BVMed Die Stimme der deutschen Medizintechnik-Branche 📢
Der BVMed vertritt über 300 MedTech-Unternehmen. Im BVMed sind u. a.

Der BVMed vertritt als Wirtschaftsverband rund 220 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnik-Branche. die 20 weltweit größten Medizinproduktehersteller im Verbrauchsgüterbereich organisiert. Die Medizinprodukteindustrie beschäftigt in Deutschland über 210.000 Menschen und investiert rund 9 Prozent ihres Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren.

Wir müssen Infektionsschutz neu denken – sektorenübergreifend und strategisch. Die Zahlen zeigen den Handlungsdruck:🦠 70...
24/02/2026

Wir müssen Infektionsschutz neu denken – sektorenübergreifend und strategisch. Die Zahlen zeigen den Handlungsdruck:
🦠 700.000 Patient:innen / Jahr sind in Deutschland von nosokomialen Infektionen betroffen
⚠️ Bis zu 20.000 Menschen / Jahr sterben daran
💊 Durch Antibiotika-Resistenzen steigt das Risiko
🏥 Eine Infektion verlängert die Krankenhausverweildauer um 5 Tage / Schnitt
💶 Infektionen verursachen zusätzliche Kosten für das Gesundheitssystem in Höhe von bis zu 20.000 Euro / Fall
📊 Laut OECD-Schätzungen wird Deutschland für Infektionen bis 2050 bis zu 144 Millionen Euro aufwenden müssen

Wir sind daher überzeugt: Infektionsschutz ist Patient:innensicherheit, Versorgungsqualität und Krisenvorsorge zugleich.Klare Strukturen und verbindliche Standards sind entscheidend.

Elemente einer sektorenübergreifenden Infektionsschutz-Strategie:
➡️ Flächendeckende Infektionsprävention und -kontrolle (IPC) kombiniert mit Antibiotic Stewardship (ABS) in allen medizinischen Einrichtungen
➡️ Sicherung der strukturellen und personellen Voraussetzungen zur präventiven Infektionsmedizin
➡️ Verankerung fester Indikatoren der Struktur- und Prozessqualität in der stationären und ambulanten Versorgung
➡️ Kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der Ausbildung des Fachpersonals
➡️ Evaluierung bestehender digitaler Tools und Zusammenführung von etablierten digitalen Maßnahmen zur Surveillance von Infektionen

Mehr www.bvmed.de/pm1326

Positive Entscheidung zu Ethanol für die Gesundheitsversorgung: Der Ausschuss für Biozidprodukte (BPC) der Europäischen ...
24/02/2026

Positive Entscheidung zu Ethanol für die Gesundheitsversorgung: Der Ausschuss für Biozidprodukte (BPC) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) ist zu dem Schluss gekommen, dass Ethanol für die Verwendung in Desinfektionsmitteln zugelassen werden kann. 🧴

In seiner Stellungnahme unterstützt der Ausschuss Ethanol als Wirkstoff u. a. in:
✅ Produktart 1: Produkte für die menschliche Hygiene, wie z. B. Handdesinfektionsmittel
✅ Produktart 2: Desinfektionsmittel und Algizide, die nicht für den direkten Kontakt mit Menschen oder Tieren bestimmt sind
✅ Produktart 4: Produkte für den Lebensmittel- und Futtermittelbereich

Der BPC kommt zu dem Ergebnis, dass die sichere Verwendung in allen Anwendungsgebieten dieser Produktarten nachgewiesen ist.

Die Entscheidung ist ein wichtiger Schritt, um ein De-facto-Verbot ethanolbasierter Biozidprodukte zu verhindern. Und damit ein guter Schritt, denn: Ethanol ist aus der Hygiene in Gesundheitseinrichtungen nicht wegzudenken. Eine Einschränkung würde die Sicherheit der Patient:innen und Versorgung gefährden.

