06/12/2025
Ausbildung zum Systemischer Atlastherapeut / Atlastherapeutin
Das Institut für Systemische Atlastherapie bietet eine fundierte Ausbildung an, in der eine sichere und effektive Technik zur Mobilisierung des Atlaswirbels vermittelt wird.
Die Atlas-Repositionstechnik ist ein originäres Therapieverfahren, das darauf abzielt, die Stellung des Atlaswirbels durch gezielte manuelle Eingriffe zu korrigieren und seine physiologische Beweglichkeit wiederherzustellen. Grundpfeiler der systemischen Atlastherapie und der Atlas-Repositionstechnik ist die Gewährleistung, dass die Mobilisierungstechniken sicher und gefahrlos für die Patientinnen und Patienten durchgeführt werden können.
In der Ausbildung erlernen Sie die Diagnostik und Differenzialdiagnostik von Krankheitsbildern, die durch Kopfgelenksblockaden verursacht werden. Patientinnen und Patienten mit Atlasblockaden präsentieren häufig komplexe und schwerwiegende Krankheitsbilder mit chronischen Verläufen und hohem Leidensdruck. Daher ist es unser Ziel, nicht nur die behandlungstechnischen Aspekte zu vermitteln, sondern auch das über Jahre gesammelte Erfahrungswissen in die Ausbildung einfließen zu lassen.
Praxisbezogene Ausbildung
Die Ausbildung ist überwiegend praxisorientiert und integriert aktive Patientenbehandlungen in den Lernprozess. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein umfassendes Instrumentarium, um vielfältigen Beschwerden effektiv und nachhaltig begegnen zu können. Durch das Verständnis der Wechselbeziehungen zwischen biomechanischen Fehlstellungen sowie körperlichen, neurologisch-vegetativen und psychischen Fehlregulationen wird eine ganzheitliche Sichtweise auf die Patientinnen und Patienten gelegt. Der Fokus liegt auf der präzisen und nachhaltigen Korrektur von Ursachen und Folgeketten, insbesondere bei chronischen Beschwerdebildern.
Zielgruppe
Die Ausbildung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte sowie Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker.
Hospitation und Unterrichtsformat
Vor Beginn der Ausbildung sollten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine einstündige Hospitation in der Atlastherapiepraxis in Bremen absolvieren. Diese Hospitation bietet die Möglichkeit, an der Diagnostik und Behandlung von Patientinnen und Patienten mit typischen Krankheitsbildern teilzunehmen und vermittelt einen Eindruck von dem Therapieverfahren sowie seiner Wirkungsweise.
Die Hospitation ist kostenlos.
Auf dieser Grundlage kann anschließend eine Ausbildungsvereinbarung getroffen werden.
Die Dauer der Ausbildung variiert je nach individuellen Vorerfahrungen, Grundwissen und der Fähigkeit, die Techniken erfolgreich umzusetzen.
Unterrichtsformat
Der überwiegende Teil der Ausbildung findet in der Praxis oder Klinik des Ausbildungsteilnehmers statt. Das bedeutet, dass der Ausbilder für systemische Atlastherapie am Arbeitsplatz des angehenden Atlastherapeuten überwiegend anhand klinischer Fälle praktisches Wissen vermittelt.
Ausbildungsstruktur: Stufen der Ausbildung zum Systemischen Atlastherapeuten / zur Systemischen Atlastherapeutin
Stufe 1: Diagnostik und Untersuchung
In der ersten Stufe der Ausbildung werden Patientinnen und Patienten mit typischen Beschwerden, die auf eine Atlasblockade hindeuten, vorgestellt und gemeinsam umfassend untersucht. Die Diagnostik der Kopfgelenksfehlstellungen erfordert ein hohes Maß an Erfahrung, an Tastvermögen und Verständnis anatomischer, funktioneller und neuroanatomischer Zusammenhänge. Das Krankheitsbild und die entsprechenden Syndrommuster werden anschließend analysiert und diskutiert. Dabei ist es entscheidend, zu vermitteln, dass eine Kopfgelenksblockade eine Vielzahl klinischer Bilder hervorrufen kann – von Kopfschmerzen über statische Auswirkungen bis hin zu schwerwiegenden neurologischen und psychischen Beeinträchtigungen. Ziel dieser Phase ist es, die Diagnostik, die Untersuchungstechniken und der Differenzialdiagnostik sicher zu beherrschen.
Stufe 2: Vorbereitung der Atlastherapie
In der zweiten Phase wird vermittelt, wie eine Atlastherapie vorbereitet wird. Zentrale Themen sind Aufklärung und Kommunikation mit den Patientinnen und Patienten, das Vermindern des Muskeltonus im craniozervikalen Übergang, die Anwendung von Wärmeanwendungen in Kombination mit Ohr-Akupunktur oder anderen Methoden. Darüber hinaus werden spezielle Synchronisationstechniken vorgestellt, die zur optimalen Vorbereitung der Therapie beitragen.
Stufe 3: Atlas-Repositionstechnik und Mobilisierung
In der dritten Phase erwerben die Teilnehmenden die Fähigkeiten zur Atlas-Repositionstechnik sowie zu Mobilisierungstechniken für weitere Körperebenen.
Das Erlernen dieser Kunst, die viel Feingefühl, Präzision und handwerkliches Geschick erfordert ist das A und O der Ausbildung.
Stufe 4: Verlaufseinschätzung und interdisziplinäre Zusammenarbeit
In der letzten Phase der Ausbildung liegt der Fokus auf der Einschätzung und Begleitung der verschiedenen Verlaufsformen nach einer Atlastherapie. Die Teilnehmenden lernen, welche Cofaktoren in das Krankheitsbild einfließen können und wo notwendige Indikationen zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit Fachleuten wie Zahnärzten, Kieferorthopäden, Neurologen, Psychotherapeuten, Optikern und Physiotherapeuten bestehen.
Ausbildungsdetails
Dauer jeder Ausbildungseinheit: Üblicherweise 3 Stunden
Teilnehmerzahl pro Einheit: 1-3 Personen
Das in diesen Einheiten erlernte Wissen sollte über mehrere Wochen hinweg kontinuierlich angewandt, trainiert und an den Folgeterminen wiederholt und vertieft. Erfahrungsgemäß benötigt es bis zum Abschluss der Ausbildung etwa 6 bis 8 Einheiten.
Die Kosten für Untersuchungen, Vorbehandlungen mittels Akupunktur und Wärmeanwendungen sowie manualtherapeutische Behandlungen rechnet der Auszubildende direkt über seine eigene Praxis ab, so dass die Ausbildungskosten eigenständig generiert werden können.
In Ausnahmefällen ist auch eine Ausbildung in der Arztpraxis Bredenbeck in Bremen möglich.
Bei Interesse schicken Sie bitte eine Email an:
Praxis.bredenbeck@web.de
Die systemische Atlastherapie beinhaltet eine sehr schonende, komplexe und effektive Behandlungstechnik mit dem Ziel, Asymmetrien im Körper zu behandeln.