15/04/2026
Und jetzt kommt der Punkt, der für dich als Mama oder Papa wirklich wichtig ist:
Wenn dein Kind wütend wird, schreit oder weint,
heißt das nicht, dass du etwas falsch gemacht hast.
Du setzt eine Grenze.
Dein Kind fühlt Wut.
Du beendest etwas.
Dein Kind fühlt Frust.
Du sagst Nein.
Dein Kind wird traurig.
Das ist kein Fehler.
Das ist Entwicklung.
Dein Kind lernt gerade erst, mit Gefühlen umzugehen.
Und dafür braucht es dich.
Nicht, damit du die Gefühle wegnimmst sondern damit du bleibst.
Deine Rolle:
Du hältst den Rahmen, bleibst ruhig. Du gehst nicht komplett raus, du bleibst klar.
Beispiel aus dem Alltag:
„Ich sehe, dass du wütend bist.
Ich bleibe bei dir.
Und ich lasse das trotzdem nicht zu.“
Genau hier passiert Bindung und genau hier entsteht Resilienz.
Wenn du anfängst, alles zu vermeiden,
damit dein Kind nicht fühlt,
lernt es nicht, mit Gefühlen umzugehen.
Du bist für dein Verhalten verantwortlich, dein Kind für seine Gefühle.
Und du bist da, um es dabei zu begleiten.
Schreib „Gefühle“ wenn du mehr erfahren & verstehen möchtest.