Adipositas Bonn Rhein Sieg

Adipositas Bonn Rhein Sieg Kompetenzzentrum für Adipositas und metabolische Chirurgie Über 20 Millionen Bundesbürger leiden unter der Krankheit Adipositas.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet Menschen mit einem BMI über 30 als adipös (umgangssprachlich fettleibig). In unserem zertifizierten Behandlungszentrum haben sich Mediziner unterschiedlichster Fachrichtungen zusammengetan, um Patienten mit individuellen Therapiekonzepten zu unterstützen, das Körpergewicht effektiv und nachhaltig zu verringern und damit die gesundheitliche Situation zu verbessern. Neben einer umfassenden Unterstützung durch konservative Therapiebausteine, wie Ernährungsberatung und Verhaltens- oder Bewegungstherapie, kann das auch ein operativer Eingriff wie der Schlauchmagen oder der so genannte Magenbypass sein. Auch ein Magenballon kann ohne operativen Eingriff eine wirksame Unterstützung bei der Gewichtsabnahme darstellen. Wir informieren Sie auf unserer Facebook-Seite über Ursachen, Folgen und Therapiemöglichkeiten.

 : Gute Vorsätze – Warum dieses Jahr anders sein darf ✨💪Jedes Jahr beginnt mit dem gleichen Ritual: Vorsätze, Pläne, gro...
29/12/2025

: Gute Vorsätze – Warum dieses Jahr anders sein darf ✨💪

Jedes Jahr beginnt mit dem gleichen Ritual: Vorsätze, Pläne, große Ziele. Doch für viele fühlen sich Vorsätze eher wie Druck als wie Aufbruch an. Besonders Menschen mit Adipositas kennen das Gefühl, immer wieder „neu“ anzufangen – und gleichzeitig die Angst, wieder zu scheitern. Doch was, wenn wir dieses Jahr nicht größer denken müssen, sondern echter?

Die Kraft eines Vorsatzes liegt nicht im perfekten Start, sondern in der Entscheidung, sich selbst nicht aufzugeben. Veränderung beginnt nicht am 1. Januar, sie beginnt an dem Tag, an dem wir aufhören zu warten. Kleine Schritte wirken unscheinbar, aber sie verändern mehr als jeder große Plan. Eine kurze Bewegungseinheit, eine Mahlzeit, die gut tut, ein Moment echte Pause – das sind die Bausteine eines neuen Jahres, das nicht von Selbstoptimierung lebt, sondern von Selbstrespekt.

Dieses Jahr darfst du dir erlauben, freundlich mit dir zu starten. Keine Verbote, keine Kuren, keine unrealistischen Erwartungen. Du darfst lernen, wie du funktionierst, nicht wie du funktionieren sollst. Du darfst erkennen, dass Fortschritt manchmal langsamer, aber dafür nachhaltiger ist. Und vor allem: Du darfst stolz sein, ohne perfekt zu sein.

Gute Vorsätze sind keine Verträge, die man brechen kann – sie sind Einladungen. Einladungen, dir selbst näherzukommen, deinem Körper zuzuhören und dein Leben Schritt für Schritt leichter zu machen. Jeder Tag, an dem du dranbleibst, zählt. Jeder Tag, an dem du strauchelst, zählt genauso – weil du danach weitergehst.

Vielleicht wird dieses Jahr nicht das Jahr der großen Sprünge. Vielleicht wird es das Jahr der echten, leisen Veränderungen. Und genau das kann am Ende alles verändern.

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 : Weihnachten – Wenn Selbstfürsorge wichtiger ist als Perfektion ✨🎄Weihnachten ist für viele eine Zeit der Wärme, der F...
25/12/2025

: Weihnachten – Wenn Selbstfürsorge wichtiger ist als Perfektion ✨🎄

Weihnachten ist für viele eine Zeit der Wärme, der Familie und der kleinen Rituale. Doch für Menschen mit Adipositas kann diese Zeit auch besonders herausfordernd sein. Essen spielt eine große Rolle, Erwartungen sind hoch, und innere Stimmen werden laut. Deshalb ist Weihnachten vielleicht der wichtigste Moment im Jahr, um sich daran zu erinnern, dass Gesundheit nicht nur aus Ernährung und Bewegung besteht – sondern auch aus Ruhe, Zugehörigkeit und Mitgefühl mit sich selbst.

