themen und Organen (Leber und Gallenblase) vorzubereiten.
Mehr Informationen im Flyer.
https://ganzheitliches-heilen.de/tmp/Holz%20Fr%C3%BChling%20-%20TCM%20Jahreszeitenseminar.pdf

Im Laufe eines Jahres werden in vier weiteren, frei belegbaren Workshops alle 5 Elemente der Chinesischen Medizin (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser) behandelt.
WOOD ELEMENT WORKSHOP - A Qigong, TCM Theory and Shiatsu weekend seminar.

A workshop to prepare for the coming season of spring (associated with element wood) in the light of TCM. We will talk about - and work with - the energy of spring and it's related topics and organs (gallbladder and liver) as a preparation for this part of the year.
Find more information in the Flyer.
https://ganzheitliches-heilen.de/tmp/Wood%20Spring%20-%20TCM%20Seasonal%20Seminar.pdf

During the course of a year we will go through all five elements (wood, fire, earth, metal, water) in four more workshops which can be visited separately.
Location: 15. bis 16. April, Nehringstraße 17, Heilpraxis Oliver Lohse
Price: Early bird 180€ , Regular 200 €

Alles, was man über die beiden derzeit wichtigsten Impfungen gegen Covid-19 von Biontech/Pfizer und Moderna evtl. wissen...
31/01/2021

Alles, was man über die beiden derzeit wichtigsten Impfungen gegen Covid-19 von Biontech/Pfizer und Moderna evtl. wissen möchte.
Ein kleiner Auszug des Wesentlichen und ein Kuriosum:
1. Die Impfung funktioniert sehr gut. Der Antikörpertiter (=Anzahl der Antikörper im Blut) nach der 2. Impfung ist nach wenigen Tagen deutlich höher als bei jenen die eine Covid-19-Erkrankung schon durchlaufen haben.
2. Beide Impfungen sind in der pharmakologischen Lesart nur mäßig verträglich. D.h. das relativ häufig über Schmerzen an der Einstichstelle und sonstige allgemeine Symptome wie Müdigkeit und Krankheitsgefühl für etwa 2 Tage nach der Impfung berichtet wird. (Das hat nichts mit der Befürchtung zu tun, ein Impfstoff der auf der RNA-Technik beruht sei nicht sicher. Dann wäre der Impfstoff gar nicht erst zugelassen. Grundsätzlich ist die Entwicklung von RNA-Imfpstoffen etwas Gutes. Das Prinzip ist sicher, es werden keine Hühnereier, Zellkulturen oder ähnliches benötigt um das Impfserum herzustellen und der Stoff lässt sich schneller entwickeln und herstellen als bei der klassischen Methode.)
3. Es wurden bei der Notfallzulassung keine wichtigen Prozeduren weggelassen. Die Studien wurden lange und sorgfältig genug durchgeführt um den Nutzen und die Verträglichkeit beurteilen zu können. D.h. dass die Wahrscheinlichkeit für ungewollte Impfnebenwirkungen sehr gering ist. Sie wäre aber noch niedriger, hätte man die Studiendauer so lange wie auch sonst vor der Marktzulassung laufen lassen. Statt dessen reichen die Studien ihre Ergebnisse nach, sobald sie sie haben.
4. Kuriosum: Es werden auch von Plazebo-Gruppen die nichts weiter als Kochsalzlösung erhalten haben teils bedeutende Nebenwirkungen berichtet (Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit). Aber selbst die kleine Gruppe von Menschen die Bronchospasmen (Atemnot) und Schwellungen im Gesicht erlitten bestand aus 16 Menschen die den Impfstoff erhielten und immerhin 7 Menschen die Plazebo erhalten hatten. (Moderna-Impfstoff-Studie: über 30.000 Teilnehmer)

Zusammenfassung: Für die ersten beiden in der EU am 21.12.2020 (BNT162b2) und am 6.1.2021 (mRNA-1273) bedingt zugelassenen mRNA Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 ist nachgewiesen, dass sie bei den untersuchten Personengruppen und den im letzten Quartal 2020 prävalenten Virusvarianten über einen Zeitrau...

