Cardiovascular Prevention Center

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Dein Vorsatz war gut. Dein Gehirn hatte andere Pläne. Das ist keine Schwäche, das ist Neurobiologie. 🧠❤️👉 Unser Gehirn a...
13/05/2026

Dein Vorsatz war gut. Dein Gehirn hatte andere Pläne. Das ist keine Schwäche, das ist Neurobiologie. 🧠❤️

👉 Unser Gehirn arbeitet permanent nach dem Prinzip der Energieeffizienz. Der bewusste Verstand (Sitz unserer Vorsätze und Entscheidungen) ist teuer. Der Autopilot, in dem unsere Gewohnheiten gespeichert sind, kostet fast nichts. Unter Alltagsdruck gewinnt fast immer der günstigere Weg.

Der entscheidende Befund: Schwabe & Wolf (Journal of Neuroscience, 2010) zeigten experimentell, dass bereits akuter Stress die Verhaltenskontrolle vom zielgerichteten Handeln hin zu alten, automatischen Mustern verschiebt. Das erklärt, warum gerade an stressigen Tagen die Routine als erstes wegfällt und schlechte Gewohnheiten zurückkehren.

☝️ Was das für dein Herz bedeutet: Stress ist einer der zentralen Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen. Nicht nur direkt über Cortisol und Blutdruck, sondern indirekt, weil er genau die Schutzroutinen sabotiert, die dein Herz braucht.

💡 Was wirklich funktioniert: Gewohnheiten sind nicht persönlichkeitsabhängig, sie sind kontextabhängig. Wood et al. (2005) zeigten: Gleicher Ort, gleiche Zeit, gleicher Auslöser erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung deutlich, unabhängig von Motivation.

👉 Der stärkste wissenschaftliche Hebel: Sogenannte „Implementation Intentions". Konkrete Wenn-Dann-Pläne sind die am besten belegte Methode zur Verhaltensänderung. Eine Meta-Analyse über 94 Studien (Gollwitzer & Sheeran, 2006) zeigt: Wer plant „Nach meinem Morgenkaffee gehe ich 10 Minuten raus" statt „Ich will mich mehr bewegen", erreicht sein Ziel mit 91% höherer Wahrscheinlichkeit!

✅ Unsere Empfehlung: Nicht mehr Willenskraft. Nur ein besseres Signal. Dein Gehirn und dein Herz – werden es Dir danken.

Welches Signal setzt du heute? Schreib es in die Kommentare 👇

Wir haben hier kürzlich schon über Süßstoffe informiert. Und genau deshalb lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen, w...
08/05/2026

Wir haben hier kürzlich schon über Süßstoffe informiert. Und genau deshalb lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen, wo sie sich eigentlich überall verstecken. 👀

👉„Zuckerfrei“ klingt erstmal nach einer gesunden Wahl, doch viele Produkte enthalten stattdessen Süßstoffe oder Zuckeralkohole, die oft unauffällig in der Zutatenliste stehen.🤷‍♂️

👉 Du findest sie nicht nur in Light-Getränken, sondern auch in Proteinriegeln, Joghurts, Soßen oder sogar Zahnpasta!

💡 Wichtig zu wissen:

Einige Zuckeralkohole wie Xylit oder Erythrit werden im Körper anders verarbeitet als klassischer Zucker. Studien deuten darauf hin, dass sie – vor allem in größeren Mengen – Prozesse im Blut beeinflussen könnten, die mit der Gerinnung zusammenhängen. Besonders relevant ist das für Menschen mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko.

➡️ Bedeutet: Kein Grund zur Panik. Aber ein bewusster Umgang ist absolut ratsam.

🔎 So erkennst du sie:
Achte auf Endungen wie -it (Xylit, Maltit) oder -ol (Erythrit, Sorbit).

☝️Merke: Je länger und „technischer“ die Zutatenliste, desto wahrscheinlicher sind zugesetzte Süßstoffe enthalten.

👉 Besser informiert entscheiden statt blind vertrauen.

Hand auf’s Herz: Wie oft greifst du zu „zuckerfreien“ Produkten? 👇

Schreib’s in die Kommentare. Wir sind gespannt!

05/05/2026

Ein Blick hinter die Kulissen unseres Screening Days. 🤩

👉Mit unserem mobilen Team bringen wir Prävention direkt in die Unternehmen. Ganz unkompliziert, nahbar und effektiv.

