20/01/2026
Gestern war Montag.
Vielleicht war dieser Montag wieder so einer.
Zu müde. Zu schwer. Zu wenig Lust.
Und vielleicht hast du dir gedacht: Nächste Woche wird es genauso.
Aber genau hier lohnt sich ein kleiner Perspektivwechsel.
Neuropsychologisch ist der Montagsblues kein Charakterfehler.
Unser Gehirn braucht Übergänge. Nach dem Wochenende läuft es oft noch im „langsamen Modus“, während der Alltag schon Leistung erwartet. Das erzeugt innere Reibung – und Müdigkeit.
Was wir häufig unterschätzen:
Nicht der Montag selbst macht uns zu schaffen, sondern die Haltung, mit der wir ihm begegnen.
Wenn wir den nächsten Montag schon am Sonntag innerlich abwerten („Das wird schlimm“), aktiviert das im Gehirn Stressnetzwerke – noch bevor der Wecker klingelt.
Wenn wir ihn dagegen als Übergang denken, als Ankommen statt Funktionieren, entsteht etwas anderes: mehr Ruhe, mehr Selbststeuerung, mehr Energie.
Vielleicht nimmst du dir für den nächsten Montag:
– weniger vor
– mehr Licht, Bewegung, Struktur
– und vor allem eine freundlichere innere Stimme
Montag muss kein Gegner sein.
Er darf ein leiser Start sein.
Wie möchtest du dem nächsten Montag begegnen? 💭