Deutsches Herzzentrum der Charité

Deutsches Herzzentrum der Charité Überregionale Spezialklinik für Diagnostik und Therapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen Es wurde am 29.4.1986 offiziell eingeweiht.
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Das Deutsche Herzzentrum Berlin (DHZB) ist eine überregionale Spezialklinik für Diagnostik und Therapie bei Herz-Kreislauferkrankungen. Das Deutsche Herzzentrum Berlin und seine Tochtergesellschaften beschäftigen rund 1300 Mitarbeiter. Rechtsform des Deutschen Herzzentrums Berlin ist die Stiftung bürgerlichen Rechts, die ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt. Zum Deutschen Herzzentrum Berli

n gehören die Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, die Klinik für Innere Medizin/Kardiologie, die Klinik für Angeborene Herzfehler/Kinderkardiologie, die Klinik für die Chirurgie der angeborenen Herzfehler/Kinderherzchirurgie sowie das Institut für Anästhesie. Wir behandeln Menschen mit Herz- und Kreislauferkrankungen auf höchstem medizinischen Niveau und begegnen ihnen hierbei mit größtmöglicher menschlicher Zuwendung. In der Tradition unseres gemeinnützigen Hauses stellen wir rund um die Uhr die Versorgung aller kardiovaskulären Notfälle sicher. Wir setzen moderne und innovative Behandlungsverfahren ein und beteiligen uns mit unserer Forschung aktiv an der Entwicklung der Medizin der Zukunft.

Herzlich willkommen im Team DHZC! 👋😊Für 21 Auszubildende unserer Pflegeschule an der DHZB Akademie  beginnen gerade beso...
22/05/2026

Herzlich willkommen im Team DHZC! 👋😊

Für 21 Auszubildende unserer Pflegeschule an der DHZB Akademie beginnen gerade besonders spannende Wochen:
🙌 Denn sie absolvieren ihren ersten Orientierungseinsatz auf den DHZC-Stationen.
Seit dem Start ihrer Ausbildung am 1. April haben sie sich schon theoretische Grundkenntnisse angeeignet - jetzt geht es in die Praxis! 👩‍⚕️👨‍⚕️

Als erstes stand für die zukünftigen Pflegeprofis ein Infotag bei uns im Haus auf dem Programm. 🏥
Natürlich gab es erstmal sehr viele grundsätzliche Informationen zum DHZC und den praktischen Teil der Ausbildung. 🤓

Trotz der Menge an neuem Wissen war noch Zeit für ein kurzes Foto-Shooting mit einigen der Neuankömmlinge 📸 - vielen Dank an Euch! 🫶❤️

Bei einer Hausführung lernten die Azubis dann „ihre“ Stationen kennen und konnten einen ersten Eindruck bekommen.

Im Mittelpunkt eines kleinen Workshops stand noch einmal viel Praxis:
✔️ Mobilisation von Patient:innen,
✔️ Messung von Vitalzeichen,
✔️ Grundlagen der Hygiene
✔️ und Körperpflege der Patient:innen.

Wie immer geht ein herzliches Dankeschön an das tolle Team, das diesen Tag organisiert hat. 🙏

Wir wünschen unseren neuen Auszubildenden einen guten Start und spannende Einblicke in den Klinikalltag! 💪

Mehr zu unserer Pflegeausbildung findest Du hier: https://www.dhzc.charite.de/karriere/ausbildung/schule-pflegeberufe/

20/05/2026

Arbeiten mitten im ärztlichen Team und ganz nah an den Patient:innen – als Physician Assistant am DHZC! 🙌

👉 Yousra hat sich ganz bewusst für das „Physician Assistance“ entschieden: „Für mich war das die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können. Ich habe mich in den drei Jahren im Studium so entwickelt und merke, ich wachse immer weiter“, sagt sie.

