RC Naturheilpraxis

RC Naturheilpraxis Heilpraktiker in Berlin. Ganzheitliche Behandlung mit laborgestützter Diagnostik.

Behandlung von Stresssyndromen, Burnout, Nebennierenschwäche (Adrenal fatigue) und chronischen Krankheiten.

08/04/2026

Im letzten Video ging es darum, warum viele Menschen mit ADHS zu Cannabis greifen.

Jetzt geht es um die wichtigere Frage:
👉 Was funktioniert stattdessen wirklich?

ADHS ist kein Aufmerksamkeitsproblem.
Es ist ein Regulationsproblem.

Und genau deshalb brauchst du keine Dämpfung –
sondern ein System, das sich selbst stabilisieren kann.

Die entscheidenden Faktoren sind dabei:

– Bewegung → reguliert Dopamin
– Stoffwechsel → stabilisiert Energie und Fokus
– Schlaf → Grundlage für jede Regulation
– Struktur → hilft dem Gehirn beim Umschalten

Das Ziel ist nicht, das System ruhig zu machen.
Sondern, dass es sich selbst regulieren kann.



Fokus

06/04/2026

👉 Warum greifen so viele Menschen mit ADHS zu Cannabis?

Weil es sich im ersten Moment oft nach genau dem anfühlt, was fehlt:

Ruhe im Kopf.
Weniger Reizüberflutung.
Mehr Kontrolle.

Doch das hat einen Preis.

Cannabis greift in das Dopaminsystem ein –
und kann kurzfristig Symptome dämpfen.

Langfristig kann es aber:

• die Dopaminregulation verändern
• Motivation und Antrieb reduzieren
• Abhängigkeit fördern

Das Problem ist:
Es fühlt sich wie eine Lösung an – ist aber oft nur eine kurzfristige Anpassung.

👉 Nachhaltige Veränderung entsteht nicht durch Dämpfung, sondern durch Regulation.



04/04/2026

👉 Warum fühlen sich normale Dinge oft nicht ausreichend an?

Manche Menschen brauchen ständig neue Reize, mehr Intensität, mehr Action.

Das hat nicht nur mit Persönlichkeit zu tun –
sondern auch mit Neurobiologie.

Ein wichtiger Faktor ist das sogenannte COMT-Enzym.

Dieses Enzym baut Dopamin ab – also genau den Botenstoff, der für Motivation, Fokus und Belohnung zuständig ist.

Bei manchen Menschen arbeitet COMT schneller.

Das bedeutet:

• Dopamin wird schneller abgebaut
• das Gefühl von Motivation hält kürzer an
• das Gehirn sucht schneller nach neuen Reizen

👉 Ergebnis: Unterstimulation.

Das kann sich äußern durch:

• schnelle Langeweile
• Reizsuche
• Schwierigkeiten, dran zu bleiben

Wichtig ist:
Das ist kein Charakterproblem.

Sondern eine biologische Grundlage, die man verstehen und beeinflussen kann –
zum Beispiel über Bewegung, Struktur und gezielte Reize im Alltag.



31/03/2026

👉 Warum fällt es manchen Menschen schwerer, ihr Dopamin stabil zu halten?

Ein möglicher Faktor sind Gene wie COMT und MAOA.

Diese Gene enthalten die Baupläne für Enzyme, die Neurotransmitter wie Dopamin, Noradrenalin und Serotonin abbauen.

Je nach genetischer Variante kann dieser Abbau:

• schneller
• oder langsamer

ablaufen.

Das beeinflusst, wie stabil dein Nervensystem arbeitet – und wie gut Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Motivation reguliert werden.

Wichtig ist:
ADHS ist keine reine „Gen-Erkrankung“.

Aber Genetik kann ein Baustein sein, um zu verstehen, warum jeder Mensch unterschiedlich funktioniert.



30/03/2026

👉 Du bist ruhig… aber dein Kopf ist es nicht.

Viele denken:
ADHS = hyperaktiv
ADS = ruhig

Aber genau das ist der Denkfehler.

Denn es gibt Menschen, die nach außen völlig unauffällig wirken –
und innerlich trotzdem permanent kämpfen:

Gedankenchaos.
Konzentrationsabbrüche.
Einfache Dinge fühlen sich plötzlich unmöglich an.

Das ist keine Schwäche.
Das ist Neurobiologie.

Und genau deshalb wird dieser Typ so oft übersehen.

👉 Was trifft eher auf dich zu: äußere Unruhe oder inneres Chaos?

28/03/2026

Neurobiologie bei ADHS

ADHS wird oft als Dopaminproblem beschrieben – und das hat einen guten Grund.

Dopamin ist ein zentraler Botenstoff für:

• Motivation
• Aufmerksamkeit
• Belohnung

Bei ADHS scheint die Regulation dieses Systems verändert zu sein.

Das bedeutet:
Aufgaben ohne direkte Belohnung fallen oft schwerer, während stark stimulierende Reize besonders anziehend wirken.

Das hat nichts mit „Faulheit“ zu tun – sondern mit Neurobiologie.

Auch Medikamente setzen genau hier an und beeinflussen die Dopaminverfügbarkeit im Gehirn.

Gleichzeitig können Faktoren wie Bewegung, Schlaf, Ernährung und Stressregulation das System zusätzlich unterstützen.

25/03/2026

Reizüberflutung, Unruhe, Schlafprobleme – vielleicht ist es Histamin

Wenn wir über ADHS sprechen, geht es meist um Dopamin.
Doch ein anderer Botenstoff wird oft übersehen: Histamin.

