Gutachter und Sachverständiger Strahlenschutz, Medizinphysik - DGSV

Gutachter und Sachverständiger Strahlenschutz, Medizinphysik - DGSV DGuSV - der starke Partner, Sachverständiger für Strahlenschutz und Medizinphysik

Angaben gem. § 5 TMG
Service und Kontakt:
Sachverständiger Strahlenschutz Roland Wolff (DGuSV)
Lausanner Straße 47
D-28325 Bremen

Ansprechpartner:
Dipl.-Phys. Roland Wolff
Medizinphysiker (Berlin, DGMP)

Information:
Bürozeiten Montag bis Freitag:
9 Uhr bis 20 Uhr

Email: rwstrahlen@online.de
Telefon: +49 (0)421 98500688

In aktuellen Konfliktszenarien (Stand März 2026) rücken   verstärkt als strategische   in den Fokus, insbesondere im Nah...
25/03/2026

In aktuellen Konfliktszenarien (Stand März 2026) rücken verstärkt als strategische in den Fokus, insbesondere im Nahen Osten und in der Ukraine.
Aktuelle Entwicklungen (März 2026)
Israel und Iran: Israels Ministerpräsident Netanjahu hat die Zerstörung der iranischen Atom- und Raketenprogramme offiziell als zentrales Kriegsziel definiert.
Angriffe auf Natans: Am 21. März 2026 wurde ein erneuter Angriff auf die iranische in gemeldet. Dies ist Teil einer Serie von Schlägen, die darauf abzielen, Irans Weg zur Atombombe dauerhaft zu blockieren.
als Herausforderung: Die Anlage in Fordo gilt aufgrund ihrer tiefen unterirdischen Lage als besonders schwer zu zerstören und bleibt ein kritisches Ziel für israelische und US-amerikanische Planungen.
Warnungen der : Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) warnt eindringlich vor den nuklearen Risiken und möglichen Katastrophen durch den Beschuss solcher Anlagen.

Strategische Einordnung
Atomanlagen werden aus verschiedenen militärischen Gründen zum Ziel:
Prävention: Verhinderung der Entwicklung von Kernwaffen (wie im Fall Irans).
Infrastruktur-Kriegsführung: Zerstörung der Energieversorgung des Gegners (häufig im Ukraine-Krieg thematisiert, siehe Saporischschja).
Abschreckung: Bedrohung von Atomanlagen als Mittel der psychologischen Kriegführung.

Völkerrechtliche Lage
Angriffe auf Atomanlagen sind nach dem Zusatzprotokoll I der Genfer Konventionen (Artikel 56) grundsätzlich untersagt, wenn dadurch gefährliche Kräfte (Radioaktivität) freigesetzt werden können, die schwere Verluste unter der Zivilbevölkerung verursachen würden. Dennoch werden diese Anlagen in modernen Konflikten zunehmend als legitime oder notwendige Ziele eingestuft, um existenzielle Bedrohungen abzuwenden.

Database of Radiological Incidents and Related Eventscompiled by Wm. Robert Johnstonlast modified 29 November 2022This d...
24/03/2026

Database of Radiological Incidents and Related Events
compiled by Wm. Robert Johnston
last modified 29 November 2022

This database is a compilation of general data on radiological accidents/incidents and other events which have produced radiation casualties. Listed events include:

Events resulting in acute radiation casualties. These do not necessarily involve radioactive material releases. Both accidents and intentional acts are included.
Events resulting in chronic radiation injury but no acute casualties are only included if substantiated links exist between exposure and individual casualties.
Accidents resulting in large (>1 megacurie) radiation releases.
This listing is far from complete, although it includes most of the worst accidents. It is most incomplete regarding accidents causing only minor injuries and radiotherapy accidents. The information included here is general in nature; for more detailed information, readers are referred to the sources provided with incident descriptions (many on-line). Many values for radiation exposure are approximate, including approximate conversions between units.

https://www.johnstonsarchive.net/nuclear/radevents/index.html

Statistical summary of radiological accidents and other incidents causing radiation casualties
compiled by Wm. Robert Johnston
last updated 29 November 2022

https://www.johnstonsarchive.net/nuclear/radevents/radeventdata.html

Die Arbeit von Roland Wolff (oft in Zusammenarbeit mit Rainer Frentzel-Beyme und Inge Schmitz-Feuerhake) befasst sich mi...
21/03/2026

