Praxis Dr. med. Sven Hausen

Praxis Dr. med. Sven Hausen Dr. Hausen ist Facharzt für Kardiologie & Angiologie. Zusatzbezeichnung Hypertensiologie

11/01/2026

Wenngleich der Wundstarrkrampf (Tetanus) sehr selten vorkommt, empfiehlt sich eine regelmäßige Impfung. Es ist eine schwere, potentiell tödlich verlaufende Muskelerkrankung, hervorgerufen durch das Gift des Bakteriums „clostridium tetani“. Die Sporen des Bakteriums mit dem starken Nervengift finden sich im Erdreich und Tierkot und können über tiefe Wunden in den Körper gelangen. Eine Mensch-zu-Mensch Übertragung gibt es nicht.

Die Impfempfehlung richtet sich an alle Menschen und sollte nach der Grundimmunisierung, meist im Kindesalter, als Auffrischung alle 10 Jahre wiederholt werden. Dabei empfiehlt sich eine Kombination mit Diphterie und Keuchhusten.

04/01/2026

Streptokokkenbakterien sind verantwortlich für eine der häufigsten infektiösen Ursachen der ambulanten Lungenentzündungen. Dabei werden die Bakterien über Tröpfchen einer infizierten Person (Sprechen, Husten, Niesen) übertragen. Eine Impfung schützt nachweislich vor Infektionen.
Wer sollte sich impfen lassen? Alle Menschen ab 60 Jahren und Personen mit chronischen Krankheiten der Lunge und/oder des Herzens sowie bei einer bestehenden Immunschwäche. Darüber hinaus auch Säuglinge ab dem Alter von 2 Monaten.
Wie oft? Einmalig bei einem so genannten „Konjugat-Impfstoff“ (schützt gegen 20 verschiedene Pneumokokkenstämme). Da es sich um einen Totimpfstoff handelt (keine aktiven Krankheitserreger) kann auch eine begleitende Impfung mit einem anderen Totimpfstoff erfolgen (z.B. Grippeimpfstoff).

Hatten Sie eine solche Impfung schon?
Schauen Sie ggf. in Ihrem Impfbuch nach (z.B. Prevenar, Vaxneuvance, Pneumovax).

Haben Sie Pneumovax erhalten?
Dann macht es Sinn, 6 Jahre danach mit einem aktuellen „Konjugat-Impfstoff“ zum besseren Schutz nachzuimpfen.

Man muss am Anfang des Jahres gar nicht so viel tun, einfach nur das Neue zulassen!                                     ...
02/01/2026

Man muss am Anfang des Jahres gar nicht so viel tun, einfach nur das Neue zulassen! Beta Heart wünscht allen ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr 2026 🍀🎆 #2026

28/12/2025

Ich werde sehr häufig nach einer Impfung gegen die Gürtelrose angesprochen. Herpes zoster.

Um was handelt es sich bei der Infektion konkret?
Es ist ebenfalls eine Viruserkrankung, die durch das so genannte Varizella-Zoster-Virus verursacht wird. Durch ein geschwächtes Immunsystem kommt es zu einer Reaktivierung des Virus, welches nach einer Windpocken-Erkrankung in den Nervenknoten des Körpers verbleibt. Die Windpocken - Erkrankung ist somit die Erstinfektion mit diesem Virus.
Die Übertragung erfolgt als Schmierinfektion. Sobald die Bläschen verkrustet sind (ca. 7-10 Tage), besteht keine Ansteckungsgefahr mehr.

Wer sollte sich impfen lassen?
- Personen ab 60 Jahren als Standardimpfung
- Personen mit angeborener oder erworbener Immunschwäche; Neu: Impfung ab 18 Jahren, sollte ein entsprechendes Risiko vorliegen. Dazu zählen: angeborene oder erworbene Immunschwäche, bestimmte Autoimmunerkrankungen und schwere chronische Grunderkrankungen
Wann? Die Impfung kann grundsätzlich jederzeit erfolgen. Die Impfung besteht aus zwei Dosen, die in einem Abstand von mindestens 2 bis maximal 6 Monaten verabreicht werden.

Ich hatte bereits eine Zosterinfektion. Macht es Sinn, sich danach noch zu impfen?
Ja, auch danach ist eine Impfung sinnvoll, um einen Rückfall spätere Folgen zu verhindern. Dabei sollte 6-12 Monate nasch Abheilen der akuten Erkrankung die Impfung erfolgen.

🎄🌟.                                                                          Zwischen Terminen, To-do-Listen und Lichter...
24/12/2025

🎄🌟. Zwischen Terminen, To-do-Listen und Lichterketten schenkt uns Weihnachten einen Reminder: Pause ist kein Luxus. Sie ist Gesundheit! Ein tiefer Atemzug. Ein ehrliches Lächeln. Ein Moment für dich. ❤️Frohe Weihnachten❤️

21/12/2025

Einer der bedeutendsten viralen Erreger von Atemwegsinfektionen bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Erwachsenen ist das „Respiratorische Synzytial-Virus“, kurz RSV. Es ist leider nicht so bekannt wie die Grippe und/oder COVID. Ähnlich COVID-19 und Influenza treten RSV-Infektionen zyklisch auf. Das bedeutet, von November bis März/April haben wir die höchste Inzidenz (Auftreten). RSV-Erkrankungen waren lange Zeit unterbewertet und stellen weltweit eine wachsende, ernst zunehmende Infektionskrankheit dar. Die Gefahr dabei ist die Entwicklung schwerer Atemwegserkrankungen mit schwer und lang verlaufenden Lungenentzündungen mit der Gefahr einer ernsthaften Atemnot und eines Sauerstoffmangels. Mitunter sind künstliche Beatmungen im Krankenhaus notwendig.