22/11/2020

PRESSEMITTEILUNG

„Keine Gefahr durch Heilpraktiker: Zahlen lügen nicht!“

‚Heilpraktiker richten viele Schäden an!‘ Eine Aussage, die derzeit von zahlreichen Medien kolportiert wird. Doch stimmt das überhaupt? Wir haben bei jemandem nachgefragt, der es wissen muss: Robert Zellerer, Landesdirektor „Die Continentale“ und seit 35 Jahren Berufshaftpflicht-Versicherer zahlreicher Heilpraktiker(innen).

Herr Zellerer, wie viele Heilpraktiker(innen) sind derzeit bei Ihnen Berufshaftpflicht-versichert?

Von insgesamt rund 47.000 bundesweit tätigen Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern sind derzeit rund 24.000 bei der Continentale mit Ihrer Berufshaftpflicht versichert. Davon entfallen ca. 12.000 auf unsere Landesdirektion: Die Zellerer GmbH, die ihren Sitz in München und somit im Bundesland Bayern hat, in dem von allen 47.000 bundesweit tätigen Heilpraktiker(inne)n nahezu die Hälfte praktiziert.

Wie schätzen Sie die Gefahrenlage in den Heilpraktikerpraxen ein: Kommt es häufig zu Schadensfällen?

Die Gefahrenlage ist definitiv sehr gering! Die Anzahl der Schadensfälle ist dermaßen minimal, dass ‚Die Continentale‘ nicht einmal einen eigenen Punkt in der Schadenstatistik für Heilpraktiker-Risiken vorsieht. Bei anderen Versicherern sieht es ähnlich aus. Weder bei manuellen Therapieverfahren wie Chiropraktik oder Osteopathie, noch bei invasiven wie Akupunktur oder Injektionen gibt es nennenswerte Schäden.

War das schon immer so?

Ich bin nun seit 35 Jahren in dieser Branche aktiv. In dieser Zeit hat sich der jährliche Beitrag für Berufshaftpflicht-Versicherungen von Heilpraktikern beim Unternehmensverbund Continentale nahezu halbiert: von 300,- DM netto (1985) auf 90,- Euro netto (2020). Dagegen hat sich die Versicherungssumme für Personen- und Sachschäden nahezu versechsfacht: von 1.000.000,- DM auf 3.000.000.- Euro.
Und dass eine Versicherung den Beitrag nicht senkt bzw. die Versicherungssumme erhöht, wenn tatsächlich viele Schadensfälle vorliegen würden, dürfte wohl jedem einleuchten. Wir Versicherer würden und müssten, wenn Heilpraktiker tatsächlich so schadensträchtig wären, die Beiträge schon entsprechend nach oben anpassen. Und dass man bei 35 Jahren durchaus von einem repräsentativen Zeitraum sprechen kann, steht wohl außer Zweifel: Zahlen lügen nicht!

Wie erklären Sie sich diese positive Entwicklung mit weniger Behandlungsschäden durch Heilpraktiker?

Meiner Meinung nach dürfte das vor allem daran liegen, dass sich das Angebot der Heilpraktikerschulen in diesem Zeitraum qualitativ und quantitativ stark verbessert hat. Die Gefahr der Patienten, wenn sie denn überhaupt jemals gegeben war, hat sich dadurch nachhaltig verringert.
Wenn es dann doch mal zur Meldung eines vermeintlichen Schadens kommt, beruht dieser meist eher auf einer falschen Erwartungslage einzelner Patienten, die austherapiert zum Heilpraktiker gehen und dann oft Wunder erwarten – bzw. fordern, weil Heilpraktiker-Behandlungen überwiegend aus der eigenen Tasche zu zahlen sind. Bleibt dieses Wunder dann aus, muss ein Schuldiger gefunden werden, damit man zumindest finanziell noch was rausholen kann.
…..man sollte sich eher fragen, warum die Beiträge für Ärzte immer schneller steigen…

Wie genau sieht es denn bei den Ärzten aus?

