14/04/2026
Wir haben an der Uni eine Fortbildung zur buddhistischen Psychologie.
Die buddhistische Psychologie bereichert die Psychotherapie durch die Integration von Achtsamkeit, Meditation und Mitgefühl, um Leiden zu lindern und psychische Gesundheit zu fördern. Sie fokussiert sich auf die Veränderung des Verhältnisses zu Gedanken und Gefühlen, anstatt nur Symptome zu behandeln. Schlüsselansätze umfassen die Akzeptanz des gegenwärtigen Moments und die Kultivierung innerer Weisheit.
Achtsamkeitsbasierte Verfahren: Techniken wie MBSR (Mindfulness-Based Stress Reduction) oder MBCT (Mindfulness-Based Cognitive Therapy) nutzen bewusste Präsenz, um Grübeln und emotionale Reaktivität zu reduzieren.
Die buddhistische Psychologie fördert das Verständnis für die Entstehung von Emotionen und die Arbeit mit "grundlegenden Emotionen".
Förderung einer wohlwollenden Haltung sich selbst und anderen gegenüber, um Scham und Selbstverurteilung abzubauen.
Klienten lernen, ihre Gedanken als vorübergehende mentale Ereignisse zu betrachten (De-Reifikation), was zu einer Entschärfung leidvoller kognitiver Muster führt.
Der therapeutische Ansatz konzentriert sich auf die unmittelbare Erfahrung im gegenwärtigen Moment, oft unterstützt durch Meditation.
Die Integration buddhistischer Prinzipien in westliche therapeutische Verfahren (wie Verhaltenstherapie, Gestalttherapie oder systemische Ansätze) führt zu einem ressourcenorientierten, ganzheitlichen Behandlungsansatz.
Sabine und ich werden einen Vortrag zu den Grundlagen der Achtsamkeit halten. Wir freuen uns drauf.
Mehr unter www.andrea-lange-weihs.de