Hebammenkollektiv Wedding

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Ein letztes Date, noch mal Zweisamkeit genießen, bevor die trubelige Zeit des Lebens zu Viert beginnt. Das Paar besucht ...
19/03/2026

Ein letztes Date, noch mal Zweisamkeit genießen, bevor die trubelige Zeit des Lebens zu Viert beginnt. Das Paar besucht seinen Lieblingsgriechen und gönnt sich im Anschluss eine dicke Kugel Carrotcake-Eis. Wie vor der Geburt ihres ersten Sohnes. Und auch dieses Mal spürt sie wenig später, wie sich ihr Bauch rhythmisch verhärtet. Sie kann noch ein erholsames Mittagsschläfchen halten, doch die Kontraktionen bleiben. Milde, aber regelmäßig.
2 Stunden später, inzwischen hat sich der Schleimpfropf gelöst, informiert sie die Hebammen.
Ihre erste Geburt war bis 8cm Muttermundseröffnung schmerzfrei, so dass sie es nicht wagt, die aktuelle Situation einzuschätzen.
Es ist richtig was los in dee Bude als die Hebamme die Wohnung betritt.
Sam und seine Babysitterin sind Zuhause angekommen, die Abendroutine beginnt. Die Anwesenden scherzen, wie perfekt das Timing wäre, würde es jetzt wirklich losgehen.
Die Schwangere lässt die Hebamme wissen, wann sie eine Wehe hat. Von Außen sichtbar ist das nämlich nicht.
Der Herzschlag des Babys ist kräftig, der Muttermund 5cm geweitet. Es geht wirklich los! Die Freude ist groß!
Die Frau schnattert weiterhin munter mit der Hebamme und wuselt durch die Wohnung. Mit entspannter Geschäftigkeit treffen die Eltern alle nötigen Vorbereitungen zum Aufbruch.
Ab und zu verharrt sie für wenige Sekunden, die Kontraktionen werden deutlicher, fühlen sich realistischer an.
Gut gelaunt und ein wenig aufgeregt geht es mit einem "ready, gang?" Richtung SJK.
Völlig entspannt betritt sie den Kreißsaal. Sie spürt konstanten Druck, der mit der Wehe intensiver wird.
Die Frau wechselt in ihr Geburtskleid, macht es sich zum CTG auf dem Bett gemütlich.
Sie wünscht sich weniger Beleuchtung, lauscht bei Schummerlicht der Musik.
Im Hintergrund das physiologische Klopfen des CTGs.
Der Muttermund hat sich in die Kreuzbeinhöhle verzogen. Das Köpfchen schiebt sich tief in den Beckeneingang.
Die Gebärende hat Druck auf dem Darm. Auf der Toilette kann sie sich lediglich von Luft erleichtern.
Sie nimmt auf dem Ball Platz, kreist ihr Becken mit Leichtigkeit. Die Hebamme und ihr Mann motivieren sie, in Bewegung zu bleiben. Sie spaziert im Saal umher und dann nochmal zur Toilette.
Unverrichteter Dinge kehrt sie zurück. Es ist wohl doch nur der Kopf, der ihr den vollen Darm vorgaukelt.
Die Frau mag sich wieder hinlegen und ausruhen. Das CTG läuft und zeigt, was auch sie wahrnimmt. Das Baby bekommt mehr Druck auf den Kopf, sie spürt ihn mehr vorne als hinten.
Er verabreicht seiner Partnerin den empfohlenen Weichmacher.
Sie ist sehr entspannt, redet und quatscht mit ihrem Mann und der Geburtshelferin. Die Wehen sind regelmäßig, im Liegen aber weniger intensiv.
Sie kommt in Bewegung und sucht die Toilette auf.
Auf Bitten der Ärztin legt die Hebamme einen Zugang und nimmt Blut ab.
Die Wehende atmet nun fokussierter, mit geschlossenen Augen erbittet sie sich Ruhe.
Sie fühlt etwas durch ihre Va**na rinnen, doch der pH widerlegt den vermuteten Fruchtblasenriss.
Langsam öffnet sich der Muttermund.
Kamillenteetrinkend wechselt sie die Positionen und geht natürlich auch wieder zur Toilette.
In Deutschland hat der Geburtstag ihrer Patentante begonnen. Es ist schön, dass ihr Sohn an diesem Tag zur Welt kommt. Und gleichzeitig ist sie frustriert und ungeduldig über den sich ziehenden Verlauf.
Die Frau legt sich zurück aufs Bett. Sie ist ruhig, beteiligt sich nur sporadisch an dem Gespräch im Raum. Unregelmäßig hört mensch sie leise pustend veratmen. Die Kontraktionen nehmen an Intensität zu.
Er massiert ihre Füße, reicht ihr Getränke und auf Wunsch etwas zu essen.
Zurück von der Toilette stellt sie sich auf den Kopf. Sie toleriert keine Berührung, konzentriert sich auf die Übung und ihre Atmung.
Enttäuschung und Unzufriedenheit machen sich breit, gefühlt gibt es keinen Fortschritt. Ihren Darm kann sie, trotz Einlauf, auch nicht entleeren, obwohl sie das Gefühl hat, dass es dann besser laufen würde.
Ich gebäre dieses Kind durch meinen Hintern, scherzt sie. Im Stehen, auf das Bett gestützt, fragt sie sich, ob ihre Kinder oder ihr Körper dickköpfiger sind.
Zusammen mit ihrem Mann verschwindet sie im Bad. Das Paar spricht leise miteinander während sie das angenehm warme Wasser der Dusche genießt.