Es muss kein perfektes Fest sein. Niemand muss an diesen Tagen alles „richtig“ machen. Weihnachten ist keine Prüfung, sondern ein Anhalten. Ein Atemzug zwischen den Monaten, an dem wir uns bewusst machen dürfen, wie weit wir gekommen sind – unabhängig von Zahlen auf einer Waage oder äußeren Meinungen. Jeder Fortschritt des Jahres bleibt bestehen, auch wenn an den Feiertagen Plätzchen, Braten und festliche Momente dazugehören.

Vielleicht ist dies die beste Zeit, um sich selbst die Erlaubnis zu geben, Weihnachten nicht als Stressfaktor zu sehen, sondern als Pause, die der Körper manchmal dringend braucht. Wer mit Adipositas lebt, trägt viel – körperlich und emotional. Und deshalb ist es ein Geschenk, zu akzeptieren, dass unser Wert nicht davon abhängt, wie „diszipliniert“ wir an den Festtagen sind, sondern wie liebevoll wir mit uns umgehen.
Weihnachten erinnert uns daran, was wirklich wichtig ist: Gemeinschaft, Dankbarkeit, kleine Schritte, Hoffnung und die Zuversicht, dass Veränderung kein Rennen ist. Wenn wir in diesen Tagen Gutmütigkeit nicht nur nach außen, sondern auch nach innen richten, entsteht etwas, das langfristig viel wertvoller ist als jeder perfektionistische Plan: echte Selbstfürsorge.

Wir wünschen euch ein friedliches, warmes und heilsames Weihnachtsfest. Möge es euch Kraft schenken für alles, was im neuen Jahr vor euch liegt.

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Stimmt's?„Erfolg entsteht, wenn du tust, was du kannst, mit dem, was du hast.“– Theodore Roosevelt (1858 - 1919, US-amer...
22/12/2025

Stimmt's?
„Erfolg entsteht, wenn du tust, was du kannst, mit dem, was du hast.“
– Theodore Roosevelt (1858 - 1919, US-amerikanischer Präsident)

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 : Weihnachtszeit – Wenn es einfach zu viel wird 🎄💛Die Weihnachtszeit gilt als besinnlich, warm und magisch. Doch für vi...
19/12/2025

: Weihnachtszeit – Wenn es einfach zu viel wird 🎄💛

Die Weihnachtszeit gilt als besinnlich, warm und magisch. Doch für viele fühlt sie sich alles andere als leicht an. Zwischen Verpflichtungen, Terminen, Erwartungen und dem Wunsch, es allen recht zu machen, entsteht oft eine Überforderung, über die kaum jemand spricht. Und gerade Menschen mit Adipositas spüren in dieser Zeit zusätzlichen Druck. Plötzlich dreht sich vieles ums Essen, um Kommentare von außen und um das Gefühl, funktionieren zu müssen, obwohl man innerlich längst erschöpft ist.

Überforderung in der Weihnachtszeit ist kein persönliches Versagen. Sie ist ein Zeichen dafür, dass wir lange stark waren, vielleicht zu stark. Dass wir Grenzen verschoben haben, um dazuzugehören, Frieden zu halten oder weil wir glauben, die Menschen um uns herum könnten enttäuscht sein. Dabei vergessen wir oft, dass niemandem geholfen ist, wenn wir uns selbst verlieren. Auch nicht an Weihnachten.

Die Wahrheit ist: Du musst nicht überall dabei sein. Du musst nicht alles schaffen. Du musst nicht lächeln, wenn dir nicht danach ist. Du darfst Pausen machen, Nein sagen und langsamer werden. Weihnachten entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch echte Momente – und die entstehen erst dann, wenn wir uns selbst ernst nehmen.

