Reiki in Schönow

Reiki in Schönow Ich biete Reiki-Behandlungen und Reiki-Ausbildung in allen drei Graden an. Des weiteren werden Seminare und Meditationsabende angeboten.

29/11/2025

Du kannst einen Menschen nie zu früh,
zu spät, oder gar umsonst treffen.
Ihr begegnet euch immer
zur genau richtigen Zeit,
zu dem Zeitpunkt, da der andere
dir und du ihm, etwas geben kann,
das für eure Wege wichtig ist.
Sei es Glück,
sei es Schmerz,
sei es Liebe
oder sei es Trauer.

Der Zeitpunkt wird immer der perfekte sein,
um die Erfahrungen zu empfangen,
die deine und seine Zukunft
in ihre Richtung lenken.
Und manchmal wird dir
erst nach Jahren klar,
wie wichtig für dich einige
Enttäuschungen,
Schmerzen
und Tränen
für deinen zukünftigen Weg waren,
um dich dahin zu führen,
wo du jetzt gerade stehst.

- Erika Flickinger

22/11/2025
Was für ein schöner Gedanke 😊
21/11/2025

Was für ein schöner Gedanke 😊

Kurz erklärt! 🧐

"Kadaververjüngung"

Unser heutiges Foto von Rolf Teike (vielen Dank dafür! ☺️) zeigt eine junge Fichte, die aus einem alten, abgestorbenen "Stubben" wächst. Dies bezeichnet man als "Kadaververjüngung".

Es ist ein schönes Beispiel dafür, dass es im Leben immer weiter geht und in jedem Ende auch ein neuer Anfang liegt! 💚

Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende! :)

Im November kommt die Trauer 😢
18/11/2025

Im November kommt die Trauer 😢

Im November kommt dann und wann meine Trauer auf einen Besuch vorbei. Ich kann ihre Besuche schlecht im Voraus planen. Manchmal reicht es aus, wenn ich ihr einen Tee koche und wir uns ein paar Stunden Zeit nehmen für ein Gespräch und die eine oder andere Träne. Doch es gibt Tage, da ist sie hartnäckig. Sie bleibt da, setzt sich auf meine Schultern. Sie macht mein Herz schwer und senkt meinen Blick. An diesen Tagen fällt mir jeder Handgriff und jeder Schritt schwer und ich werde stumm.
Letzte Woche war es mal wieder so weit: Sie ist gekommen und geblieben, obwohl ich wirklich gar keine Lust auf sie hatte. Schweren Herzens habe ich sie dann mithochgeschleppt in mein Arbeitszimmer. Das habe ich mir ganz neu im Haus unter dem Dach eingerichtet. Bis vor einiger Zeit hat dort einer meiner Söhne gewohnt. Jetzt hat er eine eigene kleine Wohnung und hat mir sein altes Zimmer großzügig überlassen. Der Schreibtisch steht direkt unter dem großen Dachfenster.
Ich habe mich an den Schreibtisch gesetzt, den Computer angeschaltet, reingestarrt. Dann Blätter auf dem Tisch von rechts nach links verschoben. Die Zeit ist verstrichen und ich habe noch keinen Punkt auf meiner To-Do-Liste erledigt. Dabei stehen da gerade wirklich viele drauf. Mit aller Kraft habe ich mich gegen die Trauer gestemmt, habe versucht, sie abzuschütteln. Keine Chance.
Also habe ich mich irgendwann ergeben, mich in meinem Stuhl zurückgelehnt und durch das Dachfenster geschaut. Und da war da auf einmal der Himmel. In der Bibel wird der Himmel als ein Ort beschrieben, an dem die Toten bei Gott sind. Hier leben sie neu und sind frei. Der Blick durch das Dachfenster hat mich an diesen himmlischen Hoffnungsort erinnert. Viele Wolken sind vorbeigezogen und das hat mir gutgetan. Mein Blick hat sich geweitet. Die Trauer ist nicht weggegangen an diesem Tag, aber der Himmel hat mir die Hoffnung neu gezeigt und hat die Hoffnung neben die Trauer gestellt.

