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meduplus Meduplus entwickelt Blended-Learning-Kurse für Profis im Gesundheitswesen. Meduplus Smart Learning setzt neue Standards in der medizinischen Fortbildung.

Curriculare berufsbegleitende Fortbildungen trotz engem Zeitbudget. Das Blended-Learning-Konzept nach der meduplus Smart Learning® Methode ermöglicht flexibles Lernen – am Arbeitsplatz, zuhause oder unterwegs.

Der aktuelle EHEC-Ausbruch in Mecklenburg-Vorpommern sorgt für große Besorgnis. Auslöser ist das enterohämorrhagische Es...
06/10/2025

Der aktuelle EHEC-Ausbruch in Mecklenburg-Vorpommern sorgt für große Besorgnis. Auslöser ist das enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC), ein Bakterium, das natürlicherweise im Darm von Wiederkäuern wie Rindern und Schafen vorkommt. Während diese Tiere in der Regel nicht erkranken, kann EHEC beim Menschen schwere Infektionen verursachen.

Schwere Erkrankungen beim Menschen

Die Erkrankung durch EHEC enteht durch die durch das Bakterium produzierte Zytotoxine. Es handelt sich dabei um Giftstoffe, die unter dem Begriff Shigatoxin- bzw. Verotoxin-produzierende E. coli (STEC bzw. VTEC) zusammengefasst werden. Unter den Toxinen gibt es verschiedene Serotypen. Die weltweit bedeutendste EHEC-Serogruppe ist O157. Die Shigatoxine binden gezielt an spezifische Rezeptoren auf der Oberfläche menschlicher Zellen, vor allem an Endothelzellen der Kapillaren, wie sie beispielsweise in der Niere oder im Darm vorkommen. Nach der Bindung werden die Toxine von der Zelle aufgenommen und gelangen ins Zellinnere, wo sie die Proteinsynthese blockieren. Durch diesen Mechanismus verlieren die betroffenen Zellen ihre Funktionsfähigkeit und sterben ab. Die Folge sind Gewebeschäden, die insbesondere bei schweren Infektionen zum sogenannten hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) führen können, einer schweren Komplikation, die unter anderem Nierenversagen, Blutarmut und Gerinnungsstörungen mit sich bringt.

Infektionswege

Die Übertragung von EHEC erfolgt meist über den Kontakt mit dem Kot infizierter Tiere. Dabei reicht bereits eine geringe Keimzahl aus, um eine Ansteckung auszulösen. Häufig geschieht die Infektion über kontaminierte Hände, etwa nach dem Kontakt mit Tieren oder deren Umgebung. Auch indirekte Übertragungen sind möglich, zum Beispiel über das Streicheln von Tierfellen oder das Berühren von mit EHEC verunreinigten Gegenständen. Da Wiederkäuer selbst keine Symptome zeigen, können auch äußerlich gesunde Tiere infektiös sein. Weitere Infektionsquellen sind verunreinigtes Wasser, etwa in Badeseen, sowie der Verzehr von Rohmilch, Rohwurst oder nicht ausreichend erhitztem Fleisch. Auch kontaminierte pflanzliche Lebensmittel wie Salat, Spinat oder Sprossen können zur Übertragung beitragen. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist ebenfalls möglich, insbesondere im engen häuslichen Umfeld. EHEC-Bakterien können über den Stuhl ausgeschieden werden, auch noch Tage bis Wochen nach Abklingen der Symptome. Besonders bei Kindern kann die Ausscheidung mehrere Wochen andauern, selbst bei fehlenden Beschwerden. Das Ansteckungsrisiko nimmt mit der Zeit ab, bleibt jedoch zunächst hoch.