Als die Zwei in den Kreißsaal zurückkommen, gibt es endlich den ersehnten Erfolg zu berichten.
Mit leerem Darm scheinen die Wehen gleich etwas stärker.
Er massiert ihr die Schultern und der Duft von Lavendel breitet sich aus.
Sie möchte den Raum abgedunkelt und ihren Mann ganz nah bei sich haben.
Die Hebamme holt noch eine Matte und verlässt dann den Raum.
Nach kurzer Zeit sind die Kontraktionen nicht mehr hörbar, aber ein sonores Schnarchen erklingt.
Ihr Körper holt sich die Erholung die er braucht. Die Wehen sind weiterhin gut aushaltbar und sie kann mehrmals kurz einschlafen.
Der Druck ist nun mittiger und tiefer. 8cm sind geschafft.
Erst, ergänzt die Gebärende missmutig. Die Hebamme feiert: der Muttermund ist nun gut erreichbar - das ist ein großer und wichtiger Fortschritt.
Die nächsten möglichen Schritte werden besprochen. Die Geburtshelferin hat Sorge, dass weitere Stunden Geburtsarbeit die Schwangere ihre Kraft und Motivation kosten werden.
Die Frau hat Angst. Sie ist erschöpft und frustriert. Sie hat Angst vor den Schmerzen, einer endlosen Pressphase und dem anschließenden Schlafmangel. Diese Geburt erinnert sie an zu vielen Stellen an den Verlauf der ersten. Die steckt ihr offensichtlich noch mehr im System als gedacht.
Sie zittert und weint, zieht sich ins Badezimmer zurück. Er tröstet sie liebevoll und zärtlich. Steht ihr wortlos bei.
Die Hebamme lässt die Eltern einen Moment allein.
Alternativen und Möglichkeiten werden besprochen. Die Frau versteht, die Angst bleibt. Und mischt sich mit der Traurigkeit über das, in den vielen vergangenen Stunden, verlorengegangene Vertrauen in ihren Körper.
Der Preis (ein wundervolles Baby) ist der Gleiche, egal auf welchem Weg frau ihn gewonnen hat, spricht sie sich selbst Zuversicht und Mut zu.
Noch mal kurz ausruhen und die Playlist wechseln. Energiegeladene, feelgood Songs zur Motivation.
Sie fordert Ruhe während der Wehe, mag nicht mehr reden und spaßen. Es ist hart. Sie hat Angst.
Die Hebamme wartet geduldig bis die Frau bereit ist, den nächsten Schritt zu wagen.
Sie verkriecht sich unter ihrem Kissen, sammelt und überwindet sich.
Wenig klares Fruchtwasser fließt. Der Muttermund nur noch als Saum tastbar.
Die Hebamme holt das versprochene Lachgas und erhält bei ihrer Rückkehr die frohe Kunde, dass die letzte Wehe bereits deutlich kräftiger war. Sie liegt auf der Seite, hält seine Hand. Zum ersten Mal ertönt ein lautes, melodisches Tönen.
Zwei Wehen später legt sie die Maske zur Seite und folgt der Aufforderung in den Vierfüßler zu kommen. Es drückt wieder auf den Darm. Er reicht ihr den Kamm.
Die Gebärende gibt dem Druck nach. Blut tropft aus der V***a. Die Hebamme schiebt die Muttermundslippe sanft und gibt dem drängenden Köpfchen den Weg frei.
Laut tönend, schreiend spürt sie das Tiefertreten des Kindes. Der Herzschlag verlangsamt sich.
Unaufgeregt aber bestimmt leitet die Hebamme sie während der Pause zum Atmen, mit der Wehe zum tiefen Stöhnen und mutigen Mitschieben an.
Die starke Frau setzt die Ansage bravourös um. Sie drückt in den Schmerz, so als würde sie ihr Kind durch den Po gebären.
Ein dunkler, voller Haarschopf wird und bleibt sichtbar.
Die herbeigeklingelte Ärztin kommt in den Kreißsaal und der Kopf steigt ins Licht.
Joshi schneidet Grimassen und stößt, noch zwischen den Welten, seinen ersten, lauten Schrei aus.
Er verlässt kurz seine Stellung an der Seite seiner Frau und blickt seinem Sohn ins Gesicht, jauchzt vor Freude und Glück.
Mit der nächsten Wehe gebiert sie ihr Kind.
Das kleine haarige Bündel liegt vor seinem Eltern. Sie starrt stumm auf ihr Baby. Ungläubig. Das war großartig, flüstert sie. Ich fühle mich so gut. Wieder schaut sie wie in Trance auf ihr Kind.
Er jubelt, freut sich, knutscht seine tolle Frau.
Die drückt die Hebamme an sich: ich war bereit dich zu hassen...
Noch ein Moment des Staunens, des Begreifens, dann nimmt sie ihren zweiten Sohn zu sich.
Die Plazenta wird ebenfalls kurze Zeit später ganz einfach und vollständig geboren.
Abwechselnd nehmen die Eltern Joshua auf ihre Brust. Sie reden über die Geburt und bewundern den Neugeborenen.
Nach der Versorgung der Geburtsverletzungen fühlt sie sich bereit, zu stillen. Es klappt ganz toll. Und auch die Nachwehen sind aushaltbar.
Der Gedanke an Schlaf und das im eigenen Bett ist so verlockend und überzeugend, dass die kleine Familie doch spontan beschließt, nach Hause zu fahren.
Natürlich nicht, ohne noch den obligatorischen und verdienten Stopp beim Hamburgerkönig einzulegen.
!