Die Arbeit von Roland Wolff (oft in Zusammenarbeit mit Rainer Frentzel-Beyme und Inge Schmitz-Feuerhake) befasst sich mit erhöhten Krebsrisiken bei Arbeitnehmern, die beim Rückbau kerntechnischer Anlagen in Deutschland strahlenexponiert sind.
Kernpunkte der Forschung: Krebs beim Rückbau kerntechnischer Anlagen
Risikofaktor Inkorporation: Ein wesentliches Problem beim Rückbau ist das Einatmen oder Verschlucken von radioaktivem Staub (Inkorporation), was zu einer hohen Strahlenbelastung führen kann.
Krebserkrankungen: Die Studien weisen auf signifikant erhöhte Raten von Non-Hodgkin-Lymphomen und chronisch lymphatischen Leukämien bei Nukleararbeitern hin.
Kritik an Anerkennungspraxis: Wolff und Kollegen kritisieren, dass strahlenbedingte Berufskrankheiten bei diesem Personenkreis trotz der Risiken oft nicht anerkannt werden.
Berufskrankheiten: Sie fordern, dass inkorporierte Radionuklide beim Rückbau stärker bei der Anerkennung von Berufskrankheiten berücksichtigt werden.
Publikationen: Eine der Arbeiten ist der Fallbericht "Non-Hodgkin-Lymphome bei strahlenexponierten Arbeitnehmern" im Zentralblatt für Arbeitsmedizin (2020).
Die Untersuchungen zeigen, dass auch innerhalb der gesetzlichen Dosisgrenzwerte bei Rückbauarbeiten signifikant erhöhte Krebsraten auftreten können.

https://www.openpr.de/news/1095942/Non-Hodgkin-Lymphome-beim-Rueckbau-in-der-Kerntechnik-in-Deutschland.html

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Fortbildung,  März 2026
20/03/2026

Fortbildung, März 2026

20/03/2026
20/03/2026

Der Rückbau von Atomkraftwerken (AKW) ist ein komplexer Prozess, der mit potenziellen gesundheitlichen Risiken durch Strahlenexposition verbunden ist. Studien deuten darauf hin, dass Arbeiter in der Atomindustrie ein erhöhtes Krebsrisiko haben. Bei der Inkorporation – dem Einatmen oder Verschlucken radioaktiver Partikel – können diese Stoffe innere Organe bestrahlen und langfristig Krebs verursachen.

Gefahren und Schutzmaßnahmen beim AKW-Rückbau:
Strahlenbelastung: Beim Rückbau (Zerlegen des Reaktors, Betonabtrag) werden radioaktive Stoffe freigesetzt, wobei die Belastung nahe am Reaktor am höchsten ist.
Inkorporation: Beim Einatmen oder Verschlucken radioaktiver Aerosole oder Stäube kann es zu einer inneren Strahlenbelastung kommen.
Schutzmaßnahmen: Rückbau-Personal trägt Schutzkleidung (Schutzanzüge), und es werden Dekontaminationsmaßnahmen eingesetzt. Robotische Systeme kommen zum Einsatz, um Menschen in Bereichen mit hoher Strahlenbelastung zu ersetzen.
Monitoring: Um Kontaminationen zu vermeiden, sind strenge Strahlenschutzvorkehrungen, regelmäßige Messungen und Kleidungswechsel bei den Arbeiten zwingend.

Krebsrisiko-Studien:
Internationale Langzeitstudien zeigten, dass AKW-Arbeiter ein höheres Risiko für Krebs, insbesondere Leukämie, aufweisen.
Niedrige, aber andauernde Strahlendosen können Krebserkrankungen fördern.
Diskussionen über das Risiko von Leukämiefällen in der Umgebung von Atomkraftwerken (z.B. KIKK-Studie) sind komplex, wobei oft über Kausalzusammenhänge gestritten wird.

Der Rückbau eines AKW in Deutschland dauert in der Regel 10 bis 15 Jahre, in einigen Fällen auch deutlich länger. Sicherheit hat dabei oberste Priorität.

Die Grundlagen des Strahlenschutzes basieren auf den drei Prinzipien Rechtfertigung, Dosisbegrenzung und Optimierung (AL...
14/03/2026

Die Grundlagen des Strahlenschutzes basieren auf den drei Prinzipien Rechtfertigung, Dosisbegrenzung und Optimierung (ALARA-Prinzip), die deterministische Schäden verhindern und das stochastische Risiko minimieren sollen. Praktisch angewandt wird dies durch die A-Regeln (Abstand vergrößern, Aufenthaltsdauer verkürzen, Abschirmung nutzen, Aktivität minimieren).