Symptome

EHEC-Infektionen verlaufen häufig ohne erkennbare Symptome, können aber auch mit wässrigem Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen einhergehen. Fieber tritt seltener auf. In etwa 10–20 % der Fälle entwickelt sich eine schwerere Form mit blutigem Stuhl und krampfartigen Bauchschmerzen, die als hämorrhagische Kolitis bezeichnet wird. Besonders gefährdet für schwere Verläufe sind Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen und immungeschwächte Personen. Eine gefürchtete Komplikation ist das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), das vor allem bei Kindern auftritt. Es ist gekennzeichnet durch Blutarmut, einen Mangel an Blutplättchen und akutes Nierenversagen. HUS betrifft etwa 5–10 % der symptomatischen Fälle und ist die häufigste Ursache für akutes Nierenversagen im Kindesalter. In schweren Fällen kann eine vorübergehende Dialyse notwendig werden, seltener bleiben dauerhafte Nierenschäden zurück. Die Sterblichkeit in der akuten Phase liegt bei etwa 2 %.

Um Ansteckungen und weitere Ausbreitungen zu vermeiden ist ein striktes Hygienekonzept essenziell. Schauen Sie in diesem Zuge gerne bei unseren Hygieneschulungen vorbei!

Quelle zum Text: https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/RKI-Ratgeber/Ratgeber/Ratgeber_EHEC.html?nn=16777040

Seit Ende August 2025 sorgt ein Ausbruch von EHEC-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern für große Aufmerksamkeit. Zahlre...
30/09/2025

Seit Ende August 2025 sorgt ein Ausbruch von EHEC-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern für große Aufmerksamkeit. Zahlreiche Fälle zeigen teils schwere Verläufe bis hin zum hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS), insbesondere bei Kindern. Die genaue Infektionsquelle bleibt bislang ungeklärt, doch nun gibt es einen wichtigen Fortschritt: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat den verantwortlichen Erreger identifiziert. Es handelt sich um den seltenen EHEC-Serotyp O45:H2.

Seltenes Serovar O45:H2 als Auslöser identifiziert

Das Nationale Referenzzentrum (NRZ) für Salmonellen und andere bakterielle Enteritiserreger am RKI konnte den Ausbruchsstamm eindeutig dem Serovar O45:H2 zuordnen. Dieser Typ ist in Deutschland äußerst selten. Zwischen 2015 und Mitte 2025 wurde er nur 13-mal in über 10.000 untersuchten Proben nachgewiesen, darunter lediglich vier Fälle mit HUS. Der aktuelle Ausbruchsstamm trägt die Gene für das Shigatoxin Subtyp stx2a sowie das Intimin-Gen eaeA, das sind beides genetische Marker, die mit einem schweren Krankheitsverlauf in Verbindung gebracht werden. Auffällig ist zudem, dass der Stamm genetisch nicht mit früher bekannten Isolaten verwandt ist. Es handelt sich demnach um ein eigenständiges, neuartiges Ausbruchsgeschehen.

Infektionsquelle weiter unklar

Trotz intensiver Befragungen der Erkrankten und ihrer Angehörigen konnte bislang keine konkrete Infektionsquelle, etwa ein Lebensmittel oder ein bestimmter Produktionsbetrieb, ermittelt werden. Das erschwert die Eindämmung des Ausbruchs erheblich. Mit der molekulargenetischen Identifikation des Erregers ist es jedoch nun möglich, neue Krankheitsfälle gezielter zu erkennen und besser mit dem Ausbruch in Verbindung zu bringen. Weitere epidemiologische Erhebungen sind im Gange. Die Koordination der Untersuchungen und Maßnahmen erfolgt durch das RKI in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern, dem Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei sowie mit den Bundesbehörden BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) und BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung).

HUS: Eine gefährliche Folge der EHEC-Infektion

Das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS), eine der schwerwiegendsten Komplikationen nach einer EHEC-Infektion, ist vor allem für Kinder gefährlich. Es äußert sich durch eine Kombination aus Nierenversagen, Blutarmut und Thrombozytopenie. In schweren Fällen ist eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich.

Ausblick: Fortschritt bei der Aufklärung- doch viele Fragen offen

Die Identifikation des Erregers stellt einen wichtigen Fortschritt in der Bewältigung des aktuellen Ausbruchs dar. Dennoch bleibt die zentrale Frage weiterhin unbeantwortet: Woher stammt der Erreger? Die Aufklärung der Infektionsquelle hat nun höchste Priorität, um weitere Erkrankungen zu verhindern und eine potenzielle Quelle gezielt aus dem Verkehr zu ziehen. Die zuständigen Behörden arbeiten mit Hochdruck an der weiteren Aufklärung des Geschehens.

