Körperklang - Raum für Yoga

Körperklang - Raum für Yoga Das Yogastudio KörperKlang möchte einen Zusammenschluss von Yogalehrern unterschiedlicher Richtungen und Schulen ermöglichen.

Dein Ort zum Auftanken mit Tiefe, Bewegung und Stille
🧘 Krankenkassenkurse ab 22.6.
🙌 Yoga Bildungszeit | 07. - 11.09.
🧠 Smarter Yoga | 07.11.
💞feste Kurszeiten Die Lehrer unterrichten undogmatisch die von ihnen praktizierten Techniken als mögliche Methode, auf dem Weg zu körperlichem und geistigem Gleichgewicht. Wir bieten auf diese Weise ein weit gefächertes Kursangebot für das jeweilige indivi

duelle KörperKlang-Studium an. Unser Angebot reicht von klassischem Hatha-Yoga über Kundalini, hin zu dynamischen Bewegungsfolgen mit Anusara Einflüssen. Ergänzend bieten wir Meditationen und wechselnde Workshops an. Da wir Yoga als etwas Lebendiges, sich Entwickelndes verstehen, forschen wir auf diesem Gebiet und versuchen das alte indische Wissen mittels westlicher Natur- und Geisteswissenschaft verständlich zu machen und womöglich in Einklang zu bringen. Die so gewonnenen Erkenntnisse fließen fortlaufend in den Unterricht ein und versprechen ihn sowohl für die Schüler, als auch die Lehrer unverändert spannend zu halten. Weiterhin gibt es bei uns die Möglichkeit der Ernährungsaufklärung und -beratung. In Kombination mit Yoga entsteht ein ausgewogenes Programm für Wohlbefinden und Gesundheit.

Mut lässt sich als die Fähigkeit verstehen, sich der eigenen Erfahrung zuzuwenden, auch wenn sie unangenehm oder schmerz...
29/04/2026

Mut lässt sich als die Fähigkeit verstehen, sich der eigenen Erfahrung zuzuwenden, auch wenn sie unangenehm oder schmerzhaft ist. Im Yoga geht es dabei nicht um heldenhaften Mut von außen, sondern eher um einen inneren Mut: dran zu bleiben, hinzuspüren, ehrlich mit sich zu sein und sich nicht sofort vor dem zu schützen, was gerade gesehen werden will.

In der Yogaphilosophie wird diese Qualität mit vīrya beschrieben. Vīrya beschreibt eine innere Kraft, eine Beharrlichkeit, ein Vertrauen und eine freudiger Ausrichtung auf das Wesentliche. Also keine blinde Härte, sondern eine Form von standhafter Offenheit. Auch moderne Yogatexte greifen diesen Gedanken auf. Da bedeutet Mut oft, sich der eigenen Realität zuzuwenden, statt sie zu vermeiden. Mut entsteht gerade in diesem Kontakt mit der Unsicherheit. Yoga kann diesen Prozess unterstützen, weil Atem, Bewegung und Aufmerksamkeit helfen, innere Anspannung zu regulieren, ohne sie zu verdrängen.

Wissenschaftlich lässt sich dieser Zusammenhang gut mit Forschung zur Angstregulation, Achtsamkeit und Emotionsverarbeitung stützen. Studien und Übersichtsarbeiten zeigen, dass Yoga und achtsamkeitsbasierte Verfahren die Wahrnehmung von Körperzuständen, Stressreaktionen und Affektregulation verbessern können. Das ist für das Thema Mut wichtig, weil Mut im psychologischen Sinn häufig dort beginnt, wo Vermeidung endet. Wenn Menschen lernen, körperliche Signale, Atem und Gedanken bewusster wahrzunehmen, können sie belastende Zustände früher erkennen und gewinnen die Freiheit, anders darauf zu reagieren.