Die 3 Grundsätze (Rechtliche Basis):
Rechtfertigung: Keine Strahlenanwendung ohne Nutzen, der das Risiko überwiegt.
Dosisbegrenzung: Einhaltung festgelegter Grenzwerte für Bevölkerung und beruflich strahlenexponierte Personen.
Optimierung: Strahlenbelastung muss so gering wie vernünftigerweise erreichbar gehalten werden (ALARA: As Low As Reasonably Achievable).
Die 3-A-Regel / 4-A-Regel (Praktischer Schutz):
Abstand: Strahlung nimmt mit zunehmendem Abstand ab (Abstandsgesetz).
Aufenthaltsdauer: Kürzere Zeit = geringere Dosis.
Abschirmung: Geeignete Materialien (Blei, Beton, Papier) zwischen Quelle und Person.
Aktivität: Möglichst geringe Menge an radioaktivem Material verwenden.
Ziele: Schutz vor deterministischen Wirkungen (z.B. Verbrennungen, Schwellenwert) und Begrenzung stochastischer Risiken (z.B. Krebs, Wahrscheinlichkeit).
Grenzwerte: Für beruflich exponierte Personen (A-Personal) gelten strenge Grenzwerte, z.B. eine maximale effektive Dosis von 400 Millisievert (mSv) im gesamten Erwerbsleben.

Der Rundstempel ist primär für öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige sowie nach DIN EN ISO/IEC 17024 zerti...
06/03/2026

Der Rundstempel ist primär für öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige sowie nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierte Sachverständige vorgesehen, um Gutachten rechtsverbindlich zu kennzeichnen. Er darf nur innerhalb des spezifischen Bestellungsgebiets genutzt werden. Die Nutzung durch nicht autorisierte Personen ist irreführend und unzulässig.

Wichtige Aspekte zur Verwendung des Rundstempels:
Berechtigung: Nur bestellte Sachverständige (öffentlich bestellt und vereidigt) dürfen den Rundstempel nutzen. Er dient als Siegel, das Kompetenz und Unabhängigkeit bestätigt.
Inhalt & Form: Der Stempel enthält in der Regel den Namen, den Ort der Niederlassung und die genaue Bezeichnung des Sachgebietes.
Verwendungszweck: Er wird zur Kennzeichnung von Gutachten, Anlagen und Berichten verwendet.
Digitalisierung: Immer häufiger wird neben dem Holzstempel auch eine unveränderbare digitale Bilddatei (digitaler Rundstempel) für elektronische Gutachten eingesetzt.
Risiken: Ein nicht berechtigter Rundstempel oder die Nutzung außerhalb des Sachgebiets führt zu Wettbewerbsverstößen (§ 5 Abs. 1 UWG).

Einsatzgebiete nach Berufsgruppen:
Öffentlich bestellte Sachverständige: IHK oder Handwerkskammer.
Zertifizierte Sachverständige: Nach DIN EN ISO/IEC 17024.
Steuerberater: Gemäß den Vorgaben der Steuerberaterkammer.
Nicht bestellte Sachverständige müssen auf andere Formen (z.B. oval) ausweichen.

Donnerstag, den 26.02. um 17:00 h:  im Rathaus  .  Erinnerungen 2.0 von Paul
25/02/2026

Donnerstag, den 26.02. um 17:00 h:
im Rathaus .
Erinnerungen 2.0 von Paul

ISO/IEC 17024 certification is an international standard for organizations that certify individuals, ensuring they are c...
19/12/2025

ISO/IEC 17024 certification is an international standard for organizations that certify individuals, ensuring they are competent, consistent, and impartial, making the certification credible and globally recognized, especially for technical experts (Sachverständige), and it proves what someone can do, not just what they've learned. This standard helps create a worldwide benchmark for skills, allowing certified professionals to work across borders, with accreditation by bodies like IAS (International Accreditation Service) or DAkkS (German Accreditation Body).
What it is:
Standard for Certification Bodies: ISO/IEC 17024 sets requirements for organizations that issue personnel certifications, not the individuals directly.
Global Recognition: It provides a framework for comparable, reliable, and internationally accepted certifications for professionals like experts, IT personnel, and healthcare specialists.
Competence-Based: It focuses on assessing an individual's ability to perform a job, often through objective exams, ensuring they meet high standards.
Key benefits:
Credibility: Builds trust for employers and clients that the certified person is truly competent.
International Comparability: Allows professionals to have their qualifications recognized across different countries, aiding worker mobility.
Professional Development: Requires certified individuals to maintain and update their skills continuously.
Who uses it:
Certification Bodies: Organizations seeking accreditation to prove their certification programs are robust.
Experts & Specialists: Individuals needing to prove expertise in fields like non-destructive testing, real estate, IT, or healthcare.
Employers & Regulators: Bodies seeking assurance of qualified personnel in critical sectors.
How it works:
A certification body (like EWIVS Certification GmbH) gets accredited to ISO/IEC 17024.
This accredited body then issues competence certifications to individuals, following the standard's strict rules.
Individuals undergo rigorous assessment, demonstrating their skills and knowledge.

Adresse

Lausanner Straße 47
Bremen
28325

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 20:00
Dienstag 09:00 - 20:00
Mittwoch 09:00 - 20:00
Donnerstag 09:00 - 20:00
Freitag 09:00 - 20:00

Telefon

+4942198500688

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