Wer sollte gegen RSV geimpft werden?
Menschen ab 75 Jahre (höchstes Risiko) und Personen ab 60 Jahren mit chronischen, schweren Grunderkrankungen von Herz, Lunge und Kreislauf sowie Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus. Immunschwache Menschen (erworben oder angeboren) sollten ebenfalls eine aktive Immunisierung erhalten.

Wie oft? Die RSV-Impfung ist einmalig durchzuführen und muss nicht jährlich wiederholt werden.

Ist einer Kombination mit Grippeschutz möglich? Eine gleichzeitige Impfung mit Influenza ist möglich!

Haben Sie von diesem Virus im Vorfeld gehört oder gelesen? Haben Sie sich bereits gegen RSV impfen lassen?

Für weitere Info ´s und weitere interessante Befunde mit Erklärungen schaut gern im Patientenforum unter
www.svenhausen.de

14/12/2025

Habe Sie sich eigentlich Ihren Impfausweis einmal genauer betrachte? Leider haben die letzten Jahre angesichts der Corona-Pandemie dazu geführt, dass die Bereitschaft zur Impfung deutlich abgenommen hat. Daher ein Appell für Impfungen zum Schutze von Leben. Aber welche sind nun wichtig?

Influenza/COVID-19 - Für wen wird die Impfung empfohlen?
Menschen ab 60 Jahre sowie Personen < 60 Jahren, die erhöhter gesundheitlicher Gefährdung ausgesetzt sind aufgrund eines (chronischen) Grundleidens. Z.B. Erkrankungen des Herzens / Lunge, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Leber-Nierenerkrankungen und neurologische Erkrankungen. Wichtig: Auch schwangere Frauen ab dem 2. Trimenon, bei einem bestehenden Grundleiden sogar auch ab dem 1. Trimenon
Können die beiden Impfungen gleichzeitig gegeben werden? Ja, es bedarf in diesem Fall keines zeitlichen Abstandes, so dass eine simultane Impfung möglich ist. Menschen mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko und nach Herzinfarkt?
Diese Personen haben einen besonderen Nutzen zur Verhinderung eines erneuten Herz-Kreislauf-Ereignisses. In einer aktuellen Studie konnte gezeigt werden, dass sowohl kurz- als auch langfristig vermehrt Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach Virusinfektionen auftraten, besonders nach der Influenza mit einem bis zu 5fach erhöhten Risiko für einen Herzinfarkt!

07/12/2025

Zuckerersatzstoffe wie Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe werden häufig verwendet, um eine gesündere Form der „Süßung“ zu suggerieren. Sie sollen das Risiko für Karies, Übergewicht und Diabetes reduzieren. Stimmt das ? Vorweg: Ein wirklich gesunder Kandidat ist bislang nicht ermittelbar. Sie bieten zwar theoretisch Vorteile durch weniger Energie (=Kalorie) und fehlender kariogener Wirkung. Sie können kurzfristig helfen, die Kalorien- und Kohlenhydrataufnahme zu senken. Aber eine wissenschaftlich gesicherte Evidenz für einen langfristigen gesundheitlichen Vorteil besteht bislang nicht. Im Gegenteil: Einige große Studien zeigen, dass ein häufiger Konsum mit einem erhöhten Risiko für Übergewicht, Diabetes und Herz-Gefäßerkrankungen und sogar erhöhter Sterblichkeit assoziiert ist. Dennoch ist die Datenlage inhomogen.

FAZIT: Zuckerersatzstoffe bieten Vorteile (weniger Kalorien, fehlende kariogene Wirkung, geringeren Einfluss für Blutzuckerspiegel). Sie sollten aber ebenso wie Zucker in Maßen konsumiert werden, da es Risiko gibt und leider bislang unklare Langzeitauswirkungen.
Willst du mehr über Ernährungstrends & Gesundheitsmythen erfahren? Dann folge mir doch einfach für mehr Insights!

30/11/2025

Sind Säfte wirklich gesund? Sie können eine gute Quelle für Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien sein. Sie können dazu beitragen, einen Teil unseres Flüssigkeitsbedarfs zu decken, insbesondere wenn wir sie mit Wasser mischen. Nachteile aber sind nicht selten ein hoher Fruchtzuckeranteil, fehlende Ballaststoffe durch das Entsaften und leider einen nicht selten hinzugesetzten Zucker, so dass der Energiegehalt schnell in die Höhe geht. Was kann ich tun, um nicht Auf einen Fruchtsaft zu verzichten?