Für unseren Alltag kann das bedeuten, dass wir Mut als die Bereitschaft verstehen, für einen Moment still zu werden, um ehrlich hinzusehen und bei sich zu bleiben. Das kann bedeuten, eine Pause zu machen, eine Grenze zu setzen, eine Emotion zu fühlen oder eine schwierige Veränderung nicht länger aufzuschieben. In diesem Sinn ist Mut kein spektakulärer Ausnahmezustand, sondern eine stille Form von Selbstfürsorge und Wahrhaftigkeit.

So lässt sich das Zitat yogisch lesen: Heilung braucht nicht Perfektion, sondern die Bereitschaft, den eigenen inneren Raum zu betreten.

21/04/2026

Ein verlängerter Ausatem reguliert dein Nervensystem, da er eine stärkere parasympathische Aktivität hervorrufen kann. Das bedeutet, dass dein Körper eher in einen Zustand von Ruhe und Regeneration kommt.

Was dabei im Körper passiert:
Dein Herz reagiert direkt auf deinen Atem. Beim längeren Ausatmen kann sich die Herzfrequenz verlangsamen und die Herzratenvariabilität steigen. Das ist ein Marker dafür, wie flexibel dein Nervensystem auf Belastung reagieren kann. Wenn du länger ausatmest, wird die Atemfrequenz automatisch langsamer und gleichmäßiger. Beim längeren Ausatmen wird die kardiale Belastung kurzfristig reduziert.

Ein weiterer spannender Effekt betrifft die CO₂-Toleranz. Wenn du langsamer atmest, wird insgesamt weniger Luft bewegt. Dadurch kann der CO₂-Spiegel im Körper leicht ansteigen oder weniger stark absinken. Dein System lernt, diesen Anstieg besser zu tolerieren, ohne sofort mit Stress oder Luftnot zu reagieren.

Auf neuronaler Ebene wird diese Form der Atmung mit einer stärkeren parasympathischen Regulation beschrieben. Dein Körper bekommt ein Signal von Sicherheit. Es gibt Hinweise darauf, dass ein verlängerter Ausatem sogar deine Stressverarbeitung und Entscheidungsfähigkeit in herausfordernden Situationen verbessern kann.

Und trotzdem gilt: Der Atem ist kein Wundermittel. Es ist klar, dass längeres Ausatmen physiologische Beruhigung auslösen kann, aber nicht jede Atemtechnik wirkt bei jeder Person gleich. Die Wirkung ist abhängig von deinem Zustand, deiner Übung und der Situation, in der du bist. Es ist ein Werkzeug zur Regulation, kein Ersatz für umfassende Stressbewältigung.

✨ Wenn du es ausprobieren willst:
Atme 4 Sekunden ein und 6 Sekunden aus.

14/04/2026

Du möchtest Yoga machen, aber etwas hindert dich daran? Du weißt, dass es dir gut tut und dass du deine Praxis nicht aufschieben solltest, aber trotzdem ist schon wieder eine Woche vergangen?

Ja, das ist kann passieren. Wir alle kennen das in verschiedenen Lebensphasen. Dann wird es gerne verteufelt als der Schweinehund. Aber was steckt dahinter?

Der innere Schweinehund ist kein wissenschaftlicher Begriff, aber er beschreibt eine Erfahrung des Nervensystems. Der Schweinhund ist eigentlich eine Schutzreaktion deines Nervensystems. Denn dem ist gerade alles zu viel. Das kann an Stress liegen, Schmerzen, Erschöpfung, Veränderungen, chronische Krankheiten, Trauer. Aktuell fordert dich etwas in deinem Leben heraus und sorgt dafür, dass dein Nervensystem auf Hochtouren läuft.

Ist das Nervensystem in Alarmbereitschaft, stuft es Bewegung, insbesondere neue Bewegung, als bedrohlich ein und versucht, diese zu vermeiden. Das Gehirn wählt oft die Option, die im Moment weniger Energie kostet und sich sicherer anfühlt. Daher spürt man Widerstand nicht nur auf gedanklicher Ebene, sondern auch körperlich und emotional. Deinem Nervensystem ist es zu viel und es versucht, dich zu schützen.

Was hilft?
Wenn dir dein innerer Schweinehund begegnet, kämpfe nicht dagegen an. Durchbeißen und pushen helfen dir nicht. Du arbeitest gegen dein Nervensystem, und das hat nun einmal die Kontrolle.

