17/11/2025
Am 17.11 ist internationaler Tag der Frühgeborenen.
Das ist für mich ein ganz besonderer Aktionstag.
Frauen, die ohne eine Vorbelastung in eine Schwangerschaft gehen sind im allgemeinen der Überzeugung, ihre Schwangerschaft würde komplikationslos bis zum ET andauern.
Natürlich weiß man, was man vermeiden soll, nur fällt das nicht immer leicht.
Sie ist ja schließlich nicht krank, sondern "nur" ".
Gerade wenn schon ein Kind in der Familie ist, ist es nicht möglich, nie mehr als 10 Kg zu heben oder auch über eine gewisse Strecke zu tragen. Dir Schwangere kann nicht so viele Pausen machen, wie sie möchte und sollte.
Auch gibt es Arbeitsplätze, an denen trotz strenger Gesetzesauflagen so viel Druck ausgeübt wird, dass Schwangere auf ihre Rechte verzichten.
Das kann sich rächen.
Pro Jahr werden in Deutschland rund 63.000 Kinder vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren. Bei 8.000 davon handelt es sich um Frühstgeborene, die vor der 30. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommen.
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass wir verletzlicher sind, als man annehmen würde.
Ein Krankenhausaufenthalt, dessen Dauer nur von dem Zustand und dem Tempo der Entwicklung des Neugeborenen abhängt, ist eine unberechenbare Lebenssituation.
Als zittert man vor jedem Wiegen.
Ich möchte zum Weltfrühgeborenen Tag dafür sensibilisieren, wie es Menschen in dieser Situation geht und vielleicht auch die ein oder andere Schwangere daran erinnern, dass sie zwar nicht krank ist, aber eben doch ein Recht hat sich zu schonen. Falls nicht für sich selbst, dann wenigstens für das wachsende Leben in ihr.
Und bitte nicht vergessen, eine rettet Leben und ermöglicht eine Geburt unter der Betreuung von Fachpersonal.
Wenn du auch diese Erfahrung gemacht hast und etwas dazu sagen möchtest, freue ich mich über deinen Kommentar.
̈hchenmama