Eigentlich waren die letzten fast 10 Monate ein Traum. Kein beruflicher Stress, keine der Schwangerschaftsbeschwerden, d...
02/03/2026

Eigentlich waren die letzten fast 10 Monate ein Traum. Kein beruflicher Stress, keine der Schwangerschaftsbeschwerden, die sie vom ersten Mal kennt.
Nur von den immer wiederkehrenden wochenlangen Infekten hat sie im wahrsten Sinne des Wortes, die Nase voll.
Ihr "Babybrain" und die damit verbundene Vergesslichkeit sorgen im Gegenzug dazu immer wieder für Erheiterung.
Die erste Geburt war gut, wenn auch anders als gewünscht. Dieses Mal soll es ohne Saugglocke, Wehenmittel und Epi gelingen.
Die Frau bereitet sich mental vor, visualisiert, äußert Wünsche. Sie blickt offen und voll positiver Spannung in Richtung Geburt.
Ihr Partner ist abwechselnd im Nestbautrieb und davon überzeugt, dass es noch dauert. Er ist im Vertrauen in seine Frau und freut sich ebenfalls auf das bevorstehende Ereignis.
Der Körper leistet seinen Teil. Er weiß, was zu tun ist. Schweißgebadet nimmt sie das Ansteigen und Ausbalancieren der Hormone wahr, den zunehmenden Druck durch die optimale Lage des Kindes. Es wird ruhiger. Im Bauch und um sie herum. Die Frau zieht sich zurück, möchte Zuhause sein. Sie braucht den emotionalen Fokus bei sich und ihrer wachsenden Familie, trifft Vorsorge fürs Wochenbett.
Samstag nimmt der Druck ins Becken deutlich zu. Ein diffuses, permanentes Ausstrahlen in die Beine und den Rücken, ein Ziehen in die Arme. Ruhiges Atmen in Seitenlage mildert die Vorboten der nahenden Geburt.
Mit dem neuen Tag beginnen die Wehen. Noch völlig aushaltbar, unregelmäßig, die Abstände lang, die Dauer kurz.
Aufgeregte Vorfreude mischt sich in die Planung eines gemütlichen Sonntags.
Ein warmes Bad drückt noch mal die Pause Taste ihrer Gebärmutter.
Am Abend, der 2jährige Wirbelwind ist inzwischen bei der Oma, kehren die Kontraktionen zurück. Ein bisschen intensiver, aber immer noch ganz entspannt.
Ihr Körper arbeitet stark, das spürt sie. Schmerzfrei, aber energiezehrend.
In aller Ruhe nehmen die Wehen langsam zu. Die Schwangere haushaltet mit ihren Kräften, fühlt sich Zuhause noch sehr wohl. Sie kann schlafen.
Die Kontraktionen werden länger, die Abstände kürzer.
Gegen Mitternacht, der Schleimpfropf löst sich, sind sie bei 4 Minuten.
Die Frau möchte dieses Mal erst am Geburtsort und dann im Labor Land ankommen. Zusätzlich fühlt sich irgendwas nicht ganz richtig an. Jeder tiefe Atemzug in den Bauch ist unerträglich, ihr Unterleib wie abgeschnürt.
Mit Sack und Pack zieht das Paar in den Kreißsaal ein. Beide strahlen, sind völlig entspannt.
Gemeinsam bereiten sie den Geburtsraum vor.
Sacht schaukelnd sitzt sie auf dem Ball, zieht dann auf das Bett um.
Er bleibt ihr nah, hält und versorgt sie. Die Zwei sind ein gut eingespieltes Team.
Das CTG läuft und die Hebamme darf nach dem Muttermund tasten. Der ist fast unerreichbar in die Kreuzbeinhöhle verzogen und sehr berührungsempfindlich. Der Schwangeren ist die Untersuchung sehr unangenehm.
Motiviert kehrt sie beckenkreisend auf den Ball zurück. Mit der Wehe hängt sie im Ausfallschritt an ihrem Mann. Das fühlt sich anders an, da passiert was. Und auch das Atmen fällt ihr leichter.
Das Paar futtert die mitgebrachten Stullen. Sie wiegt und bewegt weiter ihr Becken.
