17/04/2026
Auf diesen Moment hatten die internationalen Pflegekräfte und die Bildungsakademie der Gesundheit Nord in den vergangenen Monaten akribisch hingearbeitet. Nun war es so weit. In der konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des -3.0-Anpassungslehrgang ihren erfolgreichen Abschluss feiern – und dürfen nun auch in Deutschland als anerkannte Pflegefachpersonen arbeiten. Sie kommen von den Philippinen, aus Nordafrika, dem Iran und Osteuropa – und haben nun hier in Deutschland auch beruflich Fuß gefasst. „Was für eine großartige Leistung, in einem fremden Land noch einmal neu anzufangen und sich ein privates und berufliches Leben aufzubauen“, betonte die Leiterin der Bildungsakademie, Daniela Wendorff bei ihre Rede während der gemeinsamen Feierstunde. Die Projektleiterin Dorothea Siebenand, Lehrkräfte, Praxisanleitungen, Integrationsbeauftragte, Direktionsvertreter und Kolleginnen und Kollegen aus den Kliniken, in denen die internationalen Pflegkräfte bereits als Pflegehelferinnen und -helfer in den vergangenen Monaten im Einsatz waren, waren gekommen, um die Absolventinnen und Absolventen zu feiern.
Hinter INGA 3.0 (die Abkürzung steht für Integrierte Ausgleichsmaßnahme für international ausgebildete Pflegefachpersonen) steckt ein besonders Pilotprojekt. Denn Bremen ist mit der Bildungsakademie des Klinikverbunds eines von bundesweit nur fünf Krankenhaus-Unternehmen, das den Zuschlag vom Deutschen Kompetenzzentrum für internationale Fachkräfte in Gesundheits- und Pflegeberufen – kurz: DKF - bekommen hat. Das Pilotprojekt wird gefördert durch das Bundesgesundheitsministerium. Die Bremer Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard hatte sich ebenfalls besonders dafür eingesetzt, dass Bremen den Zuschlag für das Pilotprojekt bekommt. Durch INGA 3.0 soll die Integration von Pflegefachkräften aus dem Ausland mit zusätzlichen Unterstützungsangeboten, detaillierten Unterrichtskonzepten und einem besonderen Fokus auf Sprache noch besser und nachhaltiger klappen.
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