Vielleicht ist die größte Form der Selbstfürsorge in dieser Jahreszeit, den eigenen Körper und die eigenen Bedürfnisse nicht zu übergehen. Stress, Schlafmangel, Druck und Erschöpfung haben genauso viel Einfluss auf das Wohlbefinden wie Ernährung oder Bewegung. Und deshalb beginnt Balance nicht auf dem Teller, sondern im Kopf. Wer sich erlaubt, weniger zu müssen, schafft mehr Raum für das, was wirklich guttut.
Wenn die Welt hektisch wird und alles nach mehr verlangt, darfst du der Mensch sein, der sich selbst weniger abverlangt. Das ist kein Rückzug – es ist Reife. Vielleicht sogar der erste Schritt in ein Weihnachtsfest, das dich nicht auslaugt, sondern stärkt.

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Stimmt's?"Deine Ausdauer ist dein größtes Kapital."– Unbekannt
15/12/2025

Stimmt's?
"Deine Ausdauer ist dein größtes Kapital."
– Unbekannt

 : Warum unser Körper Gewicht „verteidigt“ – und wie man ihn neu programmieren kannViele Menschen erleben es: Kaum ist d...
15/12/2025

: Warum unser Körper Gewicht „verteidigt“ – und wie man ihn neu programmieren kann

Viele Menschen erleben es: Kaum ist das Gewicht reduziert, geht es irgendwann wieder nach oben. Der berühmte „Jo-Jo-Effekt“ scheint unausweichlich. Doch was, wenn das gar kein Versagen ist – sondern ein biologischer Schutzmechanismus? Neueste Forschung zeigt, dass unser Körper ein erstaunlich hartnäckiges Gedächtnis für sein Gewicht hat.

Im Hypothalamus, dem Steuerzentrum des Gehirns, liegt der sogenannte Gewichts-Setpoint – eine Art innerer Sollwert, den der Körper aktiv zu halten versucht. Sinkt das Gewicht unter diesen Punkt, reagiert der Organismus, als stünde eine Hungersnot bevor: Der Energieverbrauch wird gedrosselt, Hungerhormone steigen, das Verlangen nach energiereichen Lebensmitteln nimmt zu. Der Körper will „überleben“ – selbst in Zeiten von Überfluss.

Dieser Mechanismus erklärt, warum viele Abnehmversuche so zäh sind. Der Körper kämpft nicht gegen uns – er kämpft für sich. Doch die gute Nachricht: Der Setpoint ist nicht unveränderlich. Langsame, nachhaltige Veränderungen können ihn überlisten. Entscheidend ist Kontinuität statt Radikalität.
Wer über längere Zeit sein Gewicht stabil niedrig hält, sendet dem Gehirn neue Signale: Es passt sich an, die „Verteidigungslinie“ verschiebt sich. Auch Bewegung, erholsamer Schlaf und antientzündliche Ernährung unterstützen diesen Prozess, indem sie hormonelle und neuronale Balance wiederherstellen.

Forschende untersuchen inzwischen sogar, wie bestimmte Nervenbahnen und Darmhormone gezielt beeinflusst werden können, um diesen Mechanismus dauerhaft zu verändern. Das Ziel: Den Körper dazu bringen, ein gesünderes Gewicht als „normal“ zu akzeptieren – ohne ständigen Hunger, ohne Kampf.
Abnehmen ist also keine Frage der Disziplin, sondern ein Dialog mit dem eigenen Körper. Je besser wir seine Sprache verstehen, desto nachhaltiger können wir ihn verändern.

Habt ihr das Gefühl, euer Körper „wehrt sich“ gegen Abnehmen? Wie erlebt ihr diese innere Gegenkraft? Teilt eure Erfahrungen gern mit uns!

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Stimmt's?"Das Ziel ist nicht, perfekt zu sein, sondern Fortschritte zu machen."– Unbekannt
08/12/2025

Stimmt's?
"Das Ziel ist nicht, perfekt zu sein, sondern Fortschritte zu machen."
– Unbekannt

 : Herzhafter Linseneintopf mit WurzelgemüseEin klassisches Wintergericht neu interpretiert – proteinreiche Linsen kombi...
05/12/2025

: Herzhafter Linseneintopf mit Wurzelgemüse

Ein klassisches Wintergericht neu interpretiert – proteinreiche Linsen kombiniert mit aromatischem Wurzelgemüse sorgen für wohlige Wärme und langanhaltende Sättigung.