Quelle zum Text: https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Epidemiologisches-Bulletin/2025/37_25.html

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01/09/2025

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Über Nadine Botte

Nadine Botte ist ausgebildete Diätsassistentin und studierte Gesundheits- und Sozialwirtschaft (B.A.) an der Hochschule Koblenz. Sie war unter anderem in der Projektkoordination bei der Servicestelle Gesundheit tätig und übernahm Funktionen als QMB und PRRC in einem Medizinproduktegroßhändler. Ihre Schwerpunkte sind Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, regulatorische Anforderungen rund um Medizinprodukte und die MPBbetreibV, Prozessoptimierung und Schnittstellenkoordination sowie strukturiertes und praxisorientiertes Arbeiten. Frau Botte verfügt über vielfältige Weiterbildungen, unter anderem als Qualitätsauditorin nach ISO 19011 (TÜV) sowie technische Sterilisationsassistentin (DGSV®/SGSV).

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Mythos - Zecken sind nur im Sommer aktiv! Wahr oder Falsch?💡Viele gehen davon aus, dass Zecken nur im Sommer aktiv sind,...
01/09/2025

Mythos - Zecken sind nur im Sommer aktiv! Wahr oder Falsch?💡

Viele gehen davon aus, dass Zecken nur im Sommer aktiv sind, doch das stimmt so nicht mehr. Aufgrund milderer Winter und veränderter klimatischer Bedingungen sind Zecken mittlerweile viel länger und teilweise sogar das ganze Jahr aktiv. Damit geht ein erhöhtes Gesundheitsrisiko für alle Menschen, die sich in der Natur aufhalten, einher.

Sommerzeit gleich Zeckenzeit?

Früher galt eine Zeckenzeit von März bis September, doch auf diesen Zeitraum können wir uns nicht mehr guten Gewissens verlassen. So warnt Dr. Masyar Monazahian vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt, dass „die typische Zeckenzeit quasi nicht mehr existiert“. Auch der Fachinformationsdienst LabNews bestätigt, dass Zecken heutzutage ganzjährig aktiv sein können, vor allem wenn die Winter mild sind.

Aktivitätszeiträume der Zecken

Besonders überraschend ist, dass Zecken sich nicht nur im Wald oder auf Wiesen finden sind, sondern auch in bis zu 60 % der Gärten. Eine 2023 veröffentlichte Studie analysierte tausende Zeckenproben aus Deutschland und Österreich. Dabei zeigte sich, dass zwei wichtige Zeckenarten – Ixodes ricinus (der Gemeine Holzbock) und Dermacentor reticulatus (die Auwaldzecke) – auch in den Wintermonaten aktiv sind. Die Forscher registrierten selbst im Zeitraum Dezember bis Februar durchschnittlich über 100 Funde pro Monat. Schon ab Temperaturen von etwa 6 bis 7 Grad Celsius können Zecken aktiv werden. Das erklärt auch, warum sie inzwischen sogar in höher gelegenen Regionen, wie der Eifel auf über 700 m Höhe, deutlich früher im Jahr auftreten als noch vor wenigen Jahrzehnten. Ein warmer Winter oder ein milder Frühling kann die Zeckensaison also deutlich vorverlegen und verlängern.

Der Klimawandel als Ursache

Der Klimawandel spielt hier eine zentrale Rolle. In Deutschland und Mitteleuropa hat er dazu geführt, dass Zecken, insbesondere Ixodes ricinus, keine echte Winterpause mehr machen müssen. Parallel breiten sich neue, wärmeliebende Arten wie die Hyalomma-Zecke aus, die teilweise gefährliche Erreger wie das Krim-Kongo-Fieber-Virus übertragen können.

Was bedeutet das für uns?

Zeckenschutz ist keine reine Sommersache mehr. Wer sich auch im Frühling, Herbst oder an milden Wintertagen im Freien aufhält, sei es im Garten, beim Spaziergang oder bei der Arbeit im Wald, der sollte sich weiterhin mit langer Kleidung, geschlossenen Schuhen, zeckenabweisenden Mitteln und anschließender Körperkontrolle schützen.