• Am Willkommens-Desk erhalten die Teilnehmenden ihre Unterlagen und starten strukturiert ins Screening.

• Weiter geht es zur ersten Station „Kognitive Fitness“ mit Stress-Fragebogen und Kognitionstest zur Einschätzung mentaler Belastung und Leistungsfähigkeit.

• Bei der körperlichen Fitness stehen Griffkraft, ein Fragebogen zur Alltagsaktivität sowie der Sitz-Steh-Test im Fokus. Einfache, aber aussagekräftige Indikatoren für Muskelkraft, Mobilität und funktionelle Gesundheit.

• Es folgt die Blutabnahme mit umfangreicher Auswertung im Labor sowie die Blutdruckmessung zur Erfassung zentraler kardiovaskulärer Werte.

• Den Abschluss bildet der Ultraschall der Halsschlagader, der frühzeitig Veränderungen der Gefäße sichtbar machen kann.

👉Die Eindrücke aus den einzelnen Stationen zeigen: Gesundheit am Arbeitsplatz kann so wirkungsvoll sein – und richtig Spaß machen! 😉

Bewirb dich jetzt als: Medizinische Technologin / MedizinischerTechnologe (w/m/d)Schwerpunkt: Kardiale Bildgebung!  Gest...
01/05/2026

Bewirb dich jetzt als:

Medizinische Technologin / MedizinischerTechnologe (w/m/d)
Schwerpunkt: Kardiale Bildgebung!

Gestalte die Zukunft der Herz-Kreislauf-Prävention mit.
Für unser innovatives Forschungszentrum suchen wir eine*n MTR (m/w/d) für modernste Bildgebung (3T MRT & Photon-Counting CT).

👉Das erwartet dich:
• Arbeiten mit High-End-Technologie
• Mitaufbau eines neuen Zentrums
• Interdisziplinäres Team & spannende Studien
• Viel Raum für Entwicklung & Eigenverantwortung

👉 Werde Teil unseres Teams am FS-CPC der Charité Universitätsmedizin Berlin.

📅 Bewerbungsfrist: 25.05.2026

📍 Berlin-Steglitz

https://karriere.charite.de/stellenangebote/detail/6529

„Nur Übergewichtige bekommen Herzprobleme!“ 🧐❌MYTHOS❌☝️Auch normalgewichtige Menschen können ein erhöhtes Risiko für Her...
28/04/2026

„Nur Übergewichtige bekommen Herzprobleme!“ 🧐

❌MYTHOS❌

☝️Auch normalgewichtige Menschen können ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben z. B. durch ungünstige Stoffwechselmarker, eine ungünstige Fettverteilung (Bauchfett), bestehende chronische Entzündungen an Gefäßen oder auch durch genetische Faktoren.

Es gibt vier Stoffwechsel/Gewichts-Typen mit ganz unterschiedlichem Risiko:

👉Normalgewichtige mit Stoffwechselmarkern im Normbereich ➡️ geringes Risiko.

👉Normalgewichtige mit ungünstigen Stoffwechselmarkern* (Einzelwerte sind erhöht) ➡️ erhöhtes Risiko.

👉Übergewichtig & (noch) gesunden Stoffwechselmarkern* im Normbereich ➡️ aktuell geringes Risiko aber Achtung – oft kein stabiler Zustand.

👉Übergewichtige mit ungüstigen Stoffwechselmarkern* (z.B. Einzelwerte sind erhöht) ➡️ erhöhtes Risiko.


*Stoffwechselmarker sind messbare Laborwerte, die zeigen, wie gut dein Körper Energie verarbeitet und reguliert, wie Zucker, Fette und Hormone.

👉 Zuckerstoffwechselmarker zeigen, wie dein Körper mit Glukose umgeht.

👉 Fettstoffwechselmarker zeigen, wie dein Körper Fette verarbeitet (Triglyceride, HDL schützt Gefäße, LDL kann Gefäße schädigen).

👉 Entzündungsmarker zeigen stille („chronische“) Entzündung im Körper, wie das CRP (C-reaktives Protein).

Fazit: Dein Gewicht allein sagt wenig über dein Herz-Risiko aus. Zwei Menschen können gleich viel wiegen, aber völlig unterschiedliche Stoffwechselmarker haben und damit auch ein ganz anderes Herz-Risiko.