👉 Als Physician Assistant in unserer kinderkardiologischen Ambulanz arbeitet Yousra an der Schnittstelle zwischen Ärzt:innen, Pflegenden und Patient:innen. „Wir gehören zum ärztlichen Dienst und führen delegierbare ärztliche Tätigkeiten durch“, sagt sie. Dazu zählen in ihrem Fall unter anderem:
✔ Echokardiographien
✔ klinische Untersuchungen
✔ Laborwerte auswerten
✔ Therapievorschläge machen
✔ vorläufige Arztbriefe schreiben

😀 „Ich arbeite ganz eng mit den Patient:innen zusammen. Die Transplantierten sind gerade am Anfang sehr oft bei uns in der Ambulanz. Für mich ist es total schön und faszinierend, sie ein Stück weit zu begleiten“, sagt Yousra, die vor ihrem -Studium als medizinische Fachangestellte (MFA) am gearbeitet hat.

🙌 „Ich merke, wie ich immer besser werde. Und das ist das, was ich jedem empfehlen kann: sich weiterzuentwickeln“, so Yousra.

👉 Die gute Nachricht: Ab Oktober startet die Akkon Hochschule für Humanwissenschaften den neuen Bachelorstudiengang „Physician Assistance“ in Berlin – in enger Zusammenarbeit mit dem DHZC:
✔ dual und berufsintegrierend, das heißt: viel Theorie und jede Menge Praxiseinsätze hier bei uns in der Klinik
✔ das Bachelorstudium dauert sechs Semester
✔ ohne Zulassungsbeschränkung
✔ Abitur wird nicht benötigt

Was du dafür brauchst?
☝️ Eine abgeschlossene Ausbildung und Berufserfahrung in einem medizinischen Assistenzberuf
☝️ Viel Leidenschaft und Motivation!

ℹ Wichtig zu wissen:
Der Studiengang befindet sich momentan im Akkreditierungsverfahren; der Start ist für das kommende Wintersemester geplant. Aktuelle Infos zum Studiengang und zum Stand der Akkreditierung gibt es in einem Online-Infoabend der Akkon Hochschule am 23. Juni. Jetzt anmelden und informieren! https://akkon-hochschule.de/infoabend/

👉 Alle Infos zum Studium unter www.pa-studieren.de.

👉 Mehr zum Einsatz von Physician Assistants am DHZC unter www.dhzc.charite.de/pa.

DHZB Akademie

DHZC. Für jeden Herzschlag.

⚽️🤩 Eine Riesenüberraschung für unseren Patienten Maddox in der letzten Woche: Christopher Trimmel, Kapitän des 1. FC Un...
20/05/2026

⚽️🤩 Eine Riesenüberraschung für unseren Patienten Maddox in der letzten Woche: Christopher Trimmel, Kapitän des 1. FC Union Berlin, hat dem glühenden Union-Fan einen unvergesslichen Besuch abgestattet.

Maddox kam mit einem komplexen und seltenen Herzfehler zur Welt und überstand bereits als Säugling seine erste Herzoperation. Weitere Eingriffe im Kleinkindalter folgten, aber Maddox kämpfte
sich durch.

Nach seinem erfolgreichen Schulabschluss begann er eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Doch sein Gesundheitszustand verschlechterte sich dramatisch, und im März wurde er dauerhaft ins DHZC aufgenommen. Seitdem unterstützt eine künstliche Kreislaufpumpe – das „Berlin Heart“ – die Arbeit seines eigenen Herzens.

Trotz allem hat Maddox seine Fröhlichkeit nie verloren – und seine Liebe zum Sport erst recht nicht.

Als großer Union-Fan verfolgt er das Geschehen rund um seinen Verein mit einer Leidenschaft, die auch seine Erkrankung nicht bremsen konnte.

Ende April feierte er seinen Geburtstag im Herzzentrum. Doch das beste Geschenk kam etwas später – in Person von Christopher Trimmel.

Maddox konnte es zunächst kaum fassen, dass sein Lieblingsspieler tatsächlich vor ihm stand. Völlig überwältigt war er, als Christopher Trimmel dann noch ein Trikot auspackte, das er beim letzten
Bundesligaspiel selbst getragen hatte.

Der Profikicker nahm sich viel Zeit für den Besuch und sprach mit Maddox ausgiebig über Fußball und sein Leben als Bundesligaspieler.

Prof. Joachim Photiadis, Leiter der Klinik für Chirurgie Angeborener Herzfehler – Kinderherzchirurgie (auch mit Maddox Eltern auf unserem Gruppenbild), nutzte die Gelegenheit, Christopher Trimmel die Behandlung von Maddox zu erläutern.