Für vier Portionen benötigt Ihr:
Für den Eintopf:
200 g braune Linsen
1 Liter Gemüsebrühe
2 Möhren
1 Stück Knollensellerie (ca. 100 g)
2 Kartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Rapsöl
1 TL Majoran
1 TL Paprikapulver
1 TL Apfelessig
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Frische Petersilie zum Garnieren

So gelingt’s:
Gemüse vorbereiten:
Möhren, Sellerie und Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.

Anbraten:
Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten, dann das restliche Gemüse hinzufügen und kurz mitdünsten.

Linsen kochen:
Linsen und Gemüsebrühe in den Topf geben, Majoran und Paprikapulver hinzufügen. Alles aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 25–30 Minuten köcheln lassen, bis Linsen und Gemüse weich sind.

Abschmecken:
Mit Apfelessig, Salz und Pfeffer verfeinern.

Servieren:
Den Eintopf in Schalen füllen und mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.

Tipp: Wer mag, kann noch einen Klecks Magerquark oder etwas Naturjoghurt als Topping hinzufügen – das macht den Eintopf noch cremiger.

Guten Appetit!

Wenn Ihr ein Lieblingsgericht habt, das wir hier vorstellen sollen, kommentiert oder schreibt uns eine PN. Wir freuen uns über Eure Kontaktaufnahme, wenn Ihr mehr zum Thema erfahren möchtet oder eine Adipositas-Therapie in Betracht zieht.

Bild: © Canva.com (Abb. ähnlich)

Stimmt's?"Du bist stärker als du glaubst und mutiger als du denkst."– Unbekannt
02/12/2025

Stimmt's?
"Du bist stärker als du glaubst und mutiger als du denkst."
– Unbekannt

 : Warum „mehr Bewegung und weniger essen“ oft nicht reicht 🚫⚖️„Du musst dich nur mehr bewegen und weniger essen“ – kaum...
02/12/2025

: Warum „mehr Bewegung und weniger essen“ oft nicht reicht 🚫⚖️

„Du musst dich nur mehr bewegen und weniger essen“ – kaum ein Satz begegnet Menschen mit Übergewicht häufiger. Doch die Wissenschaft zeigt längst: So einfach ist es nicht. Adipositas ist keine reine Willensfrage, sondern eine komplexe Erkrankung, die weit über Kalorien hinausgeht.

Unser Körper hat ein tief verwurzeltes System, das Gewicht reguliert – das sogenannte Energiesetpoint-System. Es funktioniert wie ein Thermostat: Sinkt das Gewicht, reagiert der Körper mit Gegenmaßnahmen. Der Stoffwechsel wird langsamer, Hungerhormone steigen, Sättigungshormone sinken. Der Körper versucht, den alten Zustand wiederherzustellen – selbst wenn dieser ungesund war.

Diese biologischen Schutzmechanismen stammen aus der Evolution. Früher sicherten sie das Überleben in Hungerzeiten, heute sabotieren sie oft unsere Abnehmversuche. Hinzu kommt: Jeder Mensch hat einen individuellen Stoffwechsel, beeinflusst durch Gene, Mikrobiom, Hormone und frühkindliche Prägungen.
Stress, Schlafmangel, bestimmte Medikamente oder chronische Entzündungen können den Energiehaushalt zusätzlich aus dem Gleichgewicht bringen. Selbst wenn Ernährung und Bewegung stimmen, läuft der Körper dann oft gegen uns – nicht mit uns.

