20/05/2026
💡 Der Mechanismus der wurde durch Forschende der Health and Medical University in Potsdam ( ), des in Jena und der entschlüsselt. Dies eröffnet neue Perspektiven für bei Krankheiten des Gehirns, die vor allem im Alter auftreten.
Die Funktion wichtiger wird im Alter beeinträchtigt.
Das internationale Team unter Leitung von Prof. (HMU in Potsdam) und (Leibniz-Institut für Alternsforschung – ) konnte nachweisen, dass die Aktivität sogenannter Deubiquitylasen ( ) im alternden Gehirn um etwa 40 Prozent abnimmt. Wobei die Menge der Enzyme größtenteils unverändert bleibt, ihre Funktion jedoch durch die Reaktion mit Sauerstoff ( ) beeinträchtigt wird.
Die liefert nun den Beweis, dass dieser kein endgültiger Zustand sein muss.
Durch die medikamentöse Umkehr der Thioloxidation konnte die gealterter Gehirne wieder in Gang gesetzt werden. In der Folge reduzierte sich die Anreicherung geschädigter und die Abbausysteme im Gehirn verbesserten sich.
„Man kann sich das wie bei einem alten VW Käfer vorstellen, der mit der Zeit aufhört, richtig zu funktionieren. Nicht, weil Teile fehlen, sondern weil das Material durch Oxidation verändert wird und rostet.“, so Professor Pfirrmann. „Die gute Nachricht ist: Wenn man den Rost, also die Oxidation, rechtzeitig behandelt, kann man das Auto und die Funktion erhalten."
In Zukunft soll erforscht werden, ob die pharmakologische Umkehr dieses helfen kann, die gesunde langfristig zu erhalten.
Ein entsprechender Wirkstoff ( ) zeigt bereits im Mausmodell vielversprechende Ergebnisse. Dies deutet darauf hin, dass krankheitsrelevante Prozesse im Gehirn künftig nicht nur verlangsamt, sondern gezielt beeinflusst werden könnten.
Langfristig können solche Ansätze zur Behandlung von , und weiterer neurodegenerativer Erkrankungen beitragen
Forschende der HMU Health and Medical University in Potsdam haben einen zentralen molekularen Mechanismus der Gehirnalterung entschlüsselt.