Prof Dr med Carsten Perka

Prof Dr med Carsten Perka Ich bin Prof. Dr. Carsten Perka von der Charité Berlin.

Ich spezialisiere mich auf Hüft- und Knieendoprothetik sowie komplexe Revisionschirurgie, mit dem Ziel, die Gelenkfunktion und Lebensqualität meiner Patienten zu verbessern.

15/09/2025
15/09/2025
Bewegung hält nicht nur den Körper gesund, sondern schenkt auch dem Geist Freiheit und Freude.
15/09/2025

Bewegung hält nicht nur den Körper gesund, sondern schenkt auch dem Geist Freiheit und Freude.

Rheumatoide Arthritis: Ursachen, Symptome, Behandlung und mehrDiese entzündliche Form von Arthritis verursacht Gelenksch...
15/09/2025

Rheumatoide Arthritis: Ursachen, Symptome, Behandlung und mehr

Diese entzündliche Form von Arthritis verursacht Gelenkschmerzen, Schwellungen und Schäden. Erfahren Sie mehr über RA und ihre Behandlungsmöglichkeiten.

Rheumatoide Arthritis (RA) verursacht Gelenkentzündungen und Schmerzen. Sie entsteht, wenn das Immunsystem nicht richtig funktioniert und die Gelenkschleimhaut (Synovium) angreift. Am häufigsten sind Hände, Knie oder Sprunggelenke betroffen – meist symmetrisch, also z. B. beide Hände oder beide Knie. Mitunter kann RA aber auch andere Organe betreffen, darunter Augen, Herz-Kreislauf-System und/oder Lunge.

Aus bisher ungeklärten Gründen sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Die Krankheit entwickelt sich meist im mittleren Alter. Ein familiäres Vorkommen erhöht das Risiko.

Ursachen

Bei gesunden Menschen bekämpft das Immunsystem Krankheitserreger wie Bakterien und Viren. Bei Autoimmunerkrankungen wie RA verwechselt das Immunsystem körpereigene Zellen mit Fremdstoffen und setzt entzündliche Botenstoffe frei. Bei RA richtet sich dieser Angriff gegen das Synovium – die Gelenkschleimhaut, die Flüssigkeit für geschmeidige Bewegungen produziert. Das entzündete Gewebe verdickt sich, was zu Schmerzen, Empfindlichkeit, Rötung, Schwellung und Bewegungseinschränkungen führt.

Warum sich RA entwickelt, ist unklar. Forscher vermuten ein Zusammenspiel bestimmter Gene und Auslöser aus der Umwelt, etwa Infektionen, physischer oder emotionaler Stress oder andere Faktoren.

Symptome

In frühen Stadien zeigen sich nicht immer Schwellungen oder Rötungen, aber Betroffene spüren oft Schmerzen und Druckempfindlichkeit. Typische Anzeichen sind:

Gelenkschmerzen, Empfindlichkeit, Schwellung oder Steifigkeit länger als 6 Wochen

Morgensteifigkeit von mindestens 30 Minuten

Mehrere Gelenke betroffen

Zunächst oft kleine Gelenke (Hand- und Fingergelenke, Fußgelenke)

Symmetrische Beschwerden (z. B. beide Hände)

Viele Patienten fühlen sich zudem stark müde (Fatigue) oder entwickeln leichtes Fieber. Symptome treten in Schüben („Flares“) auf, die Tage bis Monate andauern können.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Augen: Trockenheit, Schmerzen, Rötung, Lichtempfindlichkeit, Sehstörungen

Mund: Trockenheit, Zahnfleischentzündung, Reizungen, Infektionen

Haut: Rheumaknoten (kleine Knoten unter der Haut über Knochenvorsprüngen)

Lunge: Entzündung, Vernarbung, Kurzatmigkeit, Lungenkrankheiten

Blutgefäße: Gefäßentzündung, die Nerven, Haut und Organe schädigen kann

Blut: Blutarmut (zu wenig rote Blutkörperchen)

Herz: Entzündung von Herzmuskel und Herzumgebung

Schmerzende Gelenke erschweren Bewegung, was Gewichtszunahme begünstigt. Übergewicht erhöht wiederum das Risiko für Bluthochdruck, Diabetes, Herzkrankheiten und erhöhte Blutfette.