Auch im Liegen lädt sie ihr Kind ins Becken ein. Aneinander gekuschelt veratmet sie leise ihre Wehen.
Bei gedimmten Licht erholt sich die ganze Familie und die Dezeleratiomen im CTG verschwinden.
Von der Telemetrie befreit, wird sie wieder aktiver. In Bewegung und verschiedenen Positionen, liebevoll unterstützt und versorgt, erwartet sie das Befüllen der Geburtswanne.
Die Wehen werden intensiver, nicht häufiger.
Die Entleerung des Darms erleichtert die Gebärende und schafft hoffentlich mehr Platz im Becken.
Flink steigt sie in das gut gefüllte Becken und sinkt in das warme Wasser.
Ihr Mann legt ihr kühle Tücher auf und reicht ihr das Getränk der Wahl.
Er kennt seine Rolle und erfüllt sie mit Bravour.
Die Wehenfrequenz nimmt zu, das Baby ist aktiv und die Schwangere genießt das Bad.
Sie ist mit einem weiteren CTG und der Überprüfung des Geburtsfortschritts einverstanden.
Auch dieses Mal ist die Untersuchung unangenehm. Das kindliche Köpfchen drängt bereits tief ins Becken, der Muttermund ist immer noch kaum erreichbar, wenn auch weiter geöffnet.
Ein paar Tränen fließen. Getröstet kommt sie wieder zur Ruhe und bespricht sich mit der Hebamme.
In linker Seitenlage wird ihr Pusten lauter. Sie hält seine Hand, er sorgt für einen kühlen Kopf.
Schwerelos steigt sie an Land.
Er trocknet seine Frau, bereitet alles vor. Er weicht ihr nicht von der Seite, gibt Ihr in jeder Wehe Halt und sorgt in den Pausen für Ihr leibliches und seelisches Wohl.
Zusammen turnen sie und probieren verschiedene Positionen.
Sie hat ein gutes Körpergefühl, merkt genau was hilfreich ist und sich physiologisch anfühlt.
Die Wehen werden länger, schmerzhafter. Die Abstände wieder größer.
Der Druck verschiebt sich Richtung Beckenmitte, sie atmet geräuschvoller, arbeitet mit der Wehe. Der Schmerz leitet sie.
Sie hängt an ihrem Partner, über dem Ball und im Seil. Er massiert ihr den Rücken.
Die Wehen werden intensiver, die Frau tönt leise.
Während der langen Pausen variiert sie die Positionen, isst und trinkt. Die Wehe treibt sie in die Aufrechte und in seine Arme.
Die Mühen lohnen sich, das spürt sie. Bei der folgenden Kontrolle erreicht die Hebamme mit Leichtigkeit den auf 7 cm geweiteten Muttermund. Erleichterung und Freude machen sich breit.
Dem Paar steht die Müdigkeit ins Gesicht geschrieben. Im Liegen können sie dösen, Energie sparen und aufladen. Ihr Körper holt sich, was er braucht, reduziert die Wehen auf ein Minimum. Alle 10 Minuten hört mensch sie leise fokussiert atmen.
Im Gespräch wägt die Frau mit ihrer Hebamme die Möglichkeiten ab. Ein Schmerzmittel will und vraucht sie nicht. Der Wehenschmerz ist nicht ihr Problem. Sie beratschlagen sich und entscheiden einen Lageschall.
Der unausgesprochene Gedanke, dass die Geburt nach vollständiger Eröffnung zum Stillstand kommt, spukt in ihrem Kopf. Zu wissen, dass das Baby richtig liegt, beruhigt sie.
Die Studentin und der ärztliche Geburtshelfer bestätigen - alles Bestens!
Nach einer kurzen weiteren Erholungsphase geht es weiter.
Er ist tief beeindruckt von ihrer Stärke und Willenskraft.
Durch Bewegung will sie die Wehentätigkeit anregen, die Abstände verkürzen, die nicht unter 5 Minuten gehen wollen.
