08/01/2026
Vier Tage nach ihrer Evakuierung aufgrund des Stromausfalls im Berliner Südwesten konnten 13 Gäste ins Diakonie Hospiz Wannsee zurückkehren. Den ganzen Nachmittag und Abend des 7. Januar pendelte ein Krankentransporter zwischen dem Immanuel Krankenhaus Berlin am Standort Wannsee, wo die schwerstkranken Menschen ab 3. Januar unterkommen konnten, und dem aktuellen Hospizstandort in der Fürstenstraße in Zehlendorf.
Im Hospiz erwarteten Blumen, Willkommenskarten und duftender, von Ehrenamtlichen und einer Mitarbeiterin gebackener Kuchen die Rückkehrenden. „Wir sind froh, nun alle Gäste wieder wohlbehalten im Hospiz zu haben. Ganz herzlichen Dank an alle Mitarbeitenden, die Ehrenamtlichen und die Fahrer des Krankentransportdienstes für ihren Einsatz und ihre ruhige und freundliche Art, mit der sie eine aufregende Situation entspannt haben“, sagt Pflegedienstleiterin Katja Krusche.
Die beiden Fahrer waren extra aus dem Bürodienst in ihren früheren Job als Fahrer hinters Autosteuer gewechselt, um den Rücktransport in die vorübergehend vom Hospiz genutzten Räume zu ermöglichen. Das Stammhaus des Diakonie Hospiz Wannsee an der Königstraße 62B wird zurzeit grundsaniert und umgebaut. Bis zur Fertigstellung im 2. Quartal 2026 ist das Hospiz in einer eigenen Etage im DOMICIL Seniorenheim untergebracht.
Doch die Teams des Hospizes und des Krankenhauses haben in unermüdlichem Einsatz die Umstände so gut wie möglich für die Gäste gestaltet. Dank der Gastfreundschaft konnten die 13 Menschen gut, sicher und nach ihren individuellen Bedürfnissen begleitet werden. Sogar die Kunsttherapie, die Musiktherapie und natürlich die Seelsorge konnten sie weiter wahrnehmen.