07/01/2026
WARUM HAT MAN IM WINTER TROCKENE HAUT?
Der ständige Wechsel zwischen kalter Außenluft und warmer, trockener Innenluft setzt der Haut stark zu. Unter diesen Bedingungen fällt es ihr zunehmend schwer, ihren natürlichen Feuchtigkeitshaushalt zu bewahren und sich gegen äußere Einflüsse zu schützen. Verschiedene Faktoren tragen dazu bei, dass die Haut im Winter trocken, gespannt und anfällig für Irritationen wird:
Kälte und Wind: Kalte Winterluft enthält nur wenig Feuchtigkeit, was dazu führt, dass die Haut schnell austrocknet. Wind verstärkt diesen Effekt, indem er die Hautoberfläche reizt und ihr zusätzlich Feuchtigkeit entzieht. Die Folge: Die Haut verliert ihre Elastizität, spannt und kann sich rau anfühlen.
Trockene Heizungsluft: In Innenräumen sorgt die trockene Heizungsluft für eine noch geringere Luftfeuchtigkeit, entzieht der Haut Feuchtigkeit und lässt sie schneller austrocknen. Ohne ausreichende Feuchtigkeit schuppen sich die obersten Hautzellen ab und hinterlassen raue, trockene Stellen.
Verminderte Talgproduktion: In den Wintermonaten produziert die Haut im Allgemeinen weniger Talg, der normalerweise als Schutzbarriere dient und vor Feuchtigkeitsverlust schützt. Wenn jedoch weniger Talg produziert wird, verdunstet Wasser leichter aus der Haut.
Heißes Duschen und Baden: Im Winter neigen viele Menschen dazu, heißer zu duschen oder zu baden, um sich aufzuwärmen. Heißes Wasser entfernt jedoch die natürlichen Lipide der Haut, die für die Feuchtigkeitsbalance essenziell sind. Ohne den schützenden Fettfilm wird die Haut anfälliger für Reizungen und reagiert empfindlicher auf äußere Einflüsse.