Bei den vergleichbaren Beiträgen zur Berufshaftpflicht-Versicherung für Ärzte haben wir gegenüber den Heilpraktikern im Marktvergleich oft einen fünfmal höheren Beitrag. So kostet die Berufshaftpflicht-Versicherung eines Heilpraktikers beim Unternehmensverbund Continentale derzeit 90,00 Euro netto jährlich bei einer Versicherungssumme von 3 Millionen Euro für Personen- und Sachschäden. Ein Allgemeinarzt zahlt dagegen 866,00 Euro netto bei der gleichen Versicherungssumme.
Aussagen wie: ‚Heilpraktiker richten viele und hohe Schäden an‘ verunsichern deshalb nur und sind einfach nicht haltbar. Etwas Unwahres wird schließlich nicht richtiger, nur weil es von bestimmten Lobby-, Politik- und Medienvertretern immer wieder gebetsmühlenartig wiederholt wird!

Heißt das: ‚Alles perfekt!‘ Oder sehen Sie weiteres Verbesserungspotenzial bzgl. Ausbildung und freier Therapiewahl der Heilpraktiker?

Da gibt es durchaus noch einige Dinge, die weiter verbessert werden könnten. So sollten meiner Meinung nach gewisse Standards eingeführt werden. Diesbezüglich auf einem tollen Weg ist zum Beispiel die ‚Initiative für Qualitätssicherung im Heilpraktikerberuf‘ (IQHP), die sich u.a. für die folgenden Ziele einsetzt: geregelte Dokumentation der Ausbildungsnachweise für Berufsanwärter, mehr Verantwortung und Kontrollpflichten für die Heilpraktiker-Berufsverbände sowie Schaffung einer gesetzlich-rechtlichen Standesregelung und eines Beschwerde-Management-Centers für Patienten.

Unabhängig vom vorliegenden Zahlenwerk möchten Teile der Politik sowie einige Lobbyisten den Beruf des Heilpraktikers dagegen am liebsten abschaffen. Was halten Sie persönlich davon?

Davon halte ich gar nichts! Man sollte dem mündigen Bürger schon selbst überlassen, welche Behandlung bzw. welchen Behandler er wählt. Und auch die Politik sollte sich ruhig einmal fragen, ob das Heilpraktikerwesen nicht auch für sie zahlreiche Vorteile birgt.
Einmal abgesehen vom wertvollen Beitrag der Heilpraktiker zur Gesundheit der Bevölkerung gibt es übrigens auch finanzielle Vorteile, die ich nochmals anhand einiger konkreter Zahlen erklären möchte: So beträgt das Jahresabrechnungsvolumen aller rund 47.000 hierzulande tätigen Heilpraktiker rund 1 Milliarde Euro, wovon zirka 530 Millionen Euro auf Selbstzahler und 470 Millionen auf Versicherte Privater Kranken Versicherungen (PKV) entfallen.
Bei einer angenommenen Durchschnittshöhe einer Heilpraktiker-Rechnung von 150,- Euro ergibt dies ein Stückzahlvolumen von etwas über 3 Millionen Rechnungen pro Jahr. Geht man nun davon aus, dass der PKV-Versicherte nach Abschaffung des Heilpraktikers zu einem Privatarzt geht, wird die Rechnungshöhe wohl eher 500,- bis 1000,- Euro betragen.
Bei Versicherten einer Gesetzlichen Krankenversicherung würden die Kosten durch den Wechsel vom Heilpraktiker zum Kassenarzt auf Grund der gesetzlichen Vorgaben zwar nicht ganz so explodieren. Dennoch würden auch im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung die Kosten steigen, weil ja dann der Kassenpatient, der den Heilpraktiker bisher selbst bezahlt hat, wieder zum Kassenarzt geht, was letztendlich alle gesetzlich Versicherten mitfinanzieren müssten..

Herr Zellerer, ich danke Ihnen für diesen Blick hinter die Kulissen und Ihre offenen Worte.

Das Interview führte Johannes W. Steinbach vom Pressebüro JWS, Konz.