Zudem schützt eine Impfung gegen FSME zumindest vor dieser Virusinfektion, die durch Zecken direkt beim Stich übertragen werden kann. Gegen Borreliose, die bakteriell ist, gibt es zwar keine Impfung, aber eine schnelle Entfernung der Zecke (innerhalb von 12 bis 24 Stunden) kann das Infektionsrisiko erheblich senken.

Die Vorstellung, dass Zecken nur ein „Sommerproblem“ seien, gehört also eindeutig ins Reich der Mythen. Wer ganzjährig aufmerksam bleibt und sich entsprechend schützt, kann das Risiko eines Zeckenstichs und möglicher Folgeerkrankungen aber wirksam reduzieren.

Quelle zum Text: https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Infektionskrankheiten-A-Z/Z/Zeckenuebertragene-Erkrankungen/Zecken.html

Zeckenspeichel - Ein biologisches Hochleistungssekret Zecken sind weit mehr als lästige Blutsauger. Sie sind kleine Meis...
01/09/2025

Zeckenspeichel - Ein biologisches Hochleistungssekret

Zecken sind weit mehr als lästige Blutsauger. Sie sind kleine Meister der Tarnung und Manipulation. Ein entscheidender Grund dafür ist ihr Speichel. Denn bevor die Zecke überhaupt mit dem Saugen beginnt, injiziert sie eine komplexe Mischung von Substanzen in die Haut ihres Wirts. Diese Speichelflüssigkeit ist ein evolutionär perfektioniertes Werkzeug, das mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllt. Sie sorgt dafür, dass der Wirt den Stich nicht bemerkt, dass das Blut flüssig bleibt und dass das Immunsystem ausgetrickst wird.

Warum Zeckenbisse schmerzlos sind

Ein typisches Merkmal von Zeckenstichen ist, dass sie meist völlig unbemerkt bleiben. Anders als bei Mücken oder anderen Insekten juckt oder brennt der Stich nicht und das ist kein Zufall. Der Grund liegt im Speichel der Zecke. Er enthält lokalanästhetische Substanzen, also natürliche Betäubungsmittel, die gezielt die Schmerzrezeptoren in der Haut blockieren. Dadurch spürt der Wirt weder den Einstich noch das Saugen und die Zecke kann sich stunden- oder sogar tagelang ungestört vollsaugen.

Was genau ist im Zeckenspeichel enthalten?

Der Speichel einer Zecke ist extrem komplex. Er enthält hunderte, möglicherweise sogar über tausend verschiedene Eiweiße und andere Moleküle. Viele dieser Substanzen haben gezielte Wirkungen auf die physiologischen Prozesse des Wirts.

Hemmung der Blutgerinnung

Um an das Blut des Wirts zu gelangen, muss die Zecke verhindern, dass es an der Einstichstelle gerinnt. Dafür enthält ihr Speichel unter anderem:

Antikoagulanzien: verhindern die Bildung von Fibrin, einem Hauptbestandteil von Blutgerinnseln
Thrombozytenaggregationshemmer: unterbinden das Verklumpen der Blutplättchen
Vasodilatatoren: weiten die Blutgefäße, um den Blutfluss zu erleichtern

Immunsystem austricksen

Der Speichel der Zecke wirkt immunmodulierend. Das bedeutet, er unterdrückt oder manipuliert gezielt die Abwehrreaktionen des Körpers:

Hemmstoffe von Zytokinen und Chemokinen: verhindern, dass Entzündungszellen zur Einstichstelle gelangen
Komplementinhibitoren: blockieren Teile des angeborenen Immunsystems
MIF (Macrophage Migration Inhibitory Factor): hemmt gezielt die Wanderung von Makrophagen, also Fresszellen
Salivare Proteine wie Evasins: binden entzündungsfördernde Signalmoleküle und neutralisieren sie

Veränderung der Gefäßwände

Zecken können über bestimmte Enzyme die Durchlässigkeit der Blutgefäße erhöhen. So kann Blut leichter austreten, ohne dass es zu einer sichtbaren Schwellung oder Entzündung kommt. Gleichzeitig sorgt das für eine bessere „Nährstoffaufnahme“ durch die Zecke.