Ermöglicht haben diesen besonderen Moment Julia Stein, Leitung Fundraising & Philanthropie der Charité, und Sabrina Borth, Referentin des Ärztlichen Direktors am DHZC.

Die Charité ist seit vielen Jahren der sportmedizinische Partner des 1. FC Union Berlin und betreut die Fußballer des Vereins in der Bundesliga – eine Verbindung, die an diesem Tag für Maddoxetwas ganz Besonderes bedeutete.

Wir bedanken uns herzlich bei Christopher Trimmel und wünschen Maddox und seiner Familie alles Gute! ❤️

Herzliche Einladung!Auf der Langen Nacht der Wissenschaften an der Charité - Universitätsmedizin Berlin am 📅 6. Juni 202...
18/05/2026

Herzliche Einladung!

Auf der Langen Nacht der Wissenschaften an der Charité - Universitätsmedizin Berlin am 📅 6. Juni 2026 zeigen wir Euch von 17 bis 24 Uhr modernste Herzmedizin zum Anfassen, Begreifen und Staunen.

Freut Euch auf spannende Vorträge, Workshops, Führungen und eine Film-Premiere zum Thema Organspende am Campus Charité Mitte.

Unsere Expertinnen und Experten informieren u.a. über diese Themen:
👉 Warum die Umwelt Herz-Gene beeinflusst und wie sich das nutzen lässt
👉 Wie KI ambulante Herz-Eingriffe sicher macht
👉 Inspiration Winterschlaf: Was wir von Braunbären lernen können
👉 Aus dem Takt: Was tun, wenn das Herz stolpert oder rast
👉 Herzklappen behandeln – ganz ohne große Operation
👉 Wenn ein Stent nicht reicht: Spezialverfahren im Herzkatheter-Labor
• Sport und Leben mit Herzschrittmacher

In unserem Workshop „Einmal ins Jenseits und wieder zurück“ lernt Ihr außerdem lebensrettende Sofortmaßnahmen kennen und erfahrt, wie moderne Medizin mit Herz-Lungen-Maschinen Leben zurückholen kann.

In unseren Führungen durch unsere Herzkatheter-Labore stellen wir Euch zentrale kardiologische Verfahren vor, darunter die Elektrophysiologie zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, die Implantation von Herzschrittmachern sowie die Herzkranzgefäß-Versorgung. Ein verständlicher Rundgang durch die moderne Herzmedizin!

Da dieses Jahr die Lange Nacht der Wissenschaften auf den Tag der Organspende fällt, nehmen wir dies zum Anlass, um mit einem Film und anschließender Gesprächsrunde über ein Verfahren zu informieren, das in vielen Ländern etabliert ist, aber in Deutschland kaum bekannt ist: die Organspende nach Herz-Kreislauf-Stillstand. Weitere Infos dazu folgen in Kürze auf diesem Kanal!

Weitere Infos zu den rund 85 Programmpunkten am Campus Charité Mitte findet Ihr hier: www.langenachtderwissenschaften.de

Wir freuen uns auf Euch und danken allen Mitarbeiter:innen, die das DHZC auf der Langen Nacht der Wissenschaften repräsentieren und so Herzmedizin erlebbar machen. 🫶

🌱☀️ Ein großer Garten, Zeit mit der Familie und tägliche Spaziergänge – Peter K. kann sein Leben wieder genießen. Dass d...
15/05/2026

🌱☀️ Ein großer Garten, Zeit mit der Familie und tägliche Spaziergänge – Peter K. kann sein Leben wieder genießen. Dass dies möglich ist, verdankt der 84-Jährige einem minimalinvasiven Eingriff am DHZC, der ihm buchstäblich den Atem zurückgegeben hat. 👍🙂

Peter K. wurde schon vor vielen Jahren im DHZC wegen eines Risses in der Hauptschlagader erfolgreich behandelt.

Doch dann meldete sich das Herz erneut: „Im vergangenen Jahr wurde die Luft immer knapper, bis ich am Ende kaum noch ein paar Schritte gehen konnte.“ In dieser Zeit stand ihm seine Frau, Kinder und Enkelkinder bei.

