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Gestern war Montag.Vielleicht war dieser Montag wieder so einer.Zu müde. Zu schwer. Zu wenig Lust.Und vielleicht hast du...
20/01/2026

Gestern war Montag.

Vielleicht war dieser Montag wieder so einer.
Zu müde. Zu schwer. Zu wenig Lust.

Und vielleicht hast du dir gedacht: Nächste Woche wird es genauso.
Aber genau hier lohnt sich ein kleiner Perspektivwechsel.

Neuropsychologisch ist der Montagsblues kein Charakterfehler.
Unser Gehirn braucht Übergänge. Nach dem Wochenende läuft es oft noch im „langsamen Modus“, während der Alltag schon Leistung erwartet. Das erzeugt innere Reibung – und Müdigkeit.

Was wir häufig unterschätzen:
Nicht der Montag selbst macht uns zu schaffen, sondern die Haltung, mit der wir ihm begegnen.
Wenn wir den nächsten Montag schon am Sonntag innerlich abwerten („Das wird schlimm“), aktiviert das im Gehirn Stressnetzwerke – noch bevor der Wecker klingelt.

Wenn wir ihn dagegen als Übergang denken, als Ankommen statt Funktionieren, entsteht etwas anderes: mehr Ruhe, mehr Selbststeuerung, mehr Energie.

Vielleicht nimmst du dir für den nächsten Montag:
– weniger vor
– mehr Licht, Bewegung, Struktur
– und vor allem eine freundlichere innere Stimme

Montag muss kein Gegner sein.
Er darf ein leiser Start sein.
Wie möchtest du dem nächsten Montag begegnen? 💭

Wochenenden sind Pausen fürs Gehirn. Regeneration ist Voraussetzung.Neuropsychologisch reicht es nicht aus, das Nervensy...
16/01/2026

Wochenenden sind Pausen fürs Gehirn. Regeneration ist Voraussetzung.

Neuropsychologisch reicht es nicht aus, das Nervensystem fünf Tage zu überfordern und es am Wochenende „reparieren“ zu wollen. Wer dauerhaft nur von Wochenende zu Wochenende lebt, bleibt im Stressmodus gefangen. Das Gehirn kommt so nicht in echte Regulation, sondern pendelt zwischen Anspannung und kurzer Entlastung.

Chronischer Stress hält das Alarmsystem aktiv, während Erholungsnetzwerke zu wenig Raum bekommen. Der präfrontale Cortex verliert an Flexibilität, emotionale Reaktionen werden schneller, Erschöpfung wird zum Grundzustand. Resilienz entsteht so nicht – sie wird verbraucht.

Resilienz bedeutet neurobiologisch, regelmäßig kleine Pausen in den Alltag zu integrieren: Momente von Stille, bewusster Entlastung, mentalem Abstand. Nicht als Ausnahme, sondern als Rhythmus.

Das Wochenende kann unterstützen – aber es ersetzt keinen gehirngesunden Alltag.

Wo in deinem Alltag bekommt dein Gehirn echte Pausen, nicht nur am Wochenende? 🧠💭

Manchmal fühlt es sich an, als würde das Gehirn überlaufen.Zu viele Anforderungen, zu viele Gedanken, zu viele Reize. Se...
15/01/2026

Manchmal fühlt es sich an, als würde das Gehirn überlaufen.

Zu viele Anforderungen, zu viele Gedanken, zu viele Reize. Selbst ein Nachmittagsspaziergang reicht nicht aus, um wirklich Pause zu machen. Die Welt dreht sich weiter, laut, fordernd, beunruhigend. Nachrichten, Fragen, Sorgen: Was geschieht gerade? Was ist nur los? Und plötzlich verliere ich mich in Gedankenschleifen, aus denen es kein leichtes Entkommen gibt.

Neuropsychologisch passiert in solchen Momenten Folgendes: Das Gehirn bleibt im Alarmmodus. Die Stressnetzwerke sind dauerhaft aktiv, das limbische System meldet Gefahr, während der präfrontale Cortex – zuständig für Übersicht, Planung und innere Ordnung – zunehmend ermüdet. Informationen werden nicht mehr gut gefiltert, alles fühlt sich gleich wichtig an. Wie ein Fluss nach tagelangem Regen: Er kann nichts mehr aufnehmen, das Wasser staut sich, die Ufer geraten unter Druck.