Wie geht es nun weiter?
➡️ Die ECHA leitet ihre Stellungnahme an die Europäische Kommission weiter, die über eine Wirkstoffgenehmigung entscheidet.
➡️ Die Kommission erarbeitet einen Entwurf für eine Durchführungsverordnung, in der sie die Produktzulassung oder Nichtzulassung des Stoffes vorschlägt.
➡️ Die EU-Mitgliedstaaten stimmen im Ständigen Ausschuss für Biozidprodukte darüber ab.
➡️ Bei Zustimmung verabschiedet die Kommission den Beschluss, der dann rechtsverbindlich wird.
➡️ Offen bleibt die harmonisierte Einstufung unter der CLP Verordnung (CLH Einstufung). Diese startet frühestens Ende 2026.

Mehr zum Thema: bvmed.de/hygiene

Standard- und Mustervertragsklauseln verändern die Rahmenbedingungen für klinische Prüfungen u.a. für   in Deutschland. ...
24/02/2026

Standard- und Mustervertragsklauseln verändern die Rahmenbedingungen für klinische Prüfungen u.a. für in Deutschland. Was bedeutet das für die Praxis? Diese Frage diskutieren Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und Industrie auf einem Symposium am 10. März in Berlin.

Eckdaten zum Symposium
Titel: Vertragsverhandlungen für Klinische Prüfungen – Wie helfen Verordnung & Co?
📆 Termin: 10. März 2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
📍 Ort: Berlin, Tagungszentrum Aquino
💰 Kosten: Kostenfrei für BVMed-Mitglieder
👉 Anmeldung: https://lnkd.in/dGfNQDJ4

Veranstalterin ist eine Verbändeplattform aus Industrieverbänden und Akademia, unter anderem dem BVMed. Mehr: https://lnkd.in/dsyHvkqa

ℹ️ Zum Hintergrund: Mit dem Medizinforschungsgesetz sind verbindliche Standardvertragsklauseln vorgesehen. Für Arzneimittel gelten sie bereits, für Medizinprodukte sollen entsprechende Regelungen 2026 folgen.

Mangelernährung kommt bei Krebspatient:innen häufig vor. Dabei kann dieser Mangel durch die (Chemo-, Radio-)Therapie ind...
18/02/2026

Mangelernährung kommt bei Krebspatient:innen häufig vor. Dabei kann dieser Mangel durch die (Chemo-, Radio-)Therapie induziert und verstärkt werden.

Die Folgen sind gravierend: Mangelernährung kann die Verträglichkeit der Krebstherapie mindern, das Risiko für Infektionen erhöhen, zu Therapieunterbrechungen führen und die Prognose verschlechtern. Sie beeinflusst damit direkt den Behandlungserfolg – und die Lebensqualität der Patient:innen.

Deshalb ist eine strukturierte Ernährungstherapie bei Krebs entscheidend. Dazu gehört:
🔍 Früherkennung: Regelmäßige Ernährungsscreenings und Assessments
🤝 Beratung: Individuelle Ernährungspläne und gezielte Unterstützung
🥤 Orale Ernährung: Trinknahrung als ergänzende Option
🧃 Enterale Ernährung: Sondennahrung bei eingeschränkter Nahrungsaufnahme
💉Parenterale Ernährung: Nährstoffzufuhr über Infusionen, wenn der Magen-Darm-Trakt nicht ausreichend funktioniert

All dies trägt dazu bei, Krebspatient:innen mit Mangelernährung zu stabilisieren, Therapien fortzuführen und Lebensqualität zu erhalten.

ℹ️ Mehr Informationen zum Thema: bvmed.de/mangelernaehrung

Wenn wir die Gesundheitsversorgung in Deutschland zukunftsfest aufstellen wollen, müssen wir Volkskrankheiten wie Krebs entschlossen angehen – und dabei alle medizintechnischen Lösungen nutzen, die uns zur Verfügung stehen.

👉 Mehr zur Bedeutung der -Branche: bvmed.de/nurmitmedtech

Heute hat Gesundheitsministerin Nina Warken die Weiterentwicklung der   für das Gesundheitswesen vorgestellt. Demnach wi...
11/02/2026

Heute hat Gesundheitsministerin Nina Warken die Weiterentwicklung der für das Gesundheitswesen vorgestellt. Demnach will die Bundesregierung die nötigen Rahmenbedingungen schaffen, „um den schnellen und sicheren Transfer neuer Innovationen in die Gesundheitsversorgung zu unterstützen“ – ein wichtiger Schritt für eine zukunftsfeste Gesundheitsversorgung.