APA-Quellen

Nathalie Eckel, Karina Meidtner, Tamara Kalle-Uhlmann, Norbert Stefan, Matthias B Schulze, Metabolicallyhealthy obesity and cardiovascular events: A systematic review and meta-analysis, European Journal of Preventive Cardiology, Volume 23, Issue 9, 1 June 2016, Pages 956–966, https://doi.org/10.1177/2047487315623884

Xiong Q, Zhang Y, Li J, An Y, Yu S. Comparison of cardiovascular disease risk association with metabolic unhealthy obesity identified by body fat percentage and body mass index: Results from the 1999-2020 National Health and Nutrition Examination Survey. PLoS One. 2024 Aug 14;19(8):e0305592. doi: 10.1371/journal.pone.0305592. PMID: 39141628; PMCID: PMC11324142.

24/04/2026

Lipoprotein(a): Erkenne das oft übersehene Risiko! 🤨

👉Lipoprotein(a), kurz Lp(a), ist ein spezieller Bestandteil der Blutfette. Ähnlich wie LDL transportiert es Cholesterin und andere Fette im Blut. Es kann aber zusätzlich die Gefäße stärker belasten. Ein erhöhter Lp(a)-Wert ist ein angeborener Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

☝️Das Besondere:

- Lp(a) wird fast vollständig genetisch bestimmt.
- Lebensstil hat hier kaum Einfluss.
- Viele Betroffene wissen nichts davon.

Warum ist die Diagnose nicht immer einfach?🧐
Die üblichen Blutuntersuchungen erfassen Lp(a) nicht automatisch oder liefern manchmal nur begrenzte Informationen.

👉Deshalb ist es wichtig, gezielt danach zu schauen, besonders, wenn es Hinweise gibt.

Und hier kommt die Familie ins Spiel!🧑‍🧑‍🧒‍🧒

Da Lp(a) vererbt wird, lohnt sich ein Blick in die Familiengeschichte:

Gab es frühe Herzinfarkte oder Schlaganfälle?
Haben mehrere Familienmitglieder erhöhte Cholesterinwerte?
Solche Hinweise können entscheidend sein, um ein erhöhtes Lp(a) frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Was bedeutet das für Dich?🤷‍♂️

👉Lass deinen Lp(a)-Wert einmal im Leben bestimmen, besonders bei familiären Auffälligkeiten
Sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt über dein persönliches Risiko.

👉Eine frühzeitige Einordnung hilft, die Gefäßgesundheit langfristig zu schützen

Deine Frage an Prof. Steinhagen-Thiessen? Schreib sie gern in die Kommentare!🫶🏻

Süßstoffe: Kalorienfreies Wunder oder verstecktes Risiko? Teil 1️⃣ 👉 „Zuckerfrei“ ist ein Trend, doch wissenschaftlich m...
22/04/2026

Süßstoffe: Kalorienfreies Wunder oder verstecktes Risiko? Teil 1️⃣

👉 „Zuckerfrei“ ist ein Trend, doch wissenschaftlich müssen wir zwei völlig verschiedene Gruppen unterscheiden, die sehr unterschiedliche Wege durch Deinen Körper nehmen:

1. Künstliche Intensiv-Süßstoffe (z.B. Aspartam, Saccharin).
2. Zuckeralkohole / Polyole (z.B. Xylit, Erythrit).

☝️ Der entscheidende Unterschied: Intensiv-Süßstoffe liefern die Süße, gelangen aber kaum in den Stoffwechsel. Sie passieren den Magen-Darm-Trakt oft fast unverändert. Zuckeralkohole hingegen werden teilweise aufgenommen und gelangen direkt in den Blutkreislauf, wo sie biologisch wirken können.

☝️ Wichtig zu wissen: Süßstoffe wie Xylit oder Erythrit werden zwar oft als „natürlich“ deklariert, sind in industriellen Konzentrationen jedoch keineswegs „biologisch neutral“.

⚠️ Die Wirkung auf das Blut: Bestimmte Zuckeralkohole erreichen nach dem Konsum schnell hohe Konzentrationen im Blut. Das Problem: Diese können die Reaktivität der Blutplättchen (Thrombozyten) steigern. Das Blut neigt dann stärker dazu, Gerinnsel zu bilden – was das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht.

Was heißt das für Dich? 🤷‍♂️

Die aktuelle Datenlage erlaubt es derzeit nicht, Süßstoffe - künstliche wie natürliche - pauschal als völlig unbedenklich zu bescheinigen.

