08/04/2026
Siehst du das Schöne um dich herum?
Evolutionsbiologisch ist unser Gehirn zwar eher auf das Negative ausgerichtet, denn das hat unseren Vorfahren zu Säbelzahntiger-Zeiten das Leben gerettet. Heute müssen wir uns zum Glück nicht mehr vor dem Säbelzahntiger fürchten und können unser Gehirn auf Positives programmieren. Je mehr wir unsere Aufmerksamkeit auf das Positive richten, desto mehr zeigt es uns auch das Positive.
Dabei geht es nicht ums krampfhaft positive Denken, sondern um Neuroplastizität. Je öfter ich etwas mache, desto leichter fällt es mir und geht irgendwann automatisch. Genauso wie beim Autofahren. Der Fahrschüler muss sich noch voll konzentrieren, während er mit einiger Zeit an Fahrpraxis nicht mehr drüber nachdenken muss, wo der Rückwärtsgang ist.
Nimm dir einfach ein paar Minuten Zeit und überlege, was war heute gut? Worüber konntest du dich freuen? Was hat in dir positive Gefühle ausgelöst?