Geplant ist unter anderem, dass KI-Systeme schneller in die Versorgung gebracht werden sollen. Unser Hinweis: Neben neuen KI-Anwendungen müssen auch bereits existierende KI-basierte Medizinprodukte stärker berücksichtigt werden.

Unsere Vorschläge:
➡️ Bessere Rahmenbedingungen für Schrittinnovationen bereits existierender KI-basierter Medizinprodukte
➡️ Beschleunigte Bewertung und Integration von Innovationen in die Regelversorgung
➡️ Stärkung von Innovationsanreizen und Planungssicherheit für MedTech-Hersteller und Anwender:innen.
➡️ Transparente Erfassung und qualitätsgesicherte Vergütung von KI (z. B. über Zusatz-OPS-Codes und EBM-Anpassungen)

Darüber hinaus sollten Potenziale von Telemonitoring indikationsübergreifend in der Regelversorgung verankert werden. Die Beschränkung auf DiGA greift noch zu kurz.

📰 Mehr in der Pressemeldung: bvmed.de/pm1226
ℹ️ Zum BVMed-Themenportal: bvmed.de/digitalisierung

Herz-Kreislaufstillstand, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Sepsis gehören zu den häufigsten lebensbedrohlichen Notfällen a...
11/02/2026

Herz-Kreislaufstillstand, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Sepsis gehören zu den häufigsten lebensbedrohlichen Notfällen außerhalb des Krankenhauses. Was dann zählt, sind die Menschen vor Ort: Schnelles Handeln entscheidet über Leben und Tod.

Der heutige Tag des Notrufs macht deutlich: Die Rettung beginnt nicht mit dem Rettungswagen – sie beginnt bei den Menschen vor Ort.

ℹ️ Wer die 112 wählt, alarmiert nicht nur die Rettungskräfte. In der Leitstelle werden Anrufende angeleitet, zum Beispiel zur Herzdruckmassage bei einem Herzstillstand. So wird die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes aktiv genutzt. Denn: Jede Minute zählt.

Auch Medizintechnik unterstützt im Notfall die Versorgung durch Laien:
🫀 Bei einem Herzstillstand können zusätzlich Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED) helfen, Leben zu retten – wenn sie verfügbar, auffindbar und einsatzbereit sind.
🩹 Auch gut ausgestattete und strukturell eingebundene Verbandkästen sind ein zentraler Bestandteil für die Laien-Notfallversorgung.

Wir müssen die gesamte Rettungskette – von der Laienhilfe und dem Notruf bis zur professionellen Versorgung – gezielt stärken, um die Überlebenschancen im Notfall nachhaltig zu erhöhen.

👉 Mehr zum Thema: bvmed.de/erste-hilfe sowie u.a. German Resuscitation Council GRC/ Deutscher Rat für Wiederbelebung e.V. (GRC) und Sepsis Stiftung
👉 Mehr zur Bedeutung von MedTech: bvmed.de/nurmitmedtech

Der sichere Einsatz von Cloud-Lösungen bildet mittlerweile für viele digitale Anwendungen im Gesundheitswesen die Basis ...
06/02/2026

Der sichere Einsatz von Cloud-Lösungen bildet mittlerweile für viele digitale Anwendungen im Gesundheitswesen die Basis – zugleich steigen die Anforderungen an Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit.☁️

Mit dem § 393 SGB V werden verbindliche Mindeststandards für den Cloud-Einsatz im Gesundheitswesen festgelegt. Die Regelung kann für die MedTech-Branche relevant sein, wenn personenbezogene Gesundheitsdaten über Cloud-Computing-Dienste verarbeitet werden – z. B. bei DiGA oder cloudbasierten Plattform- und Softwarelösungen.

Mit unserem Infoservice geben wir der MedTech-Branche Orientierung:
👉 Wann bin ich als Unternehmen betroffen?
👉 Was gilt als Cloud-Computing-Dienst?
👉 Welche Pflichten greifen?