✅ Für Gesunde: Große Mengen in Getränken oder Süßwaren sollten gemieden werden.

✅ Für Risikogruppen (z.B. bei Diabetes oder Herzerkrankungen): Hier empfehlen wir Vorsicht und die Rücksprache mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt.

👉 Grundregel: Abwechslung und Maß. Je unverarbeiteter die Ernährung, desto besser für Dein Herz. 🍎🫶🏻

👉Wir hatten die besondere Gelegenheit, mit der Teilnehmerin unserer Heart-Health-Studie und Schwimm-Olympiasiegerin Brit...
10/04/2026

👉Wir hatten die besondere Gelegenheit, mit der Teilnehmerin unserer Heart-Health-Studie und Schwimm-Olympiasiegerin Britta Steffen über ein Thema zu sprechen, das uns alle betrifft: Herzgesundheit.

👉In diesem inspirierenden Gespräch gibt die sympathische ehemalige Spitzensportlerin persönliche Einblicke in ihr Leben – geprägt vom Leistungssport, aber auch von ihrer heutigen Rolle als Mutter und Coachin. Sie erzählt offen, was sie antreibt, wie sich ihr Blick auf Gesundheit verändert hat und welche Bedeutung sowohl körperliche als auch mentale Aspekte für ihr Wohlbefinden haben.

👉Im Mittelpunkt stehen Britta Steffens persönliche Erfahrungen: von der Bedeutung der Herzgesundheit im Training über mentale Herausforderungen bis hin zu ganz konkreten Impulsen für ein gesundes Leben und Altern.

Das Interview führte Dr. Sandra Düzel, Psychologin und wissenschaftliche Koordinatorin des FRIEDE SPRINGER - Cardiovascular Prevention Centers.

☝️Jetzt ansehen und wertvolle Impulse für Ihre eigene Gesundheit mitnehmen.

Wir hatten die besondere Gelegenheit, mit der Teilnehmerin unserer Heart-Health-Studie und Schwimm-Olympiasiegerin Britta Steffen über ein Thema zu sprechen,...

🥚= Herzfeind? Nein, eher unterschätztes Nahrungsmittel.🤷‍♂️Lange Zeit hatte das Ei ein ziemlich schlechtes Image. Heute ...
05/04/2026

🥚= Herzfeind? Nein, eher unterschätztes Nahrungsmittel.🤷‍♂️

Lange Zeit hatte das Ei ein ziemlich schlechtes Image. Heute zeigt die Wissenschaft:

👉Für gesunde Erwachsene sind Eier in Maßen kein Problem. Sie sind sogar echte Nährstoffpakete.

👉Sie liefern hochwertiges Protein mit vollständigem Aminosäureprofil und sind damit ideal für Muskelaufbau, Regeneration und langanhaltende Sättigung.

☝️Dazu kommt Cholin, ein wichtiger Nährstoff für Gehirn, Leber und Nervensystem, besonders auch in der Schwangerschaft relevant.

Außerdem steckt im Ei unter anderem Vitamin D und Vitamin B12 — zwei Nährstoffe, bei denen viele Menschen, vor allem im Winter, nicht optimal versorgt sind.🤩

☝️Wichtig ist aber auch der Kontext: Nicht nur wie oft, sondern auch wie Eier gegessen werden, spielt eine Rolle. Ein gekochtes oder pochiertes Ei ist ernährungsphysiologisch anders einzuordnen als ein Spiegelei in viel Butter, weil
beim Braten zusätzliches Fett (oft gesättigte Fettsäuren) aufgenommen wird und hohe Temperaturen die Bildung ungünstiger Oxidationsprodukte fördern können.

Fazit: Das Ei bleibt, was es immer war: eines der nährstoffreichsten und natürlichsten Lebensmittel überhaupt.

Es kommt auf die Dosis und den Gesamtkontext der Ernährung an.

👉Für gesunde Erwachsene sind 1–2 Eier pro Tag in der Regel
unbedenklich und können eine wertvolle Ergänzung der Ernährung sein. Bei erhöhten LDL-Werten, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollte die Aufnahme individuell mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden.

Hattest du heute Morgen schon dein Ei zum Frühstück? 🥚

01/04/2026

Kennst du das? 🤔 Du schaust auf deine Blutwerte und fragst dich:

👉 HDL / LDL? Was bedeuten diese Abkürzungen und welcher Wert ist eigentlich gut und welcher schlecht?🤷‍♀️

Senior-Professorin Elisabeth Steinhagen-Thiessen erklärt im Reel den Unterschied, damit du deine Werte endlich richtig einordnen kannst.