Mach dir bewusst, dass dein Gehirn nicht gegen dich arbeitet. Schenke ihm mehr Sicherheit. Nutze kleine Schritte. 5 Minuten Atembewusstsein, statt eine Stunde Praxis sind ein guter Start.

Vereinfachung hilft mehr Sicherheit zu erzeugen. Statt dich gleich mit komplexen Bewegungen und Techniken herauszufordern, mach die simplen Sachen, die dir vertraut sind. Dabei helfen dir auch klare Strukturen oder Rituale. Diese reduzieren Unsicherheit.

Manchmal ist weniger genau das, was dich wieder in Bewegung bringt und den Schweinehund zum Kuscheltier werden lässt ;)

09/04/2026

Nicht perfekt. Sondern ehrlich.
Nicht ideal. Sondern machbar.
Aber immer wieder.

Tapas ist die Kraft der Beständigkeit und ist das, was wirklich zählt. Nicht wie oft du auf der Matte stehst, sondern dass du in deinem Rhythmus und in deiner Form immer wieder ankommst.

Welche Art von Kontinuität funktioniert bei dir?

08/04/2026

Viele Yogalehrende spüren einen inneren Druck: Sie sollen immer ruhig, ausgeglichen, körperlich perfekt und emotional unerschütterlich wirken. Ein Idealbild, das schnell zu Stress und Erschöpfung führen kann.

Studien wie die von Park et al. („Discrepancies Between Perceptions of Real and Ideal Yoga Teachers“, 2013, Int J Yoga Therapy) zeigen, dass Teilnehmende starke Erwartungen an „ideale“ Yogalehrende haben: freundlich, gelassen, authentisch und kompetent, hilfsbereit, empathisch. Diskrepanzen zwischen diesem Ideal und der Realität erhöhen den Stress bei allen Beteiligten. Die Lehrberuf-Forschung bestätigt das: Emotionale Arbeit und Rollenkonflikte begünstigen Burnout, Angst und Selbstzweifel.

Aus Sicht der Teilnehmenden wirkt eine „perfekte“ Lehrperson vertrauensvoll und motivierend. Wenn das fehlt, sinkt die Zufriedenheit und Achtsamkeit im Unterricht. Eine Diskrepanz zwischen „realem“ und „idealem“ Verhalten von Yogalehrenden erhöht außerdem den Stress und die Angst bei Teilnehmenden.

Yogalehrende wissen um diese Idealbilder und geraten in Spannung, wenn sie sich selbst als „nicht ideal“ erleben. Das führt zu emotionaler Erschöpfung, Perfektionismus, Scham bei Fehlern und Vernachlässigung der eigenen Praxis. Wenn sie versuchen, permanent dem Ideal zu entsprechen, steigt die Wahrscheinlichkeit für Burnout.

Was können wir also tun?

> Authentizität trainieren:
Übe dich in klarer Kommunikation von Grenzen und Kompetenzen. So wissen alle, was zu erwarten ist.
> Selbstfürsorge priorisieren:
Als Lehrperson plane dir regelmäßige Pausen ein. Nutze Supervision oder Peer-Gruppen gegen Isolation und ruminative Schleifen.
> Erwartungen managen:
Sprich im Unterrichtsstart Idealbilder direkt an und dekonstruiere sie. Teile deine Realtität.
> Yoga für Lehrende:
Kümmere dich um dich mit deiner eigenen Praxis zur Erholung und Selbsterfahrung.

Für Lehrende ist es wichtig und hilfreich, sich authentisch und präsent zu zeigen, statt dem Ideal hinterher zu rennen. Das hilft den Teilnehmenden, genauso wie der eigenen Gesundheit. Yogalehrer:innen müssen nicht perfekt sein. Sei echt – Yoga hilft durch Menschen, nicht durch Perfektion.