Sie kniet, sitzt auf dem Ball, hängt im Seil. Umschlungen von seinen Armen, die auch nach all den Stunden nicht nachlassen, ihr Halt und Begleitung zu geben.
Die Wehen sind ganz schön knackig. Sie wirkt belasteter, veratmet tief tönend, knurrend tapfer alle 6 Minuten die mächtigen Kontraktionen.
Die Gebärende erkundigt sich nach der PDA. Sie will sie nicht, braucht sie nicht. Gleichzeitig weiß sie, dass sie solche Wehen alle 3 Minuten nicht lange aushalten wird. All die vielen Stunden fordern ihr Tribut.
Der Plan steht, der Stauschlauch ist bereits um ihren Unterarm straff gezogen. 3 Minuten Pause und eine kräftige Wehe jagt sie in den Stand. Lautes kehliges Tönen und eine weitere Kontraktion im lang ersehnten Abstand.
Erschrocken zuckt die Gebärende zusammen und wird von einem massiven Druck ins Becken überwältigt. Sie verliert ihren Fokus, findet keine Position.
Blutige Flüssigkeit tropft aus der V***a. Der Muttermund ist vollständig geöffnet, der Kopf bewegt sich durch die Va**na. Die Frau schiebt mit, unkontrolliert, gänzlich erfüllt von diesem neuen Gefühl. Sie hängt an ihrem Mann, geht auf die Zehenspitzen, hebt sich vom Boden ab. Ihr Körper zwingt sie zu pressen.
Die Stimme der Hebamme, die mantraartige Wiederholung, dringt zu ihr durch. Sie konzentriert sich wieder auf ihre Atmung, spürt die Wehe kommen und gehen.
Das Baby reagiert ebenfalls auf den plötzlichen, rapiden Fortschritt.
Er hilft seiner Frau auf das Bett und in Seitenlage.
In den Pausen atmet die Hebamme mit ihr, während der Wehe weist sie ihr den Weg. Mit jedem Mal findet sie mehr in ihren Rhythmus zurück.
In der Tiefe der Va**na wird der Skalp des kleinen Jungen sichtbar.
Auch für ihn sind diese letzten Zentimeter eine Herausforderung.
Auf Ansage der Hebamme wechselt die Frau und sinkt zwischen seinen Beinen in die Hocke.
Sie schiebt kraftvoll mit, berührt selbst ihr Kind. Das gibt ihr neuen Mut. Das Happy End ist nah.
Mit der Ankunft der Ärztin wird der Kopf zwischen den Labien sichtbar.
Erneut tastet sie selbst nach der runzeligen Kopfhaut.
Das Baby möchte jetzt geboren werden, verkündet die Geburtshelferin.
Die Hebamme reicht der Frau ihre Hände, spürt ihre Stärke. Sie schiebt mutig und zwischen ihren Beinen steigt der Kopf empor. Ein weiteres Mal, noch mal mit aller Kraft.
Der Kopf ist geboren, eine bläulich schimmernde Nabelschnur liegt um den Hals. Ein letzter sanfter Schub und Mattis gleitet in die Hände der Gynäkologin.
Mach die Augen auf! Schau!
Verwirrt öffnet sie ihre Augen und sieht ihr Kind. Sie nimmt ihn entgegen und auf ihre Brust.
Sofort sehr verliebt und ganz zart begrüßen die Eltern ihren zweiten Sohn. Tränen fließen. Zurecht stolz und gerührt.
Die intensiven Nachwehen und die Geburtsverletzungen plagen sie sehr. Sie findet keine Position und nicht in die Entspannung. Es tut weh, ihr Herz klopft aufgeregt.
Zur Naht gibt es Schmerzmittel, Lachgas und beruhigende Worte. Mattis darf mit Papa kuscheln und auf seiner Brust schlafen.
Die Drei genießen die nächsten Stunden und es gibt Geburtstagskuchen für alle!
Die Wöchnerin lässt sich noch von einer heißen Dusche überzeugen. Und auch Mattis bedarf einer ersten Reinigung vom Kindspech.
Sauber, sehr glücklich und müde tritt die kleine Familie dann am frühen Abend die Heimreise an.