Firmenporträt Zellerer GmbH:
Die Zellerer GmbH, München, hat den Status einer Landesdirektion des Versicherungsunternehmens ‚Die Continentale‘. Geschäftsführer Robert Zellerer versichert seit mehr als 35 Jahren Angehörige verschiedener Heil- und Gesundheitsberufe (insbesondere Heilpraktiker) und gilt als profunder Kenner des Heilpraktikerwesens.
2020 wurde unter seiner Federführung u.a. das verbandsunabhängige ‚Wirtschaftbündnis Naturheilkunde‘ ins Leben gerufen, das den Zusammenschluss aller Unternehmen zum Ziel hat, die mittelbar oder unmittelbar mit der Naturheilkunde und den Heilpraktikern verbunden sind.

Firmenporträt Pressebüro JWS:
Das Pressebüro JWS hat seinen Sitz in Konz. Inhaber ist Johannes W. Steinbach, Journalist, Heilpraktiker und Buchautor. Zu den thematischen Schwerpunkten von Pressebüro JWS zählen Medizin/Naturheilkunde, Pharmazie/OTC, Ernährung/Lebensmittel und Handel/Wirtschaft.

Weitere Informationen:
www.wirtschaftsbuendnis-naturheilkunde.de
www.continentale.info
www.pressebuero-jws.de

Presseansprechpartner:
Die Continentale / Landesdirektion Zellerer GmbH
Robert Zellerer, Landesdirektor Die Continentale & Geschäftsführer Zellerer GmbH
Forstenrieder Allee 70
81476 München
zellerer@continentale.info
Telefon 089/74112231

26/08/2020
31/03/2020

Das ist schon ganz interessante Lektüre. Darin steht, bzw. daraus lässt sich u.a. folgern:

1. Natürlich ist sich auch das RKI (Robert Koch Institut) bewusst, dass die Gefahr nach einer Covid-19 Erkrankung intensivpflichtig zu werden nur unzureichend geschätzt werden kann, weil Falldefinitionen ("Wer ist verdächtig und wird überhaupt getestet?") noch viel zu unterschiedlich sind.

2. Bei einem Vergleich einer Gruppe von Covid-19-Pneumonien in China Anfang des Jahres 2020 mit einer Gruppe mit diversen infektiösen Pneumonien zur Grippesaison 2015 bis 2019 in Deutschland ergab sich folgendes.
a) Dass die Covid-19-Patienten, die beatmungspflichtig werden etwas zahlreicher sind, jünger sind und weniger Vorerkrankunge haben als bei der saisonalen Grippe.
b) Dass der Anteil der beatmungspflichtigen Covid-19-Patienten WEIT unterschiedlich zwischen der Provinz Hubei (dem Ursprungsort der Epidemie) und den erst später betroffenen Provinzen war. Was darauf zurückgeführt wird, dass Hubei und insbesondere die Hauptstadt Wuhan von der Heftigkeit der Ausbreitung und Erkrankungsstärke überrascht worden sind.

3. Daraus lässt sich folgern,
a) dass die katastrophalen Probleme in Bergamo und Wuhan beidesmal an der Überraschung und Überwältigung der medizinischen Versorgung lagen.
b) Dass der Rest von Europa mittlerweile gut vorbereitet ist (und Deutschland mit seinen vielen Intensivbette an oberster Stelle).
c) Dass alle bisherigen Maßnahmen aufgrund der Faktenlage sinnvoll waren und Wirkung zeigen sollten und wir darum auch bald die Einschränkungen schrittweise zurücknehmen können müssten.
d) Dass schlecht vorbereitete Länder wie Indien (und evtl. auch die USA) mit katastrophalen Zuständen wie in Bergamo rechnen müssen.
https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/14_20.pdf?__blob=publicationFile
"Epidemiologisches Bulletin 14/2020
Schwereeinschätzung von COVID-19 mit Vergleichsdaten zu Pneumonien aus dem Krankenhaussentinel für schwere akute Atemwegserkrankungen am RKI (ICOSARI)

Der Artikel im Epidemiologischen Bulletin 14/2020 vergleicht publizierte Fallserien hospitalisierter COVID-19-Patienten aus den chinesischen Städten Wuhan, Peking, Shenzen und den Provinzen Hubei und Zhejiang mit einer Referenzgruppe von Pneumoniepatienten aus 73 Krankenhäusern des ICOSARI-Sentinels jeweils in einem vergleichbaren Zeitraum (3.-5. Kalenderwoche) zu Beginn der jährlichen saisonalen Grippewelle 2015-2019. Als Schweregrad (bzw. Schwereparameter) wurde der jeweilige Anteil der Pneumoniepatienten mit akutem Atemnotsyndrom (ARDS), Beatmung, Intensivpflichtigkeit und tödlichem Krankheitsverlauf den Angaben in den Publikationen aus China gegenübergestellt."