Deshalb ist nachhaltiges Abnehmen kein Kampf gegen den Willen, sondern ein Prozess des biologischen Verstehens. Es geht darum, den Körper zu unterstützen, nicht ihn zu überlisten. Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und Stressreduktion helfen, den Setpoint langsam zu verschieben – und damit das Gewicht dauerhaft zu stabilisieren.
Wirkliche Veränderung beginnt, wenn wir verstehen, dass Adipositas keine Charakterschwäche ist, sondern eine Erkrankung mit vielen Ursachen.

Der Schlüssel liegt nicht im „weniger“, sondern im „anders“: anders essen, anders leben, anders denken – mit mehr Verständnis für den eigenen Körper.

Was meint ihr – wo stoßt ihr im Alltag auf diese falschen Vorstellungen über Adipositas? Schreibt uns in die Kommentare, wir sind gespannt auf eure Erfahrungen!

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 : 10 unterschätzte Wege, den Stoffwechsel zu aktivieren – ganz ohne Diät Viele Menschen verbinden Abnehmen sofort mit V...
17/11/2025

: 10 unterschätzte Wege, den Stoffwechsel zu aktivieren – ganz ohne Diät

Viele Menschen verbinden Abnehmen sofort mit Verzicht, Kalorienzählen und Diätplänen. Doch neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Unser Stoffwechsel reagiert auf weit mehr als nur Ernährung. Kleine Veränderungen im Alltag können erstaunlich viel bewirken – ganz ohne strenge Verbote oder Hungern.

Ein zentraler Faktor ist Bewegung im Alltag. Schon kleine Aktivitätsschübe – ein Spaziergang nach dem Essen, Treppen statt Aufzug, Radfahren statt Auto – können den Energieverbrauch erhöhen und die Insulinsensitivität verbessern. Regelmäßige Bewegung schaltet den Körper von „Energiespeicher“ auf „Energieverbrauch“ um.

Ebenso wichtig ist Kälteexposition. Wenn wir frieren, aktiviert der Körper braunes Fettgewebe, das Kalorien verbrennt, um Wärme zu erzeugen. Kalte Duschen oder ein Spaziergang an der frischen Luft trainieren diese Funktion und steigern langfristig den Grundumsatz.

Auch guter Schlaf wirkt wie ein Stoffwechsel-Booster. Wer ausreichend schläft, produziert weniger Hungerhormone wie Ghrelin und mehr Sättigungshormone wie Leptin – der Körper reguliert sich besser selbst.

Der Biorhythmus spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Wer regelmäßig und möglichst zur gleichen Zeit isst, unterstützt die innere Uhr des Stoffwechsels. Chronobiologische Studien zeigen, dass frühes Essen und ein längeres nächtliches Fastenfenster den Fettabbau fördern können.

Nicht zu vergessen: Mikrobiom und Darmgesundheit. Ballaststoffe, fermentierte Lebensmittel und eine pflanzenbetonte Ernährung stärken die „guten“ Darmbakterien, die wiederum Entzündungen senken und den Energieverbrauch verbessern.
Auch Stressmanagement darf nicht unterschätzt werden. Dauerstress blockiert Fettabbau und verändert den Hormonhaushalt. Entspannungsmethoden wie Yoga, Meditation oder einfach bewusste Atempausen senken Cortisolspiegel – und entlasten damit den Stoffwechsel.

Ein weiterer spannender Ansatz ist die Optimierung der Muskelmasse. Muskeln verbrauchen auch in Ruhe Energie. Selbst moderates Krafttraining oder regelmäßige Bewegung baut aktive Muskulatur auf, die den Stoffwechsel dauerhaft ankurbelt – ein Effekt, den keine Diät der Welt ersetzen kann.

Zusätzlich zeigen Studien, dass hydrierte Zellen besser arbeiten. Ausreichend Wasser – besonders vor Mahlzeiten – fördert Verdauung, Kreislauf und Fettstoffwechsel. Selbst die Raumtemperatur wirkt: In etwas kühleren Umgebungen verbraucht der Körper automatisch mehr Energie, um die Temperatur zu halten.

Und zuletzt: positive Emotionen. Wer sich selbst motiviert, Ziele feiert und nicht ständig an Verzicht denkt, produziert weniger Stresshormone – und bleibt langfristig erfolgreicher. Der Stoffwechsel reagiert nicht nur auf Kalorien, sondern auf Lebensqualität.