Viele kennen dieses Gefühl. Der Kopf ist schon bei morgen, während der Körper noch im Heute ist. Gedanken kreisen um Din...
19/03/2026

Viele kennen dieses Gefühl. Der Kopf ist schon bei morgen, während der Körper noch im Heute ist. Gedanken kreisen um Dinge, die vielleicht passieren könnten. Und während wir versuchen, die Zukunft gedanklich zu kontrollieren, verlieren wir die Kraft des gegenwärtigen Moments.

Im Yoga üben wir uns, den Geist immer wieder in die Gegenwärtigkeit zurück zu bringen. Ihn aus Planen und Erinnern wieder im Jetzt anzubinden. Wir bringen die Aufmerksamkeit zurück in den Moment: in den Atem, in den Körper, in die Erfahrung vom jetzt. Nicht, weil dadurch alle Probleme verschwinden. Sondern, weil wir aus einem ruhigen Geist heraus, besser mit dem umgehen können, was vor uns liegt.

Nimm deine Erschöpfung ernst! Tiefe Erschöpfung ist mehr als nur Müdigkeit und sie verschwindet nicht einfach nach einer...
17/03/2026

Nimm deine Erschöpfung ernst! Tiefe Erschöpfung ist mehr als nur Müdigkeit und sie verschwindet nicht einfach nach einer Session Yoga. Yoga kann viel, aber nicht deine Erschöpfung auflösen. Es kann ein wertvoller Baustein sein, aber es kann nicht alleine helfen.

Müdigkeit lässt nach Schlaf oder einem freien Wochenende nach, während tiefe Erschöpfung oft über Wochen oder Monate bestehen bleibt. Betroffene berichten häufig zusätzlich von emotionaler Leere, Reizbarkeit oder dem Gefühl, keine Energie mehr für andere Menschen zu haben. Gleichzeitig treten andere körperliche Symptome auf: Schlafprobleme, diffuse Schmerzen oder eine erhöhte Infektanfälligkeit. Auch die Konzentration kann leiden. Viele beschreiben brain fog.

Tiefe Erschöpfung ist oft Ausdruck eines fehlangepassten Stress‑Antwortsystems, das nicht mehr in die Homöostase zurückkehrt. Das autonome Nervensystem bleibt dauerhaft im Aktivierungsmodus, während erholsame parasympathische Prozesse reduziert sind. Deshalb braucht tiefe Erschöpfung mehr als kurze Pausen. Evidenzbasierte Ansätze setzen meist auf mehreren Ebenen gleichzeitig an. Man spricht von einem multimodalem Ansatz. Dabei hat Psychoedukation einen hohen Stellenwert, also das Wissen und Verstehen um die Krankheitsbildern. Zusätzlich wird strukturelle Stressreduktion, wie Anpassung von Arbeitsbelastung, Pausen, Erholungszeiten, Rollenklarheit und sozialer Unterstützung genutzt. Es wird psychotherapeutische Unterstützung, achtsamkeitsbasierte Verfahren, moderat dosierte Bewegung sowie eine stabile Schlaf- und Tagesstruktur empfohlen.

Wenn Erschöpfung länger anhält oder den Alltag deutlich einschränkt, ist es sinnvoll, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wichtig ist auch eine medizinische Abklärung. Erschöpfung kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel hormonelle Veränderungen, Infektionen, Herz- oder Stoffwechselerkrankungen.

Yoga kann eine Begleitung sein, ist aber keine Lösung. Es braucht Unterstützung auf verschiedenen Ebenen.

Yoga hat ein klares Ziel: Das Beruhigen des Geistes. Heute können wir präzise benennen, was damit gemeint ist, nämlich d...
12/03/2026

Yoga hat ein klares Ziel: Das Beruhigen des Geistes. Heute können wir präzise benennen, was damit gemeint ist, nämlich die Regulation des Nervensystems. Und hier verbindet sich Yoga mit der Neurologie synergistisch. Denn Yoga wirkt nicht zufällig beruhigend.