Was zudem spannend ist zu wissen:

💡 HDL (High Density Lipoprotein), das gute Cholesterin, wirkt wie ein „Reinigungsdienst“:

Es bringt überschüssiges Cholesterin zurück zur Leber, wo es abgebaut wird.

💡 LDL (Low Density Lipoprotein):

Ist zu viel davon im Blut, kann es sich in den Gefäßwänden ablagern und das erhöht das Risiko für Arterienverkalkung.
Daher wird es das schlechte („liederliche“) Cholesterin genannt.

☝️Nicht alle Fettwerte im Blut sind automatisch gefährlich. Entscheidend ist, welcher Wert wie stark erhöht oder erniedrigt ist und ob weitere Risikofaktoren wie z.B. Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes vorliegen. Je niedriger der LDL-Wert, desto besser für dein Herz.

👉Für weitere Infos zu Blutfetten, schau dir auch die anderen Reels von Elisabeth Steinhagen-Thiessens „Lipidsprechstunde“ auf diesem Kanal an oder schreib deine Frage in die Kommentare.

Wie gefällt dir diese Videoreihe zu den Blutfette? 😇

Geh doch einfach!? Nein, Stopp! 🥺Wir wollen natürlich nicht, dass du uns verlässt, sondern wir wollen dich anlässlich de...
27/03/2026

Geh doch einfach!? Nein, Stopp! 🥺

Wir wollen natürlich nicht, dass du uns verlässt, sondern wir wollen dich anlässlich des heutigen “Tag des Zu-🦶-Gehens” auf die einfachste Form der Herz-Vorsorge aufmerksam machen. 🤩

☝️Denn: Regelmäßiges Gehen ist weit mehr als Fortbewegung. Es ist ein aktiver Schutzfaktor für deine Gefäße. Kontinuierliche Bewegung verbessert die Gefäßfunktion und hilft dabei, Risikofaktoren wie Bluthochdruck effektiv zu managen.

👉Weniger ist mehr als du denkst

Du musst nicht unbedingt 10.000 Schritte gehen, um deinem Herzen etwas Gutes zu tun.

Aktuelle Studien zeigen: Bereits etwa 7000 Schritte pro Tag sind mit deutlichen gesundheitlichen Vorteilen verbunden.
Im Vergleich zu sehr geringer Aktivität sinkt dabei unter anderem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselprobleme und sogar die Gesamtsterblichkeit.
Wichtig ist dabei vor allem eines: Gehe regelmäßig. 🚶‍♀️

👉Was passiert bei etwa 100 Schritten pro Minute?
�Wenn du zügig gehst, wird dein Blut etwas schneller durch die Gefäße gepumpt. Dabei entsteht ein leichter „Reiz“ an den Innenwänden deiner Arterien. Das Besondere: Dieser Reiz aktiviert die Gefäßinnenhaut (Endothel). Sie setzt Stoffe frei, die deine Gefäße entspannen und den Blutdruck auf natürliche Weise regulieren. Gleichzeitig werden deine Beinmuskeln aktiv – und wirken wie eine körpereigene Apotheke: Sie produzieren sogenannte Myokine. Diese Botenstoffe helfen, Entzündungen im Körper zu reduzieren und schützen deine Gefäße vor Ablagerungen.

☝️So integrierst du Herzgesundheit in deinen Alltag

Das 100-Schritte-Tempo:
Gehe so zügig, dass du etwa 100 Schritte pro Minute erreichst. In diesem Tempo wird dein Kreislauf gut aktiviert – ein wichtiger Reiz, der deine Gefäße flexibel hält und ihre Funktion verbessert.

⏸️ Die Bewegungspause:
Sitze nicht länger als 60 Minuten am Stück. Steh regelmäßig auf und geh für 3–5 Minuten. Das hilft deinem Stoffwechsel aktiv zu bleiben und verhindert, dass sich negative Effekte von langem Sitzen ansammeln.

🍽️ Der 10-Minuten-Spaziergang nach dem Essen
Geh nach einer Mahlzeit etwa 10 Minuten spazieren – perfekt auch während eines Telefonats.

Studie in den Kommentaren!

Adresse

Hindenburgdamm 30, Haus IIIA
Berlin
12203

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