04/01/2026
Nach dem Brandanschlag auf eine Strombrücke im Südwesten von Berlin: Der Charité Campus Benjamin Franklin ist nicht unmittelbar betroffen, unterstützt aber seit gestern umliegende Krankenhäuser, die wegen des Stromausfalls ihre Zentralen Notaufnahmen schließen oder Kapazitäten zurückfahren mussten. „Wir hatten gestern doppelt so viele Patientinnen und Patienten in der Notaufnahme als sonst üblich,“ sagt Prof. Martin E. Kreis, Vorstand Krankenversorgung der Charité. „Es kamen zusätzlich Menschen, die verzweifelt Hilfe suchten, auch wenn sie nicht primär krank waren.“ Prof. Kreis begrüßte heute den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, und Gesundheitssenatorin Dr. Ina Czyborra am CBF, die sich vor Ort einen Überblick über die aktuelle Situation machten. „Die Charité war gestern eines meiner ersten Telefonate, die sofort Hilfe angeboten hat. Allein zu wissen, dass wir mit der Charité einen so starken Partner haben, gibt uns Sicherheit,“ betonte Wegner. Im Gespräch mit Ärzten und Pflegepersonal der Notaufnahme bedankte er sich für ihren Einsatz. „Ich glaube, manchmal wissen wir gar nicht in Berlin, was wir an der Charité haben“, ergänzte Dr. Czyborra.
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