Unsere Geburtssaison 2026 ist eröffnet!Auf Wunsch der Eltern bekommt das erste Erdmutterbaby des Jahres keine Socialmedi...
09/02/2026

Unsere Geburtssaison 2026 ist eröffnet!
Auf Wunsch der Eltern bekommt das erste Erdmutterbaby des Jahres keine Socialmedia-Geschichte.
So viel sei aber verraten: es haben sich (fast) alle Wünsche der Frau erfüllt. Nur für die PDA hatte es ihr Zweites dann doch zu eilig.
Happy Birthday der ganzen Familie!
Ich bin sicher, daß Wochenbett verläuft genau so normal wie die Schwangerschaft :-)

Es war mir ein Fest! Es war eine bunte, andere Mischung.Es gab nette Gespräche und sooo viel leckeres Essen.Danke an all...
07/09/2025

Es war mir ein Fest!
Es war eine bunte, andere Mischung.
Es gab nette Gespräche und sooo viel leckeres Essen.
Danke an alle, die da waren 💜
Auf Wiedersehen im nächsten Jahr :-)

SAVE THE DATE für 2026: 23.08.!

Wir arbeiten wieder an der Tradition!Morgen findet zum 3. Mal das Erdmutterpicknick für die von uns begleiteten Familien...
06/09/2025

Wir arbeiten wieder an der Tradition!
Morgen findet zum 3. Mal das Erdmutterpicknick für die von uns begleiteten Familien statt.
Wenn Du Dich zugehörig fühlst, bist Du herzlich eingeladen 💜 Komm gerne mit Kind & Kegel und vielen Leckereien.
Wir freuen uns auf Euch :-)

Eine breite, weiche Muttermundslippe scheint die Ursache zu sein. Eine pralle Fruchtblase drängt aus der Gebärmutter in ...
31/08/2025

Eine breite, weiche Muttermundslippe scheint die Ursache zu sein. Eine pralle Fruchtblase drängt aus der Gebärmutter in die Va**na.
Hebamme und Partner bestärken die Frau, durchzuhalten.
Sie schiebt kräftig mit, windet sich unter der Wehe, tönt laut.
Das Kind spürt ebenfalls die enorme Energie der Kontraktionen und den Druck. Die Herztöne fallen nach jeder Wehe.
Die Eihäute reißen und geben den Weg frei.
Sie atmet wieder Lachgas, der plötzliche zusätzliche Druck überfordert sie für einen Moment.
"Wie lange noch?"
"8 Wehen", ist die spontane, großzügige Antwort der Hebamme.
Die nächste Wehe leitet die Frau und ihren Sohn. Sie schiebt, es zeichnet, der After klafft und das Köpfchen blitzt zwischen den Labien.
Er erhascht einen Blick.
Der dunkle Haarschopf steigt.
Während der Wehenpause zieht er sich zurück und die Frau ist ganz ruhig und fokussiert.
Sie berührt ihr Kind.
Der Kopf steigt, krönt und wird geboren. Mit der Drehung werden die Schultern geboren.
Langsam gleitet der Körper aus ihr hinaus und ihr Sohn liegt neben ihr.
"Bärchen, jetzt bist Du da!", bestaunen, begrüßen und begreifen die Eltern ihr Baby.
Otto ist ganz still und entspannt ♥️
Die Drei genießen die ersten gemeinsamen Stunden.
Leider verlangsamt sich auch Haut an Haut, in den warmen Armen seiner Mama, die Atmung des Neugeborenen nicht. Und so bekommt Otto ein Bett auf der Neo, die Wöchnerin eins auf der Gyn.
Mit vielen Tränen, Gesprächen, Optimismus, Bauchgefühl und gaaanz viel Liebe übersteht die vierköpfige Familie gemeinsam diese schwierige Anfangsphase.

"Irgendetwas tut sich hier und es ist schon ganz schön unangenehm", schreibt sie ihren Hebammen am Samstagmorgen. Seit g...
29/08/2025

