27/03/2026
Pubertät ist schon ohne chronische Hauterkrankung eine Herausforderung. Mit Psoriasis kommen oft noch mehr Unsicherheiten dazu: sichtbare Plaques in einer Lebensphase, in der Aussehen und Zugehörigkeit besonders wichtig sind.
Die Pubertät bringt körperliche und emotionale Veränderungen mit sich und kann auch die Psoriasis beeinflussen. Hormone spielen dabei eine wichtige Rolle, aber auch Stress, soziale Situationen und der Wunsch nach Normalität.
Was sich in der Pubertät verändert:
🔍 Hormone: Hormonelle Schwankungen können Psoriasis-Schübe auslösen oder verstärken. Bei manchen verbessert sich die Haut, bei anderen verschlechtert sie sich.
🔍 Psychische Belastung: Hänseleien, Blicke oder das Gefühl, „anders“ zu sein, belasten viele Jugendliche stark. Das kann wiederum Stress auslösen – ein bekannter Psoriasis-Trigger.
🔍 Körperbewusstsein: In einer Phase, in der sich der Körper verändert und fremd anfühlt, können Hautveränderungen das Selbstwertgefühl zusätzlich beeinflussen.
🔍 Therapietreue: Teenager wollen oft nicht „krank“ sein oder haben keine Lust auf tägliche Pflegeroutinen. Gleichzeitig ist eine konsequente Behandlung gerade jetzt wichtig.
Was Jugendliche und Eltern über Psoriasis in der Pubertät wissen sollten: Mit der richtigen Unterstützung, Aufklärung und Behandlung können Jugendliche lernen, gut mit ihrer Haut zu leben.
Im Experteninterview findest du wertvolle Tipps für Eltern und Jugendliche: Wie spricht man über Psoriasis? Wann sollte man professionelle Hilfe suchen?
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