Kurz zusammengefasst. Bei der medizinischen Begründung der uns derzeit auferlegten Notfallmaßnahmen sind bis jetzt einig...
30/03/2020

Kurz zusammengefasst. Bei der medizinischen Begründung der uns derzeit auferlegten Notfallmaßnahmen sind bis jetzt einige Versäumnisse zusammengekommen, deren Klärung zwingend ist um die Verfassungsmäßigkeit dieser Notfallmaßnahmen zu sichern.

https://www.docdroid.net/23IE5dj/sucharit-bhakdi-offener-brief-offentlichkeit-black.pdf =4

***ENGLISH VERSION BELOW***Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient meiner Praxis für Traditionelle Chinesische Med...
16/03/2020

***ENGLISH VERSION BELOW***

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient meiner Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin.

Es kommen im Stundentakt von offizieller Seite neue Informationen und Verhaltensaufforderungen, damit unsere Gesellschaft mit der Durchseuchung durch Corona Viren nicht überfordert wird. Damit Sie diese Situation nicht persönlich unnötig belastet oder verunsichert, möchte ich Ihnen hiermit ein paar Hintergrundinformationen zukommen lassen.

1. Solange sie nicht über 60 Jahre alt oder aufgrund einer Krankheit oder durch Medikamente immungeschwächt sind brauchen Sie keine Angst vor einer ernsthaften Erkrankung zu haben. Falls sie doch in eine dieser Risikogruppen fallen heißt das, dass sie die nächsten Wochen aufpassen sollten unnötigen Kontakt mit Menschen, von denen sie nicht wissen ob sie Keimträger sein könnten, zu vermeiden.

2. Es ist unnötig sich vor dieser Erkrankung mehr zu fürchten als vor der alljährlich auftretenden Grippe. Im Winter 2017/2018 starben im Zusammenhang mit saisonaler Grippe (auch das ist eine Viruserkrankung) über 25.000 Menschen, und zwar allein in Deutschland. Dieser Umstand war damals keine Aufregung wert, weil die jährliche Grippewelle gut bekannt ist und diese Zahlen in jenem Jahr zwar relativ hoch, aber auch nicht besonders ungewöhnlich waren. Es ist abzuwarten, ob wir überhaupt in die Nähe solcher Zahlen im Zusammenhang mit Coronaviren kommen werden. In diesem Jahr verläuft die normale Grippewelle bis jetzt ürigens sehr mild.
Dennoch, Erkrankungen durch den aktuellen Coronavirus scheinen etwas öfter schwerwiegende Komplikationen zu verursachen als die meisten Grippeviren und Respekt ist darum angebracht.

3. Coronaviren sind seit über 15 Jahren bekannt. Das sind sie deswegen, weil seit diesem Zeitpunkt danach regelmäßig getestet wird. Seitdem werden jedes Jahr bei viralen Erkältungskrankheiten auch ein zweistelliger Anteil Coronaviren bei den Erkrankten festgestellt. Das heißt übrigens nur, dass sie vorhanden sind. Bei einem Patienten mit viralen Erkältungssymptome können bei Tests durchaus Grippeviren und Coronaviren zugleich nachgewiesen werden und trotzdem könnte ein dritter Virus für die eigentliche Erkrankung verantwortlich sein. Es ist darum wichtig zu verstehen, dass die Reaktionen derzeit so drastisch sind, weil die Verantwortlichen damit rechnen, dass die diesjährigen viralen Erkältungskrankheiten kompliziert verlaufen werden (wie zum Beispiel 2017/2018), es keine Impfung und keine klare Möglichkeit zur Gefahreneinschätzung gibt und niemand hinterher für vermeidbare Todesfälle verantwortlich gemacht werden möchte.

