25/03/2026
72 Stunden Fasten – was passiert wirklich im Körper?
Beim Kurzzeitfasten (bis etwa 72 Stunden) stellt dein Körper Schritt für Schritt seinen Stoffwechsel um. Sobald die letzten Energiereserven aus der Nahrung verbraucht sind, beginnt er, gespeicherte Energie zu nutzen.
👉 Nach einigen Stunden sinkt der Insulinspiegel, und der Körper wechselt in den sogenannten Fettstoffwechsel (Ketose). Dabei werden Fettsäuren und Ketonkörper als neue Energiequelle genutzt.
👉 Gleichzeitig wird ein natürlicher Prozess aktiviert: Autophagie. Dabei bauen Zellen beschädigte oder nicht mehr benötigte Bestandteile ab und verwerten sie neu. Das unterstützt die „innere Aufräumarbeit“ des Körpers auf Zellebene.
👉 Diese Anpassungen sind Teil eines evolutionären Mechanismus: Unser Körper ist darauf ausgelegt, auch Phasen ohne Nahrung zu überstehen und sich dabei effizient zu organisieren.
Warum das interessant ist:
Durch diese Prozesse kann Kurzzeitfasten den Stoffwechsel beeinflussen und körpereigene Regenerationsmechanismen unterstützen.
Wichtig:
Fasten ist kein Wundermittel, sondern ein biologischer Anpassungsprozess. Wie stark die Effekte sind, hängt von vielen Faktoren ab – z. B. Dauer, Ausgangszustand und Lebensstil.
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