08/01/2026
Dieser Denkfehler hat mich lange begleitet. 🙄
Nicht nur in meiner Arbeit mit Patient:innen, sondern auch in meinem eigenen Erleben.
Ich kenne dieses Gefühl sehr gut: Man geht zum Arzt, zur Therapie, macht Dinge, setzt um, bemüht sich und trotzdem wird es nicht so, wie man es sich wünscht.
Und irgendwann schleicht sich dieser Gedanke ein: Warum klappt das nicht?
Früher habe ich daraus zwei Dinge gemacht:
Entweder habe ich mich verantwortlich gefühlt
oder ich habe gedacht, ich mache selbst etwas falsch.
Heute sehe ich das differenzierter.
Veränderung ist kein einzelner Termin und auch keine schnelle Lösung. Sie entsteht über Zeit,
über viele kleine Schritte im Alltag, manchmal über Umwege
und immer individuell.
Ich begleite Menschen auf diesem Weg. Mit Wissen, Struktur und Orientierung.
Aber ich habe gelernt, mir nicht mehr die Verantwortung
für jeden Verlauf und jedes Ergebnis aufzubürden.
Das fühlt sich heute stimmiger an. Für meine Arbeit.
Und für mein eigenes Nervensystem.🙏
Vielleicht ist genau das der Punkt, den viele übersehen:
Therapie, Begleitung oder Coaching sind keine Garantie.
Sie können Orientierung geben,
Sicherheit schaffen
und den Weg klarer machen.
Aber gehen muss man ihn selbst 🏃♂️Schritt für Schritt,
im eigenen Tempo.
Und genau hier liegt oft der schwierigste Teil.
Dranzubleiben bedeutet nicht nur, Übungen zu machen oder körperlich etwas zu verändern.
Es bedeutet auch, sich selbst Zeit zu nehmen. Hinzuschauen.
Zu reflektieren. Gewohnte Denk- und Fühlmuster zu hinterfragen.
Veränderung entsteht nicht nur im Körper. Sie entsteht von innen heraus. Und das ist oft anstrengender als jede Übung.
Weil es Mut braucht,
ehrlich mit sich zu werden
und sich selbst wieder Raum zu geben.🧘♀️
Genau darin begleite ich Menschen:
Schritt für Schritt,
im eigenen Tempo
mit einem klaren Rahmen
und ohne Druck.
Vielleicht magst du für dich kurz innehalten:
Wo stehst du gerade auf deinem Weg?Vielleicht magst du für dich kurz innehalten:
Wo stehst du gerade auf deinem Weg?💚