13/03/2026
Wegerich wächst dort, wo Menschen gehen.
Am Wegesrand, auf Wiesen, an Übergängen – oft unbeachtet, aber widerstandsfähig. Seine langen, festen Blätter legen sich schützend über den Boden und halten Belastung stand.
In der anthroposophischen Medizin steht Wegerich für Schutz, Hülle und Ordnung der Atmung.
🔸 Als Einreibung im Brust- oder Rückenbereich wird Wegerich in der anthroposophischen Pflege genutzt, um den Atemraum zu unterstützen und das Gefühl von Enge zu lösen.
🔸 Als Salbenauflage auf der Brust kann Wegerich wohltuend wirken, besonders bei Reizzuständen der Atemwege.
🔸 In pflegerischen Anwendungen wird er mit einer ordnenden und beruhigenden Wirkung auf Schleimhäute in Verbindung gebracht.
Wegerich gehört zu den Pflanzen, die nicht antreiben, sondern schützen. Er schafft Hülle, dort wo Reize, Kälte oder Belastung zu viel geworden sind – besonders im Bereich der Atmung.
Anthroposophische Therapien verstehen sich als Ergänzung zur modernen Medizin. Sie wollen Körper, Seele und Geist gleichermaßen ansprechen und werden im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe ergänzend zu schulmedizinischen Behandlungsformen angeboten – auf Wunsch der Patient:innen und in Absprache mit dem behandelnden Fachpersonal.
Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information über Heilpflanzen in der anthroposophischen Medizin. Er ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Beratung oder Behandlung. Bitte wende dich bei gesundheitlichen Beschwerden immer an dein behandelndes Arztpersonal.
📷 Manuela Strese