"Irgendetwas tut sich hier und es ist schon ganz schön unangenehm", schreibt sie ihren Hebammen am Samstagmorgen. Seit gestern Abend spürt sie leichte Wehentätigkeit. Während der Nacht arbeitet ihre Gebärmutter. 1-3 mal pro Stunde wird ihr Bauch fest. Über den Tag sind die Kontraktionen deutlich unregelmäßiger. Im Schutz der Dunkelheit nehmen sie wieder zu. Rhythmisch, alle 10, dann alle 7 Minuten. Wie sie es bereits erwartet hat, fallen ihr ausruhen und schlafen in dieser aufregenden, unbekannten Situation schwer. Zweimal kann sie für 45 Minuten dösen und die Abstände zwischen den Kontraktionen verlängern sich auf 15 Minuten.
Vielleicht waren der volle Darm, die träge Verdauung auch Schuld dran, dass sie das Zusammenziehen ihrer Gebärmutter noch schmerzhafter empfindet.
Als der Sonntagmorgen graut, sind die Pausen 6-7 Minuten lang. Bis Kalle erwacht. Ihr erstes Kind wirkt als Wehenhemmer. Unregelmäßig, sporadisch, kurz registriert sie beiläufig zum Alltag die Kontraktionen.
Die Hebammen raten zur Ruhe, verschiedenen Positionen und empfehlen das Ankurbeln der Verdauung.
Über den Tag liegt die Schwangere viel. Schlafen kann sie nicht. Immer wieder mal hat sie eine schmerzhafte Wehe.
Erneut regt die Dunkelheit ihre Hormone an. Die Kontraktionen pendeln sich bei 5-8 Minuten ein, halten 30-90 Sekunden an.
Die Geburtshelferinnen geben Tipps für eine weitere durchwehte Nacht.
Gegen Mitternacht telefoniert das Paar mit der diensthabenden Hebamme.
Die Frau beschreibt die Wehen als stark. Bewusst veratmet sie leise alle 3-6 Minuten. Noch ist sie nicht im Labourland angekommen. Sie ist vor allem genervt von dieser schier endlosen Latenzphase. Sie hat keine Geduld mehr und möchte eigentlich nur in den Kreißsaal, damit sich endlich etwas ändert. Ein Schmerzmittel braucht und will sie noch nicht.
Er ist besorgt, den richtigen Zeitpunkt für die Fahrt zum SJK zu verpassen.
Ihr erster Sohn kam via geplanter Bauchgeburt aus Beckenendlage zur Welt. Das ist also alles neu für die Eltern und fühlt sich sehr abenteuerlich an.
Die Hebamme erklärt, bestärkt und beruhigt.
Um 3 Uhr der nächste Anruf. Die Kontraktionen kommen alle 7-8 Minuten, im Liegen seltener.
Die Schwangere ist durch. Der Schlafmangel macht sie ganz dröge im Kopf. So hält sie es nicht mehr aus.
Den Vorschlag der Hebamme, sich morgen Früh am Geburtsort zu treffen, findet sie gut. Das schafft sie noch.
Das Paar hängt einfach weiterhin rum und wartet darauf, losfahren zu können.
Montagmorgen kommen sie mit der Beleghebamme im Kreißsaal an.
Die Frau hat schmerzhafte Kontraktionen, ist angestrengt. Sie hat seit drei Nächten nicht wirklich geschlafen.
Die Portio hat sich unter den Wehen bereits zurückgezogen, der Mittermund ist einen Zentimeter weit. Dem Baby geht es gut. Das Herz schlägt kräftig im Normalbereich.
Das CTG zeichnet alle 5-10 Minuten eine Welle aufs Papier.
Zusammen mit den Ärztinnen und der Hebamme bespricht das Paar die Optionen.
Die Einleitung kommt für die Schwangere nicht in Frage. Sie denkt über eine Sectio nach.
Zunächst möchte sie aber dem Opiat eine Chance geben. Ohne Schmerzen endlich mal wieder schlafen und neue Energie tanken, klingt wunderbar.
Die Infusion läuft. Sie fühlt sich leicht schwummerig. Die Schmerzen lassen nach und sie versucht zu schlafen.
Das Gefühl dee Erleichterung verweilt nur kurz. Die Frau übergibt sich mehrfach. Auf ihren Wunsch hin erhöht die Hebamme trotzdem die Dosis des Schmerzmittels. Es reicht nicht aus. Die Wehen nehmen zu, kommen alle 2-5 Minuten.
Der Muttermund hat sich um einen weiteren Zentimeter geöffnet. Das Kind liegt vermeintlich Rücken an Rücken mit seiner Mutter.
Ohne jeden Zweifel möchte sie jetzt die Bauchgeburt und ihrem Wunsch wird, ohne eine weitere Diskussion, Folge geleistet.
Ohne Hektik beginnen die Vorbereitungen. Aufklärung durch Gyn und Anästhesie, Infusionen, Rasur und das passende Outfit für das nun kurz bevorstehende große Event darf natürlich auch nicht fehlen.
Leise pustend veratmet sie die Wehen, erbricht sich immer wieder. Sie ist froh, dass ein Ende in Sicht ist. Auch er wirkt sehr erleichtert.
Den Schleimpfropf verliert sie noch im Kreißsaal, dann läuft sie mit Herzklopfen und der Geburtshelferin in den OP.
Sie kennt die Abläufe von der ersten Geburt. Das macht es ein wenig leichter. Sie entdeckt neue und andere Dinge während die Teams um sie herum ihren Aufgaben nachgehen und die Hebamme ihr zur Seite steht.
Alles ist bereit, der Vater darf dazukommen und am Kopf seiner Frau sitzen.
Das kleine Mädchen wird geboren und in die Arme der Hebamme gelegt. Bevor das Baby kurz von den Kinderärzten angeschaut wird, können auch die Eltern einen Blick auf ihre zauberhafte Tochter werfen.
Wilma geht es sehr gut und sie darf ins Bonding zu ihrer Mutter ❤
Die ist sehr zufrieden und im Reinen mit ihrer Entscheidung.