Warum die Zecke die Flüssigkeit zurückpumpt

Während des Saugens nimmt die Zecke große Mengen Blut auf. Dabei trennt sie im Verdauungstrakt das Blut in feste Bestandteile (rote und weiße Blutkörperchen) und Flüssigkeit (Blutplasma). Um sich nicht zu „überfüllen“, pumpt sie einen Teil des überschüssigen Wassers wieder in die Wunde zurück.

Diese rückgepumpte Flüssigkeit enthält ebenfalls Speichelbestandteile – darunter Enzyme, Eiweiße und andere Moleküle – die das Gewebe weiter beeinflussen.

Zecke und Wirt in einem biologischen Wettstreit

Die Wechselwirkung zwischen Zecke und Wirt ist ein Paradebeispiel für Co-Evolution. Während das Immunsystem von Säugetieren Abwehrstrategien gegen Parasiten entwickelt hat, hat sich der Zeckenspeichel über Millionen Jahre hinweg angepasst, um genau diese Strategien zu unterlaufen.

Quelle zum Text: https://de.milestoblog.com/what-tick-saliva-does-human-body

Du möchtest in die Welt der digitalen Fortbildung im Gesundheitswesen eintauchen? Bewirb Dich jetzt als Junior Projektma...
25/06/2025

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Wer wir sind 🙂

Wir als opta data Gruppe stehen für innovative und zuverlässige Lösungen für den Gesundheitsmarkt. Unter der Marke meduplus erstellen wir digitale Fortbildungsangebote mit Fokus auf den medizinischen Bereich. Seit 2015 sind wir fest im Markt der Medizinfortbildungen etabliert und arbeiten u.a. mit Ärzteverbänden, Unternehmen aus der Medizintechnik und vielen weiteren Partnern eng zusammen.

Was Dich erwartet 💡

Am Standort Berlin erwartet Dich ein spannender Mix an unterschiedlichen Aufgaben,
die den gesamten Kunden- und Produktzyklus von meduplus umfassen.

Zu deinen Aufgaben gehören: 💻

- Kundenbetreuung: Zufriedene Kunden sind die Basis für unseren Erfolg. Daher suchen wir nach einem/ einer freundlichen Ansprechpartner/in für unsere Kunden, der/die über eine schnelle Auffassungsgabe verfügt und stets lösungsorientiert agiert.

- Projektentwicklung und -management: Bei uns kannst Du die Fäden selbst in die Hand nehmen. Schreibe Projektpläne und setze diese mit den jeweiligen Stakeholdern zusammen um. Deine Projekte reichen hierbei von der Entwicklung neuer Schulungen hin zur Erschließung neuer Zielgruppen und -märkte. Die Stärke der Marke steht dabei immer im Vordergrund deines Handelns.

- Marketing: Du bist kreativ und gestaltest gerne? Bei uns arbeitest Du mit am zielgruppenspezifischen Content Marketing und der Weiterentwicklung unserer Marketing-Strategie mit.

- Kundenakquise: Du bist eine aufgeschlossene Persönlichkeit, die unsere Marke in unterschiedlichen Live-Formaten (Kurs-Webinare, Konferenzen, Messen etc.) zuverlässig repräsentiert und aktiv am Vertrieb unserer Produkte mitarbeitet.

Findest Du Dich hier wieder? Dann freuen wir uns über deine Bewerbung.

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Dein Profil: 🙂

Du hast eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich oder ein Studium im Wirtschaftsoder Gesundheitswesen absolviert.
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Telefon.
Du bringst Interesse an den Themen Digital Health und E-Learning mit und möchtest mit
deiner Arbeit zu mehr Effizienz sowie mehr Sicherheit in Klinik & Arztpraxis beitragen?
Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung mit Angabe deiner Gehaltsvorstellung und
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Bitte richte deine Bewerbung per Mail an:

zakrzewski@meduplus.de
Olivia Zakrzewski, M.Sc.
Leitung Marke meduplus
opta data Service GmbH

Adresse

KeithStr. 14
Berlin
10787

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