BPE - Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.

BPE - Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. Der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. (BPE) ist eine gemeinnützige Selbsthilfeorganisation
jetziger und ehemaliger Psychiatriepatient*innen.

Hier haben wir euch ein paar Eindrücke von unserer Kundgebung letzte Woche in Hannover gegen das neue Psychisch-Krankeng...
18/04/2026

Hier haben wir euch ein paar Eindrücke von unserer Kundgebung letzte Woche in Hannover gegen das neue Psychisch-Krankengesetz in Niedersachsen zusammengestellt.
Bleibt gern dabei und folgt uns - morgen kommt Teil 2 mit Videos!



Nun wurde leider auch in NRW ein Gesetzesentwurf vorgelegt, mit dem das Psychisch Kranken Gesetz verschärft werden soll....
08/04/2026

Nun wurde leider auch in NRW ein Gesetzesentwurf vorgelegt, mit dem das Psychisch Kranken Gesetz verschärft werden soll. Auch hier geht es um Datenweitergabe an die Polizei- und Ausländerbehörden z.B. über Unterbringung (d.h. Zwangseinweisung gegen den Willen der betroffenen Person in eine Psychiatrie). Außerdem soll die Medikamenteinnahme im Anschluss an die psychiatrische Behandlung überwacht werden. Schaut euch gerne mal die gesamte Stellungnahme an. Hier wurde einiges an Arbeit in die detaillierte Kritik zu den einzelnen Punkten der Gesetzesnovelle gesteckt!

Save the Date!Wer kann, kommt für die Demoam 16. April 2026nach Hannover!Wir müssen jetzt laut werden gegen die Verschär...
05/04/2026

Save the Date!

Wer kann, kommt für die Demo
am 16. April 2026
nach Hannover!

Wir müssen jetzt laut werden gegen die Verschärfung der Psychisch Kranken Gesetze!

Kein Aprilscherz - ab heute erhalten Psychotherapeut*innen 4,5% weniger Honorar. Während wir im BPE wieder viele untersc...
01/04/2026

Kein Aprilscherz - ab heute erhalten Psychotherapeut*innen 4,5% weniger Honorar. Während wir im BPE wieder viele unterschiedliche Stimmen zu Psychotherapie vereinen und auch dazu, was angemessene Honorare sind (viele von uns leben in sehr finanziellen Situationen, die in keinerlei Verhältnis zu einem Psychotherapie-Einkommen steht), wollen wir vor allem auf eines aufmerksam machen heute:

Die Ideologie, die hinter dieser Kürzung unserer Ansicht nach steht:

Denn die Botschaft mit der Entwertung von Psychotherapie ist gleichzeitig die Abwertung, von Menschen, die sich für ihr "psychisches" Wohlergehen einsetzen. Darum soll es in der zukünftigen Gesellschaft immer weniger gehen. Stattdessen sollen wir funktionieren, hart sein und weitermachen, koste es, was es wolle. Und wer dann als Rädchen im System ausfällt, ist nichts mehr wert (auch kein Bürgergeld mehr).

Wie weit soll es noch kommen? Menschen zu verpulvern ist nicht nachhaltig - für niemanden.

Deshalb, schließt euch uns an, teilt, liked, seid mit uns laut!
Für mehr Menschlichkeit und ehrlichen Umgang mit "psychischem" Leid!

24/03/2026
17/03/2026

In Berlin soll die Polizei künftig entscheiden, Menschen „psychisch krank“ sind und welche psychisch erkrankten Menschen als „gefährlich“ gelten. Die Risikobewertung erfolgt dabei nicht durch medizinisches Fachpersonal, sondern durch Polizeibeamt*innen.
Das ist eine gefährliche Entwicklung.
Psychische Krisen werden dadurch als Sicherheitsproblem behandelt – nicht als Gesundheits- und Sozialfrage. Genau diese Logik führt zu Diskriminierung, Angst und Ausgrenzung.
Mehr Kontrolle, Datensammlung und Überwachung verschärfen Probleme, statt sie zu lösen.
Gleichzeitig werden notwendige Hilfsstrukturen gekürzt.
Das bedeutet konkret:
Weniger Unterstützung – mehr Kontrolle.
Psychiatrie-Erfahrene fordern seit Jahren etwas anderes:
Selbstbestimmung, freiwillige Hilfe und eine bedarfsgerechte Versorgung – statt Zwang und Gefahrenlogik.

👉 Psychische Krisen sind keine Straftaten.

💬 Widerspruch? Diskussion?
Schreib es in die Kommentare.
Teilen hilft, die Debatte sichtbar zu machen.

