21/03/2021
neue Ideen, freue mich über Feedback!
Ehrliches Mitteilen & sich mit dem Nervensystem "anfreunden"
Ihr lieben, ich bin immer noch am überlegen wie es mit den Gruppen konkret weiter gehen soll, und auch gespannt was die Merkel uns morgen als Maßnahmen präsentiert (was die Bremse dann für unsere Treffen bedeuten könnte). Ich spüre verstärkt den Wusch tiefer in die Arbeit mit dem autonomen Nervensystem einzusteigen. In der Trauma Gruppe haben wir uns damals schon ein bißchen in die Richtung bewegt, und das Stresstoleranzfenster und den Vagusnerv im Ansatz kennengelernt. Neben angeleiteten Übungen denke ich auch darüber nach, noch mehr Psychoedukation mit den körperlichen Prozessen zu verknüpfen. Eine fortlaufende Reise in der du deine innere Landkarte ergründest und für dich verstehst, wo du dich gerade befindest (Sympathikus, Ventral Vagal und Dorsal Vagal), wie du von einem Zustand in den nächsten gleitest, wo dein „zu Hause, jenseits deines eigentlichen zu Hauses “ ist (also dein persönliches Muster mit Stresssituationen umzugehen) und auch zu erfahren was dir die unterschiedlichen Zustände eigentlich „Mitteilen“ wollen. Was wird gebraucht? Was sind deine persönlichen Wünsche im Bezug auf Veränderung/ deines Wachstums in diesem Bereich? Wir treten also auch in „Kommunikation“ mit unserem NS und etablieren eine Verbindung, oder wir „freunden uns an“.
Wozu soll das gut sein?
Diese „Arbeit“ unterstützt uns, zu lernen sich selbstständig zu regulieren, die Kapazität zu erhöhen mit Stress umzugehen, also unser Stresstoleranzfenster zu weiten. Auch nimmt es uns ggf. die Angst vor bestimmten Körperreaktionen, wie z.B. bei Panikattacken oder auch Erstarrung, wo die Physiologie verrückt zu spielen scheint. Lerne deinen Körper zu verstehen, seine Signale zu deuten und neue Wege zu ergründen, für mehr Freiheit, Entspannung und Kontaktfähigkeit.
Mein Gefühl ist, dass dieses Wissen, und insbesondere das Verkörpern dieses Wissens, in der heutigen Zeit, geprägt von Unsicherheit, Einschränkungen von Kontakten und immer neuen „Angstbotschaften“ für viele sehr wertvoll sein kann.
Da diese Arbeit aber auch Kontinuität braucht und nicht bei jedem Treffen die Basics neu erklärt werden können, überlege ich noch, wie genau es umgesetzt werden könnte. Gerne würde ich es mit dem ehrlichen Mitteilen verknüpfen, da beides gut zusammen passt und wir in den Kontakt miteinander gehen sowie den „Felt Sense“ trainieren.
Am Donnerstag gibt es das nächste Treffen, welches zunächst wieder offen sein wird (Drop- in, mit Voranmeldung). Gerne wüsste ich, ob das hier vorgestellte Konzept mit euch resoniert und wer von euch Lust hat auf eine fortlaufende Reise, die uns erlaubt tiefer zu gehen? Freue mich über Feedback, bis dahin, Sangeet