Das Gefühl von Überforderung ist also kein Zeichen von Schwäche, sondern von Überlastung. Von einem Nervensystem, das zu lange „funktionieren“ musste. Auch Sorgen können dann überhandnehmen, weil das Gehirn in diesem Zustand bevorzugt nach Problemen sucht – nicht nach Lösungen.

Was hilft?
Nicht noch mehr Input, sondern echte Regulation. Kleine, bewusste Unterbrechungen, die dem Gehirn signalisieren: Es ist sicher. Langsames Atmen, Natur ohne Ablenkung, monotone Bewegungen, Wärme, Schlaf. Und manchmal auch: weniger wissen müssen, weniger reagieren, weniger bewerten. Pausen, die nicht nur im Kalender stehen, sondern im Nervensystem ankommen.

Vielleicht dürfen wir uns selbst öfter zugestehen, dass ein volles Gehirn nicht noch mehr braucht – sondern Raum. So wie ein Fluss Zeit braucht, um wieder in sein Bett zurückzufinden.

Kennst du dieses Gefühl, kurz davor zu sein über die Ufer zu treten? 🌊🧠💭

Hinterlasse mir gerne ein ❤️ und teile meine Gedanken.

Warum sind so viele Menschen erschöpft?(Ein neuropsychologischer Blick)Erschöpfung ist heute kein individuelles Versagen...
11/01/2026

Warum sind so viele Menschen erschöpft?
(Ein neuropsychologischer Blick)

Erschöpfung ist heute kein individuelles Versagen mehr.
Sie ist ein neurobiologisches Signal.

Unser Gehirn ist nicht für Dauerreiz, ständige Erreichbarkeit und permanente Bewertung gemacht.
Und doch lebt es genau darin.

Aus neuropsychologischer Sicht sehe ich täglich dasselbe Muster:
Das Gehirn kommt nicht mehr zur Ruhe. Nicht, weil Menschen „zu wenig belastbar“ sind – sondern weil zu wenig Regeneration stattfindet.
Reizüberflutung bedeutet für das Nervensystem Daueralarm.

Der präfrontale Cortex, zuständig für Klarheit, Selbstregulation und Entscheidungen, wird müde.
Das Stresssystem bleibt aktiv. Pausen fühlen sich nicht mehr erholsam an, sondern ungewohnt.
Erschöpfung entsteht nicht plötzlich.
Sie ist das Ergebnis eines Gehirns, das zu lange durchgehalten hat.

Resilienz heißt in diesem Zusammenhang nicht: noch mehr aushalten.
Sondern: dem Nervensystem regelmäßig Sicherheit, Rhythmus und echte Ruhe zu ermöglichen.

Und genau hier beginnt Longevity.
Nicht bei Optimierung. Bei Regulation.

Ein Gehirn, das sich erholen darf, bleibt lernfähig, emotional flexibel und langfristig gesund.

Gehirngesundheit ist die Basis.

Vielleicht ist die entscheidende Frage nicht:
Wie halte ich noch mehr aus?
Sondern: Was braucht mein Nervensystem heute wirklich? 🧠✨

💬 Wenn du magst, lass ein Herz da oder teile den Beitrag.

Wenn die Welt leiser wird ❄️Die letzten Tage waren ruhig. Nicht gewählt, eher verordnet. Seit letztem Wochenende liege i...
09/01/2026

Wenn die Welt leiser wird ❄️

Die letzten Tage waren ruhig. Nicht gewählt, eher verordnet. Seit letztem Wochenende liege ich flach, gezwungen langsamer zu werden. Heute ist es noch einmal ruhig, aber anders als zuvor – weniger erschöpft, mehr friedlich, fast ein wenig bezaubernd.

In Bremen liegt so viel Schnee wie seit Jahren nicht. Keine Schule, keine Busse, kaum Bewegung. Die Stadt wirkt, als hätte jemand den Alltag auf Pause gedrückt. Ich schaue nach draußen und merke, wie sich etwas in mir mitberuhigt. Der Blick ins Weiße, die gedämpften Geräusche, dieses langsame Licht – all das erreicht nicht nur meine Augen, sondern mein Nervensystem.