4. Die Grippeimpfung wird jedes Jahr neu für die zu erwartenden Virenstämme formuliert, da es unzählige Virusvarianten gibt, diese kontinuierlich neu mutieren und es nicht möglich ist gegen alle Stämme gleichzeitig zu impfen. Diese Wette auf die nächsten dominanten Grippeviren wurde für die Saison 2017/2018 verloren und der letztendlich grassierende Grippevirus traf darum auf eine gegen diesen Erreger ungeimpfte Bevölkerung, mit der oben beschriebenen Konsequenz einer einer ungehinderten Grippewelle und 25.000 verstorbenen Patienten in Deutschland.
Hätten wir diesen Winter wieder eine starke Grippe gegen die es keinen Impfstoff gibt, dann hätte in wie China, welches eine erheblich höhere Bevölkerungsdichte hat als Deutschland, die Grippewelle einen ähnlichen Verlauf genommen wie dieses Jahr die Corona Viruserkrankung. Eng aufeinander gedrängte Lebewesen optimieren die Verbreitung von Infektionskrankheiten, darum auch die isolierenden Maßnahmen der Regierungen weltweit.
Niemand kann genau sagen wie hoch die Durchseuchung einer Bevölkerung mit Corona Viren ist, trotz des existierenden Tests. Dieser Test wurde im Frühjahr dieses Jahres entwickelt und es ist nicht einmal klar ob er alleine auf Coronaviren reagiert oder noch auf andere Viren, über deren Existenz und Gefährlichkeit niemand etwas weiß. Diese Situation ist tatsächlich der Normalzustand, da wir immer umgeben von zahllosen Viren und anderen Krankheitserregern sind und nur von denen wissen, für die wir zufälligerweise ein Testverfahren entwickelt haben.

5. Daraus folgt, dass nichts an der derzeitigen Gefährdungslage außerordentlich ungewöhnlich ist. Was gerade neu ist, ist dass wir einen Erreger erstmalig wahrnehmen können von dem wir bis vor kurzem noch nichts wussten und ihn darum nicht einschätzen können. Die öffentlichen Maßnahmen sind darum konsequent, vernünftig und paradoxerweise wahrscheinlich trotzdem weit übertrieben.

6. Für Ihr Leben und Ihre Sicherheit bedeutet das, wie bereits anfangs gesagt, dass ihre Sicherheitslage eigentlich genauso ist wie jeden Winter (d.h. als Mitteleuropäer hervorragend) und sie trotzdem möglichst bereitwillig bei den Quarantänemaßnahmen mitspielen sollten, alleine damit dieser Zustand möglichst bald wieder beendet werden kann und wir wieder ein normales Leben führen.
Sich regelmäßig die Hände zu waschen, dabei alle fünf Finger, Fingerspitzen, Handrücken und Handgelenke ordentlich einzuseifen und abzuspülen sollten Sie sich sowieso selbstverständlicherweise angewöhnen.
Ein kleines Desinfektionsmittel unterwegs (besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln) dabei zu haben ist vernünftig. Falls Sie keines bekommen können, ein Oxidationsmittel in Verbindung mit hochprozentigen Alkohol tut es auch. Oxidationsmittel die sie noch finden sollten wären dann Wasserstoffperoxid (H2O2) oder Jod, außerdem sind die Oberflächen von Kupfer und Silber ebenfalls oxidierend und damit viruzid. Falls Sie in den kommenden Tagen in meine Praxis kommen werden, gebe ich Ihnen gerne kostenlos ein Sprühfläschchen mit Desinfektionsalkohol und drei-prozentiger Wasserstoffperoxid Lösung mit. Ich verneble zur Sicherheit auch ein-prozentige Wasserstoffperoxid Lösung in der Praxis, so dass höchste Hygienestandards gewährleistet sind.