Die Ursache für die zunehmende Atemnot war eine undichte Mitralklappe. Das Team vom Structural Heart Interventions Program (SHIP) um Herzchirurg PD Dr. Axel Unbehaun und Kardiologe PD Dr. Christoph Klein (die ihr auch auf unserem Foto seht) prüfte sorgfältig, welches Verfahren für ihn am besten geeignet sein könnte.

Die Entscheidung fiel auf eine „Transfemorale Transkatheter-Mitralklappenimplantation“ – ein neuartiger minimalinvasiver Eingriff, bei dem die Klappe mithilfe eines Katheters über die Leiste ersetzt wird, ohne das Herz offen zu operieren.

Im interdisziplinär besetzten „Herzteam“ brachten Kolleginnen und Kollegen aus Kardiologie, Herzchirurgie, Anästhesie, Pflege, Intensivmedizin, Bildgebung und Koordination ihr Wissen ein.

Für Peter K. war die Wirkung unmittelbar spürbar: „Nach dem Eingriff hatte ich keine lange Genesungszeit. Von einem Tag auf den anderen konnte ich wieder ohne Beschwerden genug Luft bekommen. Das war kaum zu glauben.“

Auch die Betreuung durch das Team hat beeindruckt: „Das Team hat sich so fürsorglich gekümmert. Die umsichtige Vorbereitung hat uns sehr viel Vertrauen gegeben.“

Heute genießt der Berliner die wieder gewonnene Lebensqualität. „Ich mache jeden Tag einen Einkauf und freue mich, wenn ich meine Runde gehen kann.“

Und zu Hause wartet der Garten: „Gerade blühen die Tulpen und Maiglöckchen in voller Pracht. Meine Frau und ich machen noch fast alles selbst, und ich bin froh, dass ich jetzt wieder mit voller Kraft dabei sein kann.“💪🌷

Auf die Frage, wie er auf das Erlebte zurückblickt, antwortet er: „Ich hatte großes Glück. Ich bin sehr dankbar, dass alles so gut gelaufen ist.“ 🙏

Wir wünschen ihm und seiner Familie weiterhin alles Gute! ❤️👍

Eigentlich sind sich Sidney und Andreas ja nicht besonders ähnlich:👉 Sie ist 20, kommt aus Düsseldorf, hat Abitur gemach...
12/05/2026

Eigentlich sind sich Sidney und Andreas ja nicht besonders ähnlich:

👉 Sie ist 20, kommt aus Düsseldorf, hat Abitur gemacht, dann ein Jahr in Kanada verbracht.

👉Er ist schon über 40, stammt aus einem kleinen Dorf bei Kassel, hat bereits in der Modebranche gearbeitet, schon eine eigene Agentur gegründet und sich nach einigen Umbrüchen entschieden, noch einmal ganz neu anzufangen.

Was die beiden aber verbindet: Seit vergangenem Jahr absolvieren Sidney und Andreas ihre Ausbildung zur Pflegefachperson an der Pflegeschule der DHZB Akademie

Und dabei begleiten wir sie immer mal wieder; mit der Kamera und, sozusagen, mit dem Notizblock.

Denn über Pflege wird ja viel gesprochen: über Arbeitsbedingungen, Verantwortung, Belastung, Wertschätzung oder Vergütung. Aber:

Wie läuft die Ausbildung eigentlich ab? Wie sieht der Alltag in einer Pflegeschule aus? Was passiert im Theorieunterricht, was in den Praxiseinsätzen? Wie wichtig ist gute Praxisanleitung? Welche Fragen, Sorgen oder Unsicherheiten gehören dazu?

Das möchten wir gemeinsam mit Sidney und Andreas nach und nach zeigen und erklären.

Unter dem Titel „Pflege. Lernen. Wachsen.“ bündeln wir Fotos, Videos und Texte auf einer neuen Website: pflege-lernen-wachsen.de

Ganz klar: Das Projekt steht noch ziemlich am Anfang. Auch wir aus dem Kommunikationsteam des DHZC können die beiden vielleicht nicht so oft begleiten, wie wir das gerne würden. Aber wir haben ja noch ein bisschen Zeit — die Ausbildung dauert schließlich drei Jahre. 🙂

Und wir fanden: Der heutige Internationale Tag der Pflege ist ein guter Moment, jetzt mal zu starten und die Website online zu stellen. Eine Seite, die in den kommenden Monaten und Jahren weiter wachsen wird — mit Eindrücken, Erfahrungen und Einblicken in die Ausbildung am DHZC.

