01/04/2026
War das ein Wochenende! Bei bestem Frühlingswetter standen Kerstin und ich am Start des Berliner Halbmarathons 2016.
So richtig gut vorbereitet fühlten wir uns nicht, weil der Winter kontinuierliches Training sehr erschwert hat, so war es schon der erste Sieg des Tages, die Herausforderung anzunehmen. Und wenn „Sirius“ ertönt, bekomme ich umgehend Gänsehaut. Wir konnten zusammen starten, wünschten uns noch Glück, liefen dann aber getrennt los.
Die Stimmung an der Strecke war grandios! Man hatte das Gefühl, Ganz Berlin sei auf den Beinen. Anfeuerungsrufe, Musik und eine Band spielte sogar einen Song, den sie extra für uns Läufer geschrieben hat.
Ich kam super voran und freute mich auf Kilometer 10, wo Jessi stehen wollte. Als ich kurz davor aber aufs Handy schaute, las ich, dass sie schon bei Kilometer 8 stand & ich sie somit verpasst habe. Sie hat dort nämlich auf Kerstin gewartet, um sie ein Stück zu begleiten.
Nach Kilometer 15 kam der schwerste Teil, denn man sieht das rote Rathaus und den Fernsehturm und fühlt sich dem Ziel schon ganz nahe; muss dann aber mehrere Kilometer den schnelleren Läufern entgegen laufen. So war ich doppelt froh, endlich Kilometer 17 passieren zu dürfen, denn dort war die Wende und ich bekam einen Motivationsschub, denn dort stand ein guter Freund zum Anfeuern.
Die letzten Kilometer ins Ziel waren dann kein Problem mehr und der Lauf durch das Brandenburger Tor wie immer ein Highlight.
In der Erdinger Lounge wartete ich dann auf Kerstin, die kurze Zeit später ebenfalls glücklich ins Ziel kam.
Fazit: Das machen wir wieder:).
Laufen macht einfach Spaß! Und seid ihr schon im Training? Wir hoffe nämlich, euch alle zum Life-Run auf dem Tempelhofer Feld zu sehen! Bis dahin sehen wir uns laufend.