ℹ️ Jetzt kostenfrei informieren
Online nachlesen: bvmed.de/c5-testat
Info herunterladen: bvmed.de/c5-testat.pdf

Erarbeitet wurde der Infoservice gemeinsam mit CMS law tax future.

Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr rund 520.000 Menschen neu an Krebs – und über vier Millionen leben mit oder n...
04/02/2026

Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr rund 520.000 Menschen neu an Krebs – und über vier Millionen leben mit oder nach einer Krebserkrankung.

Dabei ist Krebs nicht nur eine Diagnose. Jede Patientin und jeder Patient bringt eine eigene Krankheitsgeschichte, unterschiedliche Bedürfnisse und individuelle Herausforderungen mit. Der heutige steht daher erneut unter dem Motto „Gemeinsam einzigartig“ – und rückt den Menschen in den Mittelpunkt.

Genau dort setzen moderne medizintechnische Lösungen an: Entlang des gesamten Versorgungspfads unterstützen sie eine bedarfsgerechte, patient:innenzentrierte Krebsversorgung.

Ein paar Beispiele:
🔬 Diagnostik: Frühere Erkennung durch moderne Bildgebung, innovative Verfahren und KI-gestützte Auswertung
🩺 Therapie: Präzisere, schonendere Eingriffe durch minimalinvasive Verfahren und robotische Assistenzsysteme
🧬 Personalisierung: Molekulare Analysen und Entscheidungsunterstützung für passgenaue Therapien
🏠 Nachsorge und Alltag: Homecare, Ernährungstherapie, Wund- und Stomaversorgung sowie digitale Begleitung für mehr Lebensqualität

Wenn wir die Gesundheitsversorgung in Deutschland zukunftsfest aufstellen wollen, müssen wir Volkskrankheiten wie Krebs entschlossen angehen – und dabei alle modernen, sicheren und innovativen Lösungen nutzen, die uns zur Verfügung stehen.

ℹ️ Mehr zum Weltkrebstag
Deutsche Krebshilfe, www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/weltkrebstag
Union for International Cancer Control (UICC), www.worldcancerday.or

Die EU überarbeitet aktuell das europäische   („Public Procurement Revision“). Für die Medizintechnik ist das mehr als e...
03/02/2026

Die EU überarbeitet aktuell das europäische („Public Procurement Revision“). Für die Medizintechnik ist das mehr als ein technisches Verfahren – es ist ein zentraler Hebel für Qualität, Innovation, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit in Europa.

Unser Appell an die EU-Kommission: Der Wechsel hin zu einem value based-Vergaberecht ist überfällig. Patient:innen müssen im Zentrum stehen – und damit die Ergebnisse der medizinischen Versorgung, nicht allein der niedrigste Preis.

Was aus MedTech-Sicht dafür im Rahmen der Vergaberechts-Revision wichtig ist:
➡️ Vereinfachung und Harmonisierung des Rechtsrahmens
➡️ Neuausrichtung der Zuschlagskriterien
➡️ Förderung innovativer und nachhaltiger Lösungen
➡️ Erleichterung einer umweltfreundlichen Beschaffung auf Basis klarer, verbindlicher und nichtdiskriminierender Kriterien

👉 Zur Pressemeldung: bvmed.de/pm0926
👉 Zum Positionspapier:bvmed.de/positionspapier-eu-public-procurement

Viele sprechen über eine bessere   – beim 11. BVMed-  geht es um die konkreten nächsten Schritte für 2026/27.Schwerpunkt...
03/02/2026

Viele sprechen über eine bessere – beim 11. BVMed- geht es um die konkreten nächsten Schritte für 2026/27.

Schwerpunkte:
➡️ Verbindliche Versorgungspfade
➡️ Frühere Diagnostik
➡️ Interprofessionelle Zusammenarbeit
➡️ Digitale Dokumentation & Wundregister
➡️ Qualitätssicherung, Vergütung & Finanzierung

📅 Fr, 27.02.2026 | 10–16 Uhr | Berlin
📍 Aesculap Akademie (Langenbeck-Virchow-Haus)
✉️ Anmeldung bis 11.02.: wunddialog@fischoeder-beratung.de

Woran scheitert Umsetzung aus Ihrer Sicht am häufigsten – Schnittstellen, Daten oder Finanzierung?