Ein herzlicher Dank gilt schon jetzt dem Team unserer Pflegeschule, den vielen engagierten Praxisanleitenden im DHZC, allen Stationsteams — und natürlich vor allem Sidney und Andreas, die dieses Projekt überhaupt erst möglich machen. 💕

Wir freuen uns über alle, die mal vorbeischauen!

Hand-Hygiene mit Hugo - das erlebten diese Woche unsere Pflegeteams bei einem Aktionstag.🙌Jedes Jahr am 5. Mai ruft die ...
08/05/2026

Hand-Hygiene mit Hugo - das erlebten diese Woche unsere Pflegeteams bei einem Aktionstag.🙌

Jedes Jahr am 5. Mai ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Aktionstag „Saubere Hände“ auf – und das Hygieneteam des DHZC war auch dieses Mal mit dabei. 💪

Jeanina Kluge, Barbara Kemmler und Constance Vonthien waren am Augustenburger Platz unterwegs und brachten das diesjährige Oberthema „Sepsis-Prävention“ direkt zu den Pflegenden auf die Stationen.👩‍⚕️👨‍⚕️

Mit im Gepäck: jede Menge Material und praxisnahe Stationen, die zum Mitmachen einluden.
An der Blackbox konnten die Teilnehmenden ihre Technik bei der hygienischen Händedesinfektion auf die Probe stellen.
Besonders beliebt war die Pflegepuppe Hugo, die das Hygieneteam eigens mit einem zentralen Venenkatheter (ZVK) präpariert hatte. 😉

Die Pflegenden begaben sich auf Fehlersuche und übten den korrekten Umgang mit dem ZVK – von der ✅ Pflege über das
✅ Legen des Zugangs und
✅ Handhaben der Infusionen bis hin zum
✅ Verbandswechsel.

👉 Außerdem wurden Fragen zu den verschiedenen Desinfektionsmitteln und ihren Einwirkzeiten beantwortet.
👉 Und zum Schluss der richtige Umgang mit Parenteralia, Infusionen und Medikamenten besprochen.

Für viele Pflegende war es eine willkommene Auffrischung – praxisnah, interaktiv und auf Augenhöhe. 👍

Das Fazit des Hygieneteams spricht für sich: „Ein rundum gelungener Tag – alle haben begeistert mitgemacht. Genau so macht Wissensauffrischung Spaß!“ 👏😀

DHZC.
Für jeden Herzschlag.

„Dranbleiben, auch wenn es länger dauert“ – mit diesen Worten will unsere Patientin Josephine G. anderen herzkranken Pat...
07/05/2026

„Dranbleiben, auch wenn es länger dauert“ – mit diesen Worten will unsere Patientin Josephine G. anderen herzkranken Patient:innen Mut machen. 💪

Denn die 24-Jährige blickt auf einen Lebensweg zurück, der auch durch ihre Herzerkrankung geprägt war.

Sie wird mit einem hypoplastischen Linksherzsyndrom, einer Fehlbildung des Herzens, geboren. Und dennoch: „Mir wurde damals gesagt, dass auch mit Herzfehler vieles möglich ist. Und ich hatte das Glück, Menschen zu begegnen, die mich unterstützt haben.“

Gleichzeitig stellt ihr Körper sie vor neue Herausforderungen. Josephine G. entwickelt eine Endomyokardfibrose, eine Vernarbung und Verhärtung des inneren Herzmuskels, außerdem einen erhöhten Blutdruck im Lungenkreislauf. Schließlich sind beide Organe so stark geschädigt, dass eine kombinierte Herz-Lungen-Transplantation zur einzigen Option wird.

Im Frühjahr 2025 wird Josephine G. transplantiert. Der Weg zur Erholung ist lang und nicht immer leicht. Dass sie ihn geht, verdankt sie nicht zuletzt den Menschen um sie herum.