"Und? Bist Du bereit?", begrüßt die Hebamme sie gut gelaunt im Kreißsaal. "Anders wäre mir lieber. Aber es muss ja", ant...
28/08/2025

"Und? Bist Du bereit?", begrüßt die Hebamme sie gut gelaunt im Kreißsaal. "Anders wäre mir lieber. Aber es muss ja", antwortet sie ganz abgeklärt und pragmatisch.
Das Paar hat einen Termin zur äußeren Wendung. Ihre Tochter sitzt bereits seit mehreren Wochen im Bauch und hielt eine spontane Drehung bis zu diesem Tag scheinbar für völlig überflüssig. Gänzlich unbeeindruckt von sämtlichen Maßnahmen, Turnübungen und Lockversuchen verharrt sie in der gewählten Position.
Das EKG ist unauffällig, das CTG läuft und die Dauertokolyse fließt in ihre Vene. Alles ist vorbereitet.
Der Oberarzt legt seine Hände auf und bittet das kleine Mädchen mehrfach mit Nachdruck eine Rolle vorwärts oder rückwärts zu machen.
Ohne Erfolg - sie verharrt ein der altbekannten Position.
Auf der Basis zahlreicher vorausgegangener Gespräche fühlt sich das Paar ausreichend informiert, eine Entscheidung zu treffen. Und auch wenn ihm die geplante Bauchgeburt der Planbarkeit wegen lieber wäre, wählen sie die spontan vaginale Möglichkeit.
Nachdem bereits der Vorabend recht unruhig war, bemerkt sie den Tag über ein wiederkehrendes Hartwerden des Bauches. Zunächst ist es ein unangenehmes Gefühl im Unterleib und im unteren Rücken. Wie bei der Periode. Zum Abend hin werden die Kontraktionen schmerzhaft und fies.
"Es könnte sein, dass ich Wehen habe", schreibt sie den Hebammen.
Die raten zur Ruhe und zum Kräftesparen, schicken beruhigende Worte und geben gute Tipps.
Die Situation bleibt stabil, die Schmerzen nehmen zu. Regelmäßig, alle 4 Minuten.
In den folgenden Stunden verkürzen sich die Abstände auf 3 Minuten. Sie möchte ein Schmerzmittel und das Paar verabredet sich mit der Hebamme am Kreißsaal.
Laut pstend veratmet sie die Wehen, stützt sich auf das Bett, geht leicht in die Knie. Es ist schon echt arg.
Der Muttermund ist 4cm geöffnet.
Sie bekommt Livopan gereicht. Das Gas mildert den Schmerz ein wenig.
Der Herzschlag des Kindes ist kräftig, fällt jedoch regelmäßig parallel zur Wehe ab.
Die Frau wechselt auf das Kreißbett, sie kniet.
Bravourös veratmet sie die mächtigen Kontraktionen, versorgt ihre Muskeln und ihr Baby mit dem benötigten Sauerstoff.
Die Geburt schreitet voran. Der Muttermund weitet sich auf 6cm.
Über die Herztöne kommuniziert die Bauchbewohnerin weiterhin Stress.
Die Hebamme bespricht die Situation und die potenzielle Möglichkeit einer Sectio mit den werdenden Eltern.
Die Gebärende konzentriert sich wieder auf die Geburtsarbeit.
Sie liegt auf der rechten Seite als die Eihäute reißen. Klares Fruchtwasser fließt und fast augenblicklich spürt sie einen deutlichen Druck ins Becken.
Geräuschvoll atmet sie, stehend am Bett, durch die Wehen.
Der Ultraschall bestätigt erneut die Lage des Kindes. Daran hat auch der Blasensprung nichts geändert.
Der vaginale Befund ist ernüchternd. Der Muttermund hat sich wieder auf 3-4cm zusammengezogen.
Das ärztliche Team will sich beraten.
Zunehmend erschöpft und offensichtlich belastet, wünscht die Frau sich die PDA. Sie braucht dringend eine Schmerzerleichterung.
Das Anästhesieteam erfüllt ihr diesen Wunsch und schon bald fühlt sie sich sehr viel entspannter.
Die Ärztin sucht erneut das Gespräch über den weiteren Geburtsverlauf. Aufgrund der Gesamtsituation fällt die Empfehlung eindeutig aus.
Die Frau weint und trauert. Sie versteht den Hintergrund der Entscheidung und hat es sich das alles gleichzeitig ganz anders vorgestellt.
Während der Vorbereitungen fließen weitere Tränen. Sie ist enttäuscht, aber einverstanden.
Inzwischen fallen die Herztöne des Kindes mit jeder Wehe auf 60spm. Es sendet eindeutige Signale.
Mit dem Popo voran kommt das kleine, blasse Mädchen ins Leben. Den kurzen Checkup beim Kinderarzt besteht sie problemlos.
Dann darf sie zu ihren gespannt wartenden Eltern in den OP zurück. Auf der Brust ihrer Mama kann Thea ankommen. Zärtlich heißen die Zwei ihre wunderschöne Tochter willkommen.

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