Diagnose

Eine frühzeitige, exakte Diagnose ist entscheidend. Rheumatologen (Arthritis-Spezialisten) stellen diese anhand von:

Anamnese: Beginn, Dauer und Verlauf der Symptome, familiäre Vorerkrankungen

Körperliche Untersuchung: Gelenkschwellungen, Wärme, Bewegungseinschränkungen, Fieber

Bluttests: Entzündungswerte (BSG, CRP), Rheumafaktor (RF), Antikörper gegen CCP

Bildgebung: Röntgen, Ultraschall, MRT können Knochen- und Gelenkveränderungen sichtbar machen

Behandlung

Ziele der Therapie:

Entzündung stoppen oder auf niedrigstem Niveau halten

Symptome lindern

Gelenk- und Organschäden verhindern

Beweglichkeit, Funktion und Lebensqualität verbessern

Langzeitfolgen minimieren

Strategien:

Frühe und konsequente Therapie („aggressiv“ behandeln)

„Treat-to-Target“ – gezielt Remission oder niedrige Krankheitsaktivität anstreben

Strenge Krankheitskontrolle

Selbsthilfe & Lebensstil

Neben ärztlicher Behandlung können Betroffene selbst viel beitragen:

Gesunde Ernährung: ausgewogen, nährstoffreich, Gewichtskontrolle

Tägliche Bewegung: Treppen statt Aufzug, kleine Wege einbauen

Aktivität & Ruhe ausbalancieren: Bewegung trotz Schub, aber auch Erholung wichtig

Wärme- und Kältetherapie: Wärme gegen Steifigkeit, Kälte gegen Schwellung

Topische Mittel: Schmerzgele, Cremes, Pflaster

Stressreduktion: Meditation, Atemübungen, Massage, Akupunktur/ Akupressur

Nahrungsergänzung: Kurkuma/Curcumin, Omega-3 können hilfreich sein (nur nach Rücksprache mit Arzt)

Soziale Unterstützung & positive Einstellung: Familie, Freunde, Aktivitäten für gute Stimmung

„Guter Stoffwechsel, schlechter Stoffwechsel, den Stoffwechsel ankurbeln, anregen, antreiben“ – der Begriff „Stoffwechse...
15/09/2025

„Guter Stoffwechsel, schlechter Stoffwechsel, den Stoffwechsel ankurbeln, anregen, antreiben“ – der Begriff „Stoffwechsel“ wird häufig benutzt, wenn es um unsere Gesundheit geht. Stimmt ja auch irgendwie. Sehr einfach gesagt wandelt der Stoffwechsel Nährstoffe wie Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette um, um daraus Energie für alle Organe zu gewinnen.
Für einen reibungslosen Stoffwechsel besonders wichtig sind zudem Vitamine und Mineralstoffe. Fehlen diese, können hoch komplizierte biochemische Abläufe nicht stattfinden.
Zahlreiche Lebensmittel gelten als echte „Anheizer“ für den Stoffwechsel. Dazu gehören z.B. scharfe Gewürze wie Chili und Ingwer oder bitteres Gemüse wie Fenchel und Chicorée, deren ätherische Öle den Kalorien-Grundumsatz erhöhen. Eiweißhaltige Lebensmittel wie Geflügel, Fisch, Fleisch und Käse liefern Zink, welcher ein wichtiger Katalysator für den Stoffwechsel ist.

Magnesiummangel ist weit verbreitet und betrifft nicht nur, wie häufig angenommen, sportlich aktive Personen. Der Körper...
15/09/2025

Magnesiummangel ist weit verbreitet und betrifft nicht nur, wie häufig angenommen, sportlich aktive Personen. Der Körper braucht in verschiedenen Lebenssituationen ein Mehr an Magnesium, z.B. in der Schwangerschaft, als Leistungssportler, aber auch bei Einnahme bestimmter Medikamente oder bei zu hohem Alkoholkonsum und Stress verbraucht der Körper mehr Magnesium.
Magnesium soll laut Studien, wenn es in ausreichender Menge vorhanden ist, das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten, Schlaganfälle und Diabetes senken. Mit magnesiumreichen Lebensmitteln, wie z.B. grünem Blattgemüse, Vollkornprodukten und Nüssen, kann man den Körper gut mit Magnesium auf natürliche Weise versorgen.

Fußorthopädie Fußprobleme zählen heute zu den häufigsten Beschwerden. Zahlreiche Patienten leiden unter Druckstellen, Fe...
15/09/2025

Fußorthopädie Fußprobleme zählen heute zu den häufigsten Beschwerden. Zahlreiche Patienten leiden unter Druckstellen, Fehlstellungen Hallux valgus oder anderen Fußerkrankungen. Mit einer zielgerichteten Therapie soll die normale Funktion und Belastbarkeit des Fußes ohne Schmerzen wiederhergestellt werden. Die Basis bildet eine individuelle und ausführliche Diagnostik.

Adresse

Charitéplatz 1
Berlin
10117

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