Ihre Eltern (ihr seht sie auf dem Foto) und Bruder Niclas sind täglich bei ihr in der Klinik und wechseln sich so ab, dass sie möglichst nicht allein ist.

Auf der Intensivstation nehmen sich Pflegekräfte Zeit, gehen mit ihr raus oder stellen sie ans Fenster, damit sie frische Luft bekommt. Die Physiotherapie wird mit motivierender Musik begleitet. Und bei der ärztlichen Visite hört sie aufbauende Worte: „Sie machen das gut!“ und bei Rückschlägen: „Wir versuchen es bald noch einmal.“

Die Unterstützung hilft ihr, auch sehr schwierige Phasen zu überstehen. Und sie entwickelt eine klare Botschaft an andere: „Den Mut nicht verlieren. Immer wieder einen Lichtblick schaffen. Dranbleiben, auch wenn es länger dauert.“

Dass sie ihre Ausbildung abbrechen musste, macht sie noch traurig. Doch Josephine G. schaut auch nach vorne: „Jetzt ist bald das erste kritische Jahr vorbei und ich kann ein bisschen entspannter sein.“

Im Mai steht ein Ausflug zum Berliner Fernsehturm an, danach vielleicht eine kleine Reise. Und irgendwann, hofft sie, kann sie womöglich sogar wieder im Chor singen.

Wir wünschen Josephine G. alles Gute! ❤️

Herzinsuffizienz besser verstehen – neue Wege für Therapie & PräventionWas passiert eigentlich im Herzen bei Patient:inn...
06/05/2026

Herzinsuffizienz besser verstehen – neue Wege für Therapie & Prävention

Was passiert eigentlich im Herzen bei Patient:innen mit einer mit erhaltener Pumpfunktion (HFpEF)? Ein Forschungsteam um Gabriele Schiattarella, W2-Professor am , hat dazu wichtige Hinweise gefunden: Das Herz zeigt einen eigenen „metabolischen Fingerabdruck“ – der Stoffwechsel funktioniert anders als bei gesunden Herzen oder z. B. bei Adipositas.

🔬 Grundlage dieser Forschungsarbeit ist ein moderner Multi-Omics-Ansatz: Die Wissenschaftler:innen haben gleichzeitig Lipide, Proteine und Stoffwechselprodukte aus Herzbiopsien analysiert – für ein besonders genaues Gesamtbild der Prozesse im Herzmuskel.

👉 Besonders auffällig:
• Der Zuckerstoffwechsel ist gestört
• Dem Herzen fehlt Energie
• Bestimmte Stoffwechselprodukte sammeln sich im Herzen an

Diese Veränderungen hängen direkt mit dem Krankheitsverlauf zusammen – und zeigen: HFpEF ist eine eigenständige Erkrankung mit spezifischen molekularen Besonderheiten.

💡 Die gute Nachricht: Genau hier könnten neue Therapien ansetzen, die gezielt in den Stoffwechsel des Herzens eingreifen. Diese könnten helfen, den Glukosestoffwechsel zu verbessern und schädliche Nebenprodukte zu reduzieren.

👉 Das Ziel: frühere Prävention & präzisere Behandlungen von Patient:innen mit HFpEF – der häufigsten Form der Herzschwäche.

📢 Veröffentlicht wurden die Ergebnisse in der Fachzeitschrift Cardiovascular Research der European Society of Cardiology (ESC): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42025317/

📍 Prof. Gabriele Schiattarella ist W2-Professor für Kardiometabolische Erkrankungen am DHZC – unterstützt von der Stiftung Deutsches Herzzentrum. Er forscht am Cardiovascular Prevention Center, am Max Rubner Center der Charité - Universitätsmedizin Berlin sowie am Max Delbrück Center.

