Klangraum Bochum

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14/04/2019

Heute gibt es mal ein Märchen, welches ich selbst geschrieben habe....
🤓

Mut
Er war der kleinste Vogel auf der Welt und genau aus diesem Grund wollte keiner etwas mit ihm zu tun haben. Die Nachbarschaft mied ihn, ob seiner Größe als auch wegen seiner piepsigen Stimme. Oft lachten sie über ihn, einfach so, einen besonderen Grund brauchten sie dafür nicht.
So lebte er alleine in seinem kleinen Nest in einem großen Baum.
Eines Tages erschütterte ein heftiges Beben die Krone des Baumes. Ein Condor, der größte Vogel der Welt, war auf der Suche nach Futter und musste eine Flugpause einlegen. Da kam ihm der große Baum gerade recht. Außerdem sah er keine Nester, so dass er auf niemanden Rücksicht nehmen musste.
Der kleine Vogel erschrak. Fast wäre er aus seinem Nest in der Baumkrone gefallen.
Als wieder Ruhe eingekehrt war, machte er sich auf die Ursachensuche. Schnell wurde er fündig. Er piekste den Condor mit seiner kleinen Vogelschnabelspitze in die Kralle. Erst beim dritten Mal reagierte der Condor, verdrehte den Kopf und hatte Mühe den kleinen Vogel an seiner Kralle auszumachen. Verwundert fragte er mit seiner tiefen Stimme: „Wer bist denn? Was machst Du da? Hast Du denn gar keine Angst?“ Der kleine Vogel musste auch seinen Kopf verdrehen, denn der Condor war sehr groß. Mit seiner piepsigen Stimme antwortete er: „ Ich wohne hier in diesem Baum und fast wäre ich aus meinem Nest gefallen bei Deiner Landung. Angst habe ich nicht, wieso auch?!“
Der Condor schaute etwas verdutzt. Damit hatte er nicht gerechnet. „Jeder hat Angst vor mir, deshalb bin ich auch immer alleine. Ich könnte dich zum Beispiel fressen!“, gab er zu bedenken. „Das Alleinsein kenne ich. Mich mag keiner, ich bin allen zu klein. Angst, dass Du mich fressen könntest, habe ich nicht. Da ich so klein bin, würdest Du es gar nicht bemerken, wenn ich durch Deine Kehle rutsche und in Deinem Bauch würde ich nur eine klitzekleine Ecke füllen. Damit wärst Du weder zufrieden noch glücklich.“, erwiderte der kleine gefiederte Schnabel. „Respekt“, schmunzelte der Condor. So etwas war ihm auch noch nicht untergekommen.
Nachdem nun alles geklärt war, blieb der Herrscher der Lüfte noch einige Zeit bei dem kleinsten Federvieh. Sie unterhielten sich noch über dies und das. Beide genossen die Gesellschaft des anderen. Der Abschied fiel ihnen schwer.
Schnell jedoch hatte sich im Wald herumgesprochen, wie mutig der kleine Vogel gewesen war. Hatte er es doch geschafft, den Klauen des Condors zu entkommen.
Von diesem Tag an, brauchte der kleine Vogel sich um mangelnden Respekt keine Sorgen mehr machen.
© 2019, Bettina Dennison-Wlodek

11/04/2019

Hier eine kleine tägliche Übungseinheit für die Entspannung

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