Auf Zuckerzusätze achten. Säfte sollten am besten aus 100% Früchten bestehen. Bei Nektar oder Fruchtsaftgetränken sind oft Zucker oder Alternativen wie Honig zugesetzt. Alternativen bieten Gemüsesäfte oder eine Kombination aus Obst- und Gemüsesaft.

Jetzt haben wir in den letzten Wochen über Zucker und versteckte Zucker gesprochen.
Wie sieht es denn mit Zuckerersatzstoffen aus?

Darauf werde ich in der nächsten Woche eingehen. Speichere diesen Beitrag, um gesund durch den Alltag zu kommen und kommentiere gerne, welchen Saft du am liebsten trinkst.

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23/11/2025

Obst und Gemüse punkten häufig mit gesunden Inhaltsstoffen. Sie sind zweifellos gesund und liefern viele Vitamine und Mineralstoffe. zudem liefern sie viel Flüssigkeit und Ballaststoffe. Aber: Sie haben mitunter auch einen Nachteil: Einige enthalten verhältnismäßig viel Zucker. In der letzten Woche habe ich darüber berichtet, dass Begriffe mit der Endung auf -ose Zuckerarten sind. Der Fruchtzucker (= Fruktose) macht uns nicht gesünder. Welche Früchte enthalten nun viel Zucker? Weintrauben, Bananen, Kirschen, Mangos und Ananas zum Beispiel enthalten von Natur aus einen hohen Fruktoseanteil. Und welche Obstsorten haben wenig Zucker? U.a. Orangen, Erdbeeren, Aprikosen, Nektarinen, Zitrusfrüchte.

FAZIT: Nicht jedes Obst ist gesund angesichts eines hohen Fruktoseanteils. Achten sie auf Obst mit wenig Fruchtzuckeranteil. Jetzt liegt die Frage nahe, ob ich das Obst besser als Saft zu mir nehme soll/kann? Wie gesund sind Säfte wirklich? Dazu werde ich nächste Woche etwas schreiben.

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16/11/2025

In der letzten Woche bin ich auf die Nährwerttabelle eingegangen, die uns wichtige Informationen über den Energiegehalt und die Zusammensetzung des Lebensmittel geben. Nicht selten aber werden Kohlenhydrate, also Zucker, nicht direkt benannt, sondern „anders“ ausgedrückt. Der Zucker wird hinter einem anderen Begriff versteckt. Bezeichnungen die auf -ose enden sind Zuckerarten: Z.B. Glukose, Fruktose, Laktose, Saccharose. Aber auch natürlich Stoffe wie Sirup und Honig bestehen zum Großteil aus Zucker.
Da diese versteckten Zucker als Verbraucher oft nicht erkannt werden, lohnt sich wieder der Blick auf Nährwerttabelle. Zwar lässt sich dort nicht ablesen, ob es sich um zugesetzten Zucker handelt, aber die Angabe gibt Aufschluss über die Gesamtmenge an Zuckern: Natürlich UND zugesetzt. Letzte müssen aber bei den Inhaltsstoffen aufgeführt werden:

FAZIT: Vesteckte Zucker sind häufig Begriffe, die auf -ose enden. Sirup, Honig und Zucker aus Milchprodukten werden nicht selten verwendet und erhöhen dadurch insgesamt den „süßen“ Anteil des Lebensmittels.

Wie sieht’s es denn bei Obst und Gemüse aus. Alle gleichsam gesund und zu empfehlen?
Ich werden in der kommenden Woche einige Obst- und Gemüsearten nennen, die aufgrund des Zuckergehalts weniger zu empfehlen sind.

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09/11/2025

Um Zucker bewusst zu konsumieren, sollten wir die Aufnahme auf weniger als 10% unserer täglichen Energiezufuhr beschränken. Für den ersten bewussten Umgang lohnt es sich, das wir uns bei jedem verpackten Lebensmittel, dass wir kaufen, die Nährwerttabelle anschauen und verstehen. Neben der Angabe von Energie, Fett, Eiweiß und Salz ist der Anteil der „Kohlenhydrate“ aufgeführt. Kohlenhydrate sind Zucker. Somit bekomme ich ein erstes Gefühl dafür, wieviel Zucker sich in 100g oder in einer Portion befinden. Auf diese Weise „lerne“ ich mit der Zeit, welche Produkte einen hohen Zuckeranteil haben. Viele Fertigprodukte, Saucen, Dressings und Müslis enthalten viel versteckten Zucker. Häufig werden „light“ Produkte empfohlen, da sie einen geringeren Fettanteil haben. Aber: Nicht selten werden diese Produkte geschmacklich ausgeglichen, indem zusätzlich Zucker hinzugefügt wird. Das liefert letztendlich oft mehr Energie.

FAZIT: Schauen Sie bei jedem Kauf eines verpackten Lebensmittels auf die Rückseite. Dort steht die Nährwerttabelle und liefert wichtige Informationen u.a. zum Zuckergehalt.
Denken Sie daran: Nicht mehr als 2 EL Zucker/Tag.

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