Abnehmen ist also keine Frage von Strenge, sondern von Balance. Manchmal reicht es, den Körper einfach wieder „arbeiten zu lassen“.

Welche dieser Strategien habt ihr schon ausprobiert – und was hat bei euch am meisten verändert? Schreibt uns in die Kommentare!

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 : 10 versteckte Gründe für Adipositas – die nichts mit Ernährung zu tun habenWer an Übergewicht denkt, denkt an zu viel...
14/11/2025

: 10 versteckte Gründe für Adipositas – die nichts mit Ernährung zu tun haben

Wer an Übergewicht denkt, denkt an zu viel Essen und zu wenig Bewegung. Doch moderne Forschung zeigt: So einfach ist es nicht. Adipositas ist eine komplexe, multifaktorielle Erkrankung – beeinflusst von Biologie, Umwelt, Hormonen und sogar unseren Genen. Ernährung ist nur ein Teil des Puzzles.

Ein oft unterschätzter Faktor sind unsere Gene. Manche Menschen haben erblich bedingt eine niedrigere Fettverbrennungsrate oder speichern Energie effizienter – ein Relikt aus Zeiten, in denen Nahrung knapp war. Auch epigenetische Veränderungen, also Schalter an unseren Genen, die durch Umwelt und Lebensstil beeinflusst werden, können den Stoffwechsel dauerhaft verändern – selbst schon im Mutterleib.

Ein zweiter, mächtiger Einflussfaktor ist das Darmmikrobiom. Es entscheidet mit, wie viele Kalorien wir aus der Nahrung aufnehmen, wie gut Entzündungen reguliert werden und ob der Stoffwechsel „rund läuft“. Schon kleine Verschiebungen in der Darmflora können eine große Wirkung auf Gewicht und Appetit haben.

Auch chronischer Stress wirkt im Stillen: Dauerhaft erhöhte Cortisolwerte fördern Fettablagerungen, besonders am Bauch. In Kombination mit Schlafmangel oder emotionaler Belastung wird der Körper auf „Sparmodus“ gestellt – er speichert Energie, statt sie zu verbrennen.

Selbst unsere Umgebung spielt eine überraschende Rolle. Luftverschmutzung, Feinstaub und Lärm beeinflussen entzündliche Prozesse und Hormonsignale, die mit Gewichtszunahme in Verbindung stehen. Und wer ständig in künstlich beheizten Räumen lebt, verliert weniger Energie über Wärme – das natürliche „Fettverbrennen durch Kälte“ fällt weg.

Dazu kommen Medikamente, die den Stoffwechsel beeinflussen: bestimmte Antidepressiva, Antihistaminika, Betablocker oder Kortisonpräparate können Gewichtszunahme fördern, ohne dass sich das Essverhalten verändert. Auch chronische Entzündungen – etwa durch Zahnprobleme, Leberbelastungen oder stillen Stress – wirken wie ein Dauerreiz auf den Stoffwechsel und bremsen den Energieverbrauch.

Weniger bekannt, aber entscheidend, ist die Rolle von chemischen Umwelteinflüssen, sogenannten „Obesogenen“. Diese Stoffe stecken in Kunststoffen, Verpackungen oder Kosmetika und können den Hormonhaushalt stören, sodass der Körper mehr Fett einlagert.

Schließlich zeigen neue Studien, dass selbst soziale und wirtschaftliche Faktoren wie Unsicherheit, Einsamkeit oder Armut das Risiko für Adipositas erhöhen. Unser Körper reagiert auf Belastung – biologisch, emotional, hormonell.

All das macht deutlich: Übergewicht ist kein Versagen an Disziplin, sondern ein komplexes Zusammenspiel vieler Einflüsse. Wer das versteht, kann endlich aufhören, Schuld zu suchen – und anfangen, Gesundheit in all ihren Facetten zu fördern.
Was denkt ihr – welcher dieser Faktoren wird am meisten unterschätzt? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
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