09/04/2026
Der Frühling ist da, alles blüht und wächst - die Weidesaison steht vor der Tür 🌱🐴
Für einen unkomplizierten Start auf die Koppel gilt es, die gesundheitlichen Risiken so gering wie möglich zu halten.
Hier gibt es einiges zu beachten ℹ️
Ein kontrolliertes Anweiden für Pferde, die nicht ganzjährig auf Gras stehen, ist besonders wichtig. Denn das frische Gras hat einen hohen Fruktan- und Eiweißgehalt, was bei übermäßiger Zufuhr schnell den Darm belasten kann und Kotwasser, Durchfall oder sogar Kolik auslösen kann. Außerdem ist das Hufreherisiko besonders hoch 🚨
Am Besten funktioniert eine schrittweise Steigerung der Weidezeit über mehrere Wochen oder alternativ ein Angrasen an der Hand.
Beginnend mit 10-15 Minuten wird die Zeit langsam gesteigert, je nach Empfindlichkeit des Pferdes. Beispielsweise kann täglich eine Steigerung um fünf Minuten erfolgen, bis eine halbe Stunde erreicht ist ⏰
Danach kann die Zeit stückweise auf ein bis drei Stunden täglich erhöht werden. Nach etwa drei bis vier Wochen ist dann die volle Weidezeit erreicht 🌱
Um zusätzlich das Risiko für Erkrankungen gering zu halten, sollten die Pferde niemals hungrig auf die Weide gehen, eine vorherige Raufutterfütterung ist sinnvoll 😋
Pferde mit Stoffwechselerkrankungen oder Hufrehe-Vorgeschichte sollten nur unter gewissenhafter Risikoabwägung, gegebenenfalls nach tierärztlicher Rücksprache, auf die Weide und mit besonderer Vorsicht angeweidet werden 🐴