In diesem neuartigen Workshop verbinde ich Yoga mit Neurologie. Du erfährst dein Nervensystem und wie dein Gehirn es nutzt. Aber die Theorie bleibt nicht abstrakt. Wir testen, spüren und erleben die Effekte direkt in der Praxis. Denn jedes Nervensystem ist individuell und braucht unterschiedliche Reize. Du verlässt den Workshop mit einer persönlichen Toolbox an Übungen, die du im Alltag gezielt bei Stress, Unruhe, Schmerzen oder Erschöpfung einsetzen kannst.

Du spürst:
• warum dein Nervensystem dich schützt, indem es Spannung erzeugt
• warum Schmerz ein Signal ist und kein Feind
• wie echte Beweglichkeit und Kraft entstehen
• wie du Stress nicht wegdehnst, sondern regulierst
• wie du dein Gehirn in deine Yogapraxis integrieren kannst

Yoga wird dadurch nicht komplizierter, sondern klarer. Das neurologische Wissen nimmt dem Yoga nichts von seiner Tiefe. Im Gegenteil, es übersetzt Erfahrung in Verständnis.

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Datum: 7.11. 26 | 15.00 - 19.00 Uhr
Ort: Körperklang - Raum für Yoga | Weidenweg 51 | Friedrichshain

10/03/2026

Pandiculation bezeichnet das spontane, meist unwillkürliche Strecken häufig kombiniert mit Gähnen. In der Forschung wird dieses Phänomen als „Stretch-Yawn-Syndrome“ beschrieben und als Teil eines neuromuskulären Reset-Mechanismus verstanden. Besonders an Übergängen zwischen Schlaf und Wachzustand reguliert der Körper so seine Grundspannung neu. Statt passiv zu dehnen, spannt er aktiv an, verlängert und löst wieder. Diese selbstgesteuerte Reorganisation liefert dem zentralen Nervensystem präzises sensorisches Feedback. Der von innen nach außen gerichtete Ansatz überwindet die subkortikalen Strukturen, die den Muskeln unwillkürlich verspannen, stellt die willentliche Kontrolle wieder her und ermöglicht es den Muskeln, sich auf die normale Ruhelänge zu entspannen.

Aus fascia- und motorphysiologischer Perspektive unterstützt Pandiculation:
– die funktionelle Integrität des myofaszialen Systems
– die Kalibrierung der tonisch-posturalen Grundspannung
– die Reduktion von Steifigkeit nach Immobilität

Dieser Prozess sensibilisiert die sensorisch‑motorische Schleife und kann posturalen „Streck‑Tonus“ ohne passives Überdehnen modulieren. Nicht reißen, nicht drücken, sondern bewusst anspannen, strecken, langsam lösen. So hilft der Gähn-Streck-Impuls zur für Entspannung deines Nervensystems.

05/03/2026

Manchmal liegt der Schlüssel zur Entspannung nicht im Loslassen, sondern im gezielten Aktivieren.

Im Yoga spreizen wir oft die Hände. Und das hat einen guten neurologischen Grund, besonders wenn verspannte Schultern ein Thema sind. Hände und Schultern arbeiten wie ein zusammenhängendes System. Wird die Hand aktiv, reagiert auch die Schulter.

Wenn du die Finger aktiv streckst, werden die Streckmuskeln im Körper besonders stark rekrutiert. Gleichzeitig steigt die Aktivität in den Schultermuskeln an, was der Stabilität deiner Schultern hilft. Das bewusste Spreizen der Finger verstärkt auch den propriozeptiven Input. Diese präziseren Signale verbessern Koordination, Stabilität und Muskelansteuerung. Du kommst mehr in die Aufrichtung, was Sicherheit vermittelt. Weil dein Nervensystem mehr Sicherheit und Kontrolle erlebt, kann sich die Spannung im Schulterbereich reduzieren.

Dabei ist das aktive Spreizen am hilfreichsten. Aktives Fingerstrecken führt zu einer stärkeren kortikalen Aktivierung als passives Aufspreizen. Das bedeutet mehr Haltungskontrolle und eine stabilere Schulterführung.

Hände spreizen ist kein Wundermittel. Aber es ist ein überraschend wirksames Detail, das deine Yogapraxis und deinen Alltag spürbar verändern kann.