7. Man sagt einzelne Menschen seien klug, Menschenmassen seien dumm. Angst wirkt sich zusätzlich negativ auf die Qualität unserer Entscheidungen aus und schwächt zusätzlich noch das Immunsystem. Verbringen Sie darum die Zeit positiv und lassen Sie sich durch Ihre Mitmenschen nicht in Streß versetzen. Nutzen Sie die Zurückgezogenheit um etwas sinnvolles zu tun. Seien Sie freundlich, nachsichtig und liebevoll mit Menschen die sich ihrer Meinung nach unvernünftig verhalten. Auch, ganz besonders, mit sich selbst. Denn unsere größte Herausforderung und unsere größte Chance, das sind immer wir selbst.



Alles Gute,

Oliver Lohse


*** ENGLISH VERSION***

Dear patient of my practice for Traditional Chinese Medicine.

We have new incoming information and advice from officials every hour so that our societies shall not get overwhelmed by masses of complicated coronavirus cases. To prevent insecurity or your situation getting unnecessarily dificult, let me give you some background information.

1. As long as you are younger than 60 years and your immune system is uncompromised by medicaments or particular illnesses, you do not need to be afraid to become seriously ill by this particular germ. If you do belong to one of these risk groups, you should beware of unnecessary contact with people of who you do not know if they might be carriers.

2. It is not necessary to be more scared of this illness than of the seasonal flu. In Winter 2017/2018 25,000 people died because of seasonal flu in Germany alone. This didn’t attract major attention because seasonal flu is well-known and the numbers of deaths were, though relatively high, not unusual. It is not forseeable if there will be comparable numbers related to coronavirus this year. However, Corona infections seem to cause complications a little more often than flu, therefore respect is appropriate. Seasonal flu this year is very mild.

3. Coronaviruses are known since over 15 years. That is because since then we have a test to find them. Since then, we find double digit percentages of infections with coronavirus amongst common cold every year. To find a respiratory virus during a cold does not mean this virus is causing the illness. It is possible that a patient who shows symptoms of a viral cold disease can be found to carry the flu virus and coronavirus simultaneously – and still another one could be responsible for his illness. It is critical therefore to understand that the official response is so radical only because they expect the seasonal viral colds to be complicated (like they were in 2017/2018), there is no available vaccination nor reliable assessment of the virulence yet and nobody wants to be responsible for preventable deaths.

4. Every year there is a new vaccination formula produced to countermeasure the expected flu viruses. There are countless flu viruses which mutate every year and it is not possible to vaccinate against all of them. In 2017/2018 this bet was lost and a different strain of flu virus than expected became dominant, which then affected an unvaccinated population and caused the death rate of flu to climb to 25,000 cases in Germany.
In China a strong strain of flu without vaccination would have caused a similar situation like the current coronavirus. China has the biggest population on earth and still many of them lead a life in very crowded conditions. Infective diseases travel very easily under these conditions.
Nobody knows how many people carry the virus in the population, despite the tests. This test was developed by the beginning of this year and it is not even clear if it reacts solely on Corona or on other viruses (of which nobody doesn’t know anything about) too. Indeed, this situation is normal, because we are always surrounded by countless viruses and other germs of which we only know about if there is a testing procedure for it.

5. This means that nothing of the current state of risks is unusual. What is new is that we perceive a germ, which mutation we see for the first time, of which we yet know nothing about and therefore cannot properly assess. The current policies therefore are consequent, reasonable and paradoxically most likely highly exaggerated.

6. This means that your state of security is like it is every winter (for somebody in central Europe that means: excellent) and still you should willingly comply to the quarantine policies so that we can soon lead a normal life again.
Washing your hands regularly should be a no-brainer for you. Soap all five fingers of each hand, fingertips, back of the hands and wrists and rinse with clear water.
Carrying a small bottle of disinfectant is reasonable, especially in public transportation. If do not have one, an oxidant combined with high proof alcohol works as well. Oxidants which you should still be able to find are hydrogen peroxide (H2O2) and iodine. Furthermore, the surfaces of copper and silver are oxidizing and therefore kill viruses.
If you make it the upcoming days into my practice I would like to gift you a small spraybottle with disinfecting alcohol and 3% hydrogen peroxide solution. I also obfuscate 1% hydrogen peroxide solution in the practice, so that viruses have no chance to get airborne.