Bilder: Stiftung Deutsches Herzzentrum / Tian_Sthr 🙏

Große Freude bei der Entlassung unseres Patienten Emad – nach vielen Monaten im DHZC kann der 12-Jährige nun nach Hause ...
05/05/2026

Große Freude bei der Entlassung unseres Patienten Emad – nach vielen Monaten im DHZC kann der 12-Jährige nun nach Hause zurückkehren. ☺️🎉

👉 Am heutigen Tag des herzkranken Kindes wollen wir seine Geschichte mit Euch teilen. Der Aktionstag des Bundesverband Herzkranke Kinder e. V. erinnert daran, dass etwa jedes 100. Kind mit einem Herzfehler geboren wird und setzt sich für sie und ihre Familien ein. 👈

Emad gehört zu diesen Kindern: Er kam mit nur einer funktionsfähigen Herzkammer und einem Loch in der Herzscheidewand zur Welt. Die Diagnose univentrikuläres Herz und Ventrikelseptumdefekt (VSD) führte zur ersten Herz-OP im Alter von sechs Monaten, viele weitere Eingriffe folgten.

Im Sommer letzten Jahres kam er ans DHZC, um die Möglichkeit einer Herztransplantation zu prüfen. Nach vielen Wochen des Wartens war es im Dezember so weit: Emad erhielt ein neues Herz.

Sein Weg bis dahin war alles andere als einfach. Auch nach der Transplantation folgten immer wieder Rückschläge. Und dennoch hat Emad nie den Mut verloren. 💪👏

Unser Team war besonders beeindruckt von seiner Geduld: Ruhig und mit Ausdauer hat er jeden Behandlungsschritt mitgemacht und Wege gefunden, um seine Bedürfnisse zu zeigen.👍

Unterstützt wurde er dabei von seiner Familie. Trotz mehrerer Geschwister war immer ein Elternteil an seiner Seite – genauso geduldig und unermüdlich wie Emad selbst. Besonders wichtig war ihm dabei die Nähe zu seinem kleinen Bruder Adam, den ihr auch auf unseren Fotos seht.👶📸

Jetzt verlässt Emad das DHZC und kehrt nach Leipzig zu seiner Familie zurück. Wir wünschen ihnen - und ebenso allen anderen herzkranken Kindern mit ihren Familien - das Beste!❤️❤️

DHZC.
Für jeden Herzschlag.

Ein Tag für Erinnerungen. Für Menschen, die immer im Herzen bleiben. Für Liebe, die weitergeht. 💙Am 30. April fand berei...
04/05/2026

Ein Tag für Erinnerungen. Für Menschen, die immer im Herzen bleiben. Für Liebe, die weitergeht. 💙

Am 30. April fand bereits zum dritten Mal ein besonderer Erinnerungstag am statt – initiiert und liebevoll gestaltet von unseren Kinderintensivschwestern Yvonne Emmermacher und Linda Lux, zusammen mit vielen weiteren Kolleg:innen. 💕

Sie luden Familien und Angehörige ein, die ein am DHZC behandeltes Kind verloren haben, um gemeinsam zu gedenken, zu trauern und einander Halt zu geben. In einem geschützten Raum wurde geweint, erzählt und erinnert – und zugleich ein wenig neue Kraft geschöpft. 🙏

„Wir möchten den Familien zeigen, dass sie nicht allein sind“, sagt Yvonne Emmermacher. „Deshalb schaffen wir ganz bewusst Raum für Erinnerungen, für gemeinsames Trauern und für gegenseitige Unterstützung.“ 🍀

Wenn ein Kind geht, verändert sich alles. Was bleibt, ist die Verbindung und die Liebe – und die Begegnung mit Menschen, die verstehen. Entzündete Kerzen für jedes verstorbene Kind, selbst gebastelte Erinnerungssteine und Erinnerungsbücher voller Fotos, persönliche Worte und stille Momente machten diesen Tag auch in diesem Jahr wieder zu etwas ganz Besonderem. 🕯

Unser herzlicher Dank gilt allen, die diese Initiative vorbereitet, unterstützt und begleitet haben – ganz besonders natürlich Yvonne und Linda. 🙏

Vielen Dank auch an Kinderkrankenschwester Sarah Paff für die behutsamen und berührenden Fotos.

Der Tag bot Raum für das, was bleibt: Erinnerungen, Geschichten, Liebe, Kerzenlicht. Und Menschen, die sich darin gegenseitig tragen. 💚

DHZC. Für jeden Herzschlag.

Adresse

Augustenburger Platz 1
Berlin
13353

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