03/03/2026

Fühlst du dich häufig von den Anforderungen des Alltags überfordert? Fehlt dir in stressigen Situationen oft der innere Halt? In unserer schnelllebigen Arbeitswelt sind Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit und mentale Überlastung zur Norm geworden – doch das muss nicht so bleiben.

Dieser fünftägige Bildungsurlaub bietet dir die Möglichkeit, innezuhalten und dich intensiv mit deinem eigenen Umgang mit Stress auseinanderzusetzen. Du lernst wissenschaftlich fundierte und praktisch anwendbare Strategien kennen, um Stress frühzeitig zu erkennen, wirksam zu regulieren und langfristig mehr Gelassenheit in dein Leben zu bringen. Ergänzt wird das theoretische Wissen durch Yoga und Achtsamkeit - zwei Wege, die dir helfen, die Inhalte nicht nur kognitiv zu verstehen, sondern ihre Wirkung zu erfahren.

Im Laufe der Woche entwickelst du dein individuelles Set mit alltagstauglichen Techniken, die dir helfen, fokussierter, ruhiger und gesünder mit den Herausforderungen des Arbeitsalltags umzugehen. Ziel ist es, deine Stressresilienz zu stärken und dein Wohlbefinden nachhaltig zu fördern, damit du nicht nur funktionierst, sondern mit mehr Klarheit und Lebensqualität durch deinen Tag gehst.

Zwischen Job, Familie und all den kleinen Alltagsabenteuern bleibt oft wenig Zeit für dich selbst. Der Kopf rattert, der...
26/02/2026

Zwischen Job, Familie und all den kleinen Alltagsabenteuern bleibt oft wenig Zeit für dich selbst. Der Kopf rattert, der Kalender ist voll und irgendwann ist da nur noch dieses Gefühl, ständig “on” zu sein. Genau hier setzt Hatha-Yoga an: als Einladung, kurz auszusteigen und wieder anzukommen. Bei dir anzukommen. Es geht um Spüren statt Leistung, um Klarheit statt Überforderung.

Es geht nicht darum, besonders beweglich oder stark zu sein. Der Körper dient hier nicht als Selbstzweck, sondern als Brücke zum Geist für mehr Klarheit. Hatha-Yoga ist eine Methode, die den Körper als Ausgangspunkt für mehr Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung nutzt. Hier dient der Körper als Zugang zu mehr Bewusstheit; ohne Druck, ohne Leistungsdenken. Es geht nicht um perfekte Posen, sondern darum, den Körper bewusst zu spüren und den Geist zu entschleunigen.

Asanas, also Körperhaltungen, helfen dir, deinen Körper wieder zu spüren. Wie oft musstest du dich durchpeitschen und durchbeißen, obwohl dein Körper und Geist schon müde und erschöpft waren? Hier bietet dir Hatha-Yoga einen Gegenpol. In der körperlichen Praxis bekommst du den Raum, dich wieder zu spüren. Du entdeckst deinen Körper und seine Signale wieder. Pranayama, die bewusste Atemführung, wirkt wie ein Reset für dein Nervensystem, um neue Energie zu tanken.

Hatha-Yoga ist kein weiteres To-do auf deiner Liste, sondern eine Pause vom Müssen. Ein Moment, um Kraft zu sammeln, den Kopf frei zu bekommen und dich selbst wieder zu spüren. Durch Bewegung und Atem entsteht Raum, in dem du loslassen kannst. Es geht nicht darum, etwas zu erreichen, sondern darum, dich im Moment zu erfahren. Mit allem, was gerade da ist. Ganz gleich, ob du neu beginnst oder schon länger übst. Deine Praxis lädt dich immer wieder neu ein, dir zu begegnen.

Adresse

Weidenweg 51
Berlin
10249

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 22:00
Dienstag 09:00 - 22:00
Mittwoch 09:00 - 22:00
Donnerstag 09:00 - 22:00
Freitag 09:00 - 21:00
Samstag 09:00 - 20:00
Sonntag 09:00 - 20:00

Telefon

+49493023617773

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