7. It is said that single humans are intelligent and masses of humans are stupid. Furthermore, fear negatively affects the quality of our decisions and additionally weakens our immune system. So be careful not to react on panic or anger of other people. Spend your time positive. Use the reclusiveness for something meaningful. Be friendly, forgiving and even lovingly with those who you find to behave unreasonably. Also, especially, be like that with yourself. Because our biggest challenge and our biggest chance is always ourselves.



All the best!

Oliver Lohse

Spezialisierter, umfassend ausgebildeter Therapeut für Chinesische Medizin. Tuina, Akupunktur, Kräutertherapie. Zentral gelegen in Berlin-Charlottenburg.

Wolfgang Wodarg ist Lungenfacharzt, kennt sich als ehemaliger Amtsarzt u.a. mit Epidemiologie und Hygiene hervorragend a...
15/03/2020

Wolfgang Wodarg ist Lungenfacharzt, kennt sich als ehemaliger Amtsarzt u.a. mit Epidemiologie und Hygiene hervorragend aus. Zur Coronavirus-'Pandemie' gibt er hier ein paar wichtige und beruhigende Zusammenhänge zu verstehen.

Dr. Wolfgang Wodarg is the first specialist we met to understand the current crisis about the coronavirus. Please support us so that we can investigate furth...

I am not so fond of John Olivers' piece on Corona virus. 1. The danger IS hyped, because that is the only way we can pre...
09/03/2020

I am not so fond of John Olivers' piece on Corona virus.

1. The danger IS hyped, because that is the only way we can prevent the worldwide healthcare systems to collapse if the infections spread too fast. Compare this:
Deaths of regular flu in the winter 2017/2018: 25.100 people (IN GERMANY ALONE)
Deaths WORLDWIDE of Corona so far around 4000 people, in Germany: two people (9th of March 2020)

The mortality rate of 2% DOES seem to be higher than the average flu though.

https://www.tagesspiegel.de/wissen/rund-25-000-todesfaelle-durch-influenza-staerkste-grippewelle-der-vergangenen-30-jahre-in-der-saison-2017-2018/25069772.html

https://www.worldometers.info/coronavirus/

2. With bleach he is most likely referring to H2O2 (hydogenperoxide), which IS an effective way to kill viruses because of its oxidizing property. Because regular disinfectants might become unavailable for those in need, even the WHO has come up with a manual to make your own disinfectant partly with H2O2.

https://www.who.int/gpsc/5may/Guide_to_Local_Production.pdf
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/203115/

3. And last but not least: Silver IS an effective disinfectant. Of course, if you already have a viral infection, it won't help you to get cured by drinking it. What it CAN do, is to kill germs and viruses on surfaces (like copper does as well).

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31344881

https://en.wikipedia.org/wiki/Antimicrobial_properties_of_copper

While making fun of improper use of the latter two agents, he could also enlighten his viewers how the proper use of them looks like. 😠

As coronavirus spreads to the US, John Oliver discusses what’s being done to fight the illness, what’s gone wrong, and how to stay safe. Connect with Last We...

07/03/2020

Das ist jetzt nicht die allseelig machende Lösung gegen Ansteckungsgefahr. Aber wenn Sie gerne Trommelsteine in der Tasche oder Schmuck tragen und sich mehr Sicherheit vor Infektionen durch Viren und Bakterien wünschen: Ein Kupfernugget in der Tasche (oder Kupferschmuck um den Hals oder Arm) eignet sich um daran herumzuspielen und die Viruslast zu senken.
Die keimtötende Wirkung von Kupfer hängt mit seiner Leitfähigkeit für Elektronen und Wärme zusammen. Das gleiche gilt auch für Silber...
Fear of infections? Coppers' (and silvers') physical properties make them germicidal. If you like carying gems or bracelets, try these metals.

Copper and its alloys (brasses, bronzes, cupronickel, copper-nickel-zinc, and others) are natural antimicrobial materials. Ancient civilizations exploited the antimicrobial properties of copper long before the concept of microbes became understood in the nineteenth century.[1][2] In addition to seve...

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Berlin
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