Histamin ist nicht nur bei Allergien relevant, sondern wirkt auch im Nervensystem und beeinflusst unter anderem:

• Wachsamkeit
• Reizverarbeitung
• Schlaf

Bei manchen Menschen kann eine erhöhte Histaminaktivität zu Symptomen führen wie:

• innere Unruhe
• Reizüberflutung
• Schlafprobleme

Spannend ist, dass sich viele dieser Symptome mit ADHS überschneiden.

Auch Themen wie Histaminempfindlichkeit oder Mastzellaktivierung (MCAS) werden in diesem Zusammenhang zunehmend diskutiert.

Das bedeutet nicht, dass ADHS durch Histamin erklärt werden kann.
Aber es zeigt, wie komplex die biologischen Faktoren hinter dem Nervensystem sind.

23/03/2026

Wenn wir über ADHS sprechen, denken die meisten an das Gehirn.
Doch ein entscheidender Faktor wird oft übersehen: der Darm.

Über die sogenannte Darm-Hirn-Achse ist unser Verdauungssystem eng mit dem Nervensystem verbunden.

Die Darmflora produziert unter anderem Botenstoffe, die Einfluss haben auf:

• Stimmung
• Aufmerksamkeit
• Stressregulation

Ein Ungleichgewicht im Darm – zum Beispiel durch Ernährung, Medikamente oder chronischen Stress – kann diese Prozesse beeinflussen.

Das bedeutet nicht, dass ADHS „vom Darm kommt“.
Aber es zeigt, wie eng Körper und Nervensystem miteinander verbunden sind.

Deshalb kann es sinnvoll sein, auch die Darmgesundheit in eine ganzheitliche Betrachtung einzubeziehen.

21/03/2026

Vielleicht kennst du dich nicht konzentrieren, weil dir ein wichtiges Mineral fehlt…

Magnesium wird oft als Stressmineral bezeichnet – und das hat einen guten Grund.

Es spielt eine zentrale Rolle für das Nervensystem und die Reizverarbeitung im Gehirn.

Magnesium wirkt unter anderem regulierend auf die neuronale Aktivität und kann helfen, ein überreiztes Nervensystem zu stabilisieren.

Bei ADHS sehen wir häufig Symptome wie:

• innere Unruhe
• Reizbarkeit
• Schlafprobleme

Ein niedriger Magnesiumstatus kann diese Prozesse verstärken.

Interessant sind auch bestimmte Formen wie Magnesiumbisglycinat oder Magnesiumthreonat, die gezielt für das Nervensystem diskutiert werden.

Magnesium ist keine Wunderlösung – aber es zeigt, wie wichtig die biologische Grundlage des Nervensystems ist.

https://rc-naturheilpraxis.de/adhs-selbsttest-erwachseneADHS bei Erwachsenen wird oft übersehen.Konzentrationsprobleme, ...
19/03/2026

https://rc-naturheilpraxis.de/adhs-selbsttest-erwachsene

ADHS bei Erwachsenen wird oft übersehen.

Konzentrationsprobleme, innere Unruhe, Chaos im Kopf – viele halten das für „Stress“ oder „Persönlichkeit“.

👉 Kann es sein – muss es aber nicht.

Ein Selbsttest kann erste Hinweise geben, ersetzt aber keine Diagnose.

➡️ Wenn du dich öfter wiedererkennst, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Hier findest du einen einfachen, wissenschaftlich orientierten Test:
https://rc-naturheilpraxis.de/adhs-selbsttest-erwachsene

19/03/2026

Konzentrationsprobleme? AD(H)S?
👉🏼 Dieser Mikronährstoff fehlt oft

Zink wird bei ADHS oft übersehen – dabei spielt es eine wichtige Rolle im Gehirn.

Der Mikronährstoff ist an der Regulation von Dopamin beteiligt, einem zentralen Neurotransmitter für Aufmerksamkeit, Motivation und Impulskontrolle.

Studien zeigen, dass Menschen mit ADHS häufiger niedrigere Zinkspiegel aufweisen.

Ein Mangel kann sich unter anderem äußern durch:
• Konzentrationsprobleme
• Reizbarkeit
• innere Unruhe

Das bedeutet nicht, dass Zink die Lösung ist – aber es zeigt, wie wichtig es ist, den Körper ganzheitlich zu betrachten.

Denn manchmal sind es kleine biochemische Faktoren, die einen großen Unterschied machen.



16/03/2026

Blaues Licht von Smartphones, Tablets und Computern kann einen wichtigen biologischen Prozess beeinflussen: die Produktion des Schlafhormons Melatonin.

Wenn wir abends lange auf Bildschirme schauen, kann sich unser natürlicher Schlafrhythmus verschieben. Das Einschlafen fällt schwerer, die Schlafqualität sinkt – und genau das kann Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und emotionale Stabilität beeinträchtigen.

Gerade bei ADHS spielt Schlaf eine entscheidende Rolle für die Regulation des Nervensystems.

Einfache Maßnahmen können helfen:

• weniger Bildschirmzeit am Abend
• wärmere Beleuchtung mit niedrigerer Kelvinzahl
• Blaulichtfilter oder Blue-Light-Blockbrillen

Schon kleine Veränderungen können einen spürbaren Unterschied machen.

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Am Lokdepot 9
Berlin
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Dienstag 09:00 - 19:00
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