Pflege findet heute überwiegend dort statt, wo sich das Leben abspielt: Zuhause. 7 von 10 Pflegebedürftigen in Deutschla...
30/01/2026

Pflege findet heute überwiegend dort statt, wo sich das Leben abspielt: Zuhause. 7 von 10 Pflegebedürftigen in Deutschland werden von ihren Angehörigen versorgt – ohne Pflegedienst. Diese stille Selbstverständlichkeit ist in Wahrheit eine tragende Säule unseres Gesundheitssystems. Diese Säule müssen wir stützen und schützen. 🏠

Ein zentrales Thema ist dabei unter anderem der Infektionsschutz für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige. 😷 Pflegehilfsmittel und Produkte zum Infektionsschutz (etwa Handschuhe, Desinfektion und Masken) helfen, Infektionen – bis hin zuSepsis – zu vermeiden, schwere Verläufe zu verhindern und Ausfallzeiten zu reduzieren.

Damit diese Medizinprodukte ihren bewährten Nutzen weiterhin voll entfalten können, braucht es eine verlässliche Finanzierung, klare Qualitätsstandards und die konsequente Stärkung des Sachleistungsprinzips. Nur so lassen sich eine hochwertige Versorgung, weniger Bürokratie und ein wirksamer Schutz in der häuslichen Pflege sicherstellen.

👉 Mehr zum Thema: bvmed.de/pflege
👉 Mehr zur Bedeutung der MedTech-Branche: bvmed.de/nurmitmedtech

Heute im Gesundheitsausschuss des Bundestages: Der Bericht zur telemedizinischen Leistungserbringung zeigt, welches Pote...
28/01/2026

Heute im Gesundheitsausschuss des Bundestages: Der Bericht zur telemedizinischen Leistungserbringung zeigt, welches Potenzial digitale Versorgung hat. Telemonitoring bietet große Chancen, um die Gesundheitsversorgung effizienter und intensiver zu gestalten. Aktuell wird dieses Potenzial jedoch ausgebremst.

Unser Appell: muss zu einem „smarten Monitoring“ weiterentwickelt werden – damit digitale Betreuung wirklich in der Breite ankommt und Patient:innen davon profitieren.💡 Und dafür braucht es eine andere Versorgungslogik.

Aktuelle Herausforderungen und unsere Lösungsvorschläge u.a.:

🔍 Nur Herzinsuffizienz, enger Patient:innen- und Anwender:innenkreis
➡️ Smart-Monitoring als digitale Versorgungsform mit breiterer, sektorübergreifender Anwendung

🔍 Keine ePA-Anbindung relevanter Telemonitoring-Informationen
➡️ Informationsfluss über die ePA für alle beteiligten Fachkräfte

🔍 Methodenbewertung und Vergütungsstrukturen passen nicht
➡️ Eigene Richtlinie für „Monitoring“ und Erstattung nicht über Quartalspauschalen umsetzen

🔍 Klinik implantiert, Ambulanz erbringt Leistung
➡️ Besserer Übergang Klinik–Ambulanz, Einschluss in das Telemonitoring bereits im Krankenhaus

🔍 Digitale 24/7-Betreuung nicht immer möglich
➡️ Monitoring-Zentren als zentrale digitale Betreuungseinheiten mit Kooperationsmöglichkeiten mit lokalen Kräften

Mehr Lösungen in der Pressemeldung: bvmed.de/pm0526

ℹ️ Zum Hintergrund: Was ist Telemonitoring?

Der Begriff beschreibt Verfahren, bei denen Vitalwerte kontinuierlich erfasst und übertragen werden, um an einer Stelle zentral überwacht zu werden und bei Abweichungen verschiedene Maßnahmen ergreifen zu können. Telemonitoring ist dabei ein anderer Versorgungsweg, um persönliche Kontakte zu vermeiden, wenn sie nicht erforderlich sind, aber die Betreuung intensivieren zu können, wenn es nötig ist.

BVMed-Expertin: Natalie Gladkov

Adresse

Georgenstraße 25
Berlin
10117

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