Neuropsychologisch ist das ein seltener Zustand: Reizreduktion auf vielen Ebenen. Das Gehirn muss weniger filtern, weniger bewerten, weniger kontrollieren. Der präfrontale Kortex darf loslassen, Stressnetzwerke fahren herunter, und der Körper bekommt eine klare Botschaft: Es ist sicher.
Und dann sind sie plötzlich da, diese leuchtenden Augen. Nicht, weil etwas Großes passiert, sondern weil nichts passiert. Weil Ruhe Raum bekommt. Vielleicht erinnern uns diese Tage daran, dass Regeneration nicht laut ist und Heilung kein Tempo kennt. Manchmal beginnt sie einfach mit Stille – und einem kurzen Blick nach draußen.✨

Was passiert in dir, wenn es um dich herum einmal wirklich still wird?

Kennst du das Gefühl, dass dein Kopf voll ist, aber nichts wirklich vorangeht?Wenn ich gestresst bin, merke ich das nich...
07/01/2026

Kennst du das Gefühl, dass dein Kopf voll ist, aber nichts wirklich vorangeht?

Wenn ich gestresst bin, merke ich das nicht zuerst an meinen Gedanken,
sondern an meinem Körper.
Mein Gehirn wird schneller – aber enger.
Ich denke viel, aber nicht klar.
Selbst kleine Entscheidungen fühlen sich plötzlich schwer an.

Im Gehirn passiert dann etwas sehr Konkretes:
Der präfrontale Cortex, zuständig für Überblick, Planung und Emotionsregulation, tritt in den Hintergrund.
Das Nervensystem schaltet auf Schutz.
Der Vagusnerv, der sonst Ruhe und Verbindung unterstützt, hat weniger Einfluss.

In diesen Momenten hilft mir kein „Reiß dich zusammen“.
Was hilft, ist Regulation: langsamer werden, atmen, bewegen, Pause machen.
Erst wenn mein Nervensystem wieder Sicherheit signalisiert,
kommt auch der präfrontale Cortex zurück online.
Dann wird Denken weiter – nicht härter.

Wo in deinem Alltag merkst du, dass dein Nervensystem gerade bestimmt, was möglich ist?

Wenn du dich hier wiederfindest, lass gern ein ❤️ da
und teile den Beitrag mit jemandem, dem das heute guttun könnte.

❄️Heute Morgen ist alles still.Ich schaue aus dem Fenster: alles ist weiß.Kein Auto ist auf der Straße zu hören.Nur dies...
03/01/2026

❄️Heute Morgen ist alles still.

Ich schaue aus dem Fenster: alles ist weiß.
Kein Auto ist auf der Straße zu hören.
Nur diese gedämpfte, winterliche Ruhe.
Es wird nicht richtig hell – als hätte der Tag beschlossen, langsam zu beginnen.

Genau so fühlt es sich auch in mir an.
Ein Morgen, an dem ich nochmal ins Bett schlüpfen möchte.
Lesen.
Tee trinken, der wärmt.
Und später: ein Spaziergang durch den Schnee, Schritt für Schritt, ohne Eile.

Mein Gehirn liebt solche Momente.
Wenn äußere Reize leiser werden, darf auch mein Nervensystem herunterfahren.
Der Körper entspannt sich, der Atem wird ruhiger, Gedanken ordnen sich.
Diese stillen Zeiten sind keine Unterbrechung vom Leben – sie sind Regulation.

Vielleicht ist dieser Morgen genau das, was mein Gehirn heute braucht:
Weniger Tempo.
Mehr Weite.
Und das Gefühl, dass nichts drängt.

Was brauchst du heute? Hat es bei dir auch geschneit?

Der Jahresanfang fühlt sich für viele nicht nach Neubeginn an, sondern nach Erschöpfung.Nach einem Jahr voller Anforderu...
02/01/2026

Der Jahresanfang fühlt sich für viele nicht nach Neubeginn an, sondern nach Erschöpfung.
Nach einem Jahr voller Anforderungen, Anpassung, Durchhalten.