Krisenhilfe Zwang Polizei

17/03/2026

In Berlin soll die Polizei künftig entscheiden, Menschen „psychisch krank“ sind und welche psychisch erkrankten Menschen als „gefährlich“ gelten. Die Risikobewertung erfolgt dabei nicht durch medizinisches Fachpersonal, sondern durch Polizeibeamt*innen.
Das ist eine gefährliche Entwicklung.
Psychische Krisen werden dadurch als Sicherheitsproblem behandelt – nicht als Gesundheits- und Sozialfrage. Genau diese Logik führt zu Diskriminierung, Angst und Ausgrenzung.
Mehr Kontrolle, Datensammlung und Überwachung verschärfen Probleme, statt sie zu lösen.
Gleichzeitig werden notwendige Hilfsstrukturen gekürzt.
Das bedeutet konkret:
Weniger Unterstützung – mehr Kontrolle.
Psychiatrie-Erfahrene fordern seit Jahren etwas anderes:
Selbstbestimmung, freiwillige Hilfe und eine bedarfsgerechte Versorgung – statt Zwang und Gefahrenlogik.

👉 Psychische Krisen sind keine Straftaten.
💬 Widerspruch? Diskussion? Schreib es in die Kommentare.
Teilen hilft, die Debatte sichtbar zu machen.

Zum internationalen feministischen Kampftag am 8.3. werden weltweit Demos organisiert. Auch als Psychiatrie-Erfahrene FL...
08/03/2026

Zum internationalen feministischen Kampftag am 8.3. werden weltweit Demos organisiert. Auch als Psychiatrie-Erfahrene FLINTA* dürfen wir uns für unsere Rechte einsetzen!
In vielen Städten gibt es auf den Demos auch einen Block für Behinderte oder Psychiatrie-Erfahrene Teilnehmer*innen zur barriereärmeren Teilnahme (z.B. Silent-Block, Ruhewagen...). Wenn euch das helfen könnte, schaut gerne vorab, was es in eurer Stadt gibt!
Übrigens, auch die Psychiatrie-Erfahrenen Männer sind eingeladen, mit uns zu streiken. Die Befreiuung von männlicher Dominanz befreit auch euch!

Am   sprechen wir auch über psychische Krisen.Viele FLINTA* erleben Gewalt, Diskriminierung, ökonomische Unsicherheit un...
08/03/2026

Am sprechen wir auch über psychische Krisen.

Viele FLINTA* erleben Gewalt, Diskriminierung, ökonomische Unsicherheit und leisten einen großen Teil der unsichtbaren Care-Arbeit. Dass Menschen unter diesen Bedingungen in Krisen geraten, ist kein individuelles Versagen.

Trotzdem werden psychische Krisen häufig entpolitisiert und individualisiert. Statt die gesellschaftlichen Ursachen ernst zu nehmen, reagieren Systeme mit Pathologisierung, Medikalisierung oder Zwang.

Ein feministischer Blick auf psychische Gesundheit bedeutet auch: die Perspektiven von Betroffenen ernst nehmen und Selbstbestimmung in Krisen verteidigen.

ist keine rein private Angelegenheit.
Sie ist auch eine Frage von Macht, Gewalt und gesellschaftlichen Strukturen.

Nichts über uns ohne uns.

✨ Support für Studierende mit psychischen Belastungen und Krisen ✨Die psychischen Belastungen bei Studierenden sind spür...
02/03/2026

✨ Support für Studierende mit psychischen Belastungen und Krisen ✨

Die psychischen Belastungen bei Studierenden sind spürbar gestiegen – besonders seit der Corona-Zeit. Studien wie die der Techniker Krankenkasse zeigen, wie wichtig niedrigschwellige, erreichbare Angebote für junge Menschen sind.

💬 Genau hier setzt unser Angebot an:
Unser Landesverband bietet seit über zwei Jahren eine kostenfreie, vertrauliche Online-Gruppe für Studierende mit seelischen Belastungen und Krisen an.

🔹 Für Studierende aller Hochschulen
🔹 Unabhängig von der jeweiligen Hochschule
🔹 Von Studierenden für Studierende – auf Augenhöhe
🔹 Mit professioneller Begleitung (u.a. zu Nachteilsausgleichen & Selbsthilfestrategien)

Auch Absolvent*innen sind Teil der Gruppe und bringen wertvolle Erfahrungen ein.

📅 Treffen:
Jeden 2. Donnerstag in ungeraden Kalenderwochen
⏰ 18:00–20:00 Uhr
💻 Online via Zoom
📍 2x im Jahr auch in Präsenz in Köln möglich

Träger der Gruppe ist der Psychiatrie-Erfahrene NRW (LPE NRW) e.V..

📩 Fragen oder Interesse?

Teilt den Beitrag gerne – besonders mit Studierenden oder Menschen, die im Hochschul- oder Beratungsbereich tätig sind. 💛




ist





Euphemismus:

Adresse

Herner Straße 406
Bochum
44807

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