/ Anja Behrens mit „Trauer darf sein“ in SWR1 Anstöße RP

18/11/2025

Ich habe meine Großmutter Elfriede nie kennen gelernt. Sie ist im Januar 1945 ums Leben gekommen. Irgendwo in Ostpreußen, in den Wirren am Ende des 2. Weltkriegs. Aber meine Mutter hat mir immer wieder von ihr erzählt: von ihrer „Mutti“ – meiner Oma Elfriede. Wie sie zum Beispiel ihre Kinder im Winter nicht vor die Tür lassen wollte, weil draußen klirrende Kälte mit über 20 Grad Frost geherrscht haben. Und dass sie für jedes ihrer Kinder zu Weihnachten immer etwas Kleines, Besonderes in den bunten Teller gelegt hat.
In diesen Sommer ist auch meine Mutter gestorben - und mit ihr ein zweites Mal auch meine Oma Elfriede – so kommt es mir jedenfalls vor: Ihr Bild, das meine Mutter noch lebendig vor Augen hatte, verblasst jetzt mehr und mehr. Und nach mir wird es wohl ganz verschwunden sein - versunken im Meer vergangener Zeiten.
Mich beschäftigt das sehr. Denn meine Mutter hat mir zwar immer schöne Dinge erzählt von damals. Aber da war auch immer ein tiefer Schmerz, den ich ihr abspüren konnte. Und der hat sie begleitet bis kurz vor ihrem Tod. Darüber, dass meine Oma im Krieg ums Leben gekommen ist - wahrscheinlich gewaltsam, in den Wirren der Flucht aus Ostpreußen – und niemand weiß, was aus ihr geworden ist. Darüber, dass auch ihr Vater nicht aus dem Krieg zurückgekehrt ist – wie so viele Männer. Dass sie ihre Heimat verloren hat, und die Familie zerstört war – wie so viele Familien damals - und heute wieder.
Darf das sein, dass dieser Schmerz meiner Mutter nun auch gestorben ist? Und die Erinnerung an meine Großmutter und an all das Unrecht, das ihre Familie getroffen hat – mehr und mehr verblasst und bald ganz vergessen sein wird?
Ich finde, das darf nicht sein, und ich wehre mich gegen das Vergessen – wie gestern am Volkstrauertag, als ich zur Gedenkveranstaltung für die Opfer von Krieg und Gewalt gegangen bin.
Noch wichtiger für mich ist aber der Sonntag, der jetzt kommt: Der Ewigkeitssonntag, oder auch Totensonntag genannt. Ich will es hören, wenn sie im Gottesdienst den Namen meiner Mutter vorlesen und vor Gott stellen. Ich will es hören, dass unsere Toten und ihre Geschichten vor Gott nicht verblassen. Dass sie bei ihm aufgehoben sind. Ich will Gottes großes Versprechen hören und es glauben, wenn er verspricht:
„Ich werde dich nicht vergessen. Siehe in meine Hände habe ich dich eingezeichnet.“ (Jes. 49.15)

/ Barbara Wurz mit „Im Meer der Zeit“ in den SWR1 Anstößen BW

17/11/2025

Das Leben ist nicht fair 😏

Worte zum Volkstrauertag 😌
16/11/2025

Worte zum Volkstrauertag 😌

Wie trauert eigentlich ein ganzes Volk? Das habe ich mich als Kind am Volkstrauertag gefragt. Oft habe ich an diesem Tag mit meinen Eltern vor dem Fernseher gesessen und die Feierstunde aus dem Bundestag angeschaut. Ich habe der traurigen Musik zugehört, die vielen schwarz gekleideten Menschen gesehen und Reden gehört, die ich damals nicht verstanden habe. Aber ich habe damals schon begriffen, dass viele Menschen in Kriegen gestorben sind und dass Krieg Menschen tötet und sehr viele andere traurig macht. Und schon als Kind hatte ich das Bedürfnis an diesem Tag irgendwie still zu sein. Ich habe mir auch vorgestellt, dass in ganz vielen Wohnungen Menschen sitzen und weinen, weil da ein Bruder oder ein Sohn oder ein Vater gestorben ist.
Der Volkstrauertag wurde eingeführt vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Jahr 1919 nach dem ersten Weltkrieg. Damals als Gedenktag für die gefallenendeutschen Soldaten. In der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten wurde aus dem Volkstrauertag ein Heldengedenktag. Deutschland selbst hatte den Krieg begonnen. Und so wurden die Schrecken und das Leid und die Trauer, die ein Krieg hervorbringt, ganz in den Hintergrund gedrängt. Die Stille dieses Trauertagesmusste dem Triumph weichen. Wie schrecklich muss das für all die Familien gewesen sein, die um einen Menschen getrauert haben. Nach dem Zweiten Weltkrieg bekam er seinen ursprünglichen Namen zurück und wurde wieder zum Volkstrauertag.
Doch erst seit 1952 liegt der Volkstrauertag im November, eine Woche vor dem Totensonntag. In der evangelischen Kirche denken wir an diesem Tag an die Verstorbenen des letzten Jahres. So fügt sich der Volkstrauertag ein in das Erinnern an geliebte Menschen und die Hoffnung, dass sie bei Gott neu leben werden.
Heute ist Volkstrauertag. Auch 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs brauchen wir einen Tag, um gemeinsam zu trauern. Nicht nur, weil es immer noch Menschen gibt, die um einen Angehörigen trauern, der in diesem Krieg gestorben ist. Krieg ist weltweit eine grausame Realität. Jeden Tag sterben Menschen im Krieg. Und da ist es gut, wenn wir heute gemeinsam still sind und weinen und vor allem darum bitten, dass Frieden wird.

/ Anja Behrens mit „Volkstrauertag“ in SWR1 Anstöße RP

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