19/09/2025
Psychologische Tätigkeiten lassen sich in zwei große Bereiche einteilen: In die Arbeit im Gesundheitsbereich und in die Arbeit in anderen Bereichen.
Die Ausübung der Psychologie im Gesundheitswesen ist durch das Psychologengesetz 2013 geregelt. In diesem Bereich sind Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen tätig.
Klinische PsychologInnen beschäftigen sich mit der Diagnose, Behandlung und Heilung psychischer Erkrankungen (beispielsweise Burnout, Depressionen oder Angsterkrankungen). GesundheitspsychologInnen widmen sich der Förderung und Erhaltung von körperlicher und seelischer Gesundheit. Sie arbeiten mit ihren KlientInnen an Themen wie Ernährung, Bewegung, Rauchen und beschäftigen sich mit dem Ausbau von Gesundheitsförderung und Prävention.
Auch außerhalb des Gesundheitsbereiches sind PsychologInnen in verschiedenen Bereichen, in denen Menschen leben, arbeiten und miteinander interagieren, tätig. Sie beschäftigen sich u. a. mit der Optimierung von Arbeitswelten, mit Verbesserungen im Bildungsbereich, den psychischen Voraussetzungen für sportliche Höchstleistungen oder der Mediation bei Konflikten.
ExpertInnen aus dem Bereich der Psychologie sind demnach genauso in Schulen, in Kliniken, in Unternehmen oder Gemeinden zu finden wie in eigenen Praxen. Sie helfen Individuen wie auch Paaren oder (Groß-)Gruppen. Ihr Ziel ist es dabei immer, mit ihrer fachlichen Expertise zur Verbesserung der Lebenswelten Einzelner und/oder ganzer Gesellschaften beizutragen.
Mehr zum Thema können Sie in unserer Broschüre "Psychologie von A-Z" nachlesen.