Und genau hier möchte ich etwas Wichtiges sagen:
Ein starkes Gehirn braucht Pausen, keine Vorsätze.

Aus neuropsychologischer Sicht ist das keine Floskel, sondern eine Notwendigkeit.
Unser Gehirn kann nur dann flexibel, konzentriert und emotional stabil arbeiten, wenn es Zeiten der Entlastung bekommt. Nach Stress, Krankheit oder innerer Anspannung braucht es zuerst Sicherheit – nicht neue Ziele.
Ich erlebe in meiner therapeutischen Arbeit oft, wie hart Menschen mit sich sind, gerade zum Jahreswechsel. Wie schnell aus Hoffnung Druck wird. Wie Vorsätze eher überfordern als helfen.
Resilienz bedeutet nicht, immer wieder neu zu starten.
Resilienz bedeutet, ehrlich wahrzunehmen:
Was kann ich gerade leisten – und was nicht?

Und gleichzeitig beginnt hier heute, am 2. Januar, wieder der Alltag.
Nach einer bewussten Pause fahre ich gleich zurück in die Praxis – und ich freue mich sehr darauf.
Ein großes neues Projekt startet, und ich bin in freudiger Erwartung auf das, was entsteht.
Vielleicht ist genau das ein guter Gedanke für diesen Tag:
Pausen und Vorfreude schließen sich nicht aus.
Regeneration schafft Raum für neue Ideen – ohne Druck, ohne Hast.

Du musst heute nichts beweisen.
Du darfst ankommen.
Und du darfst dich auch freuen.

Was würde deinem Gehirn heute guttun?

#2026

Ein starkes Gehirn braucht Pausen, keine Vorsätze.Zum Jahreswechsel entsteht oft der Druck, alles neu, besser und anders...
31/12/2025

Ein starkes Gehirn braucht Pausen, keine Vorsätze.

Zum Jahreswechsel entsteht oft der Druck, alles neu, besser und anders machen zu müssen. Doch neuropsychologisch gesehen braucht unser Gehirn vor allem eines: Entlastung.

Pausen sind kein Stillstand.
Sie sind aktive Regeneration.

In Momenten der Ruhe kann das Gehirn Erlebtes sortieren, Stresssysteme herunterfahren und neue Energie aufbauen.

Resilienz entsteht nicht durch mehr Ziele, sondern durch die Erfahrung:
Ich darf langsamer werden – und bleibe trotzdem stabil.

Gerade nach einem intensiven Jahr ist es heilsam, nicht zu fragen:
„Was muss ich verändern?“
sondern:
„Was darf ich mir lassen?“

Vielleicht ist dieser Jahreswechsel genau dafür da.
Ohne Vorsätze.
Mit Pausen.

Was tut deinem Gehirn gerade gut?

Zwischen den Jahren – Raum für Ruhe & WeiteDie Tage zwischen Weihnachten & Neujahr tragen eine ganz eigene Qualität: Das...
30/12/2025

Zwischen den Jahren – Raum für Ruhe & Weite

Die Tage zwischen Weihnachten & Neujahr tragen eine ganz eigene Qualität: Das Tempo wird langsamer, der äußere Trubel leiser – und plötzlich wird Raum frei für Stille, Reflexion und Selbstbeobachtung. ✨

Diese Zeit lädt uns nicht zu einem strengen Jahresrückblick ein – sondern dazu, freundlich auf das vergangene Jahr zu schauen:
• Was ist dir gelungen – auch im Kleinen?
• Welche Momente haben dich getragen?
• Wo hast du Mut, Vertrauen oder Durchhaltevermögen gezeigt? 💛

Unser Gehirn neigt dazu, Schwierigkeiten stärker zu erinnern als Erfolge. Jetzt darf der Blick bewusst auf das Positive … und auf das, was dich wachsen ließ.

Dankbarkeit hilft deinem Nervensystem zur Ruhe zu kommen und schenkt dir Weite – nicht durch Leistung, sondern durch Anerkennen dessen, was war. 🌟
Und ja: Du darfst auch einfach nur sein, ohne große Vorsätze oder Leistungsdruck.

💭 Was darf im kommenden Jahr mehr Raum bekommen? 💬 Teile deinen Gedanken gerne unten!

Hier ist Pause bis zum 30.01. ✨In Bremen beginnen heute Mittag die Ferien – und auch für mich heißt es jetzt: Urlaub.Die...
19/12/2025

Hier ist Pause bis zum 30.01. ✨

In Bremen beginnen heute Mittag die Ferien – und auch für mich heißt es jetzt: Urlaub.
Dieses Mal wirklich.
Ohne Laptop.
Ohne Arbeitshandy.
Ohne Projektarbeiten.
Stattdessen: raus aus dem Alltag.

Wandersachen im Koffer, unterhaltsame Bücher im Gepäck, viel Zeit zu Viert und Raum zum Durchatmen. 🌲📚

Warum das so wichtig ist – auch neuropsychologisch:
Unser Gehirn ist kein Dauerläufer. Es braucht Phasen ohne Reizflut, ohne To-do-Listen, ohne ständiges „funktionieren müssen“. Erst in echten Pausen kann sich das Nervensystem regulieren, Stresshormone sinken, das Gedächtnis sortiert sich neu und Kreativität entsteht wieder.
Auszeiten sind keine Schwäche – sie sind Grundpflege fürs Gehirn.

Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr euch über die Feiertage ebenfalls kleine oder große Pausen erlaubt.
Momente ohne Müssen.
Zeit zum Sein.

🎄 Schöne Weihnachten euch allen.
Passt gut auf euch – und euer Gehirn – auf.

❤️

⭐️ Gemeinsame Zeit stärkt das Gehirn mehr als GeschenkeGerade in der Weihnachtszeit liegt der Fokus oft auf Dingen: Gesc...
18/12/2025

⭐️ Gemeinsame Zeit stärkt das Gehirn mehr als Geschenke

Gerade in der Weihnachtszeit liegt der Fokus oft auf Dingen: Geschenke, Organisation, Erwartungen. Doch neurobiologisch gesehen braucht unser Gehirn etwas ganz anderes, um sich sicher, verbunden und gestärkt zu fühlen: echte soziale Nähe.
Wenn wir Zeit miteinander verbringen – wirklich präsent, im Gespräch, beim Lachen, beim gemeinsamen Schweigen – schüttet unser Gehirn Oxytocin aus. Dieses Hormon wird oft als Bindungs- oder Verbindungshormon bezeichnet. Es senkt Stress, beruhigt das Nervensystem und stärkt das Gefühl von Sicherheit. Für das Gehirn bedeutet das: Ich bin nicht allein. Ich gehöre dazu.

Gerade in der Weihnachtszeit, die für viele auch mit innerem Druck, Erinnerungen oder Einsamkeit verbunden ist, wirkt soziale Nähe wie ein biologischer Schutzfaktor. Oxytocin dämpft die Aktivität der Stressachse, reduziert Angstreaktionen und unterstützt emotionale Regulation. Das erklärt, warum ein Abend mit vertrauten Menschen oft nachhaltiger wirkt als jedes Geschenk.

Freundschaft ist dabei keine Nebensache, sondern eine Ressource für Resilienz. Verlässliche Beziehungen helfen dem Gehirn, Belastungen besser zu verarbeiten. Sie stärken neuronale Netzwerke, die für Vertrauen, Mitgefühl und emotionale Stabilität zuständig sind. Besonders für Menschen mit erhöhter Sensibilität oder nach belastenden Lebensphasen ist diese Form von Verbundenheit essenziell.

Vielleicht liegt das eigentliche Geschenk dieser Zeit also nicht unter dem Weihnachtsbaum, sondern am Tisch gegenüber. In geteilten Momenten, ehrlichem Austausch und dem Gefühl, gesehen zu werden. Unser Gehirn erinnert sich weniger an Dinge – aber sehr genau an Nähe.

Und mit wem fühlt sich gemeinsame Zeit für dein Gehirn gerade am stärksten nach Zuhause